Romane & Erzählungen
Das Tagebuch

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"Das Tagebuch"
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009, 56 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Das Tagebuch

Das Tagebuch

Beschreibung

Hier sind die ersten zwei Kapitel meines ersten Buches. Ich stelle das Buch rein in der Hoffnung, dass ihr mir mitteilt wie ihr denn den Anfang und die Geschichtre findet und ob es sich lohnt dieses Buch weiterzuschreiben.

Ein neuer Junge

 

Sommer. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint auf den Asphalt der Straße.

Es weht kaum Wind, sodass es zu einer unangenehmen Hitze kommt.

Es ist recht früh am Morgen und die Höllerstraße ist leer. Wenn man diese Straße entlang blickt, sind viele Einfamilienhäuser zu sehen. Häuser, mit jeweils einem Hauptgebäude und einer angebauten Garage und dennoch stehen trotz der Garagen viele Autos einfach am Straßenrand.

Die Tür an Hausnummer 92 öffnet sich und ein junges Mädchen tritt aus dem schneeweißen Haus. Sie ist ein recht großes Mädchen, mit schönen, langen braunen Haaren, welche im harmonischen Einklang mit ihren ausdrucksvollen, großen braunen Auge sind und zu diesem Zeitpunkt einen etwas traurigen und nachdenklichen Eindruck erzeugen. Das Mädchen ist sehr einfach angezogen, sie trägt ein weißes T- Shirt und eine breite schwarze Jogginghose die im Kontrast zu ihren großen weißen Schuhen steht. Es erweckt den Eindruck, als sei sie nicht so ein Mädchen, wie die anderen, die in den Schulpausen mit ihren Handtaschen vor dem Spiegel in der Damenumkleide stehen und sich schminken, während sie ihre Haare mit allen möglichen Sorten von Haarsprays bearbeiten.

Nachdem das junge Mädchen das Haus verlassen hat, dreht sie sich um und umfasst die Türklinke, schließt diese und geht zügig den kleinen, aus Pflastersteinen gemachten, Weg über die Wiese entlang um auf die Straße zu gelangen. Doch die Tür an Hausnummer 92 öffnet sich erneut und diesmal steht eine ältere Frau in der Tür, mit den gleichen schönen braunen Haaren wie die des Mädchens, welches sich nun umdreht um der Frau an der Tür in die Augen zu blicken. Die ebenso großen braunen Augen der Frau hatten etwas besorgtes an sich als sie das junge Mädchen erblickten.

Nun warte doch Leana.“, spricht sie in einem besorgten Tonfall wie es für eine Mutter typisch ist. „Wohin gehst du denn? Wann kommst du wieder? Nun sprich doch Kind.“

Mama, ich will einfach den schönen Tag genießen und etwas durch die Gegend gehen. Ich werde nicht allzu lange weg sein, außerdem ist es doch noch früh am Morgen.“, sagt sie mit einer Stimme, wie es sie sanfter wohl kaum auf dieser Welt gibt.

Doch anstatt weiter zu gehen bleibt das Mädchen stehen, denn sie weiß, dass ihre Mutter noch etwas zu sagen hat und sich mit ihrer Antwort nicht zufrieden geben wird.

Leana, können wir beide denn nicht zusammen spazieren gehen? Ich sitze doch auch nur zu Hause rum und dein Vater ist auf der Arbeit. Lass uns einen Mutter- Tochter Spaziergang machen.“, sagt die Mutter und strahlt, da sie auf solch eine tolle Idee gekommen ist.

Es tut mir Leid Mama. Ich will alleine spazieren gehen.“, antwortet Leana und setzt ihren Weg fort.

Leana's Mutter geht daraufhin mit einem traurigen Blick in das schneeweiße Haus. Sie schließt die Tür und findet sich zu erst in einem kleinen, schmalen, aber dennoch langem Flur, mit einem langen roten Teppich und vielen Kunstgemälden an den Wänden wieder.

Sie geht in das Wohnzimmer des Hauses, welches sehr schön dekoriert ist. Zur Dekoration ist viel Glas benutzt worden. Die Couch in Mitten des Wohnzimmers ist dunkelblau und bietet in etwa Platz für vier Personen. Dort setzt sich die Frau hin und blickt auf die mit eigener Hand gemalten Blumen an der Wand ihr gegenüber. Sie erinnert sich daran wie sie diese mit Leana vor einigen Jahren gemalt hatte.

Zu der Zeit war unser Verhältnis noch in Ordnung“ denkt sich die Mutter.

Sie kann sich einfach nicht erklären was mit Leana los ist. Nur die Pubertät wird es ja wohl nicht sein, es muss auch andere Gründe geben für ein 15- jähriges Mädchen, welches einfach nichts mit ihrer Mutter unternehmen will. Also beschließt sie in das Zimmer des Mädchens zu gehen, in der Hoffnung, dass sie etwas finden wird, was ihr helfen kann, die Lage des Mädchens besser verstehen zu können.

Unterdessen geht Leana die leere Straße entlang. Sie schaut sich die Häuser entlang der Straße an und greift derweil in die Tasche ihrer schwarzen Hose und holt einen Musikplayer raus, denn sie hört bei jeder Gelegenheit die sich ihr bietet Musik. Wenn man Leana mit ihrer Musik alleine lassen würde, könnte sie Tag und Nacht verweilen, ohne dass ihr langweilig werden würde. Sie leitet ihre Gefühle mit der Musik. Das heißt wenn sie in guter Stimmung ist, macht sie ein Lied an, welches ihre Laune noch weiter aufheitern wird, doch falls es ihr schlecht geht, macht sie ein Lied an, was sie noch mehr zum Nachdenken bringen wird, damit sie sich besser mit dem Gefühl auseinandersetzen kann.

Sie geht nun schon eine ganze Weile die Straße entlang und hat mittlerweile die Kopfhörer schon in ihren Ohren und hört ihre Musik. Es sind wieder traurige Lieder die sie hört, denn wenn sie allein durch die Straßen zieht ist sie meistens sehr nachdenklich. An einer Bushaltestelle bleibt sie nun stehen. Dem Fahrplan nach müsste der Bus in fünf Minuten kommen. Sie lehnt sich an den Fahrplan und verschränkt ihre Arme. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gehen zwei Mädchen vorbei, die dem Gegenteil von Leana entsprechen. Sie sind nicht so einfach gekleidet wie sie, sondern haben teure Markenklamotten an und hell blondes Haar. Beide haben glitzerne Handtaschen um und gehen mit eingehakten Armen die Straße entlang. Die Beiden erblicken Leana, welche mit ihrem schlichten Kleidungsstil an die Säule, auf welcher der Fahrplan zu sehen ist, angelehnt ist und Musik hört. Sie grinsen und lachen untereinander, doch Leana, welche nun auch die beiden Mädchen ansieht weiß, dass sie sich über sie lustig machen. Kümmern tut sie dies nicht. Es ist eine faszinierende und wundervolle Eigenschaft von Leana, dass sie sich nicht im Ansatz um die Aussagen anderer schert. Viele würden versuchen sich zu verstellen oder sich zu verändern, wenn sie ausgelacht werden, doch Leana bleibt sich selbst treu. Viele junge Menschen denken, dass sie den anderen etwas beweisen müssten und verstellen sich so, dass andere gut von ihnen denken und ihre bisher geäußerte Meinung nicht mehr äußern.

