Fantasy & Horror
Die Hölle vom 17. August (Teil 2) - 2. Kapitel: Zwischenfall in Bac Tay

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"Die Hölle vom 17. August (Teil 2) - 2. Kapitel: Zwischenfall in Bac Tay"
Veröffentlicht am 20. Juli 2009, 36 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Ich bin PhanThomas, aber Leute, die mich kennen, dürfen mich auch gern Thomas nennen. Oder ach, nennt mich, wie ihr wollt. Denn ich bin ja ein flexibles Persönchen. Sowohl in dem, was ich darzustellen versuche, als auch in dem, was ich schreibe. Ich bin unheimlich egozentrisch und beginne Sätze daher gern mit mir selbst. Ich bin eine kreative Natur, die immer das Gefühl hat, leicht über den Dingen zu schweben - und das ganz ohne Drogen. Man ...
Die Hölle vom 17. August (Teil 2) - 2. Kapitel: Zwischenfall in Bac Tay

Die Hölle vom 17. August (Teil 2) - 2. Kapitel: Zwischenfall in Bac Tay

Beschreibung

Eine Fortsetzungsgeschichte aus vier Kapiteln. Hier wäre dann Nummer zwei.

Zwischenfall in Bac Tay

Was bisher geschah:
1. Kapitel: Vom Sterben
 
 
2. Kapitel: Zwischenfall in Bac Tay
 
Die Geschichte, die ich Ihnen hier eigentlich erzählen möchte und auch erzählen werde, schließlich habe ich einige Zeit gebraucht, um mich überhaupt hierzu durchzuringen, beginnt irgendwann am Morgen des 17. August 1967. Da ich Ihnen gewichtige Details wie die morgendliche Scheißerei nach dem miesen Essen vom Vortag und ein paar Bier beim Kartenspielen sowie das improvisierte Behandeln der offenen Hühneraugen ersparen will, werfe ich Sie und mich einfach mitten ins Geschehen. Ein Geschehen, dass an erster Stelle vor allem ziemlich nass ist. Denn seit annähernd drei Monaten hatten wir das Gefühl, dass es kontinuierlich regnen würde. In Vietnam - je südlicher, desto schlimmer übrigens - muss man, wenn man, wie wir damals, Pech hat, bis zu vier Monate lang Dauerregen über sich ergehen lassen. Scheißen Sie auf den Klimawandel, das ist noch heute so. ’67 war das komplette Land jedenfalls nichts weiter als eine große Schüssel voll dreckiger Suppe, die nach Matsch und Scheiße stank und in der man, wenn man den Kopf nicht rechtzeitig einzog, schneller verreckte, als man Dreckswetter sagen konnte. Tagein, tagaus wateten wir mehr staksend als gehend durch matschigen Wald- und Wiesenboden. Ich weiß noch, dass meine Wadenmuskulatur bereits dick wie Fußbälle geworden war. Und wenn es wieder mal wie aus Eimern schüttete, scherzten die Jungs gern, dass man demnächst die Arche anlegen sehen würde, damit Noah das eklige Viehzeug hier vor der großen Flut retten könnte.

»Welches Viehzeug?« fragte Frank Adler dann gern. »Ihr meint die gigantischen Insekten hier? Klasse Idee! Dann haben die Generationen nach uns auch was von den scheiß Biestern.«

Adler war ein Hüne von einem Kerl. 6.5 Fuß groß, wenn nicht größer, möchte ich meinen. Muskelbepackt bis in die Zehen, doch seine Augen waren die eines Maulwurfes, und so fühlte man sich von ihm wegen der dicken Brillengläser immer ziemlich angeglotzt. Als ich ihn das erste Mal sah, fragte ich mich ernsthaft, wer diese Blindschleiche in die Armee gelassen hatte. Er musste sich irgendwie durchgemogelt haben, und nun fragte einfach niemand mehr nach dem Umstand seiner Kurzsichtigkeit. Denn er mochte ohne Brille blind sein, doch war er eben ein einziger Fleischberg. Viel erstaunlicher an Adler aber war, dass er über alles schimpfen konnte, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Und ließ er sich nicht über das stechfreudige Ungeziefer aus, so beschwerte er sich entweder über die vietnamesischen Nutten, die Filzläuse, so groß wie Kanalratten, hätten und einem nicht den Saft aus dem Schwanz, sondern allenfalls die Kohle aus der Geldbörse saugen würden, oder er spuckte wegen des Wetters Gift und Galle: Schien die Sonne, war es ihm zu heiß, und regnete es, war es zu nass, um überhaupt vor die Tür zu gehen. Doch fiel einem im Lager natürlich auch die Decke auf den Kopf. Wenn Adler gewusst hätte, was ihn am 17. August erwarten würde, hätte er vielleicht anders über die kleinen Unannehmlichkeiten des Lebens gedacht und versucht, auch mal einen Augenblick abseits von Kaffee und Scheißhaus zu genießen. Aber die meisten von uns bekommen eben nur eine Chance, nicht wahr?

Was uns an jenem Tag betraf, so hatte man uns gesagt, dass wir an wohl keine Chance bekommen würden, heute Congs vor die Flinte zu kriegen. Der Auftrag hieß: kommen, sichten, melden und verschwinden. Und das wie immer natürlich alles möglichst lautlos. Um den Rest würden sich die Flieger kümmern. Kein Kampf, Mann gegen Mann. Kein Blick in die Augen des Feindes. Mich kotzte dieser Napalmscheiß damals an, und ebenso kotzen mich heute die wärmegelenkten Raketen und der ganze perverse Dreck an. Mit ehrenhaftem Kämpfen hat all das nichts zu tun. Ein Schachspiel ist das, geführt mit unzähligen, metallenen Figuren und mit milliardenschweren Industrien als Spieler. Es ist, verdammt noch mal, Feigheit vor dem Feind und Geldgier – nichts sonst. Doch, was sollte man machen? Auftrag war eben Auftrag.

In den vorangegangenen Wochen hatten die Vietcong mehrfach kleinere Offensiven Richtung Süden gestartet und waren so fast bis zu uns vorgedrungen. Irgendein kluger Kopf in der Army war sicher gewesen, errechnet zu haben, dass die schnelle Wiederbewaffnung der dezimierten NVA-Truppen auf ein größeres, verstecktes Waffenlager in der Nähe eines Dorfes namens Bac Tay hindeutete, etwa zehn Meilen westlich des später zu trauriger Berühmtheit gelangten My Lai, wenn Sie es genau wissen wollen.

Der Huey hatte mich und sieben weitere Männer auf einer, wie man uns versichert hatte, ungefährlichen Lichtung, etwa fünfundzwanzig Meilen südlich unseres Ziels abgesetzt. Und selbstverständlich begann es augenblicklich, nachdem wir angekommen waren, Hunde und Katzen zu regnen. Wussten Sie, dass man in den Sechzigern, wenn man sich einmal auf den schlammigen Boden geworfen hatte, nie sicher gehen konnte, ob die M16-Gewehre anschließend noch funktionierten? Tja, so sehr sorgte man sich daheim in D.C. um seine Landsleute. War keine schöne Vorstellung, nur mit Pistole und Messer auf die verrückten Kommis zuzustürmen. Also schlichen wir, wann immer es möglich war, aufrecht in leicht geduckter Haltung und mit schnellen Schritten durch den Schlamm, immer darauf hoffend, dass wir nicht doch irgendwo einsanken und jämmerlich ersoffen. So ging es eine ganze Weile, ganz ohne Zwischenfälle, ohne große Wortwechsel, abgesehen von Frank Adler, der über das Wetter schimpfte wie ein Rohrspatz. Immer nordwärts, abwechselnd über kleinere Lichtungen und durch den dichten Busch. Falls Sie die grüne Hölle aus Filmen wie ›Apocalypse Now‹ kennen und meinen, der kaum durchdringbare Dschungel wäre nichts als ein Spannungselement der Hollywood-Künstler, vergessen Sie es. Dort unten sah es, verdammt noch mal, wirklich so aus.

Nach knapp zwei Stunden war Adlers dauermotzendes Organ zum Running Gag des Tages geworden. Mir ging er bereits gehörig auf den Keks. Er versaute mir die Laune und machte mich unaufmerksam. Man kann sich Unaufmerksamkeit im Busch nicht leisten, schon gar nicht als First Lieutenant, der auf sieben Männer aufpassen muss. Hätte Adler das auch nur eine weitere Stunde so getrieben, hätte ich ihm vermutlich meinen Gewehrkolben in sein verdammtes Maul gerammt.

