Gedichte
Um Welten

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"Um Welten"
Veröffentlicht am 24. Februar 2011, 22 Seiten
Kategorie Gedichte
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http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Aktiv Passiv, so könnte man es nennen. IG: zufluchts.worte
Um Welten

Um Welten

Über uns Menschen

 Der Mond verschwand,

Und der Morgen kam.

Ich atme und lebe,

höre und rede.

Ich bin ein Mensch,

Ich bin ein Tier.

Das sag ich dir.

Wir werden morden und zerstören,

bis das die Sterne uns gehören.

Wir lieben und hassen,

jedes Tier und alle Rassen.

Wir wissen und glauben,

lassen Träume uns den Schlaf rauben.

Wir überlegen nicht wir machen nur,

zerstören uns dich und die Natur.

ALLES

Alles ist still, alles ist leer,

was einst mal war, ist nicht mehr.

 

Kein Vogel fliegt mehr vorbei,

kein Elster, kein Rabe

es ist die Langeweile die ich habe.

 

Ich kann nicht sehen das was ich will

und rundherum wird es langsam still.

Nichts ist mehr da,

nichts ist so wie es einmal war.

Es ist geschehen

jede schöne Zeit muss mal vergehen.

It doesn’t matter?!

From blue to grey, did we betray?

The one we should thank a life long?

 

From Adam and Eva to 6 billion,

Taking away a life, that wasn’t ours!

Now 300, once were 1 million,

What I mean should be clear of course.

 

Punching the truth in your face,

But you turn away..

I wish I were you, in that case,

How?! Can you say..:

It doesn’t matter?!

As a matter of fact it does.

 

FIRE

Glowing colours, destroying lives,

Just a silent cry,

cracking, out of the dark.

We glorify it’s effects, our effects,

wanting to be the knight, saving the princess.

Without considering the happening,

just wanting to be the best,

for you.

Wanting to posses the world,

DON’T WE ALREADY?

Apokalypse

Herangetragen in 1000 Särgen

Vorbereitet auf die 1000 Gräber

die nicht reichen für die stummen Bleichen

wie sie von dem Boden weichen

wie Geister übern Himmel schleichen

überschüttet voll triefendem Blut

zieht die heiße Glut ihre letzten Streifen und verlischt vollkommen in der Asche der Menschheit

Es ist soweit.

Beobachtungen

Beschreibung I

Alles was ich sehe:

Ist eine Straße, leer von Menschen doch voll von Unkraut

Und voll von Pfützen aus Meerwasser und grauen Schatten.

An den Seiten sind Geschäfte, zerfallen durch tüchtige Ratten.

        Sie sagten: "Das ist der Untergang."      Ich hab‘ es selbst nicht geglaubt.

Dahinter eine aufgequollene Kugel, vermischt mit den Farben

Des Marmeladenhimmels. Wie damals der Dunst der Flugzeuge,

Ich habe hoch geschaut, gestaunt, nun starre ich und verbeuge

Mich, denn ich hab‘ es selbst nicht geglaubt. Bis alle starben. Denn das Flugzeug ist gestürzt, in den Atlantik, den

Horizont In das Meer, das nun die Straßen mit Pfützen säumt Und von einem Leben im Paradies, wird nicht mehr geträumt. Alles verwischt und ich falle. Ich hab‘ es selbst nicht gekonnt. Beschreibung II Vom Staub bemalte Gesichter, mit tiefen Falten und Furchen. Die Spur eines Lächelns mal hingepinselt & schnell weggewischt (denn es sah verschmiert aus) stattdessen ein Strich wieder hingeschmiert, mit Sandkörnern in Reih und Glied. Alles bedenken, kein Mantel vergessen (auch nicht auf der Couch daheim?) „sonst wird’s dich frieren; Du wirst geschüttelt vom Frost durch die Straßen irren (mit dem Wunsch nach deinem Mantel) Du wirst was spüren, etwas fühlen von der Kälte“ (Und man will nichts spüren, nichts fühlen; man will

kalt sein in der Kälte.)

Voll unerwähnter Worte

Ich dachte ich würde schweben

Spürte gar nicht, dass unter

Meinen Füßen Erden beben.

