Kurzgeschichte
Aries und Lyra

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"Aries und Lyra"
Veröffentlicht am 15. September 2010, 30 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Aries und Lyra

Aries und Lyra

Entscheidung aus Liebe

Aries schaute aus den Gittern des Schlossfensters, sie vermisste ihr Zuhause heute noch mehr als sonst. Noch einmal holte sie tief Luft, sie spürte wie ihr der Atem stockte, und für einen kurzen Augenblick sah sie keinen Ausweg mehr. Die Luft, die Menschen waren hier ganz anders, das einzige was sie hier hielt, war ihre Liebe, ihre einseitige Liebe zu Lyra. Sie schüttelte sich, und begann wieder normal zu denken, wenn sie diesen Ort jetzt verlassen würde, würde sie es bestimmt bereuen. Ruckartig drehte sie sich um, um zu gehen, doch Lyra stand aufeinmal wie angewurzelt vor ihr. Sie traute sich nicht ihn anzusehen, erst drehte sie ihren Kopf zur Seite, dann senkte sie ihren Blick. Er schaute noch stolzer als sonst, und ohne ein Wort zu sagen, wollte er gehen. Aries wollte das nicht auf sich sitzen lassen, sie presste ihre Lippen zusammen, und dachte darüber nach was sie sagen würde. Dann rief sie "Halt", Lyra blieb stehen, drehte sich aber nicht um. Aries blieben die Worte im Mund stecken, sie veruschte irgendetwas

zu sagen, aber vergeblich. Er drehte sich langsam um, lief mit genauso langsamen schritten auf sie zu, und blieb, mit einem

winzigen Abstand vor ihr stehen. Jetzt schaute ihm Aries direkt ins Gesicht, sie war sauer, aber auch traurig. Dann rief sie

wobei sie ihre Hände fest zusammendrückte, "Es tut mir leid, es geht..geht mich nichts an, aber..", sie konnte ihren Satz nicht

zu Ende sprechen. Lyras Blick durchborte sie, und als sie sprach wurde es nur noch schlimmer. Mit einem strengen Tonfall sagte

Lyra,"Was"?

Sie schaute ihn noch einmal an, und ihr liefen die Tränen sie konnte nichts dagegen machen. Er war kaum beeindruckt davon, ja fast

Herzloss stand er nur da, und blickte sie mit seinem Kalten Gesichtsausdruck nur an.

Aries rief mir leiser stimme,"Es tut mir leid, es geht mich nichts an, mit wem du dein Leben..verbringst, aber das..es ist nicht fair

ich meine wieso tust du mir das an"?

Aries wusste, das sie jetzt klartext reden müsste, sonst würde er garnichts verstehen. Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, und rief

dann,"Ich weiß, meine Liebe ist einseitig, aber deshalb hast du noch lange nicht das Recht, alles vor meinem Auge zu machen.

Ich meine, kann ja sein das du dieses Mädchen magst, aber es bricht mir das Herz, verstehst du"?

Sie wichte sich die Tränen aus dem Gesicht, und wartete das Lyra etwas sagen würde, aber er schaute sie nur an. Aries fühlte

sich immer schuldiger, und fing erneut an sich zu entschuldigen. Dann brach er sein schweigen, er nahm tief Luft, setzte seinen

Silberblick auf, und rief, mit völlig gelassener Stimme, " Hör auf dich andauernt zu entschuldigen".

Aries Augen weiteten sich, sie wusste nicht ob sie wircklich richtig gehört hatte. So sehr sie es auch versuchte, Lyra

konnte und würde sich niemals ändern.

Er machte eine kurze Bewegung nach hinten, schaute sie hasserfüllt an, und rief erneut: "Hör auf dich bei mir andauernt du Entschuldigen..

das nervt..du nervst..

Du bist nur am weinen, und wenn du mal nicht weinst, dann schaust du nur traurig durch die Gegend.

Was geht es dich an was ich tue, wenn du es nicht sehen willst dann musst du eben wegschauen."

Ihr ganzer Körper war wie Versteinerd, sie bekamm kaum Luft, sie wollte noch was sagen, aber bevor ich das tun konnte

war er schon weg. Es gab oft erniedrigende Ereignisse in meiner Leben, doch er tat es immer und immer wieder. Hasste er

mich so sehr? Ja das tat er, er hasste mich, ich weiß nicht warum, aber er hasste mich.

Was für mich jetzt feststand war, dass ich einen Weg finden musste, wie ich Nachhause kommen könnte. Aber alleine würde ich

das nie schaffen, meine Mutter kam mir in die Gedanken, ich hatte sie so sehr vermisst, mein Herz war voller Angst und Trauer.

Hier gab es niemanden, mit dem ich reden konnte, alle waren mir so fremd. Aber egal was Lyra auch zu mir sagte, und tat

er war der einzige dem ich mich nah fühlte. Ich ließ mich auf das pompöse Bett fallen, und weinte wieder. Dabei kam mir der

Gendanke, wenn mich Lyra jetzt sehen würde, würde es ihn sicher nerven, dass ich weinte. Aber was sollte ich tun, das war

das einzige was ich in dieser Situation nunmal tun konnte. Ich erschrag, als ich den Prinzen reinkommen sah, ruckartig setzte

ich mich auf, und fragte höfflich was er denn von mir wollte. Er musterte mich eine weile, was mir unangenehm war, und rief

wobei er seine Arme nach hinten verschrängt hielt: "Ich hoffe ihr kommt, heute Abend zum Ball?"

Verwundert schaute ich ihn an und fragte was für ein Ball?

Er lächelte, und rief: "Ein Ball, der findet jedes Jahr statt. Ich ging mir durch die Haare und antwortet: "Achso jetzt verstehe ich, aber

was ist der Anlass"?

Er schaute mich nocheinmal aufdringlich an, fragte ob er sich zu mir setzten darf, nahm Platz und fuhr fort: "Der Anlass,

seid ihr Aries. Jetzt schaute ich ihn noch verwunderter an, er fuhr fort.

Seid dem ich euch das erste mal sah, bin ich wie verzaubert, bitte vergebt mir meine Offenheit, ich werde heute Abend

meine und eure Verlobung bekannt geben. Ich schaute ihn mit einem verstörten Blick an und rief laut heruas: " Verlobung, aber

ich?" Er lächelte mich an und rief:"Ich weiß das hättet ihr nicht erwartet, jemals mit einem Prinzen zu heiraten, aber..

Ich unterbrach ihn, und rief: Darum geht es garnicht, es tut mir leid, aber ich kann sie nicht Heiraten. Langsam härtete

sich sein Blick, er stand auf, ging einmal im Großen Zimmer unher, blieb vor mir stehen, und rief: "Warum"?

Ich schaute ihn nicht an, versuchte eine antwort zu finden. Doch er wollte das ich ihm gleich antworte.

Ich liebe einen anderen rief ich, er schaute mich an strich mit seiner Hand über den Mund, und frage wer es sei.

Das war zu viel des guten, schlieslich ging es ih überhaupt nichts an, wer es war. Ich stand auf und rief: "Es tut mir leid

aber ich denke das geht sie nichts an."

Er gab ein lautes Lachen von sich und rief: "Du Dummkopf, ich bin der Prinz, der Mächtigste Mann in diesem Reich, und du

weist mich zurück.

"Ja" rief ich und forderte ihn auf zu gehen, er blieb jedoch stehen, packte mich an meinem Arm, und stoss mich aufs Bett.

Ich wusste nicht was ich tun sollte, ich wusste auch nicht was er vorhatte, ich konnte es mir nur denken.

Er ist es hab ich recht rief er, ich tat so als wüsste ich nicht wovon er sprach, aber ich wusste er meinte Lyra.

Er kam auf mich zu und rief" Ich habe immer bekommen was ich wollte, und das wird sich nie ändern"..

Ich hörte ihm kaum zu, viel mehr ließ ich ein meinen Gedanken, alles durchgehen, was passieren würde, wenn er mich angreifen

würde. Er kam immer näher bis er fast auf mir lag. Ich war verzweifelt, und steis ihm mit meinem Bein in den Bauch, er fiel

von mir, ich rannte so schnell ich konnte zur Tür, doch er folge mir. Er nagelte mich mit seiner Kraft an die Tür, presste mich so

fest an die Tür das ich mich kaum bewegen konnte. Er versuchte mich zu küssen, doch ich drehte meinen Kopf zur seite, er versuchte

es immer und immer wieder, ich fing an ihn anzuflehen mich gehen zu lassen, aber er wurde immer Agressiver.

Lyra stand draußen wie angewurzelt das tat er oft wenn er nachdenken musste, er schaute mit seinem tiefen traurigen Blick

in die ferne, Tukan kam und rief, du solltest lieber herinkommen sonst erkältest du dich noch. Er drehte seinen Kopf herum

und frage vo Aries seie. Tukan schute ihn verwundert an und rief, ich weis nicht zuletzt wollte sich zu dir.

Lyra blieb kurz stehen und rief dann, verdammt..wobei er schnell zum Tor des schlosses rannte. tukan wusste nicht was geschehen

war, er rannte ihm nach.

Es war schrecklich, jede kleine Berührung von ihm war so schrecklich. Ich presste meine Augen zusammen, ich hatte keine Kraft mehr mich zu wehren, das einzige was ich jetzt noch tun konnte, war zu schreien, so laut ich konnte.

Ich schrie nach Hilfe, so laut das mir mein Hals wehtat, aber keiner hörte mich, keine Menschenseele. Ich fing an zu weinen, öffnete meine Augen aber nicht.

Ich Errinnerte mich an mein Zuhause, dann kamen mir allen Möglichen Gedanken und Bilder in meinen Kopf, Bilder die ich hier vergessen hatte. Ich sah immer wieder Lyras Gesicht vor meinen Augen. Ich liebe ihn, und ich konnte es nicht ertragen, das jemand anderes mich berührte..

Ich öffnette meine Augen, und nocheinmal wollte ich laut nach hilfe schreien, doch statt Hilfe zu schreien, schrie ich laut hinaus" Lyra Lyraaaa hilf mir", ich war so dumm er würde nicht kommen und mir helfen, aber ich schrie nach ihm..

Schon als meine Hoffnung gestorben stoß jemand fest an der der Tür, er hielt mir meinen Mund zu, damit ich nichts sagen konnte. Nochmal stieß jemand heftig an der Tür, bis der Prinz fragte wer das sei.

Ohne eine Antwort zu geben, stieß er so fest an die Tür, das sie auffiel. Ich lag auf dem Boden zitterte am ganzen Körper, meine Augen waren noch immer verschlossen.

Der Prinz fing an heftig zu schreien. "Was zum Teufel tust du hier, wer bist du das du einfach so hereinplatzt"?

Nach einer weile erklang Lyras Stimme, er rief: "Was hast du getan"? Ich öffnete meine Augen, Lyra schaute mich an, seine Augen waren voller Angst, so Ängstlich hatte ich ihn nochnie zuvor gesehen, sonst schaute er immer ganz stolz. Tukan kam hereingetürmt, er war genauso besorgt.

Ich hatte solche Angst, rannte schnell zum Bett, nahm die Decke darauf und bedeckte meine Oberweite damit, er hatte mein Hemd zerissen.

Lyra senkte seinen Blick, ich wusste nicht was er vorhatte, aber es war nichts gutes. Dann rief er mit leiser gefasster Stimme, "Tukan, bring sie hier weg!"

Tukan schaute ihn verwundert an, und anwortete mit einem "Aber". Voller Zorn im Gesicht, wurde seine Stimme lauter, und erneut rief er, "Bring sie einfach hier weg".

Ich konnte mir denken was Lyra mit ihm vorhatte, doch es machte mir nichts aus, dieser Mistkerl hatte es verdient.

Ich war froh darüber, wieder im Alten Wirtshaus zu sein, auch wenn ich hier nicht sonderlich gute Errinnerungen hatte, das Zimmer war immer noch so wie ich es verlassen hatte, als hätte jemand es genauso gelassen weil dieser jemand wusste das ich wieder kömmen würde. Ich lag im Bett, und meine Gedanken kreisten darum, ob Lyra mich womöglich doch liebe, sonst hätte er mir ja nicht geholfen, es waren 2 Wochen nach diesem Erreigniss vergangen, aber Lyra war nochnicht zurück. Ich hatte Angst, was würde ich tun wenn ich ihn nie wieder sehen könnte, ich liebe ihn doch so sehr..

