Eins
Das Sein im Schein
Das Sein im Schein der hellen Tage,
ist, wer's nicht hat, ihm seine Klage.
Wir plustern auf und wir geben uns,
sind Schweine, höret nur das Grunz.
Alles in uns, ist eins in allem Sein,
wir trennen, sezieren unseren Schein.
Von uns behende wird gemacht, getan,
dass alle sehen und leben den Wahn.
Die Wahrheit wird so zugedeckt,
dass nur im Schlaf sie uns erschreckt.
Der kalte Schweiß, die nächtlich Wacht,
klopfen und melden sich ganz sacht.
Das letzte Bett, wo kalt wir liegen,
wird unsre ganze Wahrheit kriegen.
Niemand mehr hört nun unser Klagen,
das letzte Stück ist nicht zu wagen.
Wir gehen sicher diesen Weg allein,
die Begleiter zurück, am Tor ganz klein.
Das Salz der Erde sind uns ihre Tränen,
das Stück zu Ende, was bleibt ist Wähnen.
Wer liebte und gab sich ganz dem hin,
schenkte der Welt seinen wahren Sinn.
Er schaffte nicht für den Heiligenschein
die Leidenschaft war sein ganzes Sein.
Copyright © mozimi 2009/09