Es ist Krieg
Es ist Krieg,
längst ist Krieg.
Längst sind Narben der Herzen
unsere schmerzenden Zeichen.
Längst verhallt der Aufschrei nie.
Die gemarterten Seelen stöhnen schreiend.
Tod und Vernichtung, unbändiges Feuer,
Fetzen menschlicher Körper,
Kleidungsstücke blutgetränkt,
die Omnipotenz der geborenen kleinen Jungen
gebiert den Hass gegen jedermann.
Unendlich, weltweit reicht ihr Schrei der Liebe.
Ihre Mütter, ohnmächtig sind verfangen, der Tradition der Ohnmacht.
Bestien patrolieren dem Tod die Ehre.
Niemand weiß eine Antwort.
Das Hämmern am Kreuz
gereicht zum ohrenbetäubenden Lärm.
Das Hämmern am Kreuz, ist längst stumpf.
Das Hämmern am Kreuz, ist längst, wie das Ticken der Uhr.
Das Hämmern am Kreuz, ist längst, wie das Ticken von Uhren,
unendlich vielen Uhren in einem großen Raum.
Und ich kann nicht ausmachen, wo das Kreuz steht.
Da ich selbst Kreuz geworden bin,
erkenne ich, dass wir alle Kreuz sind.
Längst ist alles Holz dieser Welt aufgebraucht, zur Errichtung der Kreuze.
Längst wird jeder Baum gepflanzt, um ein Kreuz daraus zu richten,
denn alle Liebe ist uns ein Kreuz.
Die Liebe aber, die uns zum Kreuz geworden ist,
schmerzt bei jeder Bewegung
und so bleibt der Tod die einzige Idee,
von diesen Schmerzen erlöst zu werden.
Denn wir träumen uns die Liebe ins Jenseits,
in die Welt danach,
da wir der phantasielos tot geworden sind.
Das aber, nennen wir Schule des Lebens,
denn das Kreuz des Südens können wir nicht sehen.
Copyright © mozimi 2009/10