Gedichte
Der blinde Hase

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"Der blinde Hase"
Veröffentlicht am 23. Juni 2007, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Der blinde Hase

Der blinde Hase

Der blinde Hase

Ein Hase hockt am Feldesrain,
Wo er gut sitzen kann,
Er träumt vielleicht vom Hasilein
Und zwinkert mich kurz an.

Dann hüpft er mutig auf mich zu,
Ist ohne Brille blind,
Der Mümmelmann ist ein Filou,
Da glaube ich, er spinnt.

Er kommt ganz nah an mich heran
Und schnuppert kreuz und quer,
Bis er dann plötzlich irgendwann
Storniert schnell sein Begehr.

Bestürzt er flitzt aufs Feld zurück,
Die Blume schwindet weiß,
Die Häsin schenkt ihm sicher Glück,
Er rammelt sie mit Fleiß.

Copyright Rajymbek 06/2007
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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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