Fantasy & Horror
Nebelaugen 8 - Zwischenspiel I: Rivalen

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"Nebelaugen 8 - Zwischenspiel I: Rivalen"
Veröffentlicht am 01. April 2010, 28 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Hallo zusammen! Ich bin inzwischen 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die mich beschäftigt halten. Ich liebe fantasievolle Geschichten und träume auch oft vor mich hin.Ich bin meist recht still, aber wenn mich etwas sehr bewegt, kann ich auch meine Meinung dazu sagen.
Nebelaugen 8 - Zwischenspiel I: Rivalen

Nebelaugen 8 - Zwischenspiel I: Rivalen

Beschreibung

Kapitel 8 - Hier beginnt ein langer Rückblick: Die Geschichte, die Tamaril erzählt.... und seine Vergangenheit, die er lange vergessen hat. Cover: Linearts von Radiant-Suzuka (http://radiant-suzuka.deviantart.com/), Farben von mir

Zwischenspiel I: Rivalen

Shakar grinste breit, als er die Figur niedersetzte. „Schachmatt, Cayoun.“

Sein Gegner lehnte sich mit gönnerhaftem Lächeln zurück und fuhr sich mit einer schmalen, weißen Hand durch das rabenschwarze Haar. „Euer Hoheit haben heimlich geübt, nicht wahr?“

Der junge Prinz lächelte nur. „Lass mir meinen Triumph. Es geschieht selten genug.“

Ich habe Euch oft genug gesagt, dass dies nicht der Fall wäre, wenn Ihr nur bereit wärt, ein wenig mehr zu riskieren. Ihr sträubt Euch, auch nur einen Bauern zu opfern, doch gehört das zu der Taktik, die das Spiel Euch abverlangt.“

Shakars blaue Augen glitzerten verlegen. „Ich komme mir immer wie ein Verräter vor, wenn ich so etwas tue. Sie gehören zu mir und sollten mir ebenso viel bedeuten wie die Springer, die Dame und mein König.“

Cayoun seufzte und erhob sich. „Habt Ihr schon Euren Bruder getroffen?“, wechselte er das Thema. „Soviel ich gehört habe, ist er heute Vormittag von seiner Rundreise durch das Reich zurückgekehrt.“

Shakar verzog gequält das Gesicht. „Ich habe es vorgezogen zu warten, bis Falam dem gesamten Hof von seinen neuesten Heldentaten unterrichtet hat, bevor ich mich in seine Nähe wage.“

Dann solltet Ihr Euch wohl bis nächstes Jahr ein geeignetes Versteck suchen“, schlug Cayoun amüsiert vor.

Shakar lächelte schief. Eigentlich sollte er Cayoun für seine Respektlosigkeit dem Kronprinzen gegenüber zurechtweisen, doch da er ihm im Stillen gern recht gab, konnte er dies einfach nicht über sich bringen. Zudem war ihm Cayoun weit mehr als sein persönlicher Kammerdiener. Er war sein Berater und sein engster Freund, der seit beinahe zehn Jahren in seinen Diensten stand.

Gedankenverloren spielte er mit einer Strähne blonden Haars und bemühte sich seinen Zwillingsbruder ins rechte Licht zu rücken. „Es ist eben seine Art. Er mag es im Mittelpunkt zu stehen und als zukünftiger König tut er auch gut daran, sich möglichst schnell daran zu gewöhnen.“

Cayouns graue Augen blieben undeutbar. „Haltet Ihr das für die wichtigste Eigenschaft eines Königs?“, bemerkte er kühl.

Der Prinz presste nun doch ein wenig verärgert die Lippen zusammen. Für gewöhnlich konnte Cayoun seine Abneigung gegenüber Falam recht gut verbergen, doch von Zeit zu Zeit bewegte er sich gefährlich nah an der Grenze zur Verachtung.

Cayoun, der gegenüber seinen Stimmungen stets recht feinfühlig war, senkte sofort den Kopf.

Shakar unterdrückte ein Seufzen und zwang sich zu einem Lächeln als er Cayoun bis auf weiteres fortschickte. Er würde ihn spätestens beim Abendbankett wiedersehen und vielleicht fiel ihm ja bis dahin eine bessere Erwiderung auf die letzte Frage seines Dieners ein.

Beinahe im selben Moment, in dem sich die Tür hinter Cayoun schloss, erscholl vom Schlosshof unter seinem Fenster ein solches Hallo, dass er nicht erst nachsehen musste um zu wissen, dass Falam auf der Bühne erschienen war. Trotzdem trat er nahe an das schmale Fenster heran, aus dem ein kühler Wind heraufzog, und spähte hinunter. Umgeben von einem Dutzend Höflingen ließ sich der Kronprinz gerade über den Schimmel aus, der für seinen Ausritt bereitgestellt war, seinen Bedürfnissen aber anscheinend nicht gerecht wurde. Schließlich entschied er sich für den Fuchs, der ihm eilig gebracht wurde.