Ich stand auf ging zum Fensten, und schaute in den düsteren Wald hienein, dann klopfte es an der Tür, ich wusste das es wieder Tukan war, er fragte jeden Tag nach meinem Befinden. Doch diesmal war es anders, er kam mit einer Nachricht, das mir das Lächeln auf mein Gesicht zauberte. Lyra war wieder da..

Ich wollte ihn sofort sehen, doch Tukan wollt warum auch immer nicht das ich heute zu ihm gehe.

Ich freute mich zwar das Lyra wieder da war aber weil ich nicht wusste wie es ihm ging, lief ich den ganzen Tag im Zimmer umher, er lag genau im Zimmer neben mir, er war mir so nahe, und doch so fern. Es machte mich einfach verrückt, ihn nicht sehen zu können, nicht zu wissen ob es ihm gut ging.

Am späten Nachmittag, als Tukan nicht da war entschloss ich mich, nach Lyra zu sehen, auch wenn er es mir ausdrücklich verboten hatte. Ich war aufegeregt, ich machte mir meine Haare zurecht, überlegte mir kurz was ich sagen würde. Dann stand ich auch schon vor seiner Tür, zweimal klopfte ich leise, doch er antwortete nicht, vielleicht schlief er. Nachdem ich es nocheinmal versucht hatte, rief ich ich bin es darf ich reinkommen. Doch wieder antwortete er nicht. Ich öfftene langsam die Tür und ging hinein. Lyra lag mit dem Rücken zur Wand auf dem Bett und schlief, er hatte einen Verband um seinen Arm. Er wurde doch verletzt, er brach mir das Herz wenn ich daran dachte das es meine Schuld gewesen wäre wenn ihm etwas passiert wäre.

Ich setzte mich auf den Boden, und startte ihn mit traurigen Augen an, ich liebte ihn so sehr, sowas war mir in meinem ganzen Leben nicht passiert, es war mir egal ob er meine Liebe erwiederte oder nicht, ich liebe ihn einfach mehr als alles andere auf der Welt.

Ich strich ihm sanft über sein Gesicht, seine langen Haare überdekten, die Narbe auf seiner Wange. ich berührte sie und es tat mir weh als seie es eine Narbe an meinem Gesicht. Ich wünschte ich könnte immer so bei ihm sein, langsam bewegte er sich, ich ging ruckartig zurück, ohne das er seine Augen öffnete, also noch im Halbschlaf rief er, "Tukan bist du schon zurück"?

Als keiner Antwortete, öffnete er seine Augen und sah mich an. Langsam stand er auf und rief mit genauso hartem ton und Stolzem gesicht wie ich es von ihm gewohnt war, " Was suchst du hier"?

Ich Antwortete mit stockender Stimme, " Ich ..ich..i..ch..wollte mich entsch..ahhh nein ich wollte mich bedanken."

"Wofür" rief er mit einem Unterton. Meine Augen füllten sich mit Tränen, er schaute mich an verdrehte die Augen und rief gelassen, "Nicht schon wieder".

Ich ging zu ihm schaute ihn an, und dann weiß ich nicht was in mich gefahren ist, umarmte ich ihn fest. Er stos mich nicht zurück, aber er erwiederte auch nichts, und trotzdem machte es mir nichts aus, ich weinte so sehr, so sehr an seiner Schulter. Nachts war ich wieder auf meinem Zimmer, nachdem ich mich an Lyras schulter ausgeheult hatte ging ich einfach. Es war mich nicht unangenehm, es war einfach so passiert..ich konnte nichts für meine Gefühle.

Gerade als ich ein wenig müde wurde, klopfte es an der Tür. Ich wunderte mich wer das wohl sein könnte, vielleicht Tukan, aber was er um diese Zeit von mir wollte war mir ein Rätsel. Vielleicht war er sauer wegen heute, weil ich nicht auf ihn gehört hatte. Ich öffnette die Tür, und ich konnte meinen Augen nicht trauen, Lyra stand vor mir. Er schaute zwar immer noch sehr stolz, aber irgendetwas hatte sich an seinem Gesicht verändert. Er fragte: "Darf..hmmr darf ich reinkommen". Ich schaute ihn verwundert an und rief nach einer weile: "Kee ke Komm rein". Er schaute sich im Zimmer um, und fing dann an zu sprechen " Da..Danke das du mir geholfen hast damals im Wald, aber das war Dumm, tu sowas nie wieder...brauche deine Hilfe nicht ..ist das klar..

