
Graue Sonnenblumen. Überall graue verwelkte Sonnenblumen.
Dies war die Realität, die mich nicht erfreute. Mich. Jana.
Jana, die Sonnenblumen und die Natur mit ihren kräftigen und bunten Farben liebte. Doch jetzt? Jetzt schien alles wie ein Alptraum. Noch nicht mal der Himmel glänzte in seinen wundervollen Blautönen. Meine Blumenwiese war grau. Fast schwarz. So schwarz wie ein Rabe, der von der Dunkelheit gezeichnet war. Dieser Gedanke ließ durch meinen Körper einen Schauer wandern, von etwa -20°C, der durch den düsteren Klang des Windes beeinflusst wurde. In meinem Kopf klopfte es wie auf einem Volleyballfeld, wo ich in einer Tour die Bälle ab bekam. Es tat weh. Auf dem Boden sah ich kleine Schnecken, die normalerweise durch die Blumenfelder zogen. Doch heute versteckten sie sich in ihren Häusern. In mir herrschte ein Gefühl von leere und ich ließ mich traurig auf den Boden fallen. Konnte es jetzt noch schlimmer kommen?
Ich schaltete meinen MP3-Player ein, der mich eigentlich aufmuntern sollte. Doch ich musste mit großem Erstaunen feststellen, dass er dies nicht tat. Im Gegenteil! Sämtliche Musikstücke waren gelöscht. Ich war sauer! So sauer wie eine frische Zitrone. Nach wenigen Minuten machte sich dann auch noch ein düsteres Wetter über meiner Sonnenblumenwiese breit. Es schüttete wie aus Eimern. Meine weite gemütliche Kleidung klebte an mir und ich beschloss nach Hause zu gehen und einen Kaffee zu trinken, der sowieso wieder abgestanden war.
Als ich am nächsten Tag wieder zurück kam, regnete es immer noch. Zwar nicht mehr so stark wie am Tag zuvor, aber es reichte. Außerdem musste ich feststellen, dass meine geliebten Blumen noch genauso aussahen wie gestern. Grau.Trotz des plätscherten Regens setzte ich mich auf den Boden und merkte, wie sich das Wasser auf meinem Kopf einen Weg suchte. Ich fühlte mich wie ein nasser Pudel. Doch dieser hätte sich nichts aus einem nassen Fell gemacht. Nach etwa 1 Stunde wurde mir kalt und ich wollte nach Hause gehen. Aber irgendwer oder etwas näherte sich meiner Wiese. Ich erkannte eine rote Gestalt. Vom weiten sah sie aus wie das Rotkäppchen. Rote Farbe? War hier nicht alles grau? Ich schloss meine Augen und öffnete sie wieder. Und ja der rote Fleck in der Landschaft war wirklich nur Einbildung. Vielleicht eine optische Täuschung. Ich weiß es nicht. Ich wollte nach Hause gehen, da ich keine Lust hatte meinen restlichen Tag im Regen zu verbringen. Doch plötzlich verlor ich das Gleichgewicht, da ich mit meinen hohen Schuhen im Matsch stecken geblieben war. Wie ein Stein viel ich zu Boden. Autsch! Das tat weh. Der Schmerz war mit einem Kaktus zu vergleichen, wenn man diesen gegen die Haut presste. In diesem Moment fühlte ich mich wie eine matschige Litschi, dessen Kern gebrochen wurde. Ich trottete also völlig durchnässt nach Hause.
Am nächsten Tag hatte ich eigentlich keine Lust mehr zur Sonnenblumenwiese zu gehen, doch das Wetter hatte sich gebessert und die Sonne lächelte mir ins Gesicht. Meinen MP3-Player hatte ich auch wieder auf stand gebracht. Als ich einen Spaziergang machte bemerkte ich wie warm es doch eigentlich an diesem Tag war. Ich schätze um die 20°C. Wunderbar warm. Ich konnte die Strahlen der Sonne auf meiner Haut spüren. Dies machte mich glücklich und ich nahm mir vor keine schlechte Laune zuzulassen. Aus irgendeinem Grund lief ich doch zur Sonnenblumenwiese. Meine Füße führten ein Eigenleben. Schnurstracks lief ich auf die Wiese zu. Ich befürchtete das Schlimmste. Doch als ich vor meiner Wiese stand bemerkte ich, dass meine Blumen nicht mehr da waren. Weg einfach weg. Stattdessen eine saftig grüne Wiese. Ich war ein bisschen traurig, dass meine Sonnenblumen nicht mehr da waren, doch auf einer Seite überglücklich endlich wieder die prachtvollen Farben der Natur zu sehen. Meine Schuhe zog ich aus und legte sie am Rand der Wiese ab. Ich breitete die Arme aus, wie ein Adler und rannte über meine Wiese. Barfuß. Ich kam mir so leicht wie eine Feder vor. Als ich plötzlich merkte, dass ich einen leichten Drehwurm hatte, ließ ich mich auf die Wiese fallen und schaute in den Himmel. Auch er hatte sich verändert. Er strahlte wieder in seinen kräftigen Blautönen. Die Sonne erinnerte mich an eine saftig gelbe Ananas. So gelb war sie. In meiner Nase bemerkte ich einen dezenten Geruch von Süßholz, der mir gefiel. Außerdem konnte ich die harmonischen Klänge der Grillen hören. Im großen und ganzen fühlte ich mich wie ein dicker, kuschelweicher Löwe, der sich Geborgen fühlte. Nach einigen Stunden setzte ich mich wieder auf und erkannte wieder etwas Rotes in der Ferne. Ich schloss erneut die Augen und öffnete sie wieder. Doch diesmal verschwand der Rotton nicht wieder. Er blieb. Ich rappelte mich auf und lief darauf zu. Und was sah ich? Vor mich war eine ganze Wiese voller Mohnblumen, die in ihren Rottönen strahlten. Ich spürte ein kribbeln in meinem Körper. Ich hatte einen neuen Platz gefunden, an dem ich mich wohl fühlte. Ich schaute auf den Boden und sah, wie die Schnecken sich wie gewöhnlich auf den Weg machten. Vorsichtig pflückte ich eine Mohnblume. Dieser Anblick machte mich glücklich und zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Ich sprang über die Wiese, wie die Schwanenprinzessin über ihr Wasser und hätte schwören können, dass ich Ballett tanzte. Doch dies war jetzt auch egal. Ich war glücklich und keiner würde mir mein Glück wieder nehmen. Mit einem zufriedenen Gesicht tanzte ich nach Hause, um eine Tasse warmen Tee zu trinken und mich über den Frieden zu freuen. Ich war glücklich...
Ich schaltete meinen MP3-Player ein, der mich eigentlich aufmuntern sollte. Doch ich musste mit großem Erstaunen feststellen, dass er dies nicht tat. Im Gegenteil! Sämtliche Musikstücke waren gelöscht. Ich war sauer! So sauer wie eine frische Zitrone. Nach wenigen Minuten machte sich dann auch noch ein düsteres Wetter über meiner Sonnenblumenwiese breit. Es schüttete wie aus Eimern. Meine weite gemütliche Kleidung klebte an mir und ich beschloss nach Hause zu gehen und einen Kaffee zu trinken, der sowieso wieder abgestanden war.
Als ich am nächsten Tag wieder zurück kam, regnete es immer noch. Zwar nicht mehr so stark wie am Tag zuvor, aber es reichte. Außerdem musste ich feststellen, dass meine geliebten Blumen noch genauso aussahen wie gestern. Grau.
Trotz des plätscherten Regens setzte ich mich auf den Boden und merkte, wie sich das Wasser auf meinem Kopf einen Weg suchte. Ich fühlte mich wie ein nasser Pudel. Doch ich war mir sicher, dass
sich dieser nichts daraus gemacht hätte. Nach etwa einer Stunde wurde mir kalt und ich wollte nach Hause gehen. Aber irgendwer oder -etwas näherte sich meiner Wiese. Ich erkannte eine rote Gestahlt.Von weitem erinnerte sie mich an das Rotkäppchen. Rote Farbe? War hier nicht alles grau? Ich schloss meine Augen und öffnete sie wieder. Und ja der rote Fleck in der Landschaft war wirklich nur Einbildung. Vielleicht eine optische Täuschung. Ich weiß es nicht. Ich wollte nach Hause gehen, da ich keine Lust hatte meinen restlichen Tag im Regen zu verbringen. Doch plötzlich verlor ich das Gleichgewicht, da ich mit meinen hohen Schuhen im Matsch stecken geblieben war. Autsch! Das tat weh. Der Schmerz war mit einem Kaktus zu vergleichen, wenn man diesen gegen die Haut presste. In diesem Moment fühlte ich mich wie eine matschige Litschi, dessen Kern gebrochen wurde. Ich trottete völlig durchnässt nach Hause.
Am nächsten Tag hatte ich eigentlich keine Lust zur Sonnenblumenwiese zu gehen, doch das Wetter hatte sich gebessert und die Sonne lächelte mir ins Gesicht. Meinen MP3-Player hatte ich wieder auf stand gebracht. Als ich einen Spaziergang machte, bemerkte ich wie warm es doch eigentlich an diesem Tag war. Ich schätzte um die 20°C. Wunderbar warm. Ich konnte die Strahlen der Sonne auf meiner Haut spüren. Dies machte mich glücklich und ich nahm mir vor keine schlechte Laune zuzulassen.Aus irgendeinem Grund machte ich mich dann doch auf den Weg. Meine Füße führten ein Eigenleben. Schnurstracks lief ich auf sie zu. Ich befürchtete das Schlimmste. Doch als ich die Wiese vor mir sah bemerkte ich, dass meine Blumen nicht mehr da waren. Weg. Einfach weg. Stattdessen eine saftig grüne Wiese. Ich war ein bisschen traurig, dass sie weg waren, doch auf einer Seite überglücklich endlich wieder die prachtvollen Farben der Natur zu sehen. Meine Schuhe zog ich aus und legte sie am Rand der Wiese ab.
Ich breitete die Arme aus, wie ein Adler und rannte über meine Wiese. Barfuß. Ich kam mir so leicht wie eine Feder vor. Als ich plötzlich merkte, dass ich einen lechten Drehwurm hatte, ließ ich mich auf die Wiese fallen und schaute in den Himmel. Auch er hatte sich verändert. Er strahlte wieder in seinen kräftigen Blautönen. Sie Sonne erinnerte mich an eine saftig gelbe Ananas. So gelb war sie. In meiner Nase bemerkte ich einen dezenten Geruch von Süßholz, der mir gefiel. Außerdem konnte ich die harmonischen Klänge der Grillen hören. Im großen und ganzen fühlte ich mich wie ein dicker, kuschelweicher Löwe, der sich Geborgen fühlte. Nach einigen Stunden setzte ich mich wieder auf und erkannte erneut etwas Rotes in der Ferne. Ich schloss die Augen und öffnete sie wieder. Doch diesmal verschwand der Rotton nicht. Er blieb. Ich rappelte mich auf und lief darauf zu. Und was sah ich? Vor mir leuchtete eine große Mohnblumenwiese in ihrer roten Pracht.Ich spührte ein Kribbeln in meinem Körper. Ich hatte einen neuen Platz gefunden, an dem ich mich wohlfühlte.
Ich schaute auf den Boden und sah, wie die Schnecken sich wieder wie gewöhnlich auf den Weg machten. Vorsichtig pflückte ich eine Mohnblume. Dieser Anblick machte mich glücklich und zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Ich sprang über die Wiese, wie die Schwanenprinzessin über ihr Wasser und hätte schwören können, dass ich Balett tanzte. Doch dies war mir egal. Ich war glücklich und keiner würde mir mein Glück nehmen. Mit einem zufriedenen Gesicht tanzte ich nach Hause, um eine Tasse warmen Tee zu trinken und mich über den Frieden zu freuen. Ich war glücklich..
| melan1980 Deine Beschreibungen sind manchmal verwirrend. Zum Beispiel "Meine Blumenwiese war grau, fast schwarz. So schwarz wie ein Rabe,...". Hier hätte ich den Satz "So schwarz wie ein Rabe,..." weggelassen. Weil man hier sich fragt, ist sie jetzt "grau und nur fast schwarz" oder "schwarz wie ein Rabe". Oder wie "So sauer wie eine frische Zitrone!" hier hätte ich das "frisch" weggelassen. Ansonsten ein interessanter Text! LG melan1980 und legt die niemals schlafen in ein Mohnfeld! ;-) |