Ich danke Dir
Ich danke dir, dass du mir nützt,
mir Würde gibst, mich damit schützt.
Verborgen bleibt, was niemand weiß,
der Schatz in meiner Tiefe Preis.
Das Werden meines Selbst von mir,
bleibt allen verborgen, nur nicht dir.
Du, der Kenner meiner Seelen Tiefe,
bist, der mir ganz den Himmel schliefe.
Gestorben bin ich schon im Heut,
da, wo lachend drängeln alle Leut.
Bin selbst in Mitten von allem Treiben,
grad wie Luft, die nur im Schreiben.
Theater wird, was niemand kennt,
der nicht bereit, den Weg benennt.
Enthält das Selbst der ganzen Welt,
wie wir's erleben mit dem Geld.
Der Wert wird erst im Sein präsent,
wenn Narben man beim Namen nennt
und nicht bedeckt die nackte Haut,
mit Kleidung die ums Ich gebaut.
Der neue Partner, der deine Seite säumt
ist, der des Kaisers neue Kleider träumt,
die Wunden bedeckt mit Bindenbahnen,
dass keiner möge die Tragik erahnen.
Am Tor zum wahren, ewigen Leben,
bist du verzweifelt, hältst ein im Geben.
Zurück aus der Todeszone der Gipfel,
schweigst du das Trauma, deiner Wipfel.
Sehend gibst Du weiter verborgen,
jeder sagst du, muss selber sorgen.
Ein Meer von Tränen, die nie geweint,
auf denen du treibst, das Kind in Dir greint.
Die Liebe, du suchst, die verweigert wurde,
ist das, was bei Gott geprägt in Worte.
Einsam bleibst du in deiner Weltenbahn,
hoffend, dass niemand nichts erahn.
Der Preis deiner Würde, ist die der Andren,
die nicht gegeben, verborgen im Wandern.
So wie vor Zeiten von Hexen und Teufeln,
genommen das Leben, im ständigen Träufeln.
Das Gute, ich dank für den Horizont,
das Sein, das bei Tag das Licht mir sonnt.
Das Schlechte, der Preis, der ist so hoch.
Glaub mir, es bleibt, es lohnt sich doch.
Copyright © mozimi 2009/09