Ich war so sehr verwundert darüber, das ich garnichts sagen konnte. Er rief. " Das wars was ich sagen wollte". Er kam mitten in der Nacht um mir das zu sagen. Er war schon ein komischer Kerl. Ich ging an ihm vorbei, und tat auch mal so gelassen wie er es immer tat, ich öffnette die Tür und rief,"Also dann Gute Nacht". Er drehte sich um, und wollte gehen, doch schlagartig, packte er denn Türgriff und schloß die Tür. Ich stand mit dem Rückenzur Tür und er genau vor mir, er schaute mich an, ich antmete laut, und mein atem würde immer schneller, er strich mit seiner Hand ein meinem Kopf durch meiner Haare, war das alles war..konnte das war sein..Lyra war hier bei mir..sanft legte er seine Hand auf meine Wange, ich schloss meinen Augen, das war alles bestimmt ein Traum. Ich zitterte am ganzen Körper. Ich legte meine Hand auf deine, und ging darüber, erschrocken ging ich zurück, doch er faste mich langsam an meinem Arm, er schaute mich nocheinmal an schloß seine Augen und legte seine Stirn auf meine, wir blieben eine ganze weile so stehen, ich hörte seinen Herzschlag seinen Atem..alles von ihm war mir so nahe..würde ich sterben würde ich mir ihm gehen wir waren ein genau in diesem Augenblick waren wir ein und dieselebe Person.

Er öffnette langsam seine Augen, und rief ich gehe dann jetzt, er öffnete die Tür und ging.

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Aries gibt nicht auf

Am nächsten Morgen war alles wie immer, ich war immer noch da, ich war immer noch in dieser mir fremden Welt. Aber eines hatte sich seit gestern verändert, ich liebte Lyra seit gestern noch mehr als jemals zuvor, ich glaube ich konnte es selbst kaum fassen, wie sehr, wie groß meine Liebe zu ihm war. Ich machte mich zurecht, und wollte ihn so schnell wie möglich sehen. Ich war keine Person die viel wert auf ihr äußeres legte, aber für ihn wollte ich heute schön sein. Ich erinnerte mich an das grüne Kleid das mir Mensa gegeben hatte bevor sie gegangen war, was sie jetzt wohl machte ich vermisste sie so sehr, in dieser Welt, die mir so fremd ist, hatte ich doch Freunde gefunden, die mir ans Herz gewachsen waren. Der Gedanke an sie machte mich traurig, ich schaute eine weile in den finsteren Wald hinein, vielleicht war sie jetzt Einsam und Traurig, und das ich heute so Glücklich bin, war einfach nicht fair. Ich schüttelte mich, ging zum Schrank nahm das Kleid heraus, Mensa wäre sicher noch trauriger wenn sie wüsste das ich mir sorgen um sie machte. Nachdem ich das Kleid angezogen hatte, betrachtete ich mich eine weile am Spiegel, ich schämte mich, es war selbst für mich ungewöhnlich mich so zu sehen. Vielleicht sollte ich es wieder ausziehen. Nein heute wollte ich mutig sein, heute wollte ich Lyra gegenüber mutig auftreten, und auch sein Blick, der Blick der mich zum schmälzen brachte, würde mir heute nichts ausmachen. Ich öffnete die Tür und stolzierte die Treppen herunter, ich suchte ihn, meine Blicke suchten verzweifelt nach ihm. Vielleicht war er ja nochnicht wach, ich meine nur weil ich die ganze Nacht nicht geschlafen habe, muss das ja auch nicht bei ihm so gewesen sein, vielleicht hatte er das was gestern ja passiert war schon vergessen. Jetzt kam ich mir aufeinmal so dumm und kindisch vor. Nur weil er gestern in meinem Zimmer war, hatte das ja noch lange nichts zu bedeuten. Ich hollte tied Luft, drehte mich ruckartig um, wollte so schnell wie möglich auf mein Zimmer gehen, und dieses Kleid ausziehen. Doch dann stand Lyra wie immer vor mir. Er schaute mir tief in die Augen, wande dann seinen Blick ab. Ich versuchte irgendetwas aus seinem Blick zu erkennen, doch er war so leer wie nie zuvor. Er studierte mich von Kopf bis Fuss, fing an zu lachen, und rief zu Tukan der hinter ihm stand, "Ist heute ein besonderer Tag, von dem wir nichts wissen, oder warum trägt sie dieses Kleid"?