In diesen zwei Stunden hatten wir lediglich ungefähr zehn Meilen zurückgelegt. Damit lagen wir eine halbe Stunde hinter dem Plan. Vor allem lag das natürlich am miesen Wetter und dem damit einhergehenden, aufgeweichten Boden. Hinzu kam jedoch ›Fat Man‹, der es irgendwie immer wieder schaffte, zurückzubleiben, so dass wir auf ihn warten mussten. Fat Man hieß eigentlich Michael Veight und war nicht nur groß, sondern, wie Sie sich wahrscheinlich denken werden, auch noch ziemlich beleibt. Nicht wenige fragten sich, welcher Idiot Sein Okay gegeben hatte, als es darum ging, diesen Fettsack zu den Marines zu lassen. Doch jeder, der auch nur einmal mit angesehen hatte, wie Fat Man auf die Congs losging, ließ sofort jeden Zweifel an ihm fallen: Fat Man war unübertrieben ein Berserker. Er ging brüllend durch die feindlichen Reihen wie Moses durch das verdammte Rote Meer und hinterließ nichts als einen Teppich aus Tod und Zerstörung. Und so hatte Veight seinen Spitznamen nicht nur seiner Wampe wegen, sondern auch wegen seiner ungeheuerlichen Gabe zur Verwüstung. Falls Sie es vergessen haben sollten: ›Fat Man‹ war die Atombombe, die wir im zweiten Weltkrieg über den Köpfen der Einwohner von Nagasaki ausgeklinkt hatten. Wie ich dazu stehe, hab ich bereits erwähnt, nicht wahr? Nun, Veight war jedenfalls langsam, geradezu träge, und hielt uns auf. Doch dieser Lahmarsch würde wertvoll sein, falls es hart auf hart kam. Da konnte ich mir sicher sein.

Adler drehte sich gerade um und sah, dass Fat Man wieder zurückgefallen war.

»Fat Man, schieb deinen Schwabbelhintern hierher, sonst verpass ich dir ein zweites Arschloch. Ich will angekommen sein, bevor dieser scheiß Regen mich auflöst wie eine verdammte Tablette«, brüllte er.

»Scheiße, Adler. Halt endlich dein Maul!« sagte Peterson. »Dein Gezeter über das Wetter kann kein Mensch mehr ertragen. Gegen dich hat jede Frau Eier. Vielleicht solltest du rosa Röcke tragen. Dann wären die Leute gewarnt.«

Adler stapfte zu Peterson hinüber, der über anderthalb Fuß kleiner als er selbst war und baute sich vor ihm auf. »Was willst du, Neuer? Du solltest eher das Maul halten, sonst wachst du das nächste Mal mit schmerzendem Hintern auf, weil dir jemand nachts deine eigene Faust in den Arsch gebohrt hat«, knurrte Adler ihn an. Ziemlich sicher fühlte er sich nicht deshalb so angepisst, weil Peterson ihn beleidigt hatte, sondern eher, weil es überhaupt Peterson gewesen war, der die Klappe aufgerissen hatte. Schließlich war dieser im Vergleich zu Adler ein Gartenzwerg.

Peterson, den man erst vor knapp zwei Wochen in mein Platoon gelassen hatte, schaute zu Adler auf, als würde er Wolken am Himmel betrachten, blieb jedoch ruhig wie ein Steinmonument im Sturm des Jahrhunderts. Sein Blick blieb eiskalt. Vermutlich verbarg er angesichts Adlers Glubschaugen eher ein Lachen als seine Angst.

Bevor die Situation jedoch eskalierte, hörten wir von weiter hinten Fat Mans Stimme: »Ja man, halt dein Drecksmaul, Adler. Sonst verpasst dir Pete den Kinnhaken deines Lebens. Und wenn du am Boden liegst, setz ich mich auf dein Gesicht, damit du den übelsten Furz der Menschheitsgeschichte live miterlebst.«

Wahrscheinlich wusste keiner von uns, ob Veight ernst meinte, was er gesagt hatte. Anzunehmen war es zwar, doch hechelte er beim Reden dermaßen, während er durch den Schlamm rannte, dass die unfreiwillige Komik erst Peterson, dann John ›Garbage‹ Gardener und schließlich sogar Adler zum Lachen brachte.

