Gedichte
Wir lallen viel

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"Wir lallen viel"
Veröffentlicht am 24. November 2009, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

bin im Herzen fröhlich
Wir lallen viel

Wir lallen viel

Wir lallen viel

Wir lallen viel und meinen Reden.
am Liebsten wären wir in Schweden.
Die Welt erklärt sich aus der Stube,
wie sie einst sah der kleine Bube.

Die sind doch alle selber Schuld,
schon längst verlör ich die Geduld.
Wenn die nicht machen was sie müssen,
geht's denen immer mehr beschissen.

Die Welt wär schön in allen Dingen,
wenn die nur suchten das Gelingen.
Wir haben lange schon geschafft,
was die bis heute nicht gerafft.

Schuld sind Juden und Zuckerbäcker,
da hilft uns nicht gar viel Gemecker.
Wieso die Zuckerbäcker, fragst du?
Sieh, selbst die dumme Kuh macht muh.

Copyright © mozimi 2009/11

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bienesskatepin Re: Re: Stimmt, -
Zitat: (Original von mozimi am 01.12.2009 - 05:56 Uhr)
Zitat: (Original von bienesskatepin am 30.11.2009 - 23:55 Uhr) selbst die Kuh macht muh, aber ich denke es geht um mehr? Reden wir nicht oftmals dummes Zeug und merken es nicht? Nur was die Schuld hier für einen Sinn? Steht da im Nebel. Was meint der Autor hier, wo ist des Pudels Kern - hilf zu verstehen!
LG Beate

Eine Schuld entsteht, ist entstanden aus einem Bezugsrahmen. Niemand kann sie einfach wegbeamen. Solange der Bezugsrahmen besteht, besteht die Schuld. Sie verliert einzig und allein die Macht durch das Bekenntnis des Schuldners und in der Vergebung, im Verzeihen des Betroffenen. Dieses ist in gewisser Weise ein latenter Zustand. Der verlassen werden kann durch Verlassen des Bezugsrahmens, so meinen wir jedenfalls. Wenn einfach über Bord geworfen wird was da belastet. Das ist ein Trugschluß, zu dem der kleine Prinz sagt, du bist zeitlebens dafür verantwortlich, für das, was du dir vertraut gemacht hast.
Eine Täter Opfer Struktur gehört auch dahin. Und ist der Schuldbezug im eigentlichen Sinn ein Gottesbezug, der bleibt bis an unser Lebensende.
Das heißt, der Genozid, alle Schuld dieser Welt bleibt und nur aus deisem Bezug heraus findet die Entlastung statt. Der Genozid ist menschlich nicht zu den Akten zu legen und zu verzeihen, zu vergeben. Vergessen werden ist absurd. Dieses Täter Opfer Verhältnis bleibt, solange Antisemitismus bleibt und dieser ist filigran versteckt in den Denkstrukturen. Die wiederum machen unsere Äußerungen, stellen sie, bevor sie den Mund verlassen im Geheimen in den Köpfen her...
Demut ist, so scheint es damit, ein Geschenk des Loslassens und des sich hinwendens, zum wahren Leben...
einen Guten Morgen und LG Uwe


Danke, lieber Uwe, für Deine Worte!
Einen Guten Abend und LG
Beate
Vor langer Zeit - Antworten
mozimi Re: Stimmt, -
Zitat: (Original von bienesskatepin am 30.11.2009 - 23:55 Uhr) selbst die Kuh macht muh, aber ich denke es geht um mehr? Reden wir nicht oftmals dummes Zeug und merken es nicht? Nur was die Schuld hier für einen Sinn? Steht da im Nebel. Was meint der Autor hier, wo ist des Pudels Kern - hilf zu verstehen!
LG Beate

Eine Schuld entsteht, ist entstanden aus einem Bezugsrahmen. Niemand kann sie einfach wegbeamen. Solange der Bezugsrahmen besteht, besteht die Schuld. Sie verliert einzig und allein die Macht durch das Bekenntnis des Schuldners und in der Vergebung, im Verzeihen des Betroffenen. Dieses ist in gewisser Weise ein latenter Zustand. Der verlassen werden kann durch Verlassen des Bezugsrahmens, so meinen wir jedenfalls. Wenn einfach über Bord geworfen wird was da belastet. Das ist ein Trugschluß, zu dem der kleine Prinz sagt, du bist zeitlebens dafür verantwortlich, für das, was du dir vertraut gemacht hast.
Eine Täter Opfer Struktur gehört auch dahin. Und ist der Schuldbezug im eigentlichen Sinn ein Gottesbezug, der bleibt bis an unser Lebensende.
Das heißt, der Genozid, alle Schuld dieser Welt bleibt und nur aus deisem Bezug heraus findet die Entlastung statt. Der Genozid ist menschlich nicht zu den Akten zu legen und zu verzeihen, zu vergeben. Vergessen werden ist absurd. Dieses Täter Opfer Verhältnis bleibt, solange Antisemitismus bleibt und dieser ist filigran versteckt in den Denkstrukturen. Die wiederum machen unsere Äußerungen, stellen sie, bevor sie den Mund verlassen im Geheimen in den Köpfen her...
Demut ist, so scheint es damit, ein Geschenk des Loslassens und des sich hinwendens, zum wahren Leben...
einen Guten Morgen und LG Uwe
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bienesskatepin Stimmt, - selbst die Kuh macht muh, aber ich denke es geht um mehr? Reden wir nicht oftmals dummes Zeug und merken es nicht? Nur was die Schuld hier für einen Sinn? Steht da im Nebel. Was meint der Autor hier, wo ist des Pudels Kern - hilf zu verstehen!
LG Beate
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