Kurzgeschichte
Ein Traum von einer Unbekannten

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"Ein Traum von einer Unbekannten"
Veröffentlicht am 15. Juni 2007, 4 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Schon früh habe ich angefangen Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben, welche ich allerdings selten zu ende brachte. Das Schreiben hilft mir mit meinen Depressionen und meiner Wut besser umzugehen.
Ein Traum von einer Unbekannten

Ein Traum von einer Unbekannten

Es war alles dunkel, stockfinster, nichts. Ich fühlte mich wie im Nichts gefangen. Ohne jegliche Sinneswahrnehmung, blind und taub zugleich. Mein Körper war mir bewusst, obwohl ich ihn nicht spürte, keinerlei Empfindungen auf der Haut, ich konnte nicht sagen ob es kalt oder warm, nass oder trocken war. Ich versuchte mich zu bewegen, aber ich konnte es nicht oder ich bemerkte die Bewegung nicht.

Plötzlich verspürte ich ein Stechen und Kribbeln in der rechten Hand, welches sich langsam ausbreite, den Arm hinauf, die Schultern entlang bis es meinen ganzen Körper einnahm. Es fühlte sich an wie eingeschlafene Glieder die nun langsam erwachten. Gleichzeitig begann sich die Umgebung zu verändern, es wurde heller, ein Bild formte sich vor meinen ebend noch blinden Augen. Ich verspürte Wärme und hörte ein leises Gemurmel, wie von einer großen Menschenmenge die über etwas erstaunt waren.

Dann war es vorbei, so langsam wie es anfing, war es nun vorbei, die Wandlung war abgeschlossen, ich war wieder Herr meiner Sinne. Voller Verwunderung betrachte ich die Schar altertümlich gekleideter Leute die um mich herum standen und mich beobachten. Ich befand mich in einer altertümlichen, mamorierten, weißen Halle. Ich blickte zur Decke hinauf, die wie eine Kuppel gebogen war. In ihrer Mitte war ein großes Loch, durch welches ich den Sternenhimmel sehen konnte.

Eine tiefe Sehnsucht erfüllte mich. Ich fühlte mich wie magisch angezogen zu diesem wunderbaren Sternenhimmel. Die Leute um mich herum folgten meinem Blick und lächelten, sie schienen sich zu freuen. Da trat ein kleines Mädchen aus der Schar hervor, nahm mich an die Hand und sagte zu mir: „Ein Engel sollte fliegen!“

Plötzlich fiel es mir alles wieder ein... Der Unfall... Mir wurde schlagartig klar was das bedeutete. Genau in diesem Moment, in dem mir bewusst wurde, dass ich gestorben war, begann sich meine Umgebung zu verändern. Sie wurde langsam wieder zu dem Nichts in dem ich geboren wurde. „Ein Engel sollte fliegen“, war mein letzter bewusster Gedanke, während ich langsam ins Nichts abgleitete.
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Hörbuch

Über den Autor

Raziel
Schon früh habe ich angefangen Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben, welche ich allerdings selten zu ende brachte. Das Schreiben hilft mir mit meinen Depressionen und meiner Wut besser umzugehen.

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Raziel Re: Traum -
Zitat: (Original von Hausmann am 17.06.2007 - 22:06 Uhr) eine außergehnliche Geschichte, die mit einem Schluu gekrönt ist der nicht zu erahnen war.

Nur der Texxt ist noch überarbeitungswürdig.
Worte mit -ung sind fehl am Platz.
y schweigendes Dunkel > Beispiel
hüte dich vor Flosskeln
stockfinster.
ich konnte nicht viel sagen....
< jegliches Gespür menchlicher gefühle hatten sich verflüchtigt. >
Plötzlich
< plötzlich schwang sich Leben wie huschende Ameisen duchr meine Seele >
Seele ist zugleich einhinweiß auf das Ende.

sind ein paar Vorschläge.
wenn du willst kannst du ja in meinen Geschichten blättern.

Gruß
Roland


Hey Roland,
danke für Deine Tipps. Ich habe oft Probleme die richtigen Worte zu finden. Der Satz mit den huschenden Ameisen gefällt mir sehr gut, es ist genau das, was ich ausdrücken wollte.
LG
Raziel
Vor langer Zeit - Antworten
Raziel Re: Also ich -
Zitat: (Original von Phosphorkeule am 17.06.2007 - 22:13 Uhr) finds echt Klasse geschrieben. Kann man wirklich flüssig lesen. Mir hats gefallen. 5 Sterne.
LG Norbert van Tiggelen


Danke für Deinen Zuspruch. Es ist das erste Mal, dass ich versuche etwas anderen Leuten vorzustellen. Oft fragt man sich ob man überhaupt Talent hat. Es tut gut Bestätigung zu finden.
LG
Raziel
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Also ich - finds echt Klasse geschrieben. Kann man wirklich flüssig lesen. Mir hats gefallen. 5 Sterne.
LG Norbert van Tiggelen
Vor langer Zeit - Antworten
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