»Leute, haltet jetzt bitte endlich alle die Klappe«, sagte ich schließlich. »Wenn die Congs in der Nähe sein sollten und uns hören, dann hocken wir mitten auf dem Präsentierteller, und die Kacke ist mächtig am Dampfen.«

Tatsächlich beruhigten sich die Jungs recht schnell wieder. Denn niemand wollte in einen Hinterhalt der Vietcong geraten. Bis auf Jungspund Peterson (von dem ich es nicht sicher wusste) dürfte zu diesem Augenblick jeder bereits mindestens einmal hautnah erlebt haben, wie ein plötzlicher Schuss aus dem Dickicht des Busches heraus einem unachtsamen Kameraden das Hirn aus dem Schädel blies. Daher hätte die Devise stets lauten sollen: Kopf runter und Fresse halten.

Vielleicht fragen Sie sich, wie ich mich überhaupt auf solch einen verrückten Haufen einlassen konnte. Ein Blinder, ein Fettsack und ein Zwerg. Verständlich, doch ob Sie es glauben oder nicht, diese drei waren die besten Soldaten, die man sich als Lieutenant wünschen konnte. Ja, auch Frischling Peterson, wenn auch vor allem seiner unerschütterlichen Moral wegen. Die anderen vier waren, nun ja, Durchschnittsware. Das ist nicht negativ gemeint, denn schließlich taten sie, was man ihnen sagte und passten auf ihren Arsch auf. Sie entsprachen wahrscheinlich am ehesten dem Bild, das Sie von einem genormten Soldaten der US-Army erwarten, nehme ich an. Neben diesem Arsch Sergeant Jacob Anderson, der die Dienstordnung über seine eigene Großmutter stellte, stach von denen höchstens noch Gardener heraus. Jedoch eher seines Einfallsreichtums, wenn es um Flüche ging. Würde es einen Orden für Flucherei vor dem Feind geben, Garbage Gardener hätte ihn bekommen. Seinen Beinamen hatte er zu Recht.

Wie nicht anders zu erwarten gewesen war, regte sich Adler auch weiterhin über jeden Fliegenschiss auf. Ich hatte auf Durchzug geschaltet, bekam aber dennoch mit, dass er einmal sogar über das Rascheln des hohen Grases murrte. Falls dieser Mann jemals eine Mutter gehabt hatte, in jenem Augenblick tat sie mir leid. Der Rest der Truppe hielt weitestgehend den Mund, so wie es sein sollte.

Nachdem wir uns annähernd zwei weitere Stunden über einen zugewucherten, dafür aber weniger aufgeweichten, Pfad, mitten durch den Wald geschlagen hatten, wurde Anderson nervös. Das war nicht besonders verwunderlich, denn drüben in Nam stehen Bäume und Büsche zum Teil so dicht, dass man sich geradezu von ihnen bedrängt fühlt. Es wirkte auf mich, als würde die Natur einen dort nicht haben wollen. Und vermutlich kam das der Wahrheit sehr nahe. Außerdem konnte man nie sicher sein, ob nicht hinter einem der Bäume ein kleiner, schlitzäugiger Mann lauerte, um uns freudig mit der Kalaschnikow zu begrüßen.

»Lieutenant Morello«, flüsterte Anderson mir zu. Ich hegte ein freundschaftliches Verhältnis zu meinen Männern, tat das immer. Denn wenn es um Leben und Tod geht, riskiert nur ein Freund seinen Arsch für dich. Deswegen nannte mich eigentlich jeder direkt beim Namen, wenigstens unterwegs, wenn keine höheren Dienstgrade ihre Ohren gespitzt hatten. Für einige war ich Vincent, für andere einfach Vince und wahrscheinlich für die meisten schlicht Morello. Vermutlich gab es zudem einige Spitznamen, von denen ich nichts wusste, aber das ist okay. So lief das schon immer. Anderson jedenfalls vergaß nie den Dienstgrad. Nicht nur deshalb mochte ich ihn nicht sonderlich. Generell war er immer eine Prise zu höflich, immer ein wenig zu glatt gebügelt.