Der Zug setzte sich in Bewegung und Shakar blickte dem blonden Haarschopf, der über der prächtigen blauen Jacke schimmerte, nach, bis sich die Speichellecker so sehr um seinen Bruder gedrängt hatten, dass er nicht mehr zu sehen war. Er fragte sich, ob Falam sich unter ihnen wirklich wohl fühlte. Manchmal bewunderte er seinen Zwilling für die grenzenlose Geduld, mit der er in der Aufmerksamkeit seiner Untergebenen badete. Falam schien ein sehr sicheres Gespür dafür zu haben, wie er mit ihnen umzugehen hatte, während es Shakar oft schwer fiel die Distanz zu wahren. Machte ihn nicht zumindest das fähig König zu sein?

 

****

 

Von Arquan ritten wir weiter an der Küste entlang und machten kurze Zeit später schon wieder Halt, weil Saskuen nicht mehr konnte. Ich konnte es kaum glauben, als er vorschlug uns bei den Fischern einzuquartieren. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich in einer völlig stinkenden Fischerhütte? Ich machte ihm jedenfalls sehr deutlich klar, dass ich unter gar keinen Umständen so mit mir umspringen lasse. Er schaffte es dann doch noch bis nach Vyrla, wo ich den Burschen zeigte, dass blaues Blut noch der höchste Garant für Erfolg ist. Ich habe eigenhändig einen Gran erlegt. Diese lächerlichen Fischer wagen sich ja allein nicht an die Biester heran, aber wenn man weiß was man tut, steckt man diese Leute ohnehin in die Tasche.“

Kerzen funkelten auf der langen Tafel, ergänzten das eher spärliche Licht der Fackeln an den Wänden der großen Halle und verliehen dem gemeinsamen Abendessen genau die Atmosphäre, auf die Falam nur gewartet hatte. Seine Augen sprühten vor Begeisterung, als er von seinen Reisen berichtete.

König Arnthio bemühte sich seinem Sohn alle Aufmerksamkeit zu schenken, schien jedoch mit den Gedanken oft bei etwas anderem zu sein. Neben ihm hing Königin Lalay an jedem Wort, das über Falams Lippen kam und betrachtete ihn mit unverhohlenem Stolz. Shakar starrte missmutig auf seinen Teller und verkniff sich jeden Kommentar. Seine Augen wanderten zu dem alten Saskuen hinüber, der Falam aufwartete, und versuchte es mit einem aufmunternden Lächeln, als sein älterer Bruder sich erneut über die Unzulänglichkeiten seines Ratgebers ausließ. Saskuen schien ihn nicht zu sehen.

Ein schwarzer Haarschopf schob sich in Shakars Sichtfeld. Der Prinz nickte Cayoun leicht zu und der erwiderte mit einem schmalen Lächeln: „Werden Euer Hoheit mich heute noch brauchen?“

Shakar widerstand dem Drang eine Grimasse zu ziehen. „Was denn? Du willst dich schon zurückziehen und ich muss hier weiter ausharren?“, flüsterte er durch seine Zähne hindurch.

Sagtet Ihr nicht selbst, dass ein Herrscher um so mehr bereit sein muss für sein Volk zu leiden?“, erwiderte Cayoun ebenso leise.

Verschwinde! Aber bleib in der Nähe deiner Gemächer, falls ich heute Abend noch etwas Aufmunterung brauche.“

Cayouns Grinsen wuchs etwas in die Breite. Er wich lautlos von der Tafel zurück und warf Saskuen einen triumphierenden Blick zu, dann verschwand er in den Schatten in Richtung der Tür.

Nach dem Fest, das sie zu meinen Ehren gegeben haben, haben sich die Vyrlaner dann aber doch ins Zeug gelegt“, fuhr Falam fort. „Nun, sie haben ja auch nicht alle Tage einen Gast meines Ranges.“ Der Kronprinz lehnte sich zurück, bevor er fortfuhr, um sicher zu sein, die volle Aufmerksamkeit aller zu haben. Sein Blick blieb an seinem jüngeren Zwilling hängen. „Langweile ich dich, Shakar?“

Der zweitgeborene Prinz zuckte ertappt zusammen. „Verzeih, ich muss mit den Gedanken gerade bei etwas anderem gewesen sein.“

Und bei was, wenn ich fragen darf?“

Shakars Gedanken rasten. „Ich habe“, begann er stockend „an die Botschaft gedacht, die Vater kurz nach deiner Abreise von den Mencun bekam.“