Die zwei Mädchen gehen nun immer weiter weg, sodass sie kaum noch zu erkennen sind. Leana blickt ihnen hinterher und sieht nun ihren Bus kommen, greift in ihre Hosentasche und holt ihren Fahrausweis raus. Der Bus kommt mit quietschenden Bremsen zum Stehen. Leana steigt ein und setzt sich auf die hinterste Bank des Busses, da dort kaum Leute sitzen. Der Bus schließt die Türen und setzt sich wieder in Bewegung, während Leana aus dem Fenster des Busses in den immer noch wolkenlosen, blauen Himmel blickt.

Ihre Mutter ist nun die Treppen hochgegangen und befindet sich in Leana's Zimmer.

Es ist kein typisches Mädchenzimmer mit pinken Wänden, sondern ein Zimmer, welches in einem ruhigen blau- Ton gestrichen ist und zwei Schreibtische besitzt. Auf einem sind ihre Schulsachen und auf dem anderen steht ein Computer.

Das Bett ist ordentlich gemacht worden und es sitzt ein kleiner weißer Teddybär neben dem Kissen. Dies ist Leana's Teddy um den sie sich klammert wenn sie weinen muss oder traurig ist. Die Mutter schaut sich um und sieht Leana's Schultasche. Sie blickt rein und sieht ihren Schulordner. „Eventuell finde ich ja in dem Ordner einen Hinweis auf ihr Verhalten“ denkt sie sich und nimmt ihn raus. Doch sie musste den Ordner gar nicht aufschlagen, denn die Hülle des Ordners erzählte schon genug. Leana hatte ihren ganzen Ordner in der Schule mit Herzen voll bemalt. Die Mutter glaubt nun zu wissen, dass Leana verliebt ist.

Aber wieso ist sie denn so traurig wenn sie verliebt ist? Müsste man dann nicht glücklich sein.“, sagt sie einfach in die Stille des Zimmers hinein.

Sie schlägt den Ordner auf und ihre Augenbrauen heben sich. Sie sieht Schulaufgabenblätter die kaum gelöst sind, aber mit Herzen bemalt sind. Doch diesmal fällt etwas anderes auf. Es sind nicht mehr die Herzen, wie vorne auf dem Ordner, es sind gebrochene Herzen. Schwarze, zerbrochene Herzen.

Ach mein Mädchen. Was ist nur los mit dir?“, fragt sie erneut, obwohl sie weiß, dass keiner sie hört.

Sie schließt den Ordner und steckt ihn wieder in die Tasche, welche sie wieder an den Ort packt, wo sie sie her geholt hat und sucht nun auf Leana's Schreibtisch weiter nach aufschlussreichen Dingen. Dort liegen verschiedene Schulhefte, welche sie anhebt um zu schauen ob etwas da drunter liegt. Danach öffnet sie die Schubladen und findet auf den ersten Schlag ein kleines schwarzes Buch. Sie schaut es sich an, nimmt es in die Hand, schließt die Schublade und setzt sich auf Leana's Bett. Nun umfasst sie das Buch mit beiden Händen.

Es ist schwarz und nicht allzu schwer. Vorne ist in einem weißen Schriftzug ein Wort eingraviert: „Tagebuch“

Die Mutter ist nun unsicher und denkt nach:

Das ist ihr Tagebuch. Ich würde wissen sie für ein Problem hat und könnte daran arbeiten und womöglich auch unser Mutter- Kind Verhältnis wiederherstellen. Doch ist das richtig? Es ist ihre Privatsphäre. Ich würde das auch nicht wollen wenn jemand das bei mir machen würde. Doch habe ich als Mutter nicht die Pflicht alles dafür zu tun, dass es meinem Kind gut geht? So gesehen ist es ja ihre Schuld, denn wieso kommt sie nicht mit ihren Problemen zu mir und versucht sie mit mir zusammen zu lösen? Außerdem wird da wohl nichts allzu privates drinstehen, denn sie muss ja davon ausgehen, dass jemand dieses Buch lesen kann. Ich hab als Mutter die Pflicht mich um mein Kind zu sorgen. Ich muss das Buch aufschlagen.“

Sie blickte das Buch eine geraume Zeit an und öffnete es schließlich.

Und sofort sah sie ein gemaltes, knallrotes Herz was sich auf der ganzen oberen Hälfte der ersten Seite erstreckte. In dem Herz war ein Name mit schwarzer Schrift geschrieben: „Jason“.

Die untere Hälfte enthält einen Text, welcher in sehr schöner Schrift geschrieben wurde. Leana's Mutter lächelte etwas, da sie wusste dass ihre Tochter verliebt ist.

Dennoch interessierte sie, was der Text dort enthält. Also beginnt sie zu lesen:

Da ist das Tagebuch von Leana. Falls ich es lesen würde, würde ich ihr Problem wahrscheinlich kennen und könnte womöglich auch unser Mutter- Kind Verhältnis wiederherstellen. Doch ist das richtig? Es ist ihre Privatsphäre. Ich würde auch nicht wollen, dass jemand mein Tagebuch lesen würde.. Doch habe ich als Mutter nicht die Pflicht alles dafür zu tun, dass es meinem Kind gut geht? So gesehen ist es ja ihre Schuld, denn wieso kommt sie nicht mit ihren Problemen zu mir und versucht sie mit mir zusammen zu lösen? Außerdem wird da wohl nichts allzu privates darinstehen, denn sie muss ja davon ausgehen, dass jemand dieses Buch lesen kann. Ich hab die Pflicht als Mutter mich um sie zu sorgen. Ich muss das Buch aufschlagen und lesen.“

Sie blickt das schwarze Buch eine geraume Zeit an und öffnet es dann schließlich.

Sofort sieht sie ein gemaltes, knallrotes Herz was sich auf der ganzen oberen Hälfte der ersten Seite erstreckte. In dem roten Herz war ein Name mit schwarzem Stift geschrieben: „Jason“. Es war sehr ordentlich gemalt, das heißt sie muss sich sehr viel Mühe gegeben und sich sehr viel Zeit genommen haben.

Die untere Hälfte des Tagebuches enthält einen Text, welcher in sehr schöner Schrift geschrieben wurde. Leana's Mutter lächelte etwas, da sie nun wusste dass ihre Tochter verliebt ist.

Dennoch interessierte sie, was der Text ihr noch alles mitteilen würde. Also beginnt sie zu lesen:

Liebes Tagebuch,

heute kam ein neuer Junge zu uns in die Schule. Er ist in meiner Nachbarklasse. Sei Name ist Jason. Als ich mit meiner aller besten Freundin Maleen auf einer Bank auf dem Schulhof saß, stellte ein Junge aus meiner Klasse, der schon eine Bekanntschaft mit Jason geschlossen hatte, ihn einigen Mädchen aus meiner Klasse vor. Die Mädchen zeigten sofort Interesse für ihn und er merkte dies und lächelte verlegen. Als ich in sein Lächeln blickte hatte ich eine Leere im Bauch. So etwas hatte ich bisher noch nie erlebt, aber obwohl es ein ungewöhnliches Gefühl war , war es zugleich ein schönes Gefühl. Ich blickte ihn ohne zu zwinkern an, ich wollte mehr von diesem Lächeln sehen, mehr von diesem Jungen. Er ist einfach so schön. So wundervoll. Ich habe mich sofort in ihn verliebt. Eigentlich glaubte ich nicht an so etwas wie die Liebe auf den ersten Blick. Doch es geschah einfach so. Maleen schnipste mit ihren Fingern vor meinen Augen um mich aus diesem Traum zu wecken. Sie hat sofort gemerkt dass ich Jason toll fand. Dies geschah in der ersten Pause. In den nächsten Schulstunden konnte ich nur noch an ihn denken und malte ununterbrochen Herzen in mein Ordner und auf meine Aufgabenblätter. Einerseits liebe ich ihn so sehr, dennoch hat das ganze auch etwas von einem 'gebrochenen Herz' denn er kennt mich ja nicht und wie soll er mich auch schon kennenlernen? Es ist einfach so gemein. Ich liebe ihn so unbeschreiblich. Immer wenn ich ihn sehe kribbelts in meinem Bauch. Ich hoffe er wird mich irgendwann einmal bemerken.

Leana

Die Mutter blätterte auf die nächste Seite, doch konnte dort nichts mehr finden. Die darauffolgenden Seiten waren leer. Dann schaut sie sich die erste Seite genauer an und findet ein Datum oben rechts auf dem Blatt. Es ist sehr klein geschrieben: 07.09.06 22:36

Die Mutter hob die Augenbrauen. Dieser Eintrag wurde gestern Abend gemacht.

Leana ist also frisch verliebt, erst seit gestern, demnach kann Leana's abweisendes Verhalten ihr gegenüber gar nicht an diesem Jason liegen. Nun weiß sie zwar nicht, wieso Leana sich so ungewöhnlich ihr gegenüber verhält, aber dass Leana verliebt ist, das weiß sie nun. Sie schlägt das Buch zu, stellt es an den Ort wo sie es her geholt hat und geht runter in die große Küche, wo sie Wasser zum Kochen erwärmt. Sie will erst einmal abwarten, was in den nächsten Tagen passieren würde.

Währenddessen sitzt Leana Musik- hörend im Bus. Sie ist kurz vor der Station, an welcher sie aussteigen will, also erhebt sie sich von ihrem Sitz und drückt den „Stop“- Knopf, der dem Fahrer signalisiert, dass jemand aussteigen will. Der Bus hält erneut mit quietschenden Bremsen. Leana steigt aus und bleibt stehen, während der Bus hinter ihr wegfährt.

Sie steht nun vor ihrer Schule und setzt sich in Bewegung um auf den Schulhof der Schule zu gelangen. Der Schulhof ist groß und er besitzt viele Bänke und Bäume. Dort angekommen geht sie auf eine Tischtennisplatte auf dem Schulhof zu und setzt sich auf diese drauf. Sie ist sehr warm, da die Sonne immer noch aus dem blauen Himmel direkt auf den Schulhof scheint. Leana sitzt auf der Tischtennisplatte, legt sich nach hinten und schaut in den Himmel hinauf. Sie schließt ihre großen braunen Augen und wird eins mit ihrer Musik:

Du bist ein wunderbarer Mensch und ich bin froh dass es dich gibt,

du sollst wissen dass es jemand gibt, der dich ewig liebt,

ewig an dich denkt, auch wenn du soweit weg bist,

in deinem Herzen kein Platz ist weil es schon besetzt ist.“

Während dieses Liedes ist Leana traurig und denkt an Jason. Sie will bei ihm sein.

Eine ganze Weile vergeht und Leana setzt sich auf und erhebt sich von der Tischtennisplatte. Sie will nun wieder zu der Bushaltestelle, doch geht einen Umweg, damit sie weiter ihre Musik hören kann.

An Hausnummer 92 hält nun ein schwarzes Auto. Ein Mann im schwarzen Anzug und mit einer Aktentasche steigt aus, schließt das Auto ab und geht über den Pflastersteinweg zu der Haustür des schneeweißen Hauses. Er schließt die Tür auf und auch in diesem Moment schon, steht Leana's Mutter auf, geht in den Flur und empfängt dort ihren Mann:

Hallo Kai.“ Sie küsst ihn auf den Mund, „Wie war dein Tag?“

Ach es ging. Ich hatte heute viele Klienten bei mir im Büro.“, antwortet Kai und zieht sich die schwarzen Schuhe aus. Die Mutter macht sich unterdessen wieder auf den Weg in die Küche.

Jenna? Gibt es schon was zum Essen?“, ruft Kai ihr hinterher.

Nudeln. Nun komm schon.“

Nach kurzer Zeit schon ist Leana an der Haltestelle Höllerstraße angekommen und steigt aus dem Bus aus. Sie hat nun nur noch einen kurzen Fußweg vor sich, bei welchem sie wieder die Häuser betrachtet. Ihr Haus war nun in Sichtweite, so zog sie ihre Kopfhörer aus den Ohren und steckte sie in ihre Hosentasche. Am Haus angekommen klingelt sie an. Sie hört Jenna rufen: „Kai! Leana ist an der Tür. Würdest du ihr bitte aufmachen?“

Ihr Vater kommt an die Tür öffnet diese und spricht:

Leana Liebes. Wo warst du denn?“ und umarmt seine Tochter. Diese streicht sich ihre tollen langen braunen Haare aus dem Gesicht und sagt lächelnd:

Ach ich war nur etwas spazieren Papa.“

Mit ihrem Papa hat Leana wenig Probleme, denn dieser ist ja meist arbeiten und hakt nicht bei Kleinigkeiten so oft nach wie ihre Mutter. In dem Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist genügend Freiraum, deswegen versteht sich Leana so gut mit ihrem Vater.

Ohne einen Blick in die Küche zu werfen geht Leana die Treppen hoch und hört ihre Mutter. „Komm Essen Kind. Die Nudeln sind fertig“.

Oben angekommen leert Leana ihre Taschen und legt sich auf ihr Bett. Sie streckt sich etwas um die Muskeln zu entspannen und greift nach der Eistee- Packung, welche neben ihrem Bett liegt und trinkt aus dieser. Daraufhin entschließt sie sich nach unten zu gehen und mit ihren Eltern zu essen.

Am Tisch gibt Jenna Kai und Leana Nudeln auf ihre Teller und sie fangen an zu essen.

Jenna überlegte sich ob sie schon jetzt auf irgendeine Art und Weise auf Jason anspielen sollte und fragte letztendlich:

Und Leana. Ist gestern irgend etwas besonderes in der Schule passiert von dem du uns erzählen kannst?“

Leana schluckt die Portion die sie im Mund hatte runter und denkt sich für einen kleinen Augenblick:

Oja Mutter. Ich habe gestern meinen Traum- Mann kennengelernt und bin unsterblich in ihn verliebt nur er kennt mich nicht einmal!“

Schließlich sagte sie:

Ne nichts besonderes. Wieso fragst du?“

Ach nur so der Interesse wegen.“ antwortete ihre Mutter und wendet sich nach einem flüchtigen Lächeln ihren Nudeln zu.

