Romane & Erzählungen
Täuflischer Mönch

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"Täuflischer Mönch"
Veröffentlicht am 03. Januar 2011, 48 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Mein Name ist Anika. Ich bin 17 Jahre alt und das Schreiben von Geschichten und Büchern ist meine allergrößte Leidenschaft. Mein größter Wunsch ist es, eines meiner Bücher zu veröffentlichen und es in Buchläden stehen zu sehen:) Ob dieser Traum jemals in Erfüllung geht?
Täuflischer Mönch

Täuflischer Mönch

Beschreibung

In einem alten Mönchskloster für schwererziehbare Jugendliche in Spanien passieren misteriöuse Morde. 2 Mädchen werden mit langen blutigen Kratzspuren am Hals tod aufgefunden. Doch wer ist für die Morde verantwortlich? Die Polizei in Spanien steht vor einem Rätsel und deshalb wurde ein Agent aus Amerika Larry Brwon nach Spanien geschickt um diesen Fall aufzuklären Wird ihn das gelingen?

Täuflischer Mönch

Dello in Spanien 3. Juni 1983 genau um 23:46Uhr. 2 Mädchen in alten Kloster. Beide gingen nervös und ängstlich den endlos langen Flur entlang und hinunter in den Keller, wo eine der beiden angeblich einen Geheimgang entdeckt haben soll. Doch plötzlich kreischte eine der beiden Mädchen laut auf, und das andere Mädchen Helena erschrak fürchterlich: „Marina, bist du von allen guten Geistern verlassen? du weckst das ganze Haus auf mit deinem Geschrei", fragte sie ihre Freundin leicht giftig. „Oh entschuldige Helena, aber da hat sich was bewegt, direkt neben meinem Fuß", antwortete sie voller Angst. „Wahrscheinlich eine Maus oder eine Ratte, hier unten wimmelt es von diesen Viechern. Na los komm weiter, wir haben es gleich geschafft, ich will hier nicht übernachten. „Ich habe so schreckliche Angst, was wenn sie uns erwischen?", fragte sie in riesen großer Angst. Aber warum solle sie jemand erwischen? Und dann noch mitten in der Nacht, wenn sowieso alle schlafen. Ihre beste Freundin zog etwas aus ihrer kleinen Umhängetasche und hielt es Marina hin: „Die erwischen uns nicht, hier, zieh diese Kutte über, dann fallen wir im Garten überhaupt nicht auf", meinte sie. Aber Marina war das zu viel sie zitterte überall am ganzen Körper und ihr Herz pochte bis zum Hals: „Helena ich habe solche Angst, ich gehe wieder zurück ja". „Rede keinen Quatsch, nur noch paar Schritte, und wir sind frei," flüsterte Helena. Doch ihre Freundin wollte schon nicht mehr ausbrechen, denn ihr war das alles hier viel zu unheimlich: „In spätestens 2 Jahren werd ich sowieso entlassen". „Weißt du eigentlich wie endlos lang 2 Jahre sein können? hinter diesen dicken kalten Mauern, mit dieser ätzenden keifenden Koress im Nacken. Kannst du denn wirklich ihr ständiges meckern und schimpfen, kommandieren, der blöden Kuh noch 2 Jahre lang durchhalten?", wollte sie wissen. Doch ihre Freundin gab ihr schon recht aber sie konnte es einfach nicht: „Bitte geh du alleine, du wirst es schon schaffen Helena. Pass auf dich auf ja". Helena konnte es gar nicht glauben, ihre beste Freundin kam nicht mit ihr mit. Sie kam nicht mit in die langersehnte Freiheit, wo keiner mehr sie herumkommandieren würde, ihr pausenlos Strafen geben würde und auch nicht wo sie von morgens bis abends hart arbeiten müsste: „Ich versteh dich einfach nicht, aber bitte es ist deine Entscheidung", entgegnete sie ihr enttäuscht und sehr traurig. „Sei mir bitte nicht böse Helena, pass auf dich auf. Vielleicht sehen wir uns ja draußen irgendwann einmal wieder", wisperte sie und umarmte ihre beste Freundin noch ein letztes Mal und schaute ihr mit kleinen Tränen in den Augen hinterher, wie sie in dem langen Geheimgang verschwand. Schon seit 2 Jahren lebten die beiden Mädchen im Haus der Hoffnung, einem Heim für schwer erziehbare Mädchen das in einem alten Mönchskloster in Dello angeschlossen war. In diesen 2 Jahren waren sie dicke Freundinnen geworden, und Helena hatte schon seit langen die Flucht ins Freie geplant. Bei ihren nächtlichen erkundungstouren war  sie auf einem Geheimgang gestoßen von dem niemand etwas zu wissen schien. In der Nacht vom 3 auf den 4. Juni wollten die beiden ihren Fluchtplan durchführen. Aber im letzen Moment hatte Marina es doch mit der Angst zu tun bekommen und schlich zurück in ihr Zimmer, inzwischen hatte Helena den Geheimgang hinter sich gelassen und atmete die frische kühle Nachtluft ein. Vor ihr lag dunkel und menschenleer der gepflegte Park des alten Klosters. Es waren jetzt nur noch wenige Schritte, dann würde sie endlich frei sein. Helena huschte wie ein Schatten über die zahlreichen Blumenbeete und hatte schon fast das große schmiederne Gartentor erreicht, als ein Geräusch hinter ihrem Rücken sie blitzartig herumfahren lies. Nur wenige Meter von ihr entfernt stand neben einem blühenden Holunderstrauch eine Gestalt in einer langen braunen Mönchskutte. Helena wusste schon wer es war: „Marina, ich wusste doch dass du dir es nochmal überlegst, komm die Luft ist rein. Na komm schon wir müssen uns beeilen“, flüsterte sie schnell und in voller Aufregung. Doch als sie sah wer das unter dieser alten Kutte war, blieb ihr vor Schreck fast das Herz stehen: „Oh Gott Bruder Antonio, sie sind es. Bitte verraten sie mich nicht, ich will nicht mehr zurück ins Heim. Bruder Antonio sie dürfen mich nicht verraten“, flehte Helena den kleinen Mönch an. Aber als dieser immer näher kam und seinen Ärmel hochzog wurde Helena fast schlecht vor Angst:  „Bruder Antonio, was ist denn? Was haben sie denn? Lassen sie mich los! Sofort loslassen! Hilfe! Hilfe! Ahhhhhhhhhh! Hilfeeeeeeeeeeee!“, schrie sie lauthals. Denn Bruder Antonio legte seine Hand um den Hals des Mädchens und drückte einfach zu, immer fester und fester. Das hilflose Mädchen versuchte sich zu wehren und sich aus den grässlichen Klauen des Mönches zu befreien, aber das schien ihr nicht zu gelingen. Der unheimliche Mönch hatte eine unmenschliche Kraft und das wehrlose Mädchen war dem Mönch gnadenlos ausgeliefert. Der unheimliche in der Kutte lies den Körper des Mädchens zu Boden fallen und Helena bewegte sich nicht mehr. Er hatte sie gnadenlos umgebracht. Mit täuflischen Grinsen verschwand er in der Dunkelheit. Brooklen, 4. Juni 1983 genau um 20:12Uhr. Larry rannte die lange schmale Straße hinunter zu einem Haus wo er klingelte, eine Frau öffnete ihm die Türe: „Hallo Süßer, na nur nicht so schüchtern, komm herein in die gute Stube“, sagte sie. Larry trat herein und glaubte schon fast er wäre falsch hier. Höflich fragte die Frau: „Na möchtest du was zu trinken? Sei doch nicht so schüchtern, ich beiße schon nicht, nur auf besonderen Wunsch“. Larry sagte: „Ich äh, ich habe mich glaub ich, in der Türe geirrt“. „Ach was, du bist schon goldrichtig hier! Verratest du mir mal deinen Namen?“, flirtete sie. „ Ähm ja, mein Name ist Larry“.  Michael Hanton ist der Chef und einer der schlagkräftigsten Organisationen in den vereinigten Staaten von Amerika, der PSA. Ãœberall auf der Welt, wo die Verbrechen die  hier örtliche Polizei vor 1000ende Rätzel stellen, wird die PSA eingesetzt. Und dieses Mal hatte er seinen Spezialagent Larry mit sehr sehr wenig Informationen an eine Adresse in Brooklen geschickt, wo der Agent weitere Informationen bekommen sollte. Larry war natürlich sofort zu der genannten Adresse gefahren, und hatte dort ein großes Haus vorgefunden. Die große Blondine hatte ihm einen Schlüssel in die Hand gedrückt und ihm aufgefordert in Zimmer 22 zu gehen. Larry nahm den Schlüssel entgegen und machte sich auf ins Zimmer 22 wo er höflich anklopfte. Ihm eine sehr bekannte Lady bat ihn herein und Larry traute seinen Augen kaum, weil wer saß da auf einem Stuhl: „Morna, du hier ?“, fragte er überrascht. Sie antwortete lachend mit einer Gegenfrage: „Larry du hier? Was soll der morale Unterton in deiner Stimme?“. Er wusste nicht so genau was er sagen sollte, ihm hatte es total die Sprache verschlagen: „ Ich habe dich hier gar nicht erwartet“. Die hübsche braunhaarige schlanke Frau schaute ihn mit einem breiten Grinsen an: „ Enttäuscht?“, fragte sie. Der Agent schüttelte den Kopf: „ Ganz im Gegenteil, ich bin nur ein bisschen überrascht, nichts weiter“. Sie lächelte wieder sagte: „ Ich kann dich beruhigen Larry, ich bin beruflich hier. Unser Chef hat mich hierhergeschickt. Larry flirtete: „Und was hat unser Chef dich dazu veranlasst eine so atraktive Person wie dich  in diese finstere Gegend zu schicken?“. Sie lachte: „ Erstens habe ich ja jetzt einen Beschützer und zweitens ist es nun mal so üblich dass die finsteren Gesellen sich in ebenso finsteren Spelunken herumtreiben. Vor ein paar Tagen ist in unserer Zentrale ein Anruf einer jungen Spanierin eingegangen, die hier mal Tätig war. Das Mädchen hieß Tanja, sie wurde in Madrit geboren und war von ihrem 14 bis 18 Lebensjahr in einem Heim für schwer erziehbare Mädchen“. Larry wunderte sich über diesen Satz, er fragte: „Wieso sagst du, die kleine hieß Tanja?