Ich schämte mich so sehr, senkte meinen Kopf, verdammt das war mir ja so peinlich. Ich war so dumm anzunehmen er würde mich hübsch finden damit. Nein ich war nicht besonders hübsch, und ich besass auch sonst nichts was einem Mann wie Lyra hätte gefallen können. Er ging an mir vorbei, wobei er meine Schulter mit seiner berührte. Ich blieb wie angewurzelt stehen, und plötzlich war alles wie immer, wie konnte ich nur annehmen das Lyra vielleicht etwas für mich empfinden würde? Wie konnte ich nur denken, das er so eine wie mich lieben konnte?

Ich rannte hoch auf mein Zimmer, immer wieder das gleiche, sobald ich anfing im näher zu kommen, tat er etwas, das mich von ihm entfernte. Ich ließ mich auf mein Bett fallen, alles war so umsonst, was ich auch tat, meine Liebe zu Lyra würde immer Einseitig bleiben. Ich versuchte mich an gestern zu erinnern, daran wie nahe wir uns waren, daran wie ich seinen Herzschlag fühlen konnte. So sehr ich seine nähe auch suchte, und brauchte, es ist nicht ezwingbar. Ich stand auf, und blickte erneut aus dem Fenster in den dunklen Wald. Wieso musste ich der Liebe, auf die ich ohne Hoffnung solange gewartet hatte, hier in dieser fremden Welt begegnen? Wieso liebte ich ihn nur so sehr, ich war nicht mehr ich selbst, immer wenn ich an ihn dachte, ihn sah,verlor ich mich selbst. Ja ich war Hoffnungslos in ihn verliebt, aber egal was er tat, so sehr er mich auch mit seinem bösen Blick ansah, so sehr er mich auch Beleidigte, eines konnte er mir niemals nehmen, meine Liebe zu ihm. Ich versuchte die Sache etwas Optimistischer zu betrachten, ich meine, auch wenn er mich niemals lieben kann, so kann er mir niemals meine Liebe zu ihm nehmen, ja die konnte mir niemand nehmen. Ich beschloss mich dazu mit Lyra über die Situation zu reden, ich wollte ihm die Wahrheit über meine Gefühle sagen, auch wenn ich ihm wie eine Idiotin, immer und immer gesagt hatte wie sehr ich ihn liebe, die Worte ..das ich ihn liebe, hatte ich niemals gesagt.

Es stand fest, wenn nicht heute wann dann, jetzt wo ich doch nichts mehr zu verlieren hatte, ich ging im Zimmer auf unf ab, wollte es mir selber nicht eingestehen, doch ich war aufgeregt. Ohne nachzudenken rannte ich raus nach unten. Lyra war nirgens zu sehen, ich lief zu Tukan, und fragte nach ihm. Tukan sah mir meine Aufregung wahrscheinlich an, und fragte mich ob es mir gut ginge. Nein es ging mir überhaupt nicht gut, vielleicht war das der Tag an dem ich Lyra für immer verloren würde, aber ich musste dieses Risiko eingehen. Nachdem ich erfahren hatte, das er draußen bei dem Steinfelsen war, überlegte ich nicht lange. Tukan schaute mir verwundert nach, es tat mir leid das ich ihn einfach stehen lies, ohne eine Erklärung, aber ich musste jetzt einfach Lyra sehen, und alles klären.

Es war kalt draußen, die kälte ließ mich noch mehr zittern, als ich es aus Angst schon tat. Ich blieb stehen, und dachte nocheinmal nach, ob ich das jetzt wircklich tun sollte?