Das war das erstbeste gewesen, was ihm einfiel, doch umso erstaunter war er, als sich König Arnthio plötzlich aufsetzte und zu Wort meldete. „Gut, dass du darauf zu sprechen kommst. Ich wollte ohnehin mit euch beiden darüber reden.“

Falam verzog gelangweilt das Gesicht. „Die Mencun? Dieses Höhlenvolk? Was wollen die denn?“

Arnthio lächelte angestrengt. „Es geht um Grenzstreitigkeiten. Im Grunde nichts so Bedeutendes. Doch hielt ich es für das Beste, wenn ihr beide davon erfahrt. Im Frühjahr diesen Jahres haben einige Familien begonnen das Bergland im Westen zu besiedeln. Die Mencun haben ihnen mit Schwierigkeiten gedroht, sollten sie sich nicht zurückziehen. Allerdings nutzen die Mencun weder das Weideland, noch die Wälder oder Steinbrüche dieser Region. Alles was sie wollen ist ihre Höhlen vor neugierigen Augen zu schützen. Deshalb habe ich vor, einen von euch zu ihnen zu senden, der den Mencun unsere friedlichen Absichten mitteilt und ihnen per Vertrag zusichert, dass niemand ihren Höhlen zu nahe kommen wird.“

Falam stöhnte. „Vater, ich bin doch gerade zurückgekehrt.“

Deshalb hatte ich vor, Shakar zu schicken. Die Fakten sind ohnehin geklärt, also kann auch er als Repräsentant der königlichen Familie die Details abstimmen. Allerdings wollte ich ihn nicht hinter deinem Rücken dorthin senden, Falam.“

Shakar setzte sich auf. Er öffnete den Mund und schloss ihn wieder.

Falam lächelte seinen Bruder an. „Nun, ich habe nichts dagegen, dass Shakar zur Abwechslung auch etwas Bewegung bekommt.“

Shakar wollte etwas erwidern, doch Falam winkte ab. „Sei nicht böse, Shakar, das wird doch für uns beide das Beste sein. Diesen Vertrag auszuhandeln liegt dir bestimmt mehr als mir. Außerdem würde ich mich besser fühlen, wenn du eines Tages als mein Vertreter schon über etwas Erfahrung verfügst.“

Er lehnte sich vor und nickte seinem Bruder versöhnlich zu.

Shakar seufzte, doch dann nickte er und erwiderte das Lächeln.

Falam klatschte in die Hände. „Und wieder ein Problem weniger. Nach so vielen glücklichen Ausgängen werde ich heute besonders gut schlafen.“ Der Kronprinz erhob sich und verbeugte sich leicht vor König Arnthio. „Wenn ihr mich entschuldigt, Vater?“

Königin Lalay hielt ihm die Hand hin, ließ sich auf die Beine helfen und am Arm ihres Sohnes aus dem Speisesaal eskortieren.

Shakar schüttelte immer noch lächelnd den Kopf und schickte sich an, seinem Bruder zu folgen. Die Hand seines Vaters auf seinem Arm ließ ihn innehalten. „Warte noch einen Moment“, sagte er leise.

Der Jüngere der Prinzen sank zurück auf seinen Stuhl und musterte Arnthio ernst. „Es ist nicht so einfach, nicht wahr?“

Arnthio blickte auf das dunkle Holz des Tisches. „Die Situation ist mehr als angespannt. Keratil, der Fürst der Mencun, ist einem Kompromiss gegenüber nicht sonderlich offen. Sein Volk ist mehr als alles andere darauf bedacht, ihre Geheimnisse zu schützen. Worum es sich dabei handelt und ob es eine Gefahr für unser Volk darstellt, wissen wir nicht. Dennoch könnten offene oder versteckte Versuche, mehr darüber herauszufinden, einen offenen Krieg auslösen. Auf der anderen Seite haben die Siedler sich zu einem Verband zusammengeschlossen und weichen nicht von ihrem angeblichen Recht, das Bergland zu nutzen, ab.“

Shakar biss auf seine Unterlippe. Für einen Moment schwiegen Vater und Sohn, dann flüsterte der junge Prinz: „Warum schickst du mich?“

Arnthio seufzte. „Falam ist auf seine Art ein guter Mann, doch er hat nicht deine Geduld und Rücksichtnahme. Der Thron ist sein Geburtsrecht, doch wird eines Tages die schwere Verantwortung, ihn in die richtige Richtung zu lenken, auf deinen Schultern ruhen. Er braucht dich, Shakar, auch wenn er es nicht weiß und es wohl nicht zugeben wird. Du musst eines Tages die Macht hinter dem Thron sein.“

Ich soll ihn manipulieren“, erwiderte Shakar bitter. Es war keine Frage.