Anderson hielt mir die Karte unter die Nase. Seinen Finger hatte er auf den Pfad gerichtet, auf dem wir hoffentlich gerade unterwegs waren. So ganz sicher war man sich da ja doch nie, schließlich sah hier alles gleich aus.

»Lieutenant Morello, Sir. Sollten wir Bac Tay nicht allmählich ziemlich nahe sein? Laut der Karte-«

»Sergeant Anderson«, unterbrach ich ihn. »Nehmen Sie Ihren Finger, schieben Sie ihn ein weniger weiter südwärts. Ja, genau so. Wir sollten eher hier sein. «

»Aber wir-«

»Anderson, denken Sie an das Wetter! Wir sind wie die Klapperstörche durch den aufgeweichten Boden gestakst. Das hat uns mindestens eine halbe Stunde gekostet, eher mehr.« Dass Fat Man ebenso zu der Verspätung beigetragen hatte, erwähnte ich in dem Zusammenhang lieber nicht. Ich traute Anderson durchaus zu, dass er Veight deswegen anschiss.

Dennoch hatte er nicht ganz unrecht. Wir näherten uns tatsächlich allmählich Bac Tay, falls wir nicht irgendwo falsch abgebogen waren. Und danach sah es nicht aus. Ich schätzte, dass wir vielleicht noch zehn Minuten unterwegs sein würden, bis wir das Dorf unter die Lupe nehmen konnten. Laut Plan lagen die Zufahrtsstraßen zum Dorf südlich und nördlich. Westlich gab es nur Wald, während sich östlich des Dorfes ein Bach entlang wand. Schlichen wir uns in einem kleinen Bogen westwärts an Bac Tay heran, würden wir, so die Idee, ungesehen vorbei kommen und könnten von einem hübschen Plateau aus die Gegend sondieren. Ich persönlich erwartete nicht, dass wir das Waffenlager der NVA so ausmachen würden, schließlich stellten die Congs keine Hinweisschilder für uns auf. Doch war die Leitung da anderer Meinung, da man ja von einem recht großen Lager ausging. So würde es wohl darauf hinauslaufen, dass jede dämliche Waldhütte verdächtig war und bis zum Abend in Schall und Rauch aufgehen würde. So lief das schließlich schon die ganze Zeit – ein Zerstörungswahn, der überhaupt nichts brachte. Doch auf mich hörte ja niemand. Oben wusste eben jeder alles besser.

Wie viel das wert war, merkten wir in dem Augenblick, als wir quasi vor den Toren von Bac Tay standen. Wir hielten die unbefestigte Straße wahrscheinlich allesamt - schließlich hatte niemand einen Einwand vorgebracht - für eine Schneise im Wald. Und ehe wir uns versahen, glotzten uns dutzende Augen.

»Scheiße, verdammt noch mal«, brüllte ich. In dem Moment stapfte auch schon wieder Anderson mit seiner blöden Karte auf mich zu. Ich riss ihm das Ding wie einen Lappen aus der Hand.

»Die dämlichen Drecksäcke haben das Dorf falsch markiert. Es liegt viel zu weit westlich«, stellte ich fest.

»Na bestens. Und was jetzt?« fragte Fat Man in die Runde.

»Tja Jungs, ich würde sagen, war ein netter Spaziergang«, grummelte Adler und erhielt von Garbage Gardener sofort den Konter: »Nett? Wenn das für dich nett war, will ich nicht wissen, was du von dir gibst, wenn du deine Alte nagelst.« Fat Man brach in Gelächter aus und auch Peterson konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Adler sagte nichts, starrte nur grimmig in die Gegend. Ich glaube nicht, dass er es eingesehen hatte. Wahrscheinlich wollte er nur weiteren Ärger vermeiden.

»Sollten wir uns nicht lieber zurückziehen? Das ging ja wohl mächtig in die Hose«, sagte ein Mann, den ich als Rodman in Erinnerung habe. Könnte auch sein, dass er Redman hieß, doch das tut heute wohl so oder so nichts mehr zur Sache.

»So wie ich das sehe, hat der Mann Recht, Lieutenant Morello«, sagte Anderson.

