Kurzgeschichte
Die Wirklichkeit in Internetcafes

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"Die Wirklichkeit in Internetcafes"
Veröffentlicht am 23. Januar 2007, 10 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Die Wirklichkeit in Internetcafes

Die Wirklichkeit in Internetcafes

Beschreibung

Ein Mann und eine Frau lernen sich im Internetcafe kennen und verabreden sich zu einem Treffen ,das sich anders gestaltet als vorgestellt

Das erste Treffen

Eines Tages lernten sich zwei Menschen ,ein Mann und eine Frau über das Internet kennen.Sie schrieben sich Mails chatteten ab und zu und telefonierten ab und an.Sie erzählte ihm ,was sie in ihtrem Leben schon alles erreicht hat.Sie besaß ein großes Haus hatte einen Porsche vor ihrer Haustür ,Diamanten schmückten ihren Körper und sie hatte das Gefühl die reichste Frau zu sein die sich alles aber auch alles leisten konnte.Natürlich wollte sie von dem Mann wissen welche Reichtümer er denn in seinem Leben erworben hätte.. Er antwortete ihr, das sein Reichtum größer und kostbarer sei als Ihrer.. Sie konnte sich nicht vorstellen das es jemand gab der reicher war als Sie und er hatte ihre Neu-Gier geweckt.So beschlossen sie ,das sie sich auf einen Spaziergang treffen würden.
Die Frau zog ihre schönsten Kleider an , schmückte ihren ganzen Körper mit Diamanten und kostbaren Edelsteinen, bis sie aussah wie ein (gescmückter Weihnachtsbaum). Natürlich durfte die goldene Cartier Uhr auch nicht fehlen denn sie wollte ja standesgemäß erscheinen ,jeder sollte sehen welch Reichtum sie besaß.. Sie stieg in ihren Porsche und machte sich auf den Weg ,um endlich den Mann zu treffen der behauptete größere Reichtümer als sie zu besitzten. Das wollte sie einfach nicht glauben. Wer konnte schon reicher sein als Sie es war. In ihren Gedanken stellte sie sich einen Geschäftsman vor der vielleicht ein kleines Vermögen mit seiner Firma gemacht hat, ja vielleicht hatte er auch ein tolles Auro, trug eine Rolex ,aber was sollte er schon besitzen das sie sich nicht kaufen konnte. Die Spannung wuchs ins Unermessliche. Sie stellte ihren Porsche natürlich nicht auf dem Parkplatz ab ,sondern fuhr direkt auf das Wasser zu.Ihre teuren Gucci Schuhe mit den 10cm langen Absätzen waren nicht für einen Spaziergang ausgelegt,dafür waren Sie zu teurer gewesen und sie hätten ja dreckig werden können. Sie wollte ja nur sehen welchen Reichtum dieser Mann besaß, denn er hatte Ihr versprochen seinen ganzen Reichtum mitzubringen. Also stieg Sie am Wasser aus und schaute sich um, ob der Mann denn schon da war. Aber da war niemand der so aussah als wenn er Reich sei, sie sah kein teures Auto auf dem Parkplatz stehen, das einzigste war eine verrostetes Fahrrad das so aussah als wenn es schon Jahre hier stand. Und so wartete sie, aber es tauchte einfach niemand auf der so aussah wie ein reicher Mann.Der einzigste Mensch den sie sah war ein einfach gekleideter Mann der am Wasser stand und Steine über das Wasser fliegen lies.Da der reiche Mann noch nicht aufgetaucht war schaute sie diesem Mann eine Weile zu ,es war faszinierend zu sehen wie er es schaffte die Steine über das Wasser gleiten zu lassen. Ihre Enttäuschung wurde immer größer und sie haßte diesen Mann, der Sie hatte einfach sitzen lassen . Das war ihr noch nie passiert , das ein Mann eine Verabredung mit Ihr platzen lies.Wutentbrannt wollte sie wieder in ihren Porsche steigen, als Sie auf einmal sah, das der Mann vom Wasser auf sie zuging. Sie dachte sich nichts dabei und wollte gerade einsteigen als sie der Mann auf einmal ansprach..Er stellte sich ihr vor ,und ihr war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Das sollte der reiche Mann sein