“ Morna erklärte ihm die Sache weiter:“ Weil sie seit ihren Anruf Spurlos verschwunden ist. Man muss befürchten dass sie nicht mehr lebt, denn ihr Anruf wurde von mehreren Schüssen unterbrochen. Man hat schon die Telefonzelle durchsucht und so, aber sie ist völlig durchsiebt und von dem Mädchen fehlt jede Spur. Und leider hat sie auch nicht sehr viele Informationen weitergeben können. Sie war hald ein paar Jahre in diesem Mädchenheim in Spanien. Aber irgendetwas scheint mit dem Heim nicht zu stimmen. Du fliegst noch heute Abend nach Madrit und schließt dich einer Gruppe von Sozialpedagogen an die im Auftrag der amerikanischen Botschaft die im Verhältnis zu allen sozialen Einrichtungen in und um Madrit unter die Lupe nehmen sollen. Und Ãœbermorgen ist ein Besuch im Esperanza angesagt“. Der Agent war bisschen nachdenklich geworden:“ Esperanza, Das Haus der Hoffnungen! Darf ich hoffen dass du mich in die spanischen Lande begleitest?“. Morna schüttelte den Kopf:“ Tut mir Leid Larry, aber ich muss hier in Brookleen bleiben. Ich muss einen Mann finden Ramon Sosello und war jahrelanger illegaler Zulieferer von Arbeitskräften für dieses Haus. Der ist aber auch seit einigen Tagen verschwunden. Ich hab mich hier im Haus für einige Tage einquartiert um auf die Spur von Sostello zu kommen. In einer knappen Stunde geht dein Flugzeug. Viel Glück und pass gut auf“. Dello 5. Juli 1983 genau um 10:23 Uhr. Im Esperanza , Haus der Hoffnung waren alle schon auf den Beinen und arbeiteten, als die Chefin des Hauses in den Raum kam wo alle jungen Spanierinnen waren und laut mit einer Pfeife alle zusammentrommelte: „Alle mal herhören“!!, schrie sie in voller Lautstärke: „ Eine von euch hat es heute Nacht wieder mal besser wissen müssen. Helena Santos diese dumme Gans ist verschwunden. Aber weit kann  sie nicht gekommen sein, denn es ist noch keinem gelungen dieses Haus hinter meinen Rücken zu verlassen. Fleiß, Gehorsam und Dankbarkeit sind die Ziele die euch in die Freiheit bringen. Also wo ist Helena? Wo hat sie sich versteckt?“. Marina tuschelte leise mit den anderen Mädchen, denn sie wusste ja wo Helena ist. Doch das hörte die Coress sofort: „ Marina! Was gibt es denn da zu flüstern? Komm mal her zu mir!“, sagte sie mit einer strengen Miene und Marina ging mit pochendem Herzen auf die große sehr böse dreinschauenden Coress zu. Diese fing gleich wieder an zu schnauzen: „ Diese Helena war doch deine beste Freundin wenn ich mich nicht ganz irre!“. Ängstlich antwortete Marina: „ Ja Frau Coress, Helena und ich haben uns sehr gut verstanden“. „ Dann wird sie dir auch sicher auch sicher verraten haben auf welchen Weg sie fliehen wollte!“, keifte sie. Marina bekam fürchterliche Angst, der Angstschweiß stand ihr schon auf der Stirn und ihre Hände und auch die anderen Glieder zitterten. Aber das scheint die Coress zum Glück nicht zu bemerken: „ Nein Senjora, Helena hat kein einziges Mal von Flucht gesprochen“. Senjor Coress lächelte nur ungläubig und sagte wieder mit strenger Miene: „ Und dass soll ich dir Glauben? Wäre doch gelacht wenn mich deine Erinnerung nicht auf die Sprünge helfen könnte. In der Einsamkeit unserer Dunkelzelle, da wirst du genügend Zeit zum Ãœberlegen finden“, drohte sie. Marina liefen schon leicht die Tränen über die Wangen und bettelte die Coress an: „ Oh nein, bitte sperren sie mich nicht in die Dunkelzelle. Bitte nicht, ich weiß wirklich nicht wo Helena ist!“. Doch die Chefin blieb hart: „ Und ich glaube dir nicht und damit basta. Du bekommst so lange nichts zu essen, bis dir einfällt wo deine liebe Freundin sich versteckt. Ihr anderen! Was steht ihr denn hier so rum und glotzt? An die Arbeit. Wir erwarten morgen hohen Besuch aus Amerika. Und ich will bis heute Abend kein einziges schmutziges Wäschestück in den Bottichen sehen! Ihr scheint wohl zu vergessen dass ihr hier nicht auf Erholungsurlaub seid!“. Wütend und erschöpft machten die 20 jungen Spanierinnen sich wieder daran, in der heißen engen Waschküche die schmutzigen Wäschestücke auf den Holzbottichen einzuweichen und sie auf langen Waschbrettern mit billigem Pulver zu schrubben. Carmen Gonzal schien wahrscheinlich gleich der glühendheiße vor Wut brennende Kopf zu platzen. Genervt maule sie: „ Wie ich diese alte Hexe hasse, es scheint ihr anscheinend eine totale Freude zu bereiten wenn sie uns hier quälen kann“. Ein anderes dunkelhaariges sehr schlankes Mädchen antwortete ihr: „ Mhm, die arme Marina, die sitzt jetzt ganz alleine in dieser kalten Dunkelzelle“. „ Ich bringe ihr heute Nacht was zu essen und etwas warmes zum anziehen“, sagte sie. „ Das ist eine gute Idee Carmen, aber pass bloß auf das dich die alte Coress nicht dabei erwischt“. „ Wenn ich die heute Nacht alleine treffe dann sollte sie lieber aufpassen dass ich ihr nicht den dünnen Hals umdrehe“, meckerte Carmen zurück. Sie war wirklich total genervt und einfach todmüde. Es war genau 00:18 Uhr als Carmen aus ihrem Bett stieg und auf Zehnspitzen den langen knarrenden Gang hinunterging und die Holzstufen die in den Keller des Hauses führten, wo die Dunkelzellen lagen. Sie schlich nach rechts wo die erste Reihe der Dunkelzellen lag, und genau da musste Marina eingesperrt sein. Und Volltreffer, sie sah Marina in einer Ecke kauernd in der dritten Zelle sitzen. Leise näherte sie sich der Zelle wo das Mädchen war: " Marina, hey ich bringe dir was zu futtern", flüsterte Carmen ihr zu. Marina konnte es nicht glauben das erste mal dass sich jemand hier runter traut um denjenigen zu besuchen der in der Zelle eingesperrt war. Voller Freude schrie sie schon fast: " Oh Carmen, du bist ein Schatz. Ich sterbe schon fast vor Hunger und Kälte". Ihre Freundin hielt ihr eine Jacke hin:" Hier ich habe dir auch deine dicke Strickjacke mitgebracht. Ist es  sehr schlimm?", fragte sie. Mit vollem Mund und mitten im Kauen antwortete Marina: " Ja, es ist die Hölle. Ãœberall wimmelt es von Ungeziefer und der Boden ist kalt und nass. Oh man lange halte ich es hier nicht mehr aus". Carmen sah sie fragend an und meinte: " Hey, mir kannst du es doch ruhig verraten, wie ist Helena hier rausgekommen?". Das Mädchen schluckte und kam näher an die Gitterstäbe und fasste mit ihren Arm durch und zog Carmen zu sich heran. Sie flüsterte: " Sie hat einen Geheimgang entdeckt. Durch ihn ist sie entkommen. Wenn ich diese doofe Zelle überstanden habe dann fliehen wir, genau wie Helena". Carmen wusste dass sie hier nicht entkommen konnten aber sie meinte: " Marina das ist verrückt, aber das machen wir". Doch auf einmal hörte Marina ein Geräusch und machte Carmen ein Zeichen dass sie leise sein sollte. Die Schritte wurden immer lauter und kamen immer näher: " Psst, Carmen warte mal. Ich habe Schritte gehört, da kommt jemand. Oje wenn das die alte Coress ist ". Carmen fing an zu zittern und bekam Angst: " Mist wenn das die Alte ist, dann bin ich verloren". Aber als sie sahen wer da kam waren sie ein bisschen erleichtert: " Aber das ist ja gar nicht die Coress, das ist....., das ist ein Mönch". Carmen antwortete ihr:" Das ist Bruder Antonio, was will der denn hier unten?".  sie drehte sich zu dem Mönch in der langen braunen Kutte um und flehte ihn an nichts der Coress von ihrem Besuch bei den Dunkelzellen zu verraten:" Bruder Antonio, was machen sie denn hier unten? sie dürfen mich nicht verraten, bitte, ich hab Marina nur was zu essen gebracht". Doch das scheint den Mönch egal zu sein, er ging mit lautlosen Schritten auf sie zu und packte sie am Hals. Er drückte immer fester zu Carmen schrie wie am Spies aber es kam einfach niemand zur Hilfe. Das Mädchen veruschte sich zu wehren  aber sie hatte einfach zu wenig Kraft:" Hilfe! lassen sie mich los! Was wollen sie von mir? Lassen sie mich doch los, Hiiillllllffffffeeeeeeee". Marina konnte es nicht glauben was Bruder Antonio da machte:" Bruder Antonio, was machen sie da mit Carmen? Sie bringen sie ja um! Lassen Sie sie los! Hilfe!!", schrie sie in voller Panik, immer und immer wieder: " Hilfe! Helft uns doch". Inzwischen war der Unheimlich brutale Mörder mit Carmen verschwunden und Marina hörte wie jemand die Treppen herrunderkam. Es war Seniora Coress. Wütend schrie sie: " Marina, was fällt dir ein so einen Lärm zu machen, mitten in der Nacht!". Marina war außer sich vor entsetzten und Angst: " Senjora, halten sie den Mann auf, er hat Carmen umgebracht. Es war Bruder Antonio. Er hat einer furchtbare Hand mit langen Krallen, und damit hat er Carmen vor meinen Augen erwürgt!". Die Chefin war  ziemlich genervt von Marinas Hirngespinnsten, denn das wäre ja nicht das erste mal dass so ein Blödsinn von Marina hörte, denn Marina fanasierte immer ein bisschen wenn sie hier unten war: " Was redest du da für einen Unsinn. Du hast schlecht geträumt weiter nichts!". " Aber glauben sie mir doch, er hat Carmen umgebracht, ich hab es mit meinen eigenen Augen gesehen", kreischte sie zitternd. " Und ich habe Carmen vor 2 Minuten ebenfalls mit eigenen Augen gesehen. Sie liegt in ihrem Bett und schläft tief und fest. Reiß dich jetzt mal ein bisschen zusammen, ich will nicht nochmal von deinem histerischen Geschrei aus meiner wohlverdienten Nachtruhe gerissen werden", schimpfte sie sauer. Dann drehte sie sich um und ging ohne sich noch einmal nach dem völlig verängstigten Mädchen um zu drehen die Treppen nach oben. Marina wollte jetzt nicht alleine sein sie hatte so eine riesen Angst. Sie rief der Coress hinterher aber diese dachte nicht daran noch ein bisschen bei Marina zu bleiben um sie zu beruhigen.

