Fantasy & Horror
Die Apfelmagd

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"Die Apfelmagd"
Veröffentlicht am 27. November 2010, 10 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

When we start killing It's all coming down right now From the nightmare we've created I want to be awakened somehow (Wanna be awakened right now)
Die Apfelmagd

Die Apfelmagd

Beschreibung

...und vergib mir meine Sünden....

 

Schwerfällig schleppte Anni einen großen Korb voller Äpfel mit sich. Sie war sehr spät dran und wenn sie nicht bald zurück käme, dann würde es von ihrer Herrin wieder Schläge geben. An der Waldlichtung hielt sie an und ließ sich auf einen großen Stein fallen. Keine Chance mit diesem schweren Korb kam sie keine drei Meter mehr weit. Müde legte sie den Kopf auf die Knie und grübelte darüber, nach was sie jetzt tun sollte. Käme sie ohne Korb wieder würde es Schläge geben, käme sie zu spät, gäbe es Schläge und wenn sie einige Äpfel heraus tat würde es auch Schläge geben, denn ihre Herrin Maria würde die Äpfel nachzählen und schauen ob auch die gewünschte Menge in dem Korb war. Verdammt! Ihre Herrin hatte den Ruf, mit ihrer Peitsche, einem die Haut von Leibe zu reißen. Bedauerlicher Weise konnte Anni das aus eigener Erfahrung bestätigen…

 

Voller Verzweifelung fing sie bitterlich an zu weinen, sodass sie nicht merkte, dass sie jemand beobachtete. „Hallo, holde Maid“, sprach der Fremde sie an. Erschrocken hob sie den Kopf, sie blickte in ein grinsendes Gesicht, das von blonden Locken umrahmt wurde. Der Fremde nahm sich einen Apfel aus dem Korb und biss, bevor Anni protestieren konnte, hinein. „Was macht ein hübsches Ding wie du alleine im Wald?“ Er legte den Kopf schief.  „Ähm“, Anni wusste gar nicht was sie sagen sollte. Der Junge hatte sie so erschreckt, dass ihr die Wörter im Hals stecken blieben: „Ich wollte zurück in mein Dorf.“

 

„Ach so, du machst bloß Pause, verstehe“, stellte er fest und nagte an seinem Apfel, den letzten Rest warf er achtlos zu Seite und reichte ihr eine schmutzige Hand: „Ich bin Seth, wenn du willst, bringe ich dich in dein Dorf zurück.“ „Nicht nötig“, antwortete sie hastig. Seth als Begleitung, war das letzte was sie wollte. „Hab dich nicht so. Alleine schaffst du es eh nicht mehr, es wird bald dunkel.“ Er beugte sich nah vor ihr: „Und dann finden dich die Bären, ziehen dir die Haut ab und verspeisen dich zum Abendessen“

 

 

Anni zog den Kopf ein. Was hatte er gerade gesagt? Bären, hier im Wald?! „Danke ist trotzdem nicht nötig!“, sie sprang auf und wollte gehen, aber Seth hielt sie fest. „Bitte lass mich los“, flehte sie, doch er verstärkte den Druck auf ihre Hand und beugte sich dicht an ihr Ohr heran: „Jetzt, wo wir uns doch so gut kennen ist es doch Schade, sich einfach wieder aus den Augen zu verlieren“ „Nein, lass mich gehen“. Sie versuchte sich zu bewegen, aber ein stechender Schmerz in ihrer Schulter ließ ihre Muskeln schlaff werden. Er nahm ihren rechten Arm und drehte ihn soweit auf den Rücken bis der Schmerz unerträglich wurde und der Arm brauch. Schmerzerfüllt schrie Anni auf, aber niemand vernahm ihren Hilferuf. „Schrei du nur“, sagte er und nahm ihren anderen Arm, „Hier hört dich sowieso keiner“ Ein leichter Druck und auch der zweite Arm war gebrochen. Er griff er sie bei den Haaren und riss sie auf den Boden.

 

„Bitte tu mir nicht weh“, flehte sie erneut, aber Seth törnten ihre Tränen mehr an als das er Mitleid mit ihr verspürte. Er nahm ein Messer und kniete sich neben sie. Ganz in Ruhe fing er an ihr blaues Kleid aufzuschneiden und es einfach bei Seite zu werfen. Anni versuchte sich zu wehren, jedoch gehorchte ihr Körper ihr nicht mehr.

