In der Nacht
In der Nacht sind wir allein,
schmiegend uns ans Liebchen fein.
wollen uns so überbrücken,
aus der Einsamkeit entrücken.
Täuschen vor, vor unsrem Herrn,
dem wir lügen gar zu gern.
Doch er kennt uns alle Male
neigt bedächtig seine Haare.
Zweisam sind wir nur in Gott,
sind verbunden ihm aus Not.
Geben uns wir ihm ganz hin,
erwächst selbst kleinstem Leben Sinn.
Selbst die Lieb an unsrer Seite,
wird zur köstlich Augenweite.
Ein Geschenk ganz aus dem Himmel,
erwuchs für uns aus Weltgewimmel.
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