Gedichte
Noch nie

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"Noch nie"
Veröffentlicht am 29. September 2010, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

bin im Herzen fröhlich
Noch nie

Noch nie

Noch nie war ich im Ganzen,
im Einzelnen zu Haus.
Erkannte meinen Ranzen
und seinen schweren Graus.

Ich brach mir alle Knochen,
war selbst nur noch ein Brei.
Hab schlecht nach was gerochen
Die Füße, schwer wie Blei.

Als man mich dann pürierte,
um mich ganz neu zu form,
war mir als ob wer stierte,
auf meine Uniform.

Die Uniform schien Alles
und war doch nur ein Schein.
Der in ihr steckt erfährt es,
und bleibt doch glitze klein.

Im Wachsen aus dem Himmel,
braucht es nicht mehr als Mut,
zu stehn im groß Gewimmel,
selbst wenn es stürmt dem Hut.

Copyright © mozimi 2010/09

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mozimi Re: sehr beeindruckende Beschreibung -
Zitat: (Original von bienesskatepin am 07.10.2010 - 22:11 Uhr) mit vielen gewählten Worten wirken die Zeilen so belebend und doch so nachdenklich - was steckt hinter als der Uniformen, in denen das Sein steckt und denen man begegnet...
Herzlichst Beate

Hab Dank,
LG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
bienesskatepin sehr beeindruckende Beschreibung - mit vielen gewählten Worten wirken die Zeilen so belebend und doch so nachdenklich - was steckt hinter als der Uniformen, in denen das Sein steckt und denen man begegnet...
Herzlichst Beate
Vor langer Zeit - Antworten
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