Gedichte
Eifersucht

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"Eifersucht"
Veröffentlicht am 01. November 2009, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Eifersucht

Eifersucht

Ich gehe durch die Straßen und die Menschen um mich herum schauen in mein Gesicht und ich lächele sie an.

Eigentlich bin ich glücklich, denn ich habe dich. Die Gedanken an dich, sind die Gedanken, welche mich Tag für Tag an jedem Morgen auf den kommenden Tag freuen lassen; die mich in schlechten Zeiten wieder aufstehen lassen und mich nie aufgeben lassen; die mich nicht verzweifelen lassen, da ich dich immer haben werde. Ich will dich sehen. Ich liebe dich.

Jeder der Menschen, die mich zu diesem Zeitpunkt sehen, würde denken, dass ich ein erfülltes und ein glückliches Leben habe. Auf eine bestimmte Art und Weise habe ich dies auch. Sie haben Recht.

Also gehe ich weiter die Straß' entlang, mit einem zufriedenen Lächeln.

Ich wollte einfach mal so rausgehen. Die Luft genießen und mir die Bäume angucken, doch vor allem, war jenes, nach das ich mich sehnte, die Wolken. Wenn ich die Wolken am Himmel sehe, erwacht in mir der Mensch, der glücklich ist, das ihm das Leben geschenkt wurde und der es in allen Zügen genießen will.

Wir trafen uns heute Morgen. Wir spazierten durch die Gegend und ich war grenzenlos glücklich. Ich lächelte, erzählte dir einiges, von meinen vergangenen Tagen und meinen Gedanken, die ich in letzter Zeit dachte.

Doch was mir, mit voller Bedauernheit, nicht auffiel. Du wolltest nicht richtig. Dieses Lächeln, diese Freude am gemeinsamen Gang erwidertest du einfach nicht. Was war denn los?

Wir gingen ein Stück und du sprachst zu mir, du müss'est nach Haus', weil die Zeit knapp wird und du mit der Familie noch einige Dinge zu erledigen hättest. Es war schade, doch ich verabschiedete mich, in der Freude auf den nächsten Tag, den ich mit dir verbrigen werd', denn ich liebe dich.

Kurz darauf, nachdem ich zu Haus' angekommen war, fing mich das Gefühl der Langeweile und ich schritt raus.

Wie gesagt blickte ich in die Wolken und genoss alles, da alles so schön war.

Doch ich hatte nicht vor allzu lang zu verweilen, demnach schritt ich weiter. Es gab viel Verkehr, überall Autos. Es war keine saubere Luft in der ich mich aufhielt.

Ich schaute die Menschen um mich rum an. Ehepaare, Freunde. Alle hatben ein harmonisches Miteinanderleben. Die Welt ist schön.

Doch was da? Bist das nicht du? Wohl war, ich erblickte dich. Hand in Hand mit einem anderen. Du lächelst. Du bist froh. Du strahlst.

Es schießt mir ein Loch in den Bauch, eine bittere Leere erfüllt meinen Magen. Es setzten sofort Kopfschmerzen ein. Ich werde dich verlieren, denke ich mir. Ich hab dich verloren, denke ich mir. Ich will heulen, doch ich bin mitten auf der Straße. Ich will schreien. Doch ich kann nicht. Ich versuche mich in deine Lage hineinzuversetzten. Wieso hast du mich belogen? Liebst du diesen Menschen? Ziehst du diesen Menschen mir vor? Es zerfrisst mich innerlich.

Ich versuche mich in die Lage des anderen hineinzuversetzten. Liebt er dich?

Ich habe bittere Kopfschmerzen. Wie lange trefft ihr euch wohl schon? Wann hättest du es mir gesagt? Hättest du es mir überhaupt gesagt? Was habt ihr alles schon miteinander gemacht? Bin ich dir überhaupt wichtig? Wieso belügst du mich? Ist dieser Mensch dir wichtiger als ich?

Fragen um Fragen, doch ich bekomme einfach keine Antwort.

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anteus Deine - Geschichte das hat was!
Sehr intereziert gelesen.
Mach witer so.
Liebe Grüße
Anteus
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blackwing Der Autor freut sich über deinen Kommentar.
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