
Ich habe bis jetzt nur das erste Kapitel fertig gestellt. Deswegen möchte ich noch nicht so viel über das Thema verraten. Lest euch doch einfach mal das erste Kapitel durch ;)
Sie steht an ihrem Fenster und schaut traurig raus in den Regen und zeichnet gedankenverloren den Weg der Regentropfen mit ihren Fingern nach. Sie schaut raus auf den Hof der Umgeben ist von hohen Zäunen. Der Hof ist menschenleer, das wird wohl am Wetter liegen. Sonst ist er immer total überfüllt. Sie fragt sich ob sie wohl auch jemals mal auf den Hof darf und wie es wohl wäre, wenn sie es doch beendet hätte? Wäre sie trotzdem an der selben Stelle wie jetzt?Wäre sie Glücklicher als sie es jetzt ist? wie wäre sie dann? So wie damals? Schüchtern und zurückhaltend aber trotzdem Glücklich? Oder so wie jetzt Selbstbewusst und aufgedreht aber unglücklich?
Doch leider hat sie es nicht beendet. Könnte sie die Zeit zurück drehen würde sie es sofort anders machen. Denn dann wäre sie hier vielleicht nicht gefangen.
Erschrocken fuhr sie rum als die Tür geöffnet wird. Als sie die zwei Männer in den schwarzen Anzügen sieht wusste sie sofort was jetzt passiert. Trotzdem hoffte sie jedes mal das sie nur kurz nachschauen, ob alles Inordnung ist und dann wieder verschwinden. Doch von Tag zu Tag wird diese Hoffnung, wie auch heute wieder zerstört. Die Männer sehen alle gleich aus. Zumindest die die sie bis jetzt gesehen hat. Sie tragen alle einen schwarzen Anzug, ein schwarzes Hemd darunter, eine schwarze Krawatte und schwarze Lackschuhe. Dazu kommt noch das sie alle eine Glatze haben und ein seltsames Tattoo auf dem Handgelenk. Sie frägt sich schon die paar Tage seid dem sie hier ist was das Tattoo wohl zu bedeuten hat? Sie hatte gestern danach gefragt, doch sie bekam nur einen drohenden Blick zugeworfen.
Sie wird aus ihren Gedanken gerissen als einer der zwei Männern in einem beängstigten Ton zu ihr sprach: „Komm Melina! Du bist jetzt an der Reihe! Befiehlt ihr der Mann.
Jetzt ging es wieder von vorne los. Wie die letzte paar Tage. Abhauen macht keinen Sinn, schließlich kommt sie nicht aus dem Gelände raus. Es ist komplett mit einem Stacheldrahtzaun umzäunt und alle paar Meter steht einer dieser gruseligen Männer. Sie hat keine andere Wahl als sich immer und immer wieder denselben Fragen zu stellen.Sie frägt sich immernoch was diese Fragen sollen und was es diese Männer überhaupt angeht: Wieso warst du so? Was ist dir früher am schwersten gefallen? Wieso hast du dies und das getan? Wieso konntest du nicht alleine so werden, wie du jetzt bist? Ohne fremde Hilfe? Was hat dich daran gehindert? Warst du Glücklich? Bist du jetzt Glücklich?                                                                  Â
Seid einer Woche ist sie nun hier und jeden Tag um die selbe Uhrzeit bekommt sie die gleichen Fragen gestellt. Immer um 8 Uhr morgens. Sie hat schnell herausgefunden dass man nur das sagen durfte was die Männer im schwarzen Anzug hören wollen. Und was sie hören wollen kann man sich denken. Sie wollen das man alles lobt was sie machen. 6 Tage lang war sie zu stur und dickköpfig dazu, doch 6 Tage kein einziges Wort reden, fast nichts trinken und essen zu dürfen ist der reinste Horror. Inzwischen ist sie so schwach das sie sich fest vornimmt die ganzen Fragen einfach so zu beantworten das die Männer zufrieden sind. Sie nimmt sich vor die letzte Frage, ob sie jetzt glücklich sei, mit einem ja und einem vorgetäuschtem überglücklichen lächeln zu beantworten. SIe ist natürlich aufgeregt, weil sie nicht weiß was passiert wenn den Männern auffällt das sie lügt, da sie noch nie besonders gut lügen konnte.