Manchmal muss ein König zugunsten seines Volkes sich selbst zurückstellen.“

In der Stille war jedes Geräusch ungewöhnlich laut. Der Stuhl kratzte über den steinernen Boden, doch als Shakar schließlich sprach, klang seine Stimme kaum besser. „Wann soll ich aufbrechen?“

So bald wie möglich. Morgen, wenn es irgendwie geht.“ Auf ein Nicken seines Sohnes hin, fuhr der König fort: „Ich werde alles vorbereiten lassen.“ Er stand auf und legte dem jungen Mann eine Hand auf die Schulter. „Du wirst mich nicht enttäuschen. Das hast du nie.“

Shakar wich seinem Blick aus und nickte langsam. Dann wandte er sich ab und floh aus der Halle.

 

****

 

Cayoun konnte sein Lächeln nicht zurückhalten, kaum dass Arris ihren Bericht über das Gespräch des Königs mit seinem zweitgeborenen Sohn beendet hatte. So lange schon hatte er auf diese Gelegenheit gewartet.

Arris sah ihn fragend an, also legte er der Dienstmagd die Hände auf die Schultern und flüsterte ihr ins Ohr: „Deine Rache wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Als er den Kopf wieder hob, begannen sich auch Arris' Züge zu erhellen. Mit einem Anflug von Bedauern stellte er fest, dass er sich nicht daran erinnern konnte, sie schon einmal so strahlend gesehen zu haben und versuchte nicht darüber nachzudenken, was sie alles durchgemacht hatte, um die Königsfamilie so zu hassen.

Zu seiner Überraschung schlang sie in einer plötzlichen Gefühlsaufwallung die Arme um ihn und verbarg ihr Gesicht an seiner Brust. „Ich danke Euch, Cayoun“, flüsterte sie heiser. „Für alles.“

Er strich leicht über ihr Haar, doch war er auch vorsichtig, nicht zu viel Zuneigung zu zeigen. Ja, er mochte Arris, doch war sie bei weitem nicht das, was er sich von einer guten Partie versprach. Nicht, dass sie wirklich hässlich war, aber schön konnte man sie beim besten Willen auch nicht nennen. Ihre dunklen Augen standen eine Spur zu weit auseinander, die Nase war etwas zu lang und breit und die Lippen zu schmal, als dass man sie richtig schmecken könnte.

Dennoch war gerade dies ein Teil ihres großen Talentes. Man nahm sie nicht wahr. Keine Männer drehten sich nach ihr um und keine Frauen sahen sie als Konkurrenz. Sie war einfach nur da, meist still und anscheinend in ihre Arbeit vertieft. Lauerte irgendwo im Schatten, wo sie alles, was sie hörte, in sich aufsog und in ihrem Gedächtnis verwahrte.

Cayoun hatte schon immer ein gutes Auge für versteckte Fähigkeiten gehabt und er bereute keine Sekunde, Arris aus der Gosse geholt und ihr ihren Arbeitsplatz verschafft zu haben. Aber in sein Bett würde er sie niemals einladen.

Nach einem Moment löste sie sich von ihm und sah verlegen zu Boden. Zufrieden, dass sie ihren Platz kannte, legte er eine Hand unter ihr Kinn und hob ihr Gesicht bis sie ihm in die Augen sah. „Was wäre ich denn ohne dich, mein schlauer Schatten? Niemals hätte ich ohne deine Hilfe das Ohr des Kronprinzen so leicht erreicht.“

Die Röte, die über ihre Wangen flog, zeigte ihm deutlich genug, wie sehr er sie in der Hand hatte.

Ihr werdet ihn begleiten, nicht wahr?“, hauchte sie. „Den Prinzen, meine ich.“

Cayoun seufzte. „Ja, das muss ich wohl. Er war ziemlich aufgelöst, als er mich nach dem Bankett vor seiner Tür stehen gelassen hat, aber er hat es immerhin geschafft mir zu sagen, dass ich mich für eine Reise bereit machen soll.“ Er lächelte schief. „Letztlich wird uns auch das zum Vorteil sein. Du wirst gut auch eine Weile ohne mich auskommen und ich werde sicher unterwegs nicht untätig sein. Doch bevor wir aufbrechen, sollte wohl der Kronprinz vom drohenden Verrat seines Bruders erfahren, denkst du nicht auch?“

Jegliche Freude war von ihrem Gesicht wieder verschwunden. Ernst und düster starrte sie vor sich hin. „Falam misstraut ihm zutiefst, aber er wird ohne einen konkreten Grund nicht gegen Shakar vorgehen“, überlegte sie halblaut. „Das würde sein Vater nie zulassen.“