So aßen sie zu Ende.

Es ist Samstag Nachmittag und Leana will sich gleich mit Maleen, ihrer aller besten Freundin treffen. Sie schaute auf die Uhr: 15:00 Uhr.

In einer Stunde sind sie verabredet. Leana geht hoch in ihr Zimmer und schaltet ihren Computer an. Dort meldet sie sich auf ihrer Schüler- Chat- Plattform an. Es ist ein Chat der sehr viele Funktionen hat. Zu den wichtigsten gehört für Leana die Funktion, sich Nachrichten zu schreiben können, sich Bilder von anderen angucken zu können, sehen zu können wenn andere Benutzer auf ihrer Seite waren und die Funktion einem etwas auf seine Pinnwand zu schreiben, was dann für jeden anderen Benutzer lesbar ist. Das Forum benutzt sie schon seit ungefähr einem Jahr. Man kann dort andere Mädchen und Jungen finden, indem man ihren Namen oder ihre Schule eingibt. Leana war nun in ihrem Profil drin und erkannte, dass ihr eine Nachricht geschrieben wurde. Es war Maleen, welche sagt dass sie das Treffen um eine Stunde verschieben sollten. Leana erklärte sich damit einverstanden und klickte sich durch das Forum um schließlich zu dem Ort zu kommen, wo man andere Jungen und Mädchen suchen kann. Leana verschwendet keine Zeit und gibt sofort Jason und ihre Schule an. Doch ein Jason war nicht registriert. Leana war traurig und surfte unterdessen durch das Internet, während sie wieder einmal ihre Musik hörte.

Währenddessen erklärte Jenna dem Vater Kai unten die Situation:

Das ist doch schön dass unsere Tochter verliebt ist. Hoffentlich wird sie nicht enttäuscht.“, sagt der Vater.

Doch Jenna antwortete sofort: „Aber Kai. Dieser Junge kennt sie nicht einmal. Und unsere Leana ist ein schüchternes Mädchen gegenüber Jungen. Wie soll das denn gutgehen?“

Lass der Sache einfach ein wenig Zeit. Sie ist ein so schönes und bezauberndes Mädchen. Der Jason wird schon aufmerksam auf sie.“

Und dies stimmte. Leana war ein sehr hübsches Mädchen. Vielleicht war sie sogar eines der schönsten Mädchen ihrer Schule. Doch bei den meisten anderen Mädchen stößt sie meistens auf Abneigung, da ihr Stil einfach nicht dem der anderen Mädchen entspricht.

Während die Eltern sprachen hörten sie dann Leana die Treppen runtergehen und beendeten sofort die Konversation.

Ich geh noch mit Maleen raus. Ich bin in ungefähr zwei Stunden wieder hier. Tschüss“ und Leana verschwand so schnell durch die Tür, dass die Eltern sind nicht einmal verabschieden konnten.

Nach einem kurzen Fußweg kommt Leana nun zu der verabredeten Stelle an und sieht dort Maleen.

Maleen ist ein etwas molliges Mädchen. Welche auch einfach gekleidet ist wie Leana. Einen grünen Pullover mit einer Jeans und pinken Schuhen. Sie hatte schwarze Haare. Es war eher ein weniger attraktives Mädchen im Vergleich zu Leana. Sie umarmten sich zur Begrüßung und gehen jetzt durch die Straßen und reden. Leana erzählt Maleen von ihrer unheimlichen Liebe gegenüber Jason.

Einfach fabelhaft. Seine Augen. Sein Mund. Seine Haare. Ich will einfach den ganzen Tag bei ihm sein. Meine Zeit mit ihm verbringen. Mit ihm kuscheln.“

Wie süß.“ lächelte Maleen, „Dann musst du jetzt aber was tun damit er dich kennenlernt.“

Du weißt doch ich bin eher schüchtern bei so was!“

Na und? Wenn du ihn wirklich so liebst wie es mir gerade vorkommt musst du ihn anreden. Du hast schließlich nur ein Leben, und nie wieder die Chance danach, als nutze sie! Da ist doch nichts schlimmes dabei einen Jungen kennenzulernen.“

Ich soll ja diejenige sein die ihn anspricht!“

Und wenn schon. Mädel du bist so bezaubernd und wunderhübsch. Dich will jeder Junge vernaschen.“

Danke Maleen...“, antwortete Leana.

Also. Montag redest du ihn an Leana! Überwinde deinen inneren Schweinehund!“

Jaa.. Mal sehen.“

Leana lächelte und umarmte Maleen: „Ach Maleen, Danke dass du immer bei mir bist!“

Sie gingen nun weiter und redeten über Schulaufgaben und Prominente. Nach einer Weile schaute Leana auf die Uhr:

Es ist 20.00 Uhr. Ich sollte jetzt lieber nach Hause gehen.“

Okay Leana. Doch vergiss nicht. Montag in der ersten Pause redest du mit ihm.“

Sie lächelte und ging nach Hause.

Es ist mittlerweile abends. Leana geht in das Wohnzimmer zu ihren Eltern, welche gerade einen Spielfilm gucken, wünscht ihnen eine Gute Nacht und geht oben in ihr Zimmer. Dort steckt sie ihre Kopfhörer in die Ohren und öffnet eine Schublade ihres Schreibtisches und holt ein schwarzes Buch raus.

Sie öffnet das Buch, starrt auf die erste Seite und blättert dann eine Seite weiter.

Leana holt einen Füller unter ihrem Bett hervor und setzt ihn oben rechts an der Seite an: 08.09.06 20:57

Sie beginnt zu schreiben:

Liebes Tagebuch,

der Tag heute war nicht allzu toll. Ich saß auf der Tischtennisplatte auf dem Schulhof und hörte Liebeslieder und dachte dabei an Jason. Ich liebe ihn so sehr, doch zugleich habe ich Angst dass wir uns nie kennenlernen oder er mich gar nicht mag und mich hässlich und dumm findet. Er ist einfach so wundervoll. Ich will ihn küssen, mit ihm kuscheln, einfach bei ihm sein.

Später traf ich mich mit Maleen. Ich erzählte ihr von meiner Liebe zu Jason und sie besteht da drauf, dass ich Montag in der ersten Pause zu ihm gehe und ihn anspreche. Das kann ich doch nicht machen? Der hält mich doch für total bescheuert! Ich muss einfach eine Nacht da drüber schlafen. Und mal so nebenbei: Er ist doch eh nie alleine. Ich kann doch nicht vor all den Mädels mit den teuren Anziehsachen dahingehen. Die lachen mich doch alle aus und dann findet er es peinlich was mit mir zu tun zu haben. Man! Ich schlaf jetzt erst einmal.....

Aber vielleicht würde er mich ja doch toll finden?

Ach ich bilde mir das ein, was will ein so toller Junge denn schon mit solch einem Mädchen wie mir?

Er spielt doch in einer ganz anderen Liga. Er hält bestimmt gar nichts von mir! Und wenn

ich mal genauer darü

Leana? Schläfst du schon?“

Ja Mutter. Ich lieg gerade im Bett.“

Gute Nacht, Schatz“

Dir auch“, antwortet Leana und legt sich endgültig schlafen.

