Gedichte
Bankrott

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"Bankrott"
Veröffentlicht am 06. Mai 2010, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Bankrott

Bankrott

Beschreibung

was Länder und Staaten sich erlauben, würde im privaten Leben zum sofortigen Bankrott führen

Bankrott

Stell dir vor, mein lieber Nachbar,

Mir fehlt leider heut das Geld,

Meine Miete zu bezahlen,

Weil das auf den Ersten fällt.

 

Strom und Wasser muss ich stunden,

Auch beim Kaufmann schreib ich an,

Sag der Bank ich unumwunden,

Dass ich nicht bezahlen kann.

 

Was ich brauche, kann ich borgen,

Lebe gern in Saus und Braus,

Scheißegal ist mir das Morgen,

Dann zerfällt das alte Haus.

 

Du sagst, das kann ich nicht machen –

Ich kann’s nicht, doch kann’s der Staat,

Geht der Pleite, wird er lachen,

Er frisst auf der Zukunft Saat.

 

(c) Rajymbek 05/2010

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Rajymbek Re: Re: Re: Leider nur ... -
Zitat: (Original von pekaberlin am 09.05.2010 - 09:53 Uhr)
Zitat: (Original von Rajymbek am 08.05.2010 - 12:29 Uhr)
Zitat: (Original von pekaberlin am 08.05.2010 - 12:17 Uhr) ... die halbe Wahrheit, Roland.
Denn Herren des Staates sollten eigentlich WIR sein!
Gruß Peter


Sind wir aber nicht. Dann hätten wir ja eine Demokratie=Volksherrschaft. So haben wir die Diktatur des Kapitals, mein Freund.
LG Roland


... und machen uns mitschuldig, durch Duldung, wegsehen oder des privaten Vorteils wegen.
Einen schönen Sonntag noch, Peter



Lieder ist es so, mein Freund.
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Re: Re: Leider nur ... -
Zitat: (Original von Rajymbek am 08.05.2010 - 12:29 Uhr)
Zitat: (Original von pekaberlin am 08.05.2010 - 12:17 Uhr) ... die halbe Wahrheit, Roland.
Denn Herren des Staates sollten eigentlich WIR sein!
Gruß Peter


Sind wir aber nicht. Dann hätten wir ja eine Demokratie=Volksherrschaft. So haben wir die Diktatur des Kapitals, mein Freund.
LG Roland


... und machen uns mitschuldig, durch Duldung, wegsehen oder des privaten Vorteils wegen.
Einen schönen Sonntag noch, Peter
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Leider nur ... -
Zitat: (Original von pekaberlin am 08.05.2010 - 12:17 Uhr) ... die halbe Wahrheit, Roland.
Denn Herren des Staates sollten eigentlich WIR sein!
Gruß Peter


Sind wir aber nicht. Dann hätten wir ja eine Demokratie=Volksherrschaft. So haben wir die Diktatur des Kapitals, mein Freund.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Leider nur ... - ... die halbe Wahrheit, Roland.
Denn Herren des Staates sollten eigentlich WIR sein!
Gruß Peter
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Daraus... -
Zitat: (Original von WortWichtel am 06.05.2010 - 23:28 Uhr) ...läßt sich fast schon der logische Schluß ziehen, daß es für Privatpersonen besser wäre, einen eigenen Staat zu gründen - schon ließe es sich prächtig auf Kosten anderer leben... ;(

Liebe Grüße
Uwe



Gute Idee, Uwe. Wir rufen das Poetenland aus. Hymne dichten wir selbst. Flagge entwerfen wir auch und zum Präsidenten wählen wir ein Kind.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ich gestehe ... -
Zitat: (Original von Gunda am 06.05.2010 - 20:30 Uhr) ... ich sehe es ähnlich naiv wie Ute: Geld, das ich nicht habe, kann ich nicht ausgeben ... Und wenn ich mir etwas leihe, dann mit der Option, irgendwann in der Lage zu sein, es wieder zurückzugeben ...

Sagte man vor wenigen Jahren noch: Unsere Kinder werden die Kröten schlucken müssen, merken wir jetzt, dass nicht erst die, sondern bereits wir sauer aufstoßen müssen ...

Lieben Gruß
Gunda



Da wirst du wohl Recht behalten! Wir werden noch daran zu kanbbern haben, wenn wir uns auf unsere Renten verlassen sollten... Wir werden wohl keine mehr bekommen.

VLG Roland

Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Ich gestehe ... - ... ich sehe es ähnlich naiv wie Ute: Geld, das ich nicht habe, kann ich nicht ausgeben ... Und wenn ich mir etwas leihe, dann mit der Option, irgendwann in der Lage zu sein, es wieder zurückzugeben ...

Sagte man vor wenigen Jahren noch: Unsere Kinder werden die Kröten schlucken müssen, merken wir jetzt, dass nicht erst die, sondern bereits wir sauer aufstoßen müssen ...

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: wären die mal -
Zitat: (Original von Tilly am 06.05.2010 - 18:05 Uhr) bei ihren drachmen geblieben,

übrigens haben die wirklich ein steuerliches problem bei den privatleuten...


thomas


und wir bei unserer DM... lang, lang ist's her!

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von Trollbaer09 am 06.05.2010 - 14:17 Uhr) "Dann zefällt das Kartenhaus" - würde mir persönlich besser gefallen..

Aber wie immer wahre Worte von Dir

Gruß Detlev


Großartig - ganau nach diesem Wort hatte ich gesucht! Danke, mein Freund.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
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