Einen Grund werde ich schon beschaffen“, erklärte Cayoun gelassen. „Sie stehen sich schon feindselig genug gegenüber und es wird nicht mehr viel fehlen, damit sich die Prinzen gegenseitig zerfleischen.“

Arris Kiefer spannten sich an und sie ballte die Fäuste. „Dann löscht sich die Brut des falschen Königs selbst aus. Ich wünschte nur, es gäbe eine Möglichkeit ihnen im letzten Moment zu zeigen, wer ihnen den Untergang bereitet hat.“

Du wirst deine Genugtuung schon noch bekommen, Arris. Riskiere nicht über Kleinigkeiten deine gesamte Rache.“

Sie nickte widerwillig. „Das werde ich nicht. Dafür habe ich schon zu lange gewartet.“

Dann geh jetzt und teile deine Sorgen über ,die bösen Pläne des zweitgeborenen Prinzen' mit dem Narren Saskuen. Dann wird Falam ganz sicher davon erfahren.“ Cayoun grinste. „Ich werde mein Bestes tun, dir möglichst bald wieder eine Nachricht zukommen zu lassen. Und jetzt sollte ich wohl packen.“

 

****

 

Die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel, als sich die Reisegesellschaft am nächsten Morgen auf den Weg machte. Die noch kühle Morgenluft strich um die Beine der Pferde und versprach einen so schönen Tag, dass die Tiere ständig gezügelt werden mussten, damit sie ihre Reiter nicht in ihrer Begeisterung davontrugen.

Shakar starrte selbstvergessen auf die Kruppe seines Pferdes und kaute auf seiner Unterlippe. Er wusste, dass Cayoun dicht neben ihm ritt, doch brachte er einfach kein Gespräch zustande.

Sie hatten bereits das Schloss und die drei Seen, von denen es umgeben war, weit zurückgelassen, als plötzlich eine Stimme zu ihm herübergetragen wurde. Er blickte überrascht auf und sah, dass Cayoun eine kleine Laute aus dem Gepäck geholt hatte und nun eine fröhliche Melodie anstimmte, in die nach und nach die Soldaten ihrer Eskorte einstimmten. Shakar lachte in sich hinein und schloss sich dem nicht allzu melodischen, doch dafür lauten Chor an.

Als das Lied endete, lenkte er sein Pferd dichter an Cayouns heran und grinste. "Wie schaffst du es nur immer wieder mich abzulenken, wo ich doch eigentlich so viel zu planen habe?"

Sein Diener blinzelte unschuldig. "Da Ihr entschieden habt, mich nicht in die Vorgänge einzuweihen, war es mir unmöglich zu wissen, dass ich Euer sorgenschweres Herz mit meinem kleinen Lied stören würde."

Shakar schmunzelte. "Du bist ein Schuft, Cayoun. Tu nicht so, als würdest du mich nicht gut genug kennen, um genau zu wissen, wie mir zumute ist."

Cayoun lächelte nur.

Shakar schlug ihm auf die Schulter und grinste wieder schadenfroh, als der schmale junge Mann zusammenzuckte. "Es ist schön, dass du hier bist." Damit ließ er sich wieder auf seine Position hinter der Vorhut tragen, doch das entspannte Lächeln blieb auf seinen Lippen.

Er sah nicht zu Cayoun zurück und so entging ihm der Blick, den ihm der Andere zuwarf. Ein Blick von Bedauern und Hoffnung, Zweifel und Entschlossenheit. Dann gesellte sich zu dem Rhytmus der stampfenden Hufe wieder Cayouns angenehme Stimme, die von lang vergessenen Zeiten sang, von gefallenen Helden und großen Träumen. Shakar kannte das Lied gut. Cayoun hatte es oft gesungen, als die beiden noch in dem Alter waren, da sie sich aus dem Schloss geschlichen und auf den Klippen des Sees Maran südlich des Schlosses Triannars gesessen hatten. Als sich seine Hände fester um die Zügel schlossen, schien es ihm, als wäre das in einem anderen Leben gewesen.

 

****

 

Die Reise verlief ohne große Zwischenfälle. Sie ritten ohne Eile auf den weiten Handelsstraßen, die sich von Triannar aus wie Speichen eines Rades in alle Winkel des Landes erstreckten. In unregelmäßigen Abständen waren Gasthäuser an der Straße zu finden, doch auch sonst waren sie gut genug versorgt, um bei einer Rast nicht in Trübsal zu verfallen. Das Wetter hielt auch in den nächsten Tagen und als die Gruppe schließlich von weitem die Berge erblickte, waren alle guten Mutes ihr Ziel innerhalb von zwei Tagen zu erreichen.