»Und so wie ich das sehe, Serge, können wir uns, jetzt wo wir schon mal hier sind, drinnen auch gleich umsehen. Zumindest kommen wir dann nicht mit leeren Händen zurück. Und mein Gespür sagt mir, dass wir, wenn wir die Augen offen halten, tatsächlich ein paar nette Geheimnisse irgendwo im Dorf entdecken können«, sagte ich und wusste nicht, wie Recht ich damit haben sollte.

»Aber das ist nicht vorgesehen«, bellte Anderson.

Ich seufzte und rollte wahrscheinlich mit den Augen. Dieser Mann ging mir tierisch auf die Eier. Selbst ein zweiter Frank Adler mitsamt Dauergezeter wäre mir lieber gewesen. »Was meinen Sie, McKagan?«

McKagan war der Second Lieutenant in unserem netten Platoon. Kein besonders eigenständiger Mann, eben kein Mann vieler Worte, aber er war auch keiner, der sich gern wegduckte. Sonst hätte er so weit wohl auch nie gebracht. Ich wusste jedenfalls, dass er mir zustimmen würde. Und das tat er auch. Damit war Andersons Einwand überstimmt. Schmollend gab er klein bei, was mir ein hübsch befriedigendes Gefühl verschaffte.

»Also los, Jungs. Sehen wir uns drinnen um. Lasst die Leute in Ruhe, egal wie sehr sie euch angaffen. Die sind allerhöchstens neugierig. Congs haben wir, wenn alles gut läuft, nicht zu erwarten. Aber ausschließen würde ich das natürlich auch nicht. Dennoch, geschossen wird nur, wenn ich das sage, ist das klar, Ladies?« rief ich und bekam ein lautes »Jawohl Sir!« zur Antwort. Eigentlich war diese Ansprache nur pro forma gewesen, denn ich hielt viel von meinen Männern. Klar, Veight war ein Verrückter, aber auch er würde nicht einfach auf harmlose Dorfbewohner losgehen, ganz egal, wie sehr er im schlimmsten Fall ausrasten würde. Sie kennen sicher die Geschichten, nicht wahr? Marines, die mit Bajonetten auf Frauen und Kinder einstachen, die wehrlose Männer mit Gewehrkolben totschlugen. Ich weiß sogar von einem Fall, in dem ein Marine mit seinem M16 auf die schreienden Leute feuerte, als würde er Sportschießen betreiben, während er vom Rest seines Platoons angefeuert und bejubelt wurde. Sollten Sie noch schlimmere Geschichten gehört haben, gehen Sie im Zweifelsfall davon aus, dass sie wahr sind. Krieg kann eine hässliche Sache sein, und er zeigt allzu oft nur die schlechtesten Eigenschaften der Menschen. Fast niemals die guten, so ungern ich das als eingefleischter und zuweilen stolzer Ex-Soldat auch zugebe.

Als wir das Dorf in geordneter Form betraten, bot sich uns ein eigentlich gewohntes Bild: Männer und Frauen, die geschäftig zwischen den Hütten wuselten und mal neugierig, mal gleichgültig, zu uns herüber blickten, spielende Kinder im Gras und auf der Straße. Zu unserer Linken stand ein größeres Gebäude, das einzige, das gemauert war. Auch wenn wir die Schriftzüge nicht lesen konnten, schien dies ziemlich sicher eine Bar zu sein. Bac Tay war insgesamt nicht besonders groß. Wir hatten das Dorf über das Südtor betreten und konnten von hier aus bereits die nördliche Zufahrt sehen. Links und rechts der Hauptstraße (im Wesentlichen war dies die einzige Straße) standen die Hütten der Bewohner ziemlich ungeordnet. Ansonsten entsprach alles dem Plan: rechts von uns der kleine Bach, an dem die Frauen vermutlich ihre Wäsche wuschen, links hinter den Häusern bewaldetes Land.

So ganz gewöhnlich wie es schien, war Bac Tay, wenn ich recht überlege, jedoch auch nicht. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, schließlich ist all das lange her, aber meine Erinnerung sagt mir, dass die Dorfbewohner uns nicht nur neugierig ansahen, als sie uns entdeckten. In einigen Gesichtern konnte man Belustigung, ja, geradezu Spott, entdecken. Es war nicht diese Art Hohn, die aufkam, wenn man sicher sein konnte, dass es für uns gleich brenzlig werden würde, sondern eine weitaus düsterere Art. Ich würde sogar sagen, eine nicht menschliche. Aber das kann ich nur im Nachhinein sagen. In dem Augenblick, als wir das Dorf betraten, fiel mir das nicht auf.