Dello 6. Juli 1983 genau um 12:30 Uhr. Der von gestern angekündigte Besuch aus Amerika war so eben im Kloster eingetroffen. Senjora Coress bat die Gäste noch einen Augenblick zu warten: " Wenn sich die Damen und Herren noch einen Augenblick gedulden wollen, unser Senjor Fardess muss jeden Moment hier eintreffen. Er hatte es sich nicht nehemen wollen, sie höchstpersönlich durch unser Haus der Hoffnung zu begleiten, dass er vor 6 Jahren gegründet hat und so vielen vom Wege abgekommenen jungen Mädchen die Möglichkeit geschaffen hat, auf den Pfad der Tugend zurück zu finden .Oh sehen sie da kommt er ja". Sie drehte sich um und schrie ihm zu: " Senjor Fardess, wir erwarten sie bereits!". Ein braunhaariger großer, schlanker Mann mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht kam auf die Gäste zu und entschuldigte sich für seine Verspätung: " Oh entschuligung dass sie warten müssen, aber wir können jetzt sofort mit der Führung beginnen", äußerte er. Er bat die Gäste ihm einfach ins Haus zu folgen wo auch schon einer der amerikanischen Gruppe eine Frage stellte: " Mein Name ist John Forster, ich bin die Leitung von dieser Komesion. Gestatten sie es mir und meinen Kollegen ein paar Fragen über dieses Esperanza zu stellen?". Fardess lächelte bisschen gekünstelt und entgegnete: " Fragen sie so viel sie wollen, ich werde mir Mühe geben alle ihre Fragen zu beantworten?". Der Leiter lächelte zufrieden und stellte auch schon seine erste Frage: " Mit wie viel Jahren kommen die meisten Kinder durchschnittlich hier her?". " Die meisten sind noch sehr jung, aber im Durchschnitt von 12 und 17 Jahren zeigen sich die ersten Folgen mangelhafter Erziehung", meinte der Heimleiter. Ein anderer Mann fragte: " Aus welchen sozialen Schichten kommen die meisten Kinder?". Senjor Fardess antwortete wieder: " Hier in Spanien gibt es auch sehr viel Armut und so. Die meisten haben eine sehr traurige Kindheit hinter sich, zum Beispiel finanzielle Sorgen, Arbeitslosigkeit, und das hat meistens die Folge dass die Kinder von ihren Eltern vernachlässigt werden", vollendete er den Satz. Beeindruckt von den Worten des sympathischen Spaniers, bewegte sich die kleine Gruppe mit etwa 10 Sozialpedagogen duch die sauberglänzenden Räume des Esperanza. Unter ihnen war auch ein blonder kleiner Amerikaner, der sich Notizen auf einen kleinen Block machte: " Verzeihung, Senjor Fardess, mein Name ist Larry, was befindet sich denn in den Kellerräumen des Hauses?", fragte er neugierig. Fardess grinste nur hämisch: " Och nichts in großer Interesse für sie. Den Weg dahin können wir uns eigentlich sparen". Larry fragte weiter: " Da sind doch bestimmt die Vorratsräume oder?". Der schlanke Mann nickte: " Ganz richtig Larry, aber ich möchte ihnen nicht verschweigen, dass sich da unten noch was ganze anderes befindet". Eine kleine bisschen ründliche Frau wurde sehr neugierig: " Das kling ja so geheimnisvoll". Der Chef des Kloster lachte und meinte : " Das ist es nicht gnädige Frau, aber wir wollen ihnen auf gar keinen Fall irgendetwas verheimlichen. Da und unten befinden sich unsere Dunkelzellen". Die kleine Frau glaubte nicht richtig gehört zu haben. Dunkelzellen? Wofür denn? fragte sie sich. Aber warum sich selber fragen? da steht doch einer der ihr alle Fragen beantworten kann, also fragte sie einfach :" Dunkelzellen? Oh Gott wie schrecklich. Und für was soll das gut sein?". " Aber diese Dunkelzellen erfüllen einen ganz wichtigen Zweck. Hin und wieder wiedersetzen sich die Kinder hier gegen unsere Regeln, und wir quatierern sie dann dort für einen Tag oder eine Nacht dort ein. Da haben sie dann zeit in Ruhe über ihre Fehler nachzudenken. Aber ich versichere ihnen dass wir nur im äußersten Notfall zu dieser Methode greifen", sagte er. Larry fand diese Methode überhaupt nicht gut, auch wenn die Kinder noch so schlimm seien sollte man sie nicht irgendwo einsperren. Er wollte bisschen mehr über diese Dunkelzellen erfahren und fragte: " Befindet sich zur Zeit jemand in den Zellen?". Fardess stotterte ahrnungslos: " Ich weiß nicht, ich glaube nicht!". " Es ist jemand unten! Marina heißt sie. Sie war sehr aufsässig und unverschämt, ich hielt es für meine Pflicht", meinte Senjora Coress. Doch dass sie keine Schuldgefühle hatte, dafür sorgte schon Senjor Fardess: " Aber, aber Senjora Coress sie müssen sich doch nicht rechtfertigen".  Der Argent fragte weiter: " Wäre es möglich mit dem Mädchen zu sprechen?". Sofort fuhr Coress: " Nein! Ähm ich meinte, das wäre nicht gut!". Doch der Chef des Hauses wiedersprach ihr: " Aber, aber Senjora Coress, wir dürfen Larry doch nicht seine Bitte abschlagen, dass sähe ja fast schon so aus als hätten wir etwas zu verbergen. Geben sie ihm die Schlüssel, er soll ruhig hinunter gehen und mit dem Mädchen sprechen. Aber ich warne sie, die Mädchen erfinden leider oft schlimme Gerüchte über mich und meine Regeln und dieses Haus. Also was ich eigentlich damit sagen will ist, glauben sie nicht alles was die Mädchen hier so erzählen!". Larry nahm die Schlüssel an sich und verschwand draußen, im hinausgehen rief er noch dein beiden zu: " Keine Sorge, ich lasse mich nicht so leicht einwickeln. Ich bin gleich wieder zurück". Senjor Fardess rief ihn noch hinterher: " Ich erwarte sie nachher zu einem kleinen Cooktail in meinem Büro!"Der PSA-Agent verschwand in den wunderschönen Park des Klosters und ging zwischen Rosenbeeten und Stiefmütterchen, Butterblumen, und anderen Pflanzen hinüber ins Nebenhaus. Er betrat den Gang und lief die knarrenden Holzstufen hinunter zu den Dunkelzellen. Die Zellen waren in 2 Teile aufgeteilt Links und Rechts. Aber er brauchte gar nicht erst suchen und schon sah er das ängstliche am Bodenkauernde Mädchen in eines der Zellen sitzen. Marina war voller Angst und Kälte völlig arpartisch , eigentlich schon halb krank. Larry brauchte ein paar Minuten um das junge Mädchen zum sprechen zu bringen, aber was er dann von ihr erfuhr, lies ihm dem Atem stocken: " Und du bist dir ganz sicher, dass dieser unheimliche Mann deine Freundin Carmen getötet hat?" Sie nickte und wusste einfach nicht mehr was hier vor sich ging:" Ja, er sah aus wie Bruder Antonio, er hat eine furchtbare Krallenhand. Er hat Carmen mit dieser Hand erwürgt. Aber ich verstehe das nicht, weil Bruder Antonio ist sonst ein Herzensguter Mensch, warum sollte er Carmen töten? und dann noch auf solche grauenhafte Weise?". Der Argent konnte ihr nicht wirklich glauben: " Also dass mit der Krallenhand klingt höchst unwahrscheinlich". Marina schaute ihn hilflos an: " Aber ich habe die Hand gesehen, es war nicht die Hand eines Menschen, es war die Hand einer wilden Bestie". Larry wusste was dass vielleicht sein könnte:" Das muss ein künstliches Mordwerkzeug sein die sich der Warnsinnige über seine Hand stülpte um solche grauenhafte Verbrechen zu begehen!". Doch Marina war sich ziemlich sicher sie hatte nicht geträumt, das war genauso geschehen wie sie es gerade erzählt hatte und Larry glaubte ihr. Er würde alles tun um denjenigen zu finden der Carmen ermordet hatte.

