Das Fenster
Ein Deut auf diese Wirklichkeit,
durch das Fenster meiner Träume.
Zum Öffnen jedoch nicht bereit,
Angst vor Zeit, die ich vergeude.
Diese Wirklichkeit, nur schemenhaft,
das Glas verstaubt, der Rahmen matt.
Das Licht gedämpft, die Schatten grau,
mein Gedanke, ungenau.
Trügerische Träumereien,
nur schöne Früchte ohne Samen.
Ohne Kern, wie soll’n sie keimen?
Ohne Erde, woran sich laben?
So öffne ich nun dies Fenster,
und bitte das Leben herein.
Trage hinaus meine Träume,
und lasse sie Wirklichkeit sein.