Als sie zu den Männern schaut reißt deren misstrauischer Blick sie aus ihren Gedanken. Jetzt bekommt sie es mit der Angst zu tun. Sie durchbohren sie mit ihren Blicken. Nach einigen stillen Minuten fragen sie sie nochmals:                                                                        „Melina, bist du Glücklich hier? Glücklicher als davor? Du musst die Wahrheit sagen! Du weißt dass es sonst verheerende Folgen für dich geben wird!“
Folgen? Mit diesen Folgen musste sie doch schon seid fast einer Woche leben und sie hat immer die Wahrheit gesagt! Wieso denn nicht einfach mal lügen? Die Chancen stehen eins zu eins. Entweder sie ertappen sie beim lügen und sie muss sich einen weiteren Tag mit diesen Folgen auseinandersetzen oder aber sie glauben ihr und sie darf endlich aus ihrem langweiligen, schwarzen Zimmer raus. Raus zu den anderen. Sie wählt die zweite Variante.
Sie setzte wieder ihr schönstes lächeln auf und sagt:                                                                                                                                                     „Ja, ich bin hier Glücklich, Glücklicher als früher!“                                                                                                                                                        Sie schaut die Männer erwartungsvoll an.
Jetzte schauen sie sie an wie vorher.Für einen kleinen Moment glaubt sie das das ihr Ende ist, weil sie ihr bestimmt nicht glauben werden. Sie hat es wohl vermasselt. Was passiert wohl, wenn man ständig nur das sagt was für einen richtig ist und nicht für die Männer? Warum wollen sie das überhaupt? Vielleicht soll sie dadurch lernen, dass es auch noch andere Menschen außer sie gibt? Das auch noch andere Glücklich sein wollen? Aber sie verstand nicht warum sie es dann unbedingt ihr zeigen wollen?Sie war doch immer diejenige die für die anderen zurückgesteckt hat.
Plötzlich antwortet einer der Männer: „Okay. Wir glauben dir. Du darfst ab sofort von 9 Uhr – 23 Uhr auf den Hof zu den anderen. Allerdings dulden wir es nicht, wenn du dich mit anderen Mitgliedern im Zimmer triffst! Essen wird es um 11 Uhr und um 18 Uhr geben. Solltest du eine Mahlzeit verpassen hast du Pech gehabt. Ausreden gelten nicht. Trinken kannst du dir jeder Zeit am Kiosk auf dem Hof kaufen!“                                                                                                                                                                                                                             „Aber ich habe doch gar kein Geld! Wie soll ich mir etwas zu trinken kaufen können?“ Sie schaut die Männer fragend an. „Jeden Tag gibt es ein kleines Trainingsprogramm, indem wir euch testen werden wie gut ihr euch entwickelt habt. Das Programm fängt immer um 19 Uhr an. Nach dem Programm bekommt jeder sein Gehalt. Das Gehalt hängt von deiner in dem Programm gebrachten Leistung ab. Solltest du nicht erscheinen, wird dir eine 2 tägige Strafe zugeordnet!“
Die Männer stellen sich links und rechts von Melina und führen sie zurück in ihr Zimmer. Sofort läuft sie lächelnd an das Fenster und schaut auf den Hof.
Endlich darf sie raus. Und es scheint jetzt sogar die Sonne! Ob das wohl ein gutes Zeichen ist? Schließlich hat es vorhin noch geregnet. Oder ist es einfach nur ein Zufall? Ist doch auch egal, Hauptsache sie darf jetzt endlich zu den anderen. Sie sollte wohl ab jetzt die Männer immer anlügen, denn glücklich kann man ihren jetzigen Zustand nicht nennen, aber vielleicht wird sie jetzt glücklicher, wenn sie endlich auf das Gelände darf und wieder reden, essen und trinken darf.