Das Buch liegt neben ihr.

Währenddessen fragt Jenna:

Kai? Meinst du sie schläft schon? Ich würde zu gerne wissen, was sie heute in ihr Tagebuch geschrieben hat. Sollen wir es uns heimlich holen?“

Jenna! Du darfst es jetzt nicht übertreiben. Lass die Kleine erstmal alleine mit ihren privaten Problemen.“

Du hast Recht. Es kann bis Morgen warten.“

Ein überraschender Sitznachbar

 

Am nächsten Morgen wacht Leana recht spät auf. Sie schlief gut. Aus der unteren Etage kamen schon die ersten Geräusche von ihrem Vater Kai der vom Brötchen holen wieder kommt, und von Mutter Jenna welche den Tisch für das Frühstück vorbereitet. Sie zog sich wieder ihre bequemen Sachen an und machte sich auf den Weg nach unten. Sie wirkte recht verschlafen und ihr schönes, langes, braunes Haar lag ihr im Gesicht.

Morgen junge Dame“, sagte Jenna, als sie Leana erblickte.

Mo'an.“, antwortet Leana.

Sie setzt sich und schmiert sich ein Brot. Richtigen Hunger hat sie zwar nicht doch es gehört zu einer gesunden Ernährung dazu, morgens gesund zu essen. Sie unterhielten sich am Tisch bis Jenna dann sagt:

Ich muss dann jetzt mal hoch die ganzen Schulsachen erledigen.“

Sie geht die Treppen hoch, öffnet die Tür wirft ihre Schultasche auf das Bett, setzt sich die Kopfhörer in die Ohren ein und legt sich neben die Sachen.

Unter dem Tisch tastet sie den Boden nach dem Stift ab, ehe sie ihn dann endlich gefunden hat. Sie legt den Ordner auf ihre breite, schwarze Jogginghose und doch klappt ihn nicht auf. Sie weiß nicht wieso, doch irgendwas, vielleicht die Musik, erweckte die Lust in ihr, ein weiteres Herz auf ihren Ordner zu zeichnen. Diesmal setzt sie auch ein „J“ in den Ordner, was sie bisher nie tat. Doch ihre „vernünftige“ Stimme sagt ihr, dass sie sich nun an die Hausaufgaben setzten muss, da sie sonst Morgen in der Schule Schwierigkeiten bekommen wird.

Bis zum Abend saß sie vor den Hausaufgaben, öffnete ab und zu den Computer um ihre Chat- Plattform anzuschauen.

In ihr Tagebuch schrieb sie heute nicht, da nichts erwähnenswertes vorgefallen ist.

Sie konnte recht schnell einschlafen, da sie aufgeregt war, Jason Morgen wiederzusehen.

Am nächsten Morgen musste Leana früh aufstehen, da sie ja ihren Schulbus nicht verpassen durfte. Morgens aß Leana nie was, dafür packte sie sich aber viel für die Schulzeit ein, damit sie dort falls sie Hunger bekommt, etwas essen kann.

An der Bushaltestelle standen nun um die 7- 10 Schüler und Schülerinnen. Alle stehen in kleine Gruppen dort, nur Leana steht mit ihren Kopfhörern alleine etwas weiter weg von den anderen. Und es gefällt ihr so.

Der Bus kam. Zu ihrer Verwunderung ohne quietschende Bremsen. Sie wartet bis alle eingestiegen sind und steigt dann als Letzte in den Bus. Sie muss stehen bleiben, da die anderen schon alle Sitzplätze belegt haben. Die Lautstärke des Motors vom Bus übertönt den von Leana's Kopfhörern. Es ist eine unbequeme Fahrt bis zur Schule, da das Stehen nach einer Weile ordentlich in die Beine geht. Leana betreibt zudem kein Sport, wird jedoch auch nicht dicker. Sie hat eine optimale Figur. Als der Bus an der Haltestelle der Schule ankommt, strömen alle Schüler und Schülerinnen aus ihm raus.

Leana fühlt sich in dem Gedrängel unwohl.

Sie wartet vor dem Eingang auf Maleen um mit ihr zusammen in die Klasse zu gehen. Jason wird sie nicht sehen können, da dieser in ihrer Nachbarklasse ist.

Die ersten beiden Schulstunden bis zur ersten Pause sind Leana's Gedanken komplett durcheinander. Sie hat Angst und weiß nicht was auf sie zu kommt, demnach war sie froh Maleen an der Seite zu haben. Sie ist immer eine sehr gute Freundin gewesen mit der Leana über alles reden kann und die immer für sie da ist. Maleen selbst hat keine Beziehungen zu anderen Schülerinnen aufbauen können, da sie eben anders ist als die anderen Mädchen der Schule. Bei den Jungen kann sie wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes keine Freundschaften aufbauen. Die meisten Jungen stehen nicht auf mollige Mädchen. Doch Maleen kümmert dies nicht, denn sie ist zufrieden mit sich selbst.

Die ersten beiden Schulstunden vergehen wie im Flug und es klingelt zur ersten Pause. Man hört die ersten Geräusche von Schülern die sich auf dem Gang befinden und sich auf den Weg auf den Schulhof machen. Leana schaut auf die Uhr an der Wand.

Maleen sieht ihr ihre Anspannung an, doch sie besteht darauf, dass Leana trotzdem Jason nachher anspricht. Eine Weile später haben sich alle auf dem Schulhof versammelt und es ist ziemlich laut. Einige Schüler spielen mit ihrem Fußball und einige Schülerinnen springen mit ihren Freundinnen Seil und spielen Fangen. Maleen und Leana halten ihre Augen offen um Jason zu finden. Nach einer Weile wird er gefunden.

Sieh doch! Da ist er!“, schreckt Maleen auf.

Ja! Pssh! Ich sehe ihn doch!“, entgegnet Leana daraufhin.

Jason steht dort neben einigen Jungen aus seiner und aus Leana's Klasse.

Er ist etwas größer als Leana, hat für einen Jungen ungewöhnlich lange, braune Haare, die ungefähr bis über die Ohren reichen, ist schlank und ist anders als die anderen Jungen gekleidet. Außerdem ist er sehr lässig gekleidet und hat zum Beispiel keine Hosen und Oberteile mit Symbolen an. Er hat einfach einen lilanen, langärmligen Pullover und eine enge schwarze Jeans an. Seine Schuhe sind groß und sehen ungewöhnlich aus. Die Sohlen sind weiß, die Schuhlasche rot und es ziehen sich einige blaue Linien über die Schuhe.

Hat der denn jeden Tag die gleichen Sachen an?“ staunte Maleen, „Den Pulli und die Hose hatte er doch gestern auch schon an, oder täusch ich mich?“

Sie dreht sich zu Leana um und bemerkt dass diese ihr nicht wirklich zugehört hat. Ihre Augen blicken ohne jedes Zwinkern zu Jason und der Gruppe Jungen in der er stand.

Leana!“ Maleen schlug ihr auf den Oberarm.

Aua! Was soll das?“

Hörst du mir überhaupt zu?“

Ich. Ehh.“. Leana versucht etwas hervorzubringen, damit Maleen nicht auffällt, dass sie ihr gar nicht zuhört.