der mehr besaß als sie .Sie war zornig und enttäuscht und schrie den Mann an. Du armseliges Würstchen was kannst du mir bieten das ich nicht schon habe. Außerdem hast du dich um eine halbe Stunde verspätet und das kann man mit einer Frau wie mir nicht machen. Der Mann entschuldigte sich bei ihr mit den Worten „ich habe meinen Reichtum genossen und die Steine über das Wasser fliegen lassen“. Der Tag ist so wunderschön ,da bleibt die Zeit einfach manchmal stehen. Jetzt bin ich ja da.Die Frau schaute Ihn entsetzt an und hatte das Gefühl im falschen Film zu sein. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als aus diesem Alptraum aufzuwachen. Aber es war kein Alptraum, es war Realität.
Ihr gingen so viele Gedanken durch den Kopf, und sie wußte nicht was sie jetzt machen sollte. Sie dachte, nun bin ich schon hier er soll mir seinen Reichtum zeigen und dann verschwinde ich genauso schnell wie ich gekommen bin. Also fragt sie den Mann wo er denn seinen Reichtum versteckt habe, sie könne nichts erkennen. Er hatte wohl kein Auto ,trug auch keinen Schmuck und war nicht edel angezogen. Er schaute sie verwundert an und sagte, ich habe Dir doch gerade meinen Reichtum gezeigt ich habe die Steine über das Wasser gleiten lassen ist das nicht Reichtum genug,, ich fühle mich reich beschenkt.
Sie konnte nicht glauben was sie gerade gehört hatte und schaute sich den Mann genauer an. Sie war ein wenig überrascht den der Mann sah so selbstzufrieden und glücklich aus.Wenn das so war , mußte er etwas besitzen das kostbarer war als ihr Reichtum .Sie wollte auch so selbstzufrieden und glücklich ausschauen. Nun endlich hatte sie ein Ziel, sie wollte ihm seinen Reichtum abkaufen egal was es kostete ,Geld hatte sie ja genügend und so fragte sie ihn wieder, wo er seinen Reichtum versteckt hielt ,vielleicht hatte er es ja im Sand vergraben, und er sollte ihr diese Stelle zeigen, sie würde Ihm soviel Geld geben das er ein Leben lang versorgt wäre .. Aber er solle sich beeilen ,den so ein Angebot würde sie nicht zweimal machen.
Er schaute sie an und lächelte dabei. Liebe Frau, ich kann Ihnen meinen Reichtum nicht verkaufen denn ich trage ihn in mir.. Sie antwortete : Wenn sie ihn bei sich tragen ,dann geben sie ihn mir einfach. Sie wurde langsam ärgerlich und begann den Mann zu durchsuchen aber sie fand nichts ,selbst als er nackt ausgezogen vor ihr stand , er besaß einfach nichts. Sie wollte ihm am liebsten den Hals umdrehen.Er drehte sich zu ihr um und sagte : das was Sie suchen, kann man nicht kaufen, außerdem würde auch Sie diesen Reichtum in sich tragen.,sie müsse also kein Geld dafür ausgeben. So langsam aber sicher verzweifelte sie und sie begann zu suchen .Sie schaute in ihrer Brieftasche nach in ihrem Geldbeutel in ihrem Pelzmantel aber sie wurde nicht fündig. Abermals sagte der Mann: du trägst es in Dir.,du kannst es nicht sehen und doch steht es Dir , wenn du willst , immer zur Verfügung. Ich sage dir nun wo es in Dir wohnt und er zeigte auf ihr Herz.. Sie war enttäuscht und dachte sich ,was soll das , jeder Mensch hat ein Herz das ist doch nichts besonderes.Sie schaute ihn enttäuscht und fragend an und Er fühlte, das sie den Reichtum wohl niemals finden würde., der in ihr steckte, weil sie nicht bereit war , sich ihm zu öffnen sie wollte immer nur besitzen………….
Er verabschiedete sich von ihr mit folgenden Worten : Wenn du bereit bist dich mit der Blume zu unterhalten und sie zum blühen zu bringen dann spürst du den unermeßlichen Reichtum der in Dir wohnt., dann hast du etwas von Dir gegeben, du hast dein Herz geöffnet .Ist das nicht Reichtum genug und ging seiner Wege………








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