Dello 6. Juni 1983 genau um 14:05 Uhr. Als Larry pflichtgemäß einen Cooktail mit Farnando Fardess zu sich genommen hatte, war er danach wegen sehr starken Kopfschmerzen zu einem kleinen Erkundungsgang durch den großen Garten des alten Klosters aufgebrochen. Auf dem Weg dahin hatte er unbeobachtet in dem Büro von Senjora Coress einen Bilck in die offizielle Aufnahme und Entlassungspapiere des Esperanza werfen können. Den letzen Eintarag in dem großen braunen Ledergebundenen Buch hatte ihn stutzig gemacht. Carmen war ordungsgemäß des 6. Juni aus dem Heim entlassen worden. Während Larry nun in Gedanken versunken duch den gepflegten Klostergarten marschierte, wurde er plötzlich durch die Stimme eines rundlichen freundlichen Mannes aufgeschreckt: " Bruder Antonio, können sie mich hören? wann denkt ihr heute zu den guten Ramon Sostello zu gehen?", fragte ein Mann. Antoni antwortete: " Bruder Abt, ich bin gerade dabei den armen kranken Sostello einen Krankenbesuch abzustatten". Der Mann grinst: " Habt ihr euch verkühlt? ihr krächzt wie ein alter Rabe". Bruder Antonio krächtze:" Ein bisschen Halsschmerzen, aber ist nichts schlimmes!". Der Mann grinste und meinte: " Ihr solltet euch lieber mal um eure eigene Gesundheit kümmern, sagt den lieben Sostello einen recht Herzlichen Gruß von mir". Bruder Antoni grinste und antwortete bevor er sich umdrehte und ging : " Danke, werde ich ihm ausrichten. Das wird ihn bestimmt freuen". Aufmerksam hatte der PSA- Argent den Zweiergespräch der beiden Geistlichen gelauscht. Nach der Aussage der kleinen Marina, war Bruder Antoni genau der Mann, der letzte Nacht ein unschuldiges Mädchen getötet haben soll. Larry beschloss dem Mann heimlich zu folgen. Der Abt hatte in dem kurzen Gespräch etwas erwähnt, was Larry in einem anderen Zusammenhang schon einmal gehört hatte. Aber er wusste einfach nicht was es war. Doch er hatte nicht länger Zeit sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn gerade hatte sich seine Kollegin Morna über den PSA- Ring gemeldet: " Hallo Larry, kannst du mich hören?", fragte sie: " Hallo, ja ich höre dich, ähm kannst du mich später nochmal anfunken?", fragte er. So gerne er sich mit seiner netten Kollegin über das Funkgerät unterhalten hätte, aber im Moment hatte er wichtigeres zu tun: " Ich bin gerade einen Mann auf den Fersen". Morna flüsterte:" Dann lass dich nicht aufhalten, ich habe diesen Sostello noch nicht auftreiben können, ich weiß....." in dem Augenblick unterbrach er sie und fragte: " Warte mal, hast du eben Sostello gesagt?". Morna sagte ja und Larry erklärte ihr dass sie ihn auch nicht in Brooklen finden würde, weil er hier in Spanien in Dello wäre: " Bruder Antonio stattet ihn gerade einen Krankenbesuch ab, warte ein bisschen vielleicht kannst du gleich ein paar Worte mit diesem Sostello wechseln. Ich glaub er wohnt in der Hütte dich ich grad vor mir sehe". " Wohnt er nicht in dem Kloster?". Larry antwortete: " Nein, warte mal ich sehe gerade wie er eine kleine Flasche aus seiner Kutte holt". Morna unterbrach ihn: " Vielleicht ist das Medizin". Ihr Kollege nickte aber er konnte es nicht verstehen was er nun sah. Bruder Antonio ging überhaupt nicht ins Haus sondern blieb vor der Türe stehen und schluckte das Zeug selber. Dann warf er die kleine Flasche auf den Komposthaufen neben dem Häuschen und ging wieder zum Kloster zurück. Larry erzählte alles haargenau Morna und die wollte gleich wissen was in der Flasche drinn war. Larry ging zum Komposthaufen und schraubte die Flaschau auf und roch drann: " Die Flasche ist ohne Etikett, und riecht nach Medizin, und warte was ist denn dass hier?". Seine Kollegin wurde ungeduldig. In voller neugier fragte sie: " Was ist Larry? Was hast du gefunden?". Der PSA-Agent räumte bisschen den Dreck beiseite und antwortete dann: " Du wirst es nicht glauben, aber da streckt mir jemand sein Patschhändchen entgegen". Ihr stockte der Atem:"  Etwa eine Leiche?". Larry nickte und dachte sich was sie wohl gedacht hätte: " Ich glaube wohl eher nicht dass jemand lebendes freiwillig unter all dem vergammelten Zeug gerne verstecken spielt! Der Mann hat ein ründliches Gesicht, keine Haare auf dem Kopf, bisschen dicker und scheint so um die 30 Jahre zu sein. Er hat blutige Kratzspuren am Hals. Tja Morna ich glaube dass dir dein lieber Sostello nichts mehr sagen kann".

