Gedichte
Das Treffen

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"Das Treffen"
Veröffentlicht am 31. Oktober 2009, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Das Treffen

Das Treffen

Ich gehe durch den Schnee. Meine Schuhe sind nass. Mir ist kalt.

Doch ich muss weiter, denn du wartest auf mich.

Ich schaue mich um. Die Baeume sind wundervoll.  Sie sehen so majestaetisch aus, wenn der  Schnee auf ihnen liegt.

Doch ich muss weiter, denn du wartest auf mich.

Viele Menschen gehen an mir vorbei.  Ein Ehepaar mit Kindern. S?e spielen im Schnee und ein kleiner Junge erblickt mich und sagt m?t all der Freude in seinen Augen "Hallo". Ich ignoriere es.  Er guckt mich traurig an.

Doch ich muss weiter, denn du wartest auf mich.

Ich stehe an unserem Treffpunkt, in der Mitte eines Feldes. Es sieht alles so wunderschön aus.  Ich kann weit in die Landschaft blicken und die ganze Stadt, bedeckt von Schnee sehen. Es sieht alles so schön aus.

Doch ich kann es mir nicht anschauen, denn ich warte auf dich.

In der Ferne ist ein Weg. E?ne alte Dame schleppt mit aller Mühe ihre schweren Taschen. Ich sollte ihr helfen.

Doch ich kann es mir nicht anschauen, denn ich warte auf dich.

Es ist weit über die Zeit hinaus um die wir uns treffen wollten. Doch ich warte hier trotzdem, weil ich dich liebe. Es faengt an zu schneien. Es ist so wunderschön hier.

Doch ich kann es mir nicht anschauen, denn ich warte auf dich.



Nun reicht es. Du hast mich stehen lassen. Ich rufe dich an.

"Die Zeit. Ich warte schon zu lange. Wo bist du denn? Ich will dich sehen."

"Es ist zu kalt."

"Wieso sagst du nichts? Dann waere ich den Weg nicht umsonst gekommen."

"Ich habe es vergessen und hatte keine Lust."

 

Ich bin traurig, doch nun will ich mir die wundervolle Landschaft angucken. Doch zu meinem Bedauern hört es auf zu schneien.

Ich habe zu lange gewartet, weil ich mich auf dich verlassen habe.

Ich gehe zurück. Sehe die alte Frau. Sie s?tzt auf einer Bank und ringt nach Luft. Ein junger Mann ist bei ihr und kümmert sich um sie. Sie hat zu schwer getragen.

Ich habe zu lange gewartet, weil ich mich auf dich verlassen habe.

Nun bin ich fast daheim. Ich sehe die Kinder des Ehepaares im Schnee Fussball spielen. Der Ball rollt zu mir. Ich hebe ihn auf und laechel das Kind an.  Doch es dreht sich um und geh zu der Mutter.

Ich habe zu lange gewartet, weil ich mich auf dich verlassen habe.

Ich sitze nun zu Hause und gucke aus dem Fenster. Ich haette so viel machen können an diesem unfassbar schönen Tag.

Doch ich habe zu lange gewartet, weil ich mich auf dich verlassen habe.

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