Während Menschen sterben-

 

Ich dachte ich würde fliegen

Als die Stürme Länder fegten

sie brachten alles zum Erliegen.

Während Menschen weinen-

 

Ich dachte ich würde treiben

Während die Fluten über uns

brachen, sie ließen alle leiden

Während Menschen beten-

  Ich dachte ich würde erleuchtet als die Dürren Länder brachen Die Sterne. Haben wir falsch gedeutet?! Während Menschen fluchen-


Doch wieso bitte fluchen wir, wenn Schuld Nur bei uns selbst zu finden ist. Haben wir denn nichts gemerkt? Die Natur hat auch nicht Ewigkeiten Geduld. Doch wieso beten wir so hoffnungslos, wenn es uns nichts bringt. Wir haben doch gewusst Die Schuld landet letzteren nicht in Gottes Schoß. Doch wieso, wirklich wieso, weinen Wenn wir eigentlich kalt sind. Sich anzulügen. Alle betrügen Wirklich was gebracht hat es noch keinem. Doch wieso sterben wir mit Leichtigkeit, wenn wir doch Menschen sind. Haben wir nicht ernsthaft gedacht Die Zeit währt für uns für eine Unendlichkeit? Schallend bricht die Apokalypse über uns

herein Die zweite Erde im Keller ist eingegangen, wie die Welken Blumen, die einst auf dem Fenstersims standen. Meteoriten hageln auf unsre gebauten Luftschlösser Wie einst der eiserne Hagel unsre Träume zum Zerplatzen brachte. Nicht ein Krieg mit allen Welten wäre jemals so verheerend gewesen wie ein Krieg mit der Natur, In dem so viele verlorenen Seelen ihr Ende fanden. Nicht der Schöpfer wird uns erlösen, wenn wir Erschöpft unter Erden fallen. Die Bäume Schlagen in uns ihre Wurzeln.

Niemals hätten wir anfangen zu denken sollen es wäre schneller zu Ende gewesen, jemals hätten wir Nachdenken sollen bevor uns unser Elend vergiftet. Wie viele Leben wir genommen haben wird in Gottes Himmel wohl nicht erwähnt?! Woher nahmen Wir uns dieses Recht?

So gibt es uns nicht wird es auch keine künftigen Generationen geben, mit Wehmut steigen wir Hinab. Reißen alles mit was und uns nicht vernichtet, sodass wir nicht allein in unseren Erinnerungen schmoren müssen. Denn unfair ist die Welt. Denn unfair ist wozu wir sie gemacht haben: Kinder mit Gewehren, die sich nicht wehren können, hungrige Münder, stumme Schreie, unterdrückte Worte, unbändiger Konsum, Kinder, welche Familien Versorgen, Druck, welcher unsre Stimmung drückt, Schönheiten die nicht weilen und Geister um uns- Ein Schauspiel ohne Taten.

Versinken

Ich sitze nachts Außen

Und höre das Autobahnrauschen. Ich wünsche mir Nichts mehr als, dass die Apokalypse im Schlaf über uns sanft bricht. Die Sonne Soll am Morgen danach Wie gewöhnlich Aufgehen, aber Über eine Leere Landschaft Licht

leuchten. Während Wir Tot In Unseren Körpern Liegen Und Unsre Werke Zu Trümmer Zerfallen


Und in unserer lauten Welt, soll endlich; Stille; herrschen.

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Vania
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Buhuuuh Lass dir deine Coins wieder da, Missgeschick anderer nutzt man nicht aus. ;-)

Simon
Vor langer Zeit - Antworten
Vania haha, ach was :D ich hätte dir sicher eh igwann welche für deine Bücher zukommen lassen :) aber danke td :)
Vor langer Zeit - Antworten
Buhuuuh Hübsches Coverbild. Wär noch toller wenn schärfer und unverpixelt in Großansicht. :-)

Simon
Vor langer Zeit - Antworten
Vania Hach Gott immer komm ich auf den CoinButton, weil ich denk, dass es der Antwort-Button ist :D
Naja, macht ja niemandem was aus :)

Und nochmal: Hach Gott, das Buch ist ja schon Ewigkeiten alt.. ich arbeite mal drüber - dankeschön & einen wunderschönen Abend! :)
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Buhuuuh Bitteschön. :-)
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