»Tja, sieht so aus, als wären wir hier schnell durch, was?« sagte Gardener.

»Sieht so aus, ja«, gab ich zurück. »Ich schlage vor, wir bilden zwei Teams. Ich gehe mit Adler, Veight und Sergeant Anderson die Hütten linksseitig der Straße durch. Ihr anderen nehmt euch die rechte Hälfte vor. Okay soweit?«

Einige nickten, andere murmelten ein leises »Ja, Sir«. Ich glaube, trotz der Idylle waren sie ein wenig besorgt. Vielleicht auch gerade wegen der Idylle. Wenn ich so recht darüber nachdenke, könnte es auch sein, dass sie die Ruhe vor dem Sturm spürten. Man spricht von weiblicher Intuition, doch ich bin alt genug, um mir sicher zu sein, dass auch wir Männer ab und an unsere Eingebungen haben. Doch in diesem Moment äußerte keiner meiner Leute seine Bedenken. Und ich selbst spürte nichts Verdächtiges, fragen Sie nicht, weshalb. Ich weiß es nicht. Und so stoben wir langsam und vorsichtig auseinander.

Ich ging voran und wollte mit meinem Trupp die Bar durchsuchen. Nur kurz blickte ich nach unten und entdeckte, dass ich Pferde- oder Eselscheiße am dem Stiefel hatte. Verdammt, ich musste in eine Tretmine gelatscht sein, als wir das Dorf betreten hatten.

Ich hörte den Knall in dem Moment, als ich mich gerade nach unten gebeugt hatte. Aufgeschreckt kam ich wieder hoch und drehte mich um. Anderson lag tot auf dem Boden. Direkt hinter ihm hatte sich ein Gemisch aus Gehirnmasse und Knochensplittern über das Gras verteilt. Der Schuss musste also vor mir losgegangen sein. Verdammt, hätte ich mich nicht geduckt, hätte es mich erwischt. So etwas gibt einem zu denken, das kann ich Ihnen sagen.

Jetzt brach natürlich die Hölle los. Die Dorfbewohner kreischten und rannten wie aufgescheuchte Hühner wild durcheinander. Mütter zogen ihre Kinder in die Häuser. Wir wussten, dass die Congs da waren, und die wiederum ließen sich nicht lange bitten.

»Alle in Deckung«, brüllte ich. »Und feuert, sobald ihr es für richtig haltet. Scharfschütze auf zwölf Uhr.« Ich deutete auf das Dickicht vor mir, vom dem ich sicher war, dass der Schuss aus diesem gekommen war.

Im selben Augenblick konnte man die rennenden Vietcong-Soldaten sehen, die versuchten, sich zu organisieren und zu verstecken. Im Gestrüpp suchten sie Deckung, während wir anfingen, mit unseren M16s auf sie zu schießen.

Während wir feuerten, suchten Veight, Adler und ich an der Bar Deckung. Die anderen verschanzten sich an den unbefestigten Hütten auf der anderen Seite. Plötzlich begann Gardener wie wild zu brüllen und zu fluchen, dass der Teufel errötet wäre (an »abgefuckter Ochsenpimmel« erinnere ich mich noch sehr gut). Drei oder vier Congs versuchten, über die Südstraße in unsere Flanke zu brechen, und er nahm sie aufs Korn. Soweit ich weiß, ließ er keinen herein und keinen davonkommen. Wir derweil schossen aus der Deckung in die Büsche westlich des Dorfes. Die Congs tarnten sich perfekt in dem Gestrüpp, und man wusste nie genau, ob man gerade auf den Feind schoss oder ob man ein Gebüsch durchsiebte. Und während es Adler da wohl so ging wie mir, schien Fat Man Veight ein Auge für die Schlitzaugen zu haben. Wenn ich mich recht erinnere, erschoss er auf Anhieb drei von ihnen.

Die Bambushütten boten keinerlei Deckung. Sobald der Feind wusste, dass sich meine Männer hinter diesen Häusern verschanzten, brauchten sie nur draufzuhalten und würden