Er strich über ihren nackten Leid und küsste ihre Brüste, dann zog er seine Hose aus und drückte ihre Schenkel auseinander. „Freu dich doch mal, dass du endlich mal etwas Spaß haben kannst als immer nur zu arbeiten“ Mit diesen Worten drang er in sie ein. Anni schrie auf als er ihr Jungfernhäutchen durchtrennte. „Siehst du gefällt dir doch“, keuchte er.

 

Als er zu Erfüllung gekommen war, brach er mit einem letzten Seufzer über ihr zusammen und verharrte so einige Atemzüge. Dann richtete er sich auf und betrachtete, die am Boden liegende Anni. An ihren Schenkeln klebte frisches Blut, der Anblick zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht: „Sieh an, du warst noch Jungfrau.“ Anni gab keine Antwort. Mit leeren Blick schaute sie die Sonne an.Hätte sie doch bloß keine Pause eingelegt, dann wäre sie jetzt sicher zu Hause und läge nicht hier. Seth nahm wieder ihre Haare in die Hand und zwang sie aufzustehen, wackelig stand sie auf ihren Beinen. „Du weißt hoffentlich , dass ich dich nicht mehr gehen lassen kann“

 

Sie schaute ihn entsetzt an: „Bitte lass mich gehen. Ich werde auch niemanden etwas erzählen“ Seth schüttelte den Kopf:“ Das Risiko gehe ich nicht ein. Außerdem ist es mir eine Freude, dich leiden zu sehen!“ Seth musterte den Baum, an dem Anni lehnte. Ein stabiler Ast, der vorne etwas schmaler war,  hing nur ein paar Zentimeter über ihren Kopf. 

Ihm eine Idee. Er brachte sie dazu sich umzudrehen, umklammerte ihre Hüfte und hob sie hoch. Mit ein bisschen Druck hing er sie an dem Ast fest, ein gequälter Schrei ging durch den Wald und war alles ruhig. „Na wie hängt es sich so?“, lachte er und kam weiter auf sie zu. Ihre Forderseite war besudelt mit Blut, das aus ihrer Nase kam. „He Anni, wie hängt es sich so an der Nase?“, fragte er erneut doch sie gab ihm keine Antwort, ihr Bewusstsein hatte sich kurz nach dem Einstich verabschiedet.

 

Ich sollte schnell machen, ging es ihm durch den Kopf, sonst fällt sie mir wieder runter. Er nahm vor ihr im Gras Platz und holte aus seiner Tasche  Block und Stift hervor. Dann wollen wir mal, mein nächstes Kunstwerk, „Die gehängte Apfelmagd“ Er fing an sie genau abzuzeichnen. Das Blut, das zwischen ihren Schenkeln klebte, ihre gebrochenen Arme, die zerzausten Haare und die Narben, die auf ihren Rücken verteilt waren. Er war gerade fertig, als die Nase nachgab und Anni auf den Boden aufschlug. Seth klappte seinen Block zu und ging zu Annis schlanken Körper. Sanft strich er ihr mit den Finger über den Rücken: „Hab keine Angst. Jetzt kannst du für immer schlafen“, sagte er tröstend und ein Schnitt durch ihre Kehle begleitete seinen Worte. Ihre warmes Blut lief über seine Hände und färbte das Gras worauf sie lag rot. Seth stand auf und leckte ihr Blut von seinen Händen und dem Messer. Dein Blut ist süßer als alles was ich bisher gegessen habe. Er verabschiedete sich mit einem freundlichen Nicken, nahm seine Sachen und verschwand fröhlich pfeifend im Wald.

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Seeth
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From the nightmare we've created
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Kenshin Ziemlich brutal... - Ziemlich brutal....Aber das muss schließlich jeder selber entscheiden, wie er das handhabt....
Und die Moral der Geschichte ist das man keine Pause machen sollte, sondern lieber schnell nach Hause gehen sollte...?
Allerdings ein ansprechendes Titelbild, passt gut zur Geschichte.

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