Gedichte
Es ist Krieg

0
"Es ist Krieg"
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

bin im Herzen fröhlich
Es ist Krieg

Es ist Krieg

Es ist Krieg

Es ist Krieg,
längst ist Krieg.
Längst sind Narben der Herzen
unsere schmerzenden Zeichen.
Längst verhallt der Aufschrei nie.
Die gemarterten Seelen stöhnen schreiend.
Tod und Vernichtung, unbändiges Feuer,
Fetzen menschlicher Körper,
Kleidungsstücke blutgetränkt,
die Omnipotenz der geborenen kleinen Jungen
gebiert den Hass gegen jedermann.
Unendlich, weltweit reicht ihr Schrei der Liebe.
Ihre Mütter, ohnmächtig sind verfangen, der Tradition der Ohnmacht.
Bestien patrolieren dem Tod die Ehre.
Niemand weiß eine Antwort.
Das Hämmern am Kreuz
gereicht zum ohrenbetäubenden Lärm.
Das Hämmern am Kreuz, ist längst stumpf.
Das Hämmern am Kreuz, ist längst, wie das Ticken der Uhr.
Das Hämmern am Kreuz, ist längst, wie das Ticken von Uhren,
unendlich vielen Uhren in einem großen Raum.
Und ich kann nicht ausmachen, wo das Kreuz steht.
Da ich selbst Kreuz geworden bin,
erkenne ich, dass wir alle Kreuz sind.
Längst ist alles Holz dieser Welt aufgebraucht, zur Errichtung der Kreuze.
Längst wird jeder Baum gepflanzt, um ein Kreuz daraus zu richten,
denn alle Liebe ist uns ein Kreuz.
Die Liebe aber, die uns zum Kreuz geworden ist,
schmerzt bei jeder Bewegung
und so bleibt der Tod die einzige Idee,
von diesen Schmerzen erlöst zu werden.
Denn wir träumen uns die Liebe ins Jenseits,
in die Welt danach,
da wir der phantasielos tot geworden sind.
Das aber, nennen wir Schule des Lebens,
denn das Kreuz des Südens können wir nicht sehen.

Copyright © mozimi 2009/10

http://www.mscdn.de/ms/karten/v_111539.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_111540.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_111541.png
0

Hörbuch

Über den Autor

mozimi
bin im Herzen fröhlich

Leser-Statistik
15

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
bienesskatepin Krieg - um uns -in uns, in der Nähe, in der Ferne - so viel Schmerz und Leid, haben wir noch Augen dafür...Ohnmacht befällt das Sein, es sieht zu und bleibt starr stehen ohne zu zucken...
wo keine Liebe ist, da werden auch die Hammerschläge der Nägel am Kreuz nicht mehr gehört, sie gehen unter im Ticken der Unruhe...Liebe zum Kreuz geworden - da bleibt nur noch das Träumen...
Sehr bewegende Zeilen in eine reale Welt, die das Sein umgibt - und auch so traurig!
LG Beate
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
1
0
Senden

26535
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung