Die Geradlinige
Du bist nicht unfehlbar, nein.
Demutsvoll ziehst du in Buße,
bist nun, im Augenblick allein.
Häme zieht den Hut zum Gruße.
Du stehst im Sturme, stark,
gemeinsam trotzen wir der Welt.
Wir, die gebrochnen Sünder,
werfen keinen Stein aus Geld,
sehen uns geborgen, im Geiste,
im Trauen auf Gott unsrem Sein.
Ja, es ist konsequent,
dass jeder selbst die Sünde trennt.
Niemand tut's für Ihn,
ganz gleich wieviel er flennt.
Wir reichen uns die Hände,
sind nimmer mehr allein,
Du lebtest uns die Wende,
nun schauen wir hinein.
Den Graben überwunden,
mit jedem Bruch und Stolz,
sind wir angekommen,
an des Kreuzes Fuß, aus Holz.
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