Die rauer werdende Landschaft bremste die Pferde allerdings mehr als erwartet, sodass der Trupp erst am Nachmittag drei Tage später durch Landis, die größte der Bergsiedlungen, ritt. Während Shakar und Cayoun in einem geräumten Haus Quartier bezogen, wo sie sich von dem Schmutz der Reise befreiten und neu einkleideten, lagerten die Soldaten außerhalb und organisierten sich in Wachschichten.

Shakar wirkte sehr müde, doch erschien er auf dem Abendbankett, das die Siedler für ihn organisisert hatten, wenn es doch nicht so üppig ausfiel, wie er es gewohnt war. Cayoun begleitete ihn, doch blieb er eher im Hintergrund bis der Anführer der Siedler seinen Prinzen mit allem Respekt begrüßte. Die beiden ließen sich an einem der hinteren Tische nieder und unterhielten sich dort gedämpft, bevor das eigentlich Bankett begann. Cayoun überlegte angestrengt, wie er sich am Besten zu den beiden gesellen konnte ,ohne zu viel Aufmerksamkeit zu erregen und begann zu bedauern, dass er Arris nicht bei sich hatte, als sich die Tür öffnete und eine junge Frau in den Gastraum trat.

Cayouns Augen weiteten sich. Ihr Haar war lebendiges Feuer und ihre Augen glühten wie Jadesteine. Als sie seinen Blick erwiderte und lächelte, begann sein Herz wie wild zu klopfen und er wusste, dass sie perfekt war. Und er wusste, dass sie gerade gut genug für ihn war. Er schenkte ihr sein schönstes Lächeln und trat etwas zur Seite, wo er sich an einem Tisch weit genug von Shakar entfernt niederließ.

Mit Genugtuung sah er, dass sie seinen Wink verstand und ihm folgte. Als sie zu ihm trat, breitete sie ihr Kleid in einem perfekten Knicks aus und schlug die Augen nieder.

"Euer Hoheit", begrüßte sie ihn.

Cayoun konnte sich noch soweit beherrschen nicht zusammenzuzucken und weiter zu lächeln. "Ich fürchte, da werde ich Euch nicht dienen können. Seine Hoheit hat sich bereits dort drüben niedergelassen", erklärte er geschmeidig. "Mein Name ist Cayoun. Ich bin der persönliche Diener Seiner Hoheit. Vielleicht könnte ich Euch später vorstellen?"

Sie lächelte immer noch, auch wenn es ihm schien, als seien ihre Augen merklich kühler geworden. "Ich bin Jilla. Mein Vater, Kareg, führt diese Siedlung. Wie ich jetzt sehe, hat er bereits Bekanntschaft mit Seiner Hoheit geschlossen. Ich denke daher, dass ich Euch keine weitere Mühe bereiten sollte, Cayoun." Damit erhob sie sich und ging quer durch den Gastraum zu ihrem Vater hinüber.

Cayoun sah ihr nach und lehnte sich etwas enttäuscht zurück. Dann lächelte er wieder. Welche Freude machte schon ein Leben ohne Herausforderungen? Er dachte darüber nach ihr zu folgen, doch plötzlich erhob sich draußen ein Tumult und die Tür öffnete sich abermals, dieses Mal mit genug Schwung um verdächtig in den Angeln zu knarren.

Herein trat ein Mann mit dunkelbraunem Haar, gehüllt in, für Cayoun, exotische Kleidung und einem Schwert an seiner Seite. Hinter ihm trat ein Junge von etwa sechzehn Jahren, der dem Mann so ähnlich sah, dass Cayoun folgerte, die beiden müssen verwandt sein, in die Stube. Seine Augen wanderten durch den Raum und fanden dann Cayouns. Das plötzliche Schweigen ließ den Moment endlos wirken, dann trat der Mann vor und Shakar erhob sich.

"Ich bin Shakar, Prinz von Illian. Mit wem zu reden habe ich die Ehre?"

Der Mann maß Shakar mit einem Blick von oben bis unten, dann sagte er mit eigentümlichen Akzent: "Mein Name ist Karatil. Ich bin Fürst der Mencun, rechtmäßiger Herrscher des Gebiets, in das ihr eingedrungen seid." Er deutete auf den Jungen. "Dies ist mein Sohn, Prinz Tamaril. Wir fordern zu wissen, warum ihr hier seid."

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ZMistress
Hallo zusammen! Ich bin inzwischen 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die mich beschäftigt halten. Ich liebe fantasievolle Geschichten und träume auch oft vor mich hin.Ich bin meist recht still, aber wenn mich etwas sehr bewegt, kann ich auch meine Meinung dazu sagen.