Plötzlich gehen zwei Mädchen auf die Jungen Gruppe zu. Leana erkennt diese. Es waren die Mädchen die sie am Samstag vor der Bushaltestelle ausgelacht haben. Sie gehen in Leana's Nachbarklasse.

Guck ma'!“, sagt Maleen, „Da sind Lisa und Lia. Diese künstlichen Gören.“

Leana registriert Maleen's Bemerkung guckt allerdings nur noch auf die Szene in der jungen Gruppe. Einige der Jungen öffnen den Kreis, damit Lisa und Lia eintreten können. Sie lächeln alle Jungen vom Innern des Kreises an. Einzeln umarmen sie jeden für einen kurzen Augenblick. Nun ist Lia bei Jason angekommen. Sie guckt ihm in die Augen und versucht einen Hauch erotisch zu sein. Lia ist der Meinung dass dies bei Jungen in diesem Alter besonders gut wirkt. Leana spürt eine Leere in ihrem Magen. Dieses Gefühl. Dieses unbequeme Gefühl als ob man ein Loch in den Bauch geschossen bekommen hätte. Sie ist erschüttert, weil ein anderes Mädchen versucht Jason anzuflirten. Maleen erkennt wie unwohl Leana sich fühlt und versucht abzulenken.

Leana? Hast du die Hausaufgaben für Mathe schon?“

...“

Hallo? Sprichst du mit mir?“

Sag ma siehst du das da!? Dieses Flittchen flirtet Jason an!“

Ich will ja nicht gemein sein, aber Leana? Sie verdient es. Sie spricht ihn immerhin an und lernt ihn kennen. Du kannst nicht einfach erwarten dass alles sich von selbst erledigt. Du musst schon ins Handeln ko....“

Was willst du eigentlich? Als meine beste Freundin kannst du mich mal aufmuntern und nicht so runtermachen!“ sagt Leana in einem etwas lauteren Tonfall und verschwindet in Richtung Haupteingang.

Aber Leana!“, ruft Maleen noch hinter her doch Leana reagiert nicht.

Maleen dreht sich um und sieht Lia, die sich bei Jason in dem Arm eingehakt hat und lächelnd mit ihm und den anderen Jungen und Lisa von Dannen zieht. Jason ist etwas verunsichert und guckt Lia mit einem erzwungenen Lächeln an. Maleen hofft derweilen dass Leana die Gruppe nicht zu Gesicht bekommt, da sie dann noch trauriger werden würde. Doch sie musste leider mit ansehen wie Leana die nicht durch den Eingang gegangen ist, sondern sich auf eine Bank in der Nähe des Eingangs niedergesetzt hat und nun Lia mit Jason sieht. Ihre braunen Augen öffneten sich weit. Sie steht abrupt auf und geht in schnellem Schritt durch den Eingang. Der Himmel ist nicht mehr so blau wie in den letzten Tagen. Er ist bewölkt. Ein leichter Wind zieht über den Schulhof her und Maleen geht mit gesenktem Haupt durch den Haupteingang und macht sich auf den Weg in das Klassenzimmer.

Es ist laut im Gang und die Klasse von Maleen und Leana wartet vor ihrem Klassenzimmer auf den Lehrer. Maleen sieht Leana dort auf dem Fußboden, angelehnt an eine Wand sitzen und nähert sich ihr nicht.

Ich glaube sie braucht erstmal Ruhe. Ich sollte sie jetzt nicht stören. Aber ich bin doch ihre beste Freundin! Eigentlich muss ich ihr jetzt beistehen, sie wird es mir schon danken und hoch anrechnen. Das ist das Richtige. Ob in guten oder schlechten Zeiten, ich muss immer für meine beste Freundin da sein!“

Also setzt sich Maleen in Bewegung, geht an kleinen Gruppen von Mädchen aus ihrer Klasse vorbei und hört diese leise sprechen:

Guck dir die mal an. Der Pullover ist ihr doch viel zu klein. Wie sie darin aussieht!“

Sie kichern. Maleen fühlt sich verletzt und vermeidet den Blickkontakt zu ihnen.

Leana guckt auf ihre Füße. Ihr Blick umfasst nicht das, was um sie rum passiert, demnach sieht sie Maleen auch nicht kommen.

Na super. Dieses Flittchen von Lia. Nun ist sie mit Jason zusammen. Sie sind verliebt ineinander. Das war's. Es gibt keine Chance für mich. Dabei liebe ich ihn doch so sehr. Seine tollen Haare. Seine tollen Lippen. Seine tollen großen braunen Augen. Aber was mach ich mir schon vor? Ich vergiss den Trottel einfach. Soll er doch mit seiner festen Freundin Lia zusammen sein!“, denkt sich Leana.

In dem Moment berührt eine Hand sie an Schulter. Sie schaut auf und sieht Maleen.

Was willst du von mir?!“, zischt Leana und macht einen Satz zur Seite.

Hallo? Ich bin deine beste Freundin und will für dich da sein wenn es dir schlecht geht? Ist das zu schwer nachzuvollziehen?“, entgegnet Maleen während sie etwas verwirrt Leana anschaut, da diese so unerwartet reagiert.

Ist schon gut! Mir geht es gut! Siehst du?“, sie versucht ein Lächeln zu erzwingen.

Ich kenn dich doch gut genug Leana. Ich weiß dass mir dir etwas nicht stimmt. Nun erzähl es mir doch.“

Du? Du willst für mich da sein? Wie wäre es denn wenn du weiter Lia so dafür lobst, dass sie sich an den Jungen ranmacht in den deine beste Freundin verliebt ist?“

Ich habe sie nicht gelobt! Du hast das einfach nur falsch verstanden! Wieso sollte ich so ein Mädchen denn loben. Nur hat sie eben das gemacht was du eigentlich machen solltest!“

Ach hör schon auf. Der Typ hätte mich doch sowieso zurückgewiesen. Ich bin doch viel zu hässlich für den. Guck dir an wie toll er ist. Und außerdem ist er in Lia verliebt und die sind ein glückliches Paar zusammen.“

Was redest du da eigentlich? Die sind doch kein Paar die Beiden. Im Gegenteil. Ich fande dass sich Jason ziemlich unwohl gefühlt hat als sich Lia einfach seinen Arm geschnappt hat und mit ihm los gegangen ist!“

Ach? Und mit mir wäre er glücklich gewesen oder was?“

Ach Leana du bist doch ein ganz anderer Typ als Lia. Außerdem bist du nicht so gefälscht wie sie. Du bist einfach von Natur aus wunderschön. Deine Haare“, Maleen streicht ihr durch die Haare, „Guck mal wie schön deine Haare sind. Oder deine wundervollen großen Augen. Guck dir deinen Körper an. Du bist doch um Klassen besser als diese Lia. Habe doch wenigstens mal etwas Selbstwertgefühl! Du bist fantastisch. Red dir nicht ein dass du hässlich bist und er dich abweisen würde.“

Da bleibt doch immer noch eine Frage offen“, sagt Leana, doch in diesem Moment schließt die Lehrerin die Tür zu dem Klassenzimmer auf und die Klasse tritt ein.