Dann lief ich weiter, bis ich am Steinfelsen war, ich suchte Lyra..es fing an zu regnen, vielleicht war das ein zeichnen, ein zeichen dafür das ich wieder zurück gehen sollte. Doch es war zu spät, ich sah ihn, er lag auf dem Boden, der Regen fiel auf ihn, seine Augen waren geschlossen. Mit lngsamen und leisen schritten, näherte ich mich ihm. Ich betrachtete ihn von oben, er sah traurig aus, es brach mir das Herz ihn so zu sehen. Es brach mir das Herz diesen Schmerz in seinem Gesicht zu sehen, ich kniete vor ihm nieder, und sah ihn noch eine weile an. Das reichte mir doch schon, diese nähe reichte mir doch schon, mehr hatte ich mir nie gewünscht. Er öffnete seine Augen, ich erschrag, und machte eine hektische Bewegung nach hinten, so das ich am Ende auf dem Boden lag. Er erhob sich langsam kam mir näher und sagte "Was suchst du hier"? Ich hatte Angst, ich wollte meine Angst vertecken, doch ich bin mir sicher er hatte es schon längst bemerkt. Ich wollte was sagen, aber alles was ich mir ausgedacht hatte, war verschwunden. Erneut rief er, diesmal mit einem strengeren Ton "Ich sagte, was suchst du hier. Folgst du mir etwa"? Ich stand auf der Regen hatte mich durchnässt, das war gut so, vielleicht konnte er so meine Tränen nicht sehen. Ich senkte meinen Kopf, schaute zur Seite, und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. "Ich bin hier, weil...weil ich mit dir reden wollte." sagte ich mit zittriger Stimme. Er kniff seine Augen zusammen, und schaute mich so an als wollte er sagen, dann lass uns reden. Ohne ihn anzusehen, sagte ich " Wegen gestern, ich wollte sagen, das es...", er unterbrach mich, und rief, " Was soll schon wegen gestern sein, ich war durcheinander".

Mit einem mal spürte ich einen tiefen Schmerz, ich sah ihn an, und fragte, "Du warst ...durcheinander"?

Er wurde wütend, doch es war mir egal, ich war es genauso, nein ich war viel mehr als das, ich war enteucht. Er drehte sich um und sagte "Ich bin dir keine Erklärung schuldig"..

Ich antwortete.."Nein, das bist du nicht, aber du hast kein Recht..kein Recht mit mir zu spielen.."

Er drehte sich wieder zu mir, und sah mich Eingebildet an. "Du hast kein Recht, mit meinen ...meinen ...Ge..Gefühlen zu spielen"? Er sah mich verwundert an, der Regen wurde immer stärker, ich sah wie er seine Faust zusammen ballte. "Das reicht jetzt" schreite er laut heraus.."lass mich in Ruhe, wer bist du das du mir Vorschriften machst, ich mach das was ich will, und mit wem ich es will."

Ich senkte erneut meinen Kopf, ich wusste nicht was ich sagen sollte, auch wenn ich was sagen musste. Ich konnte einfach nicht. Ich fing an zu weinen. Dann sagte ich, "Jetzt wirst du bestimmt wieder wütend weil ich weine, aber sag mir was ich tun soll, sag mir einfach.."..ich wusste nichtmehr was ich hätte sagen sollen, für ihn war ja alles schon klar.

"Versuche mich nicht zu dem zu machen, denn du in mir sehen willst, das kann ich niemals werden, ich kann niemals zu dem werden.."

Ich packte ihn am Arm, und rief laut heraus "Das will ich nicht hören, ich will wissen, warum du gestern in meinem Zimmer warst, warum hast du mich nicht aufgehalten, als ich denn Spiegel zerstört habe, warum behandelst du mich, als wäre ich etwas eckliges. Gut, ich gebe es zu ich bin keine Augenweide, ich habe auch kein Geld, und keine Status...aber ich bin..ich bin..verdammt..ich ..ich will doch einfach nur, das es dir gut geht.."

