Wär ich ein Graf
Wär ich ein Graf,
wär ich kein Schaf.
Ich käm in Kleidern,
die mich erweitern,
zu jenem Menschen,
der hat auch Grenzen,
worin er lebt
und selbst sich strebt.
Das Schaf blöckt mäh,
sagt meistens ähhhh,
sucht selbst nach Worten,
an grünen Orten,
wo viele grasen
und suchen Straßen,
zum Himmel oben,
um Gott zu loben.
Der Graf sieht zu,
lässt sie in Ruh,
glaubt sich zu nähren,
aus dem Gebären,
das jene Schafe,
schenken im Schlafe,
ihm seinen Himmel,
im Weltgewimmel.
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