Dello 6.Juli 1983 genau um 15:00Uhr stand Larry beim Bruder Abt im Büro um ihn ein paar Fragen zu stellen: " Bruder Abt, ich bin Larry einer der hier mit der amerikanischen Sozialkomession, gestatten sie es mir ihnen ein paar Fragen zu stellen?". Der Bruder Abt nickte: " Nur zu, wir haben nichts zu verbergen". " Das wird sich zeigen", gab Larry zurück. " Ist Bruder Antonio nach seinem Sparziergang ins Kloster zurückgekehrt?". Der Mann nickte:" Ja er ist zurückgekehrt, aber er hat keinesfalls einen Spaziergang gemacht. Bruder Antonio ist ein bewundernswerter Mensch. Er wittmet sich den Kranken mit all seiner Kraft. Wir nennen ihn zum Scherz auch den Kräuterantonio, er besitzt ungehäures Wissen auf dem Gebiet, der Naturheilkunde, und wendet dieses Gewissenhaft bei seinen vielzähligen Patienten an.". Larry fragte weiter: " Also hat er vorhin einen Krankenbesuch gemacht?". Der Abt nickte: " Ja so ist es, er hat den sehr kranken Ramon Sostello besucht. Er hat sich seit seiner schweren Erkrankung in eine kleine Hütte in der Nähe des Klosters zurückgezogen und lebt dort ganz alleine, denn seine Krankheit hat ihn bis auf das absonderlichste entstellt, so dass er sich nicht mehr unter Menschen wagt. Der einzige der ihn besucht oder eher besuchen darf ist Bruder Antonio, denn er hat eine Medizin erfunden die seine Leiden erträglicher macht".  Larry sagte:" Wenn sie den Tod damit meinen, so mögen sie recht haben". Der Abt war verwirrt:" Ich verstehe nicht so ganz was sie meinen". Larry antwortete:" ich meine damit, dass euer lieber Antonio einer Leiche heute einen Krankenbesuch abgestattet hat. Bruder Abt, wie sieht Bruder Antonio aus? beschreiben sie ihn mir so gut wie sie können?". Und Bruder Abt fing an zu beschreiben:" Okey, also er ist ein Mann in den besten Jahren, er ist gut genährt und hat ein freundliches rosiges Gesicht und spart schon viele Jahre für den Friseur; wenn sie mir diesen kleinen Scherz gestatten. Bruder Antonio hat keine Haare auf dem Kopf", lachte er. Larry war sich jetzt ganz sicher dass der Mann den er unter dem Komposthaufen gefunden hatte Bruder Antonio war:" Hm sein Gesicht war zwar nicht rosig, aber ansonsten passt die Beschreibung genau auf den Mann denn ich vorhin gerade unter einem Komposthaufen vor der Hütte des Ramon Sostello gefunden habe. Also ich muss ihnen leider mitteilen dass Bruder Antonio leider nicht mehr am Leben ist".

