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Die Früchte

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"Die Früchte"
Veröffentlicht am 16. April 2010, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Ein kleines Teilchen der Masse, dass den Drang verspürt sich abzuheben.
Die Früchte

Die Früchte

Beschreibung

Ein ziemlich altes Gedicht von mir, dass ich heutzutage im Gegensatz zu früher zwar nicht mehr als SO gelungen betrachte, aber hey darin stecken so viele alte Gedankengänge von mir, so viele Erinnerungen, dass es doch seinen Platz hier verdient hat.



wenn das leben an dir vorbeizuziehen scheint
und du nur noch tote blicke auf deinem körper spürst
wenn die wolken die letzen strahlen der sonne verdecken
und deine gier nach leben nicht mehr aufkeimt

wenn die letzen samen zu grunde gehn
die letze frucht verascht
wenn das feuer das in dir brannte
im schatten des nebels erblasst

wenn die leeren nervenbänder
vibrieren im gleichklang der zeit
wenn die tiefen rost´gen schwerter
in deiner asche kleben bleiben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


wenn die sehnsucht zur nacht wird
alles still und ruhig
wenn du aufhören willst zu reisen
alles still und leis´

dann beginnst du zu verstehen
warum die früchte sterben gehn

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damnshit
Ein kleines Teilchen der Masse, dass den Drang verspürt sich abzuheben.

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damnshit Re: Ich -
Zitat: (Original von Luzifer am 18.04.2010 - 19:56 Uhr) werde mal ab und an diese Dreistigkeit der Faulheit akzeptieren (Freiheit ist was anderes ^^).
Schon wieder. Immer wird die Nacht für etwas herangezogen, wofür eigentlich das Licht verantwortlich ist. Naja, so ist das nunmal mit der Verblendung.

Und wenn man verstanden hat, warum die Früchte sterben gehen? Der Ascheregen lässt diesen Prozess nur noch langsamer ablaufen.

Schöne Wortwahl und Prozessbeschreibung. =)
LG
Luzifer


geht klar ;) da haben wa dann wohl unterschiedliche auffassungen *g*

ich weiß im nachhinein nicht ob das wort früchte wirklich sp passend gewählt war....irgendwie schon aber irgendwie hrm..weiß es nicht ^^
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Ich - werde mal ab und an diese Dreistigkeit der Faulheit akzeptieren (Freiheit ist was anderes ^^).
Schon wieder. Immer wird die Nacht für etwas herangezogen, wofür eigentlich das Licht verantwortlich ist. Naja, so ist das nunmal mit der Verblendung.

Und wenn man verstanden hat, warum die Früchte sterben gehen? Der Ascheregen lässt diesen Prozess nur noch langsamer ablaufen.

Schöne Wortwahl und Prozessbeschreibung. =)
LG
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
damnshit jau meine gedichte sind immer sehr..ich nenns mal..formfrei...ich hasse konventionen und diese alten formvorschriften..es lebe die freiheit! - oder faulheit je nach dem halt ;)!
teils gefällt mir das gedicht noch aber auf der anderen seite kann ich mich damit garnicht mehr anfreunden....früher war ich sowieos mehr auf dem gedichtstrip aber seitdem ich hier angemeldet bin kommen doch eher kurzgeschichten raus -respekt für die seite-!

schön zu hören, dass auch ältere sachen positiv bewertet werden, da freut sich die frau! :D

sonnige grüße!

Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Ich weiß nicht, woran's liegt... - ..., zumal formal ja nicht sonderlich viel über dein Gedicht zu sagen ist, schließlich betreibst du in den Versen ein wenig Wildwuchs, aber die Wortgewalt, die du an Tag legst, beeindruckt mich schon wieder. In deinen Geschichten noch eher, aber auch hier irgendwie. Und dann die letzten beiden Verse, die Aufklärung quasi, also die sind sozusagen das Sahnehäubchen. Mensch, super! Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Teil etwas älter ist, wie du meintest und du ja eigentlich auch noch recht jung bist (von meinem Blickwinkel aus).

Liebe Grüße
Thomas
Vor langer Zeit - Antworten
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