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ZMistress Re: Re: -
Zitat: (Original von Sunnypluesch am 03.04.2010 - 23:30 Uhr)
Zitat: (Original von hanni86 am 03.04.2010 - 17:49 Uhr) Danke für das nächste Kapitel erst mal ! *freu*
Werd ich mir gleich zu Gemüte führen!
So, jetzt zur Lippe. Auf E schreib ich meistens sowas wie "he worked his jaw" oder "he tensed" oder so aber das klingt vermutlich doof auf D...
Du könntest ihn einfach die Augenbrauen zusammenziehen lassen oder die Stirn runzeln oder die Zähne zusammenbeißen oder Nackenmuskeln anspannen oder Nackenhaare aufstellen.
Hmmm. Einen Ersatz zu finden ist wirklich nicht so einfach.


Nase reiben, Arme reiben, Fingernägel knibbeln, Hände zu Fäusten ballen, schweißnasse Finger an der Hose reiben? Wenn ich das richtig im Kopf hab, stehen die beiden sich doch gegenüber, oder? Dann kann man vielleicht den ganzen Körper betrachten, nicht nur das Gesicht. *mal so einwerf* Obwohl mich das "Lippen knabbern" nicht so stört. Das machen meine Figuren irgendwie auch am Häufigsten.


Ja, ich mache das auch selbst andauernd (nachdem mir mein Mann das ständige in den Haaren herumspielen abgewöhnt hat).
Naja, vielen Dank euch beiden für die alternativen Vorschläge. Ich habe das jetzt in diesem Kapitel geändert, aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob Shakar das nicht später noch öfter mal macht. Ich werde noch mal nachlesen.
Vor langer Zeit - Antworten
Sunnypluesch Re: -
Zitat: (Original von hanni86 am 03.04.2010 - 17:49 Uhr) Danke für das nächste Kapitel erst mal ! *freu*
Werd ich mir gleich zu Gemüte führen!
So, jetzt zur Lippe. Auf E schreib ich meistens sowas wie "he worked his jaw" oder "he tensed" oder so aber das klingt vermutlich doof auf D...
Du könntest ihn einfach die Augenbrauen zusammenziehen lassen oder die Stirn runzeln oder die Zähne zusammenbeißen oder Nackenmuskeln anspannen oder Nackenhaare aufstellen.
Hmmm. Einen Ersatz zu finden ist wirklich nicht so einfach.


Nase reiben, Arme reiben, Fingernägel knibbeln, Hände zu Fäusten ballen, schweißnasse Finger an der Hose reiben? Wenn ich das richtig im Kopf hab, stehen die beiden sich doch gegenüber, oder? Dann kann man vielleicht den ganzen Körper betrachten, nicht nur das Gesicht. *mal so einwerf* Obwohl mich das "Lippen knabbern" nicht so stört. Das machen meine Figuren irgendwie auch am Häufigsten.
Vor langer Zeit - Antworten
hanni86 Danke für das nächste Kapitel erst mal ! *freu*
Werd ich mir gleich zu Gemüte führen!
So, jetzt zur Lippe. Auf E schreib ich meistens sowas wie "he worked his jaw" oder "he tensed" oder so aber das klingt vermutlich doof auf D...
Du könntest ihn einfach die Augenbrauen zusammenziehen lassen oder die Stirn runzeln oder die Zähne zusammenbeißen oder Nackenmuskeln anspannen oder Nackenhaare aufstellen.
Hmmm. Einen Ersatz zu finden ist wirklich nicht so einfach.
Vor langer Zeit - Antworten
ZMistress Re: -
Zitat: (Original von hanni86 am 02.04.2010 - 18:33 Uhr) Hallo,
hat mir wieder gut gefallen!
Uiuiuiuiui, das kann doch nicht gut ausgehen...(witzchen. Es endet in einem Krieg, ne...)
Die zwei Sachen die mir aufgefallen sind sind Folgende:
- Männer die sich auf die Unterlippe beißen sind uncool.
Du schreibst so lebhaft, dass man sich die Sachen wirklich vorstellt und wenn dann eine derart kindliche Geste kommt ist es schwierig zu verkraften find ich. Ich schaffs aber trotzdem irgendwie ;)
Ich hab mir das schon in den anderen Teilen gedacht aber weil Tamaril und Jorcan ja noch relativ jung sind geht es bei ihnen irgendwie (bei Jorcan schwer, immerhin prügelt er am Anfang einen anderen Recken fast ins Jenseits...)
- Falam ist leider zu einfältig.
Ich versteh, wenn er nicht ganz so helle ist, aber in der Szene in der er vom Verrat unterrichtet wird nimmt er das Wort des Dieners zu schnell für bare Münze. Das wirkt dann schon unglaubwürdig finde ich. Besonders nachdem er Cayoun dann auch gleich persönlich mit dem Auftrag betraut. Da wäre ein bisschen mehr Witz finde ich ganz gut. (Die Affaire von Cayoun könnte dem Prinzen davon erzählen -oder sonst wer- und dann beauftragt er Cayoun von sich aus, weil der die naheliegendste Wahl für einen Spitzel ist. Natürlich vom Cayoun eingefädelt. Oder etwas in dem Dreh, da müsstest du gar nicht viel ändern.) So kauf ichs ihm einfach nicht ab.