Leana setzt sich auf ihren Stuhl und denkt über jenes, was Maleen erzählt hat, nach:

Bin ich ehrlich so schön? Meine Mutter meint doch auch immer wie toll meine Haare und meine Augen sind. Aber vielleicht will Jason ja wirklich was von Lia. Mich hätte er bestimmt weggeschubst wenn ich mich bei ihm in seinem Arm eingehakt hätte. Aber wie soll ich den Kerl den überhaupt kennenlernen. Wir sind ja nicht einmal in der gleichen Klasse. Aber Lia ist bei ihm in der Klasse, sie wird ihn bestimmt die ganze Zeit anreden und er wird sich die ganze Zeit mit ihr unterhalten und sie immer mehr mögen.“

Leana guckte auf die Uhr. Sie wollte schnell wieder an die frische Luft. Diese ganze Nachdenkerei hat ihr Kopfschmerzen gemacht. Sie schaut Maleen an welche grad den Arm hebt um die Frage der Lehrerin zu beantworten.

Ja? Maleen? Was denkst du denn dazu?“, fragt die Lehrerin.

Eventuell wollte der Verfasser damit sagen, dass Menschen die aus ihrem Alltag ausbrechen, sich unwohl fühlen.“, sagt Maleen.

Gut. Das ist eine interessante Interpretation.“, lobt die Lehrerin Frau Nove Maleen.

Sollte ich mich nicht bei ihr bedanken, dass sie immer für mich da ist? Obwohl ich sie angeschrien habe ist sie zu mir gekommen, um mir beizustehen. Ich kann mich immer bei ihr ausreden, ohne dass sie von sich erzählt, sie hört einfach nur zu und versucht mir zu helfen. In der Tat. Ich muss mich bei ihr bedanken.“

Die Lehrerin dreht sich um und schreibt Maleen's Interpretation an die Tafel.

Da Leana und Maleen an einem Tisch sitzen, fällt es Leana nicht schwer, Maleen so anzureden, dass die Lehrerin nichts davon hört.

Maleen?“, sagt Leana, um auf sich aufmerksam zu machen.

Ja? Was gibt's?“, antwortet Maleen.

Ich wollte mich nur bei dir bedanken, dass du immer für mich da bist.“

Ach das ist doch selbstverständlich, du würdest dasselbe für mich tun.“

Würde ich das wirklich tun?“, fragt sich Leana, „bin ich so ein Mensch der auch für die anderen da ist oder sich selber um seine eigenen Probleme kümmert? Ich weiß nicht. Jedenfalls muss ich bei Maleen darauf achten immer für sie dazusein.“

Ja das würde ich“, sagte Leana.

Die Beiden drehten sich wieder zur Tafel, nahmen ihre Stifte in die Hand und schrieben die Notizen von der Tafel in ihr Heft.

 

Die Stunden vergingen schnell und Leana und Maleen packten pünktlich zu dem Pausenklingeln ihre Hefte in die Taschen und gingen auf den Schulhof. Diesmal allerdings nicht an den Ort, wo sie in der ersten Pause standen, sondern an einen anderen Ort, etwas weiter weg. Sie unterhielten sich über den Unterricht von vorhin, doch Maleen bemerkte dass Leana die ganze Zeit mit ihren Augen nach Jason suchte.

Sie wich vom Thema ab:

Sollen wir zu dem Schulkiosk?“

Ja können wir machen“. Leana ging mit Maleen los.

Dort angekommen gab es ein ziemliches Gedrängel der unteren Klassen, da die kleinen Mädchen und Jungen möglichst so schnell wie möglich an ihr Essen kommen wollten. Leana und Maleen drängelten sich etwas nach vorn und holte sich einen Schokoriegel. Während sie in ihrem Portmonee nach dem Geld wühlte bemerkte Maleen das Jason mit paar anderen Jungen geradewegs auf dem Weg zum Schulkiosk ist und sich hinter Leana anstellen wird. Maleen dachte kurz nach, sah dass Leana ihren Riegel bezahlt hatte und ihn in der Hand hielt und nutzt die Gunst des Gedrängels und tut so als ob sie geschubst wird und knallt gegen Leana welche daraufhin einen Satz nach hinten macht und gegen Jason läuft.

Sie will sich umdrehen um zu gucken gegen wen sie da gelaufen ist und spürt eine Hand an ihrer Schulter und eine Hand an ihrem Rücken.

Vorsicht. Du wärst fast gefallen.“, sagt Jason und lächelt Leana an welche sich grad umgedreht hat und ihre schönen braunen Augen weit öffnet als sie Jason sieht.

Ähhm. Ja.. Ok.. Danke.. Ähh. Tschüss!“, sagt Leana mit zittriger Stimme und mit knallroten Wangen. Sie geht in schnellem Schritt, fast laufend weg. Maleen lächelt und geht ihr hinterher in Richtung Klassenzimmer.

Was war das denn für 'ne Dumme?“, sagt ein Junge aus Jason's Gruppe mit abwertendem Blick in Richtung Leana.

Keine Ahnung.“, lächelt Jason, „Aber sie ist ganz hübsch.“

Die anderen Jungen grinsen und schubsen sie Kinder aus den unteren Klassen aus dem Weg um eher dran zu kommen, doch Jason steht immer noch dort und guckt Leana hinterher, bis sie die Pausenhalle verließ.

Kaum eine Sekunde später spürte Jason, wie ein Mädchen ihn umarmte.

Hey Jason!“, lächelt Lia, „Willst du dir noch etwas holen oder können wir schon hoch gehen?“

Jason wendete den Blick von der Tür, durch welche Leana gerade gegangen war, zu Lia und sagte:

Ne geh du schon mal ruhig. Ich kauf mir noch etwas.“

Er löste sich von Lia und stellte sich hinter den anderen Schülerinnen und Schülern an.

Auf dem Schulgang schafft Maleen Leana endlich einzuholen.

Hast du das gerade gesehen?!“, staunte Leana mit knallroten Wangen und weit geöffneten Augen. Maleen grinste, denn im Inneren wusste sie dass Leana das vorhin toll fand.

Ich bin gegen ihn gelaufen! Wie peinlich war das denn?!“

Na immerhin kennt er dich jetzt ja“, lächelt Maleen und nimmt Leana in den Arm.

Aber das sollte doch nicht so passieren!“ Sie denkt nach:

Oh mein Gott was ist da vorhin passiert? Das war ja ober peinlich. Der findet mich bestimmt total hässlich, weil er mich von nahem gesehen hat. Aber er hat mir auf die Schulter und an den Rücken gefasst. Das war total zärtlich. Er ist so super. Er hat mich ja auch angelächelt als ich mich umgedreht habe, seine tollen großen Haselnuss- farbigen Augen waren so fantastisch. Und seine Haare erst. Sein Mund war auch so toll. Ich liebe ihn so sehr. Er war so nett und hat mich aufgefangen, damit ich nicht hinfalle. Vielleicht mag er mich ja doch. Aber er hätte das ja auch bei jedem anderen Mädchen gemacht was hingefallen wäre. Ich bin bestimmt nichts besonderes.“

Hat er zarte Hände?“, fragt Maleen lächelnd. Leana haut ihr mit einem leichten Schlag an den Oberarm und sagt: „Super lustig Maleen. Komm jetzt, wir müssen in die Klasse.“

Leana setzt das Herze malen fort. Es sind diesmal rote Herze, mit Wolken um sie herum.