Sie schaut eine weile den anderen Mitgliedern auf dem Hof zu, doch dabei verfliegt ihr eben noch so glückliches Lächeln. Dort auf dem Hof sitzen ein paar Menschen auf den Bänken und Tischen und lesen Zeitung, reden oder sitzen einfach nur stumm da. Ein paar andere springen quer über den Hof, wobei sie sofort von den Männern in den schwarzen Anzügen verwarnt werden. Der Rest der Menschen steht in der Raucherecke. Wieso werden sie wohl verwarnt werden, wenn sie ein bisschen rumspringen? Vielleicht ist dazu ja dieses Trainingsprogramm da. Was meinte der Mann mit „ Wie wir uns entwickelt haben?“. Wie sollen sie sich denn entwickeln? In eine bestimmte Richtung? Meint er das Körperlich? Sonst würden sie ja nicht nach ihren Leistung bezahlt werden, oder?
"Melina, Melina hörst du mich?"
"Melina versuch bitte deine Augen auf zumachen!"
Hörte sie zwei verängstigte Stimmen schreien. Sie schüttelten sie am Arm. Sie versuchte die Augen auf zumachen, doch sie sah nur schwarz. Sie sah gar nichts! Sie wollte die zwei Fragen - es musste ein Mädchen und ein Junge sein so wie sich die Stimmen anhörten - was passiert ist, doch als sie ihren Mund aufmachte und sie fragen wollte kam nur ein leises krächzen heraus. Sie fühlte sich so leblos und kraftlos. Was war nur los? Was ist passiert? Das letzte an das sie sich erinnern konnte ist das sie zum Trainingsprogramm gegangen ist, aber der Rest ist einfach weg. Als ob in ihrem Gedächtnis ein riesiges schwarzes Loch wäre, dass all ihre Erinnerungen verschluckt hätte. So fühlte sie sich. Sie hatte das Gefühlt das ihr Kopf jeden momen explodieren würde. Sie spürt wie die zwei immer stärker an ihr rüttelten, dich sie lag einfach nur hilflos da, wollte etwas sagen, doch es ging einfach nicht.
"Leyla, Lars kommt jetzt sofort hier her! Ansonsten bekommt ihr heute kein Geld. Wir kümmern uns später um sie. Sie wird es noch eine Stunde aushalten. Sofort!" Schrie jemand. Das musste bestimmt einer dieser gruseligen Männer sein. Sie spürte die Hände der beiden nicht mehr, sondern hörte jetzt Schritte die sich immer weiter von ihr entfernten und plötzlich lag sie ganz alleine da.
Sie versuchte nocheinmal verzweifelt ihre Aufen aufzumachen. Sie musste ienfach wissen wo sie ist und was los ist. Und diesmal war alles so einfach. Ihre Augenlieder waren nicht mehr so schwer wie vorher. Sie schlug die Augen einfach auf, so als ob sie nur kurz eingenickt wäre. Als sie ihre Augen auf hatte sah sie etwas, doch was sie sah verschlug ihr die Sprache. Wie konnt das nur sein? Fragte sie sich in Gedanken. Sie war doch eigentlich seid einer Wocher eingesperrt, wie kann sie jetzt hier im Grünen mitt auf einer großen saftigen Wiese liegen? Es kam ihr alles so vertraut vor , als ob sie schonmal hier gewesen wäre , als ob sie das hier bereits erlebt hätte. Sie stand auf und fühlte sich hier total geborgen. Nirgends sah sie die Männer in ihren schwarzen Anzügen und auf keine Gitter die sie vor dem davon laufen hindern würden. Doch sie kam einfach nicht darauf, woher sie diesen Ort kannte.
 Plötzlich hörte sie eine wütende Stimme reden :" Aber verstehe doch ich kann nicht einfach schluss machen ich liebe sie doch!" Sie drehte sich erschrocken von diesen Worten in die Richtung um von der die Stimme kam. War sie damit gemeint? Das schreien der unbekannten Stimme riss sie erneut aus ihren Gedanken :" Und alles nur weil ihr eure Pläne unbedingt ändern musstet!" SIe hörte wie derjenige wütend sein Handy auf den Asphaltboden schmiss, der sich durch die Wiese zog. Jetzt drehte er sich endlich zu ihr um. Sie schaute ihn an, in seine großen braunen Augen. Irgendwoher kam er ihr bekannt vor. Er erwiderte traurig ihren Blick , ballte die Fäuste und steurte ihre Richtung an. Melina schaute nervös nach hinten um sicher zu gehen das er zu ihr will und nicht hinter ihr ein anderes Mädchen auf ihn wartete. Aber die Wise war komplett leer. Es gab nur sie und den Unbekannten Junge. Als sie ihren Blick wieder nach vorne richtete stand er schon direkt vor ihr und nahm ihre Hand in seine und drückte sie kurz. Melina schaute in seine Augen. Seine Augen waren erfüllt von Traurigkeit und Wut. Sie wollte ihn gerade fragen wer er ist, als er ohr zuvor kam:" Es tut mir leid, Melina. Du darfst das jetzt nicht falsch verstehen, aber es wäre besser wenn du jetzt gehen würdest. DFür immer!" Er schaute weg von ihr, ließ ihre Hand los und trat einen Schritt zurück. Währen er seinen Blick auf die schwarzen Wolken richtete sagte er in einem verräterischen Ton:" Geh! Verschwinde endlich!" Doch er sagte das so weich, das sie nicht einfach gehen konnte. Sie antwortete ihm:" Aber warum soll ich denn gehen? Ich will noch nicht gehen! Ich muss dich noch etwas fragen!"
Er schaute sie erneut an. Sie sa wie seine Augen feucht wurden. "Bitte geh. Es ist nur zu deinem Besten. Ich würde es nicht ertragen, wenn du bleiben würdest. Geh!" Sie schaute ihn erschrocken an. Er könnte es nicht ertragen? Langsam staute sich in ihr Wut auf. Sie kannte diesen Jungen nicht mal, sie sahen sich heute zum erstene mal, er ist zu ihr gekommen um ihr zu sagern das sie sofort verschwinden soll? Sie schrie völlig außer sich:"Nein. Nein ich werde nicht gehen! Ich bleibe hier bist du mir meine Frage beantwortet hast!"
Plötzlich fühlte sie wie ihr Körper ganz schwer wurde. Vor ihren Augen tanzen sternchen, sie sackte in sich und alles war wieder schwarz.
| Melina Haii, also erstmal danke für dein Kommentar. Ja das mit dem trinken ist mir auch schon aufgefallen :D Das mus sich nochmal überarbeiten und das mit dem ich und sie erzähler hab ich noch etwas Probleme :P und das mit den Wachen hat schon en Grund ;) Aber der wird noch net verraten sonst wüsste ja jeder schon um was es geht und bissel Spannung muss ja noch bleiben :P lg |
| hanni86 Hi, ähm, ich hab da mal n paar Fragen, und zwar ...sind die Ich-Erzählerin und "sie" die Gleiche?? Weil du springst im Text dauernd hin und her und das ist ein wenig irritierend. :-) Und stirbt man nicht, wenn man länger als vier Tage nichts trinkt? Ich meine, ja, sie kann schon was trinken...ähm, weil sie ja sicherlich pinkeln muss...aber is das so gemeint? Oder konzentriere ich mich mal wieder auf die ganz und gar falschen Sachen? Nachdem du selbst schreibst, dass die Erklärungen noch kommen werden halt ich mich auf der Ebene mal zurück. ;-) Das aber alle paar Meter ne Wache steht hat mich dann doch wieder verwundert. So viele!? Ansonsten aber wirklich eine durchaus ausbaufähige Sache, die du da begonnen hast, also lass dich nicht unterkriegen, auch nicht von mir ;-) und stell sie fertig! Liebe Grüße, Hanni |