Sein Blick verfinsterte sich, er pochte laut, und schubste mich weg. "Du weist nichts über mich, also tu nicht so..du weist garnichts"

Ich war wütend, dachte kaum nach, und rief "Ja ich kenne dich vielleicht nicht, aber ich sehe deine Trauer, deine Verzweiflung..er unterbrach mich erneut und schrie laut heraus, "Was weist du denn schon, über mein Leben, über meine Verzweiflung, halt dich fern von mir..sonst..sonst, verdammt, wieso kannst du..das nicht vertehen ich bin Verflucht..willst du etwa sterben, du bist wie diese Motten, sie gehen ins Licht, obwohl sie wissen das sie sterben, ich will dich aus dem Feuer ziehen doch du..du gehst einfach so hinein..bist du etwa verrückt"? Ich war so traurig, so sehr ich es auch versuchte, Lyra hatte seine eigene Überzeugung, und er war durch nichts abzubringen. Ich schüttelte meinen Kopf, die Tränen flossen wie ein Wasserfall.."Sterben??? Von mir aus..wenn ich an deiner Seite sein kann", sagte ich dann. Es kam einfach so aus meinem Mund..und es war mir wircklich egal, mit Lyra war mir alles egal..an seiner Seite würde der Tod mir nichts ausmachen.

Er schloß seine Augen, sah hoch auf denn Himmel, der Regen fiel ihn direkt aufs Gesicht, dann fing er an zu lachen, "Du bist dumm, und naiv, sonst würdest du dir niemals so etwas wünschen". Ich kam ihm näher und rief, "Nein, ich liebe dich..mehr als alles andere..", es war raus, ich hatte es gesagt. "Ich liebe dich, deshalb kann ich dich nicht aufgeben."

Er wande sich ab von mir, ging zu den Steinen, und antwortete, "Ich hasse dich".

Dann sagte ich erneut, "Das ist mir egal, du musst mich nicht lieben, ich liebe dich trotzdem," er sah mich wütend an, und rief, "Bist du so erbärmlich, verstehst du es nicht wenn ich dir sage das ich dich hasse, ich hasse es dich die ganze Zeit zu sehen, ich hasse es wenn du weinst, ich hasse es wie du mich ansiehst, ich hasse alles an dir..also hasse mich auch"!

"Nein, das kann ich niemals, ich könnte dich niemals hassen", sagte ich und ging.

Ich rannte so schnell ich konnte, die Äste der Bäume waren wie Peitschen, aber es schmerzte nicht, denn, den größten Schmerz hatte mir Lyra zugefügt. Denn egal wie sehr ich es mir auch einredete, es war schmerzlich, eine Einseitige Liebe, schmerzte.

Lyra: Hasse mich Aries, hasse mich aus tiefstem Herzen, das ist besser, wie wenn du mich liebst, und ich dich verlassen muss. Der Tod ist keine Trennung, es ist vielmehr ein Wiedersehen, in einer anderen Welt, einer besseren Welt. Lass mich loss, selbst wenn ich dich halte..

Hasse mich, selbst wenn ich dich mehr als alles liebe..

Lache, selbst wenn ich weine..

Lebe, selbst wenn ich sterbe..denn ich bin doch bereits schon Tod.

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Aries

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Lunchen Zur Geschichte - Der Text gefällt mir, er ist flüssig geschrieben und gut zu lesen.
Inhaltlich ist es eine super Idee und ich hoffe auf weitere Kapitel da du an einer sehr spannenden aufgehört hast.
lg Lunchen
Vor langer Zeit - Antworten
Aries Re: Geschichte - Nein, das war nicht das Ende..wenn du jetzt schon weinen musst..dann wirst du beim Ende wircklich sehr viel weinen..na ja ich sag nicht wie es weitergeht^^
Danke..und viel Spass wünsch ich dir^^
Vor langer Zeit - Antworten
TobiTobe Hey, interessanter Schreibstil! Bin mal gespannt wies weitergeht :)

lg

tobi
Vor langer Zeit - Antworten
Aries Re: Geschichte - Ja die Geschichte geht weiter, ich wollte erstmal sehen wie sie so ankommt, freut mich sehr das sie dir gefällt..danke..ich werd in den nächsten tagen das nächste Kapitel reinstellen..^^
Vor langer Zeit - Antworten
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