Dello 6. Juni 1983 15:30 Uhr. Larry verschwand nach draußen in den Park des Klosters und funkte Morna über seinen Ring an: " Hey Morna, ich hab dir eine freudige Mitteilung zu machen, kannst du mich höhren?" eine Stimme meldete sich:" Ja Larry ich kann dich hören, was gibt es?" . Larry sagte:" Also ich glaube du kommst doch noch zu deinem Gespräch mit deinem Sostello". "Soll das heißen, Sostello war doch nicht der unter dem Komposthaufen?", fragte sie. Larry erklärte ihr alles, wer der unter dem Komposthaufen war usw. " Dann hat Bruder Antonio sich heute seine Medizin selber gebracht, er gibt sich als Bruder Antonio aus. Dafür kann es nur eine Begründung geben, er hat ihn unter dem Komposthaufen gebracht". Aber Larry war leicht verwirrt: " Ja aber der Abt hat doch vorhin mit ihm gesprochen, er hätte doch merken müssen dass er nicht den hilfreichen  Kräuterantonio vor sich hat". " Vielleicht wollte er es nicht erkennen", meinte Morna. " Hm, also ich nehme mir jetzt mal die Senjora Koress vor. Also bis nachher dann", verabschiedete sich Larry und machte sich auf den Weg ins Kloster zurück wo er Senjora Koress vorfand. Er ging die Treppen hinauf in ihr Büro und klopfte an:" Senjora  Koress, kann ich sie mal kurz sprechen? Mein Name ist Larry". Sie antwortete durch die geschlossene Türe:" Kommen sie nur herein, aber erschrecken sie nicht, denn ich mache gerade eine kleine Kostümprobe". Der PSA-Agent öffnete die Türe und trat herein. Senjora Koress war gerade dabei eine schwarze Kutte zuzuziehen sie meinte, als Larry ein kleines erschrockenes Nein von sich gab: " Gefällt ihnen mein Faschingskostüm nicht? Wissen sie Senjor Fardess hatte die tolle Idee ein kleines Kostümfest für die amerikanische Kommesion zu veranstalten, und ich wusste erst nicht was ich dazu anziehen sollte. Aber dann hatte ich die Rettende Idee, eine Mönchskutte ist doch eine sehr gute Verkleidung, finden sie nicht?". Larry war ziemlich genervt von diesen ganzen in Kutten gehüllten Menschen hier er meinte nur: " Doch, doch Senjora Koress, das ist wirklich eine sehr gute Idee, man kann mit dem besten Willen nicht erkennen wer sich unter einer solchen Kutte verbirgt". Senjora Koress vermerkte:" Das freut mich, das war meine Absicht, aber was führt sie denn zu mir?".

Larry startete sofort mit seinen Fragen:" Also, wer ist Ramon Sostello?". Die Klosterleiterin schaute ihn fragend an: " Den Namen habe ich nie gehört".  " Das glaube ich ihnen nicht, es ist allgemein bekannt, dass Bruder Antonio diesen Sostellen jeden Tag einen Krankenbesuch abgestattet hat. Und warum leugnen sie den Namen zu kennen?". Senjora Koress wusste nicht mehr was sie sagen sollte, außer Larry jetzt endlich die Wahrheit zu sagen:" Nun gut, ich habe den Namen schon des öfteren gehört, aber ich weiß wirklich nicht wer sich dahinter verbirgt, das müssen sie mir glauben". Larry nickte, er glaubte ihr die Geschichte aber eine Frage hatte er noch an sie: " Okey aber da wir jetzt immer davon ausgehen dass sie die Wahrheit sagen, sagen sie mir doch noch bitte wo Carmen Gonzarles ist?". Die Frau wurde bisschen blass und kleine Schweißperlen lagen ihr auf der Stirn: " Sie ist, ja ähm ich weiß nicht wo sie ist". Larry verstand sie nicht so ganz: " Das müssen sie mir nun wirklich mal genauer erklären, wenn sie wirklich nicht wissen wo Carmen ist, warum haben sie sie dann ins Entlassungsregister eingetragen?", fragte er. " Das hat mir Fanando Fardess aufgetragen", gestand sie. " Hat er ihnen auch aufgetragen nichts von Ramon Sostello zu wissen?", erkundigte er sich weiter. " Ich darf sein Vertrauen nicht missbrauchen, er vertraut mir und ich hab ihn geschworen nichts von Sostello zu wissen". " Sie scheinen wohl nicht zu wissen dass es hier wahrscheinlich um Mord geht, eine Person in einer Mönchskutte war letze Nacht im Keller, bei den Dunkelzellen. Marina hatte mitansehen müssen wie man ihre Freundin kaltblütig ermordet hat. Senjor Fardess sagt ich solle dem Mädchen nicht so leicht glauben und sie tragen Carmen in das Entlassungsregister ein. Sie müssen schon zugeben dass das alles ziemlich ungewöhnlich klingt. Ich frage sie jetzt noch einmal, Wer ist Ramon Sostello?". Die Leiterin antwortete: " Senjor Fardess, er ist der Bruder von Farnando Fardess. Und er hat jahrelang in Amerika gelebt und ist erst vor ungefähr 7 Monaten wieder hierher nach Dello zurückgekehrt, es hieß dass ihn eine seltsame Krankheit heimgesucht hat, und er zögerte keinen Moment um für den Unterhalt seines heimgekehrten Bruders zu sorgen". "Entweder ist Senjor Fardess wirklich ein Ungewöhnlicher Mensch oder er hat mit seinem Bruder ein paar Leichen im Keller. Wir sehen uns heute Abend", sagte er und ging.