 

Nach Schulschluss stehen die Beiden nun auf dem Schulhof.

War ja ein aufregender Tag heute, nich' wahr?“ Maleen zieht den Reißverschluss ihrer Jacke zu, da die Wolken am Himmel zugenommen haben und etwas kalter Wind nun über den Schulhof fegt.

Was du nicht sagst Maleen. Du? Ich muss jetzt leider schnell los sonst bekomme ich meinen Bus nicht mehr. Hab dich lieb Maleen. Tschüss!“

Mach's gut Leana!“, sagt Maleen und verlässt den Schulhof in die andere Richtung.

Leana war mit ihren Gedanken nur bei zwei Dingen: Einmal dem Weg zum Bus und auf der anderen Seite bei Jason.

Ob er mich sofort vergisst?“ Sie denkt nach.

An der Bushaltestelle stehen so viele Schüler dass sie kaum den Überblick behalten kann. Die Türen des Busses öffnen sich und die Kinder strömen herein. Leana ist damit beschäftigt ihren Musikplayer aus ihrer Hosentasche zu ziehen und geht demnach erst als Letzte in den Bus. Sie zeigt ihren Fahrausweis vor und blickt nun in den Bus. Es ist ein unwohles Gefühl durch den Bus zu gehen wenn alle anderen schon sitzen, denn man fühlt sich von allen so beobachtet.

Leana erkundet mit ihren Augen den vollen Bus nach einem leeren Sitzplatz, denn sie hat kein Lust die ganze Zeit zu stehen.

Muss ich jetzt auch noch stehen? Immer ist dieser Bus so voll. Und diese doofen Kopfhörer haben sich wieder verknotet.“, denkt sich Leana.

Sie wirkt zu diesem Zeitpunkt recht chaotisch, denn sie versucht ihre Kopfhörer zu entknoten, einen Sitzplatz zu suchen und gleichzeitig bei dieser wackeligen Fahrt auf den Beinen zu bleiben. Sie hört eine Stimme von ihrer rechten Seite.

Hey. Willst du dich nicht neben mich setzten? Hier ist noch ein Platz frei!“ fragt Jason mit zärtlicher Stimme und lächelt Leana etwas verlegen an. Es wirkte fast so als habe er seinen ganzen Mut zusammengefasst um Leana zu fragen.

Leana drehte sich zu ihm und war sprachlos. Ihre Wangen färbten sich sofort wieder rot und ihre Körperhaltung ist sofort etwas verschränkter geworden.

Eeh. Ja. Ok. Wieso nicht?“, antwortet Leana und erzwingt ein Lächeln.

Sie ist nervös und unsicher.

So ein Zufall gibt es doch nicht! Das passiert grad nicht in Wirklichkeit oder? Ich träume doch! Jetzt bloß nicht doof anstellen. Wirke einfach cool Leana!“, denkt sie sich.

Sie setzt sich mit ihrer breiten, schlabbrigen schwarzen Jogginghose, ihrem weißen Kapuzenpullover und ihren großen weißen Schuhen neben Jason.

Und wie geht es dir?“, fragt Jason mit einem Lächeln im Gesicht. Er versucht Leana in ihre Augen zu blicken, doch als sie das bemerkt schaut sie sofort auf ihre Schuhe, da sie so nervös ist.

JaJa!“, antwortet Leana mit zittriger Stimme und ihr Blick wechselt vom unsicheren Zustand zu einem schockierten.

Was erzähl ich denn da?! Er wollte doch wissen wie es mir geht!? Wieso sage ich 'JaJa' ?! Was ist los mit dir Leana?! Das war nicht gemeint mit cool wirken!“, denkt sie sich.

Jason lacht: „Ich wollte nur wissen wie es dir geht?“

Eeh. Ja Schuldigung. Ich bin .. Eeh. Etwas durcheinander. Schuldigung.“

Du brauchst dich doch nicht entschuldigen“, lächelt Jason und schaut die knallrote Leana nun an.

Dieses Mädchen ist dermaßen hübsch. Sie hat wundervolle lange Haare und ihre Augen, in die ich in der Pausenhalle geblickt habe, waren so faszinierend. Ihr Kleidungsstil gefällt mir besonders, genauso sehr wie ihre Art. Einen schönen Körper hat sie auch. Einfach faszinierend dieses Mädchen.“, denkt sich Jason.

Darf ich nach deinem Namen fragen?“ fragt er Leana.

Leana.“

Das ist ein schöner Name.“

Danke.“

Na selbstverständlich doch.“

Und wie ist deiner?“, fragt Leana obwohl sie genau weiß wie der Junge neben ihr heißt, doch wenn sie es sagen würde, könnte er eventuell denken dass sie ihm nachspioniert.

Ich bin Jason.“, antwortet Jason freundlich.

Der Name ist auch schön.“

Dankeschön Leana.“

Sie war geschockt:

Oh mein Gott! Er hat mich mit meinem Namen angesprochen! Ich habe es geschafft! Er kennt mich nun! Super! Und jetzt keine doofen Antworten mehr geben.“

Der Bus hält nun an einer Haltestelle. Viele der Kinder steigen aus. Der Bus wird leerer und draußen lassen die Wolken am Himmel die ersten Regentropfen fallen.

Mist. Jetzt fängt es auch noch der Regen an. Das Basketballspielen mit meinen Freunden kann ich jetzt vergessen.“

Du spielst Basketball?“

Ja. Sowohl in der Freizeit mit meinen Freunden, wie es eigentlich heute sein sollte, als auch im Verein.“

Cool.“

Ja. Ich wüsste gar nicht wie ich ohne den Verein meine Zeit verbringen würde. Es ist so langweilig ohne Sport. Welche Sportart machst du denn?“

Ein Tritt in Leana's Magen. Sie machte so gut wie nie Sport. Der einzige Ort an dem sie Sport machte war der Sportunterricht in der Schule.

Ja ich mache Sport!“, sagte Leana.

Das dachte ich mir schon Leana. Bei solch einem schönen Körper geht da ja gar nicht anders, doch was für eine Sportart betreibst du?“ Leana war geschmeichelt, da er ihren Körper so toll fand.

Ich geh jeden Tag laufen!“, antwortet Leana in der Hoffnung dass Jason nicht mehr nachhaken würde.

Das ist ja toll.“, lächelt Jason.

Der Bus ist nun leer geworden. Es saßen noch fünf Personen drin, darunter Jason und Leana. Sie wussten nun mehr über was sie reden sollten, daher fuhren sie einige Minuten still- schweigend vor sich hin.

Jason schaute sie an.

In welche Klasse gehst du eigentlich Leana?“

In deine Nachbarklasse.“

Echt? Das ist ja toll.“, freut sich Jason, „Bis zu welcher Station fährst du eigentlich?“

Noch zwei Stationen, dann muss ich aussteigen.“

Wie wäre es denn wenn wir morgen früh wieder zusammen fahren würden Leana?“

 

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AshleyXAnime boah ... - Das soll der Anfang sein ??
Ist aber ziemlich lang !!
trotzdem ist es GuuT :3
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