Ich hoffe mal deine Familie nimmt dich über Ostern nicht zu sehr in Beschlag, weil wissen wies weitergeht will ich unbedingt!
Liebe Grüße,
1. Oberfan.

Ich kann das Lippekauen auch einfach rausnehmen. Was ist denn dein Lieblingstick? :)
Falam ist eine Mischung aus Dummheit mit einer großen Portion Eifersucht. Er ist sich durchaus bewusst, dass sein Vater Shakar ihm vorzieht und deshalb wartet er nur darauf, gegen ihn vorzugehen. Er ist darauf so wild, dass ihm Gründe gar nicht so wichtig sind. Das kommt im übernächsten Kapitel vielleicht ein bisschen besser raus, wenn er alle Warnungen in den Wind schlägt, weil er Shakar aus dem Weg haben will und (mehr oder weniger unberechtigt) unter Verfolgungswahn leidet.

Dir zuliebe stelle ich mal das nächste Kapitel rein ^_- (so ganz viele habe ich aber nicht mehr auf Vorrat).

Vielen, vielen Dank für die ausführlichen Kommentare, die mich immer wieder zum Nachdenken und auf neue Ideen bringen. Vielleicht schreibe ich die Falamszene auch noch ein bisschen um, aber zur Zeit bin ich einfach zu müde.
Nochmal danke!
Vor langer Zeit - Antworten
ZMistress Re: -
Zitat: (Original von Sunnypluesch am 02.04.2010 - 14:22 Uhr) Wirklich mitreißend geschrieben. Gefällt mir sehr gut.

Vielen lieben Dank. Das freut mich sehr.
Vor langer Zeit - Antworten
hanni86 Hallo,
hat mir wieder gut gefallen!
Uiuiuiuiui, das kann doch nicht gut ausgehen...(witzchen. Es endet in einem Krieg, ne...)
Die zwei Sachen die mir aufgefallen sind sind Folgende:
- Männer die sich auf die Unterlippe beißen sind uncool.
Du schreibst so lebhaft, dass man sich die Sachen wirklich vorstellt und wenn dann eine derart kindliche Geste kommt ist es schwierig zu verkraften find ich. Ich schaffs aber trotzdem irgendwie ;)
Ich hab mir das schon in den anderen Teilen gedacht aber weil Tamaril und Jorcan ja noch relativ jung sind geht es bei ihnen irgendwie (bei Jorcan schwer, immerhin prügelt er am Anfang einen anderen Recken fast ins Jenseits...)
- Falam ist leider zu einfältig.
Ich versteh, wenn er nicht ganz so helle ist, aber in der Szene in der er vom Verrat unterrichtet wird nimmt er das Wort des Dieners zu schnell für bare Münze. Das wirkt dann schon unglaubwürdig finde ich. Besonders nachdem er Cayoun dann auch gleich persönlich mit dem Auftrag betraut. Da wäre ein bisschen mehr Witz finde ich ganz gut. (Die Affaire von Cayoun könnte dem Prinzen davon erzählen -oder sonst wer- und dann beauftragt er Cayoun von sich aus, weil der die naheliegendste Wahl für einen Spitzel ist. Natürlich vom Cayoun eingefädelt. Oder etwas in dem Dreh, da müsstest du gar nicht viel ändern.) So kauf ichs ihm einfach nicht ab.

Ich hoffe mal deine Familie nimmt dich über Ostern nicht zu sehr in Beschlag, weil wissen wies weitergeht will ich unbedingt!
Liebe Grüße,
1. Oberfan.
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Sunnypluesch Wirklich mitreißend geschrieben. Gefällt mir sehr gut.
Vor langer Zeit - Antworten
ZMistress Re: -
Zitat: (Original von Joesieg7 am 01.04.2010 - 19:10 Uhr) Nun bin ich aber gespannt wie es weiter geht. Elke

Hallo Elke,
danke für's Lesen und deinen Kommi. Die Fortsetzung kommt bald.
Vor langer Zeit - Antworten
Joesieg7 Nun bin ich aber gespannt wie es weiter geht. Elke
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