Dello 6. Juni 1983 genau um 21:45 Uhr. Alle waren auf dem Kostümfest und hatte spass Larry trat auf Senjora Koress zu und fragte höflich:" Darf ich sie um diesen Tanz bitten Senjora Koress?". Die Person in der Kutte drehte sich zu ihm um und nur erkannte Larry wer derjenige in der Kutte war. Es war nicht Senjora Koress sondern Senjor Fardess der lachend sagte:" Nein ich bin nicht Senjora Koress!2. "Oh sie verkleiden sich auch als Mönch? Entschuldigen sie ich habe sie für jemand anderen gehalten", sprach er. Senjor Fardess schaute ihn mit einem fragenden aber auch freundlichen Gesicht an:" Wieso denn auch? wer verkleidet sich denn noch so?". Der Agent sagte:" Senjora Koress". Der in der Kutte verkleidete lachte:"  Aha Senjora Koress in einer Mönchskutte? sehr orginell wirklich! Und was ist mit ihnen? warum haben sie sich nicht verkleidet?". Larry wusste nicht so recht was er sagen sollte, denn ein Kostüm hätte er sich schon besorgen können. Es hätte nicht einmal lange gedauert, denn der Kostümladen war gerade mal eine Straße weiter, genau 5 bis 10 Minuten Fußmarsch. Aber er hatte einfach keine Lust gehabt sich eines zu besorgen, er war ja nicht zum Spaß hier sondern beruflich, er hatte ein Mord aufzuklären. " Ich habe mich ganz einfach so angezogen wie ich es in meiner Freizeit auch tue, einfach ganz normal", antwortete er. Immer mehr Gäste kamen und strömten in den großzügigen Garten der Villa und die 4 Leute auf der Bühne spielten Musik mit einer Flöte, Trommel und einer Gitarre. Und in den ganzen Getümmel sah Larry deutlich Senjora Koress und Senjor Fardess in ihren Mönchskutten angeregt miteinander diskutieren, doch auf einmal sprach ihn jemand von hinten an:" Darf ich sie um diesen Tanz bitten Larry?", fragte jemand. Larry fuhr herum und erkannte den jemand der hinter ihm stand, es war Senjora Koress:" Senjora Koress , ich dachte sie wären bei Farnando Fardess". Sie lachte und quieckte:" Er ist wirklich ein wunderbarer und netter Mensch aber einfach ein mieselrabler Tänzer. Ach kommen sie schon, tanzen sie, na los". Larry antwortete:" Ich tanze von mir aus die ganze Nacht mit ihnen durch aber erst muss ich wissen wer der dritte Mönch  ist mit dem sich Fardess unterhält". Und schon hatte er sich umgewandt und ging in die Richtung zu Farnando Fardess. Senjora Koress konnte es nicht glauben, lies er sie einfach so stehen. Verärgert rief sie ihm hinterher:" Aber Larry, sie können mich doch nicht einfach hier so stehen lassen. Sie sind ein unverschämter Lump!". Es war für gewöhnlich nicht Larry Art, Damen auf so unschamante Art zu versetzten, aber er hatte gesehen wie die 2 Mönchsgestalten in der Villa verschwunden waren. Er hielt seinen rechten Arm näher an sein Kopf und funkte seine Kollegin Morna an:" Hallo Morna, kannst du mich hören?" fragte er unauffällig und leise. Sie meldete sich sofort aber sie verstand ihn kaum:" kaum, sag mal kann man denn die Musik nicht leiser drehen?". "Nein wohl eher nicht, die Musiker schauen nicht so aus als ob sie freiwillig eine Pause einlegen würden. Man müsste wahrscheinlich erst 4 Morde begehen. Warte ich geh mal schnell wohin wo es bisschen leiser ist". " Meinst du  findest den Mörder auf einer Gartenparty?" Er setzte sich in Bewegung und ging denselben Weg wo gerade die 2 Mönche verschwunden waren:" Nein man sieht hier kaum was vor lauter Bäume und Mönche nichts. Hier ist mittlerweile ein richtiger Mönchsauflauf. Ich bin gerade 2 Kutten auf den Fersen die in die Villa verschwunden sind." Morna scherzte: "Vielleicht wollen sie ein bisschen beten". Larry hatte mittlerweile die Eingangstüre der Villa erreicht und spähte durch den offenen Türspalt:" Das würde ich den beiden auch wirklich raten. Vertrauen ist gut aber Kontrolle ist besser. Das Haus da hat über 20 Zimmer, wo soll ich denn die beiden suchen?", fragte er als er schreie hörte immer wieder hörte man die Worte Lass mich los, Was hast du vor?. Morna hörte die Schreie auch durch den Ring:" Hey hörst du das? die beten nicht, los immer den Schrei nach"!. Ihr Kollege setzte sich in Bewegung und rannte in die Villa in den ersten Stock wo das Büro von Farnando Fardess ist. Er riss die Türe auf und sah Farnando Fardess am Boden liegen. Sein Hals war mit blutigen Kratzspuren übersäht und sein Gesicht ebenfalls. Larry kam ihn sofort zur Hilfe und half ihm aufzustehen:" Farnando Fardess, was ist denn passiert?", fragte er ihn in voller Aufregung. Voller schmerzen sagte er:" Halten sie ihn auf Larry, er will an das Geld im Kloster. Er wollte den Schlüssel für das  Schloss wo das Geld aufbewahrt wird. Ich habe ihn den Schlüssel nicht gegeben und dann hat er den Ärmel hochgezogen und mir seine komische Hand ins Gesicht geschlagen! bitte halten sie ihn auf". Larry verstand überhaupt nichts mehr. Was denn für Geld? Er veruschte den schwerverletzten Mann noch weiter auszufragen:" Welches Geld? Kommen sie schon reden sie mit mir!", schrie er ihn lauthals an. Doch er konnte ihm keine weiteren Auskünfte geben, denn er war seinen schweren Verletzungen erlegen. Larry ließ ihn stehen und hastete die Treppen der Villa hinunter und raste mit unglaublicher Geschwindigkeit über den Garten an den fröhlich feiernden Partygästen vorbei hinüber zu seinem Auto. Er stieg ein und trat kräftig auf das Gas, sogar schneller als erlaubt war, aber durfte keine Zeit verlieren. Es ging um Leben und Tod. Aber so schnell wie er es sich erhofft hatte ging es nicht, denn ein schwer belandener Lastwagen schleichte vor ihm her und schien alle Zeit der Welt zu haben. Der PSA-Agent hupte immer und immer wieder aber dem Vordermann schien das nicht im geringsten zu stöhren. Genervt und in voller Eile überholte er den Schleicher und schrie zornig:" Können sie nicht mal schneller fahren? haben sie es nicht gehört dass ich hupe oder was?" Der Fahrer des schwerbeladenen Großwagens schie zurück:" Hier sind nur 80 erlaubt und außerdem habe ich es nicht eilig!" "Sie vielleicht nicht aber ich! Es geht um ein Menschenleben und wenn sie so weiter langsam fahren ist die Person tot, also lassen sie mich jetzt vorbei!". Der Schwertransporter fuhr so gut es ging an den Rand und lies das kleine Auto neben ihn vorbei und Larry raste mit höllischer Geschwindigkeit weiter, bis er endlich am Ziel war. Er öffnetet die Wagentüre und lief schnell ins Kloster. Er sah im dunklen wo sich Senjora Koress befand. Im Erdgeschoss brannte ein schwaches Licht und keine 3 Minuten später stand er in dem Zimmer wo das Licht herkam. Er sah wie die Klosterchefin an einem Schrank lehnte und sich ein kalten Lappen an die linke Backe hält:" Was ist passiert?", fragte Larry außer Atem:" Sostello wollt den Schlüssel haben, den Schlüssel für die Dunkelzelle. Ich habe mich geweigert und dann hat er mich geschlagen mit seiner scheuslich verkrüppelten Hand", schniefte sie voller Schmerz. Larry wollte wissen was in dieser Dunkelzelle ist und Senjora Koress erzählte weiter:" Geld Larry, viel Geld. Da unten ist ein geheimer Tresor und da bewahrt  Fardess die ganzen Ersparnisse von seinen Geschäften auf."

"Was für Geschäfte sind das?", fragte er nach. Und sie erzählte weiter:" Ich konnte es nicht glauben als ich erfuhr dass Farnando Fardess die Mädchen aus diesen Haus nach Amerika verschleppt und  hatte sie in  Lokalen auf sehr gemeine und grausame Art für sich arbeiten lassen. Sein Bruder Ramon Sostello war sein Mittelsmann in Brookleen, bis er plötzlich so krank wurde  und da konnte Fardess ihn nicht mehr gebrauch und jetzt will sich Sostello seinen Anteil holen. Bitte gehen sie schnell zu den Zellen, er wird vor nichts zurückschrecken, Marina ist in Lebensgefahr. Bitte gehen sie schnell!". Larry lief wie von einem Tier gebissen nach unten in den Keller.

Es war genau um 23:07 Uhr. Der unheimliche Mönch stand vor der Zelle wo Marina eingesperrt war und drohte: Nimm endlich den Stuhl da weg, du kleines dummes Biest!" Marina schrie voller Angst:" Damit sie hier reinkommen und mich töten genauso wie sie Carmen getötet haben?" Der Mönch rüttelte immer wieder an den Gitterstäben und schimpfte:" Du sollst endlich den Stuhl da weg nehmen, hörst du !". Doch Marina dachte gar nicht  daran. Mit all ihrer Kraft drückte sie den wackligen Holzstuhl auf dem sie die ganzen Stunden gesessen hatte unter die Klinke der Türe, die der unheimliche in der Kutte schon aufgeschlossen hatte aber nicht in die Zelle eindringen konnte. Plötzlich nahm er den Ärmel seines rechten Armes hoch und fasste mit seinen langen messerscharfen Krallen durch die Gitterstäbe. Die langen Krallen berührten schon fast den Hals des zitternden Mädchens."Nehemen sie sofort ihre Krallen von meinen Hals!", schrie sie ihn an.:" Nimm du zuerst den Stuhl weg, ich warne dich, ich drücke zu wenn du nicht sofort tust was ich dir sage"!, drohte er ihr." Und ich drücke ab wenn sie nicht augenblicklich das Mädchen loslassen Ramon Sostello!", schrie eine Stimme hinter ihm. Sostello drehte sich herum und blickte in die Pistole von Larry, der sagte:" Sostello geben sie auf, werfen sie ihre scheusliche Waffe weg"!.  Der in der Mönchskutte wusste nicht von was Larry sprach:" Meine Waffe? ich soll sie wegwerfen? Tja dann müssten sie mir erst die Hand abhacken. Wissen sie, diese Hand ist meine Waffe, und ich muss sie mein ganzes Leben lang mit mir herumtragen!", erklärte er Larry. " Aber sie werden nie wieder einem Menschen mit diese Hand irgendein Leid zufügen. Sie sind verhaftet, ihr Spiel ist aus", sagte er und nahm ihn mit nach oben.

1 Tag später flog Larry wieder nach Hause und ging auch sofort zu seiner Kollegin Morna. Es war jetzt genau 22:00Uhr. "Hmm ich hab nicht gewusst dass du sooooooooooo gut kochen kannst". Sie lachte:" Du siehst Larry auch ein Spitzenagent ist nicht allwissend". Larry lachte ebenfalls:" Hmhm da hast du recht, wenn ich allwissend gewesen wäre hätte ich auch eher darauf kommen können das eine starke Stöhrung der Gallenfunktion, Missbildungen am Körper hervorrufen kann. Diese verkrüppelte Hand von Sostello war eine Folgeerscheinung seiner Krankheit". Seine Kollegin nickte und sagte sehr undeutlich, weil sie den Mund voller Nudeln hatte:" Hmhm ein falscher Mönch mit einer echten Täufelskralle, also Sachen gibts!". Larry schaute sie an und fragte:" Sag mal, gibts eigentlich nach deinem köstlichen Essen vielleicht noch ein Tröpfchen Wein oder Schnaps?". Seine Kollegin stand auf und ging zum Schrank gegenüber. Sie öffnete die Glasschranktüre und holte eine Flasche heraus die mit einem Goldfarbenen Etikett beklebt war heraus:" Ja hier ist ein superleckerer Likör, das ist ein Tröpfchen sag ich dir. Das kommt aus Frankreich und dort brauen schon seit 100derten von Jahren die Mönche ihren eigenen Likör und...." weiter kam sie nicht denn ihr Kollege unterbrach sie:" Muss das sein Morna? ich hab jetzt wirklich genug von Mönchen, Kutten und von alledem". " Tut mir leid Larry, also stoßen wir wieder auf einen gelösten Fall an". "Einen gut ausgegangen Fall meinst du", fügte er noch hinzu und stieß mit Morna an.

 

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Über den Autor

Summergir1994
Mein Name ist Anika. Ich bin 17 Jahre alt und das Schreiben von Geschichten und Büchern ist meine allergrößte Leidenschaft. Mein größter Wunsch ist es, eines meiner Bücher zu veröffentlichen und es in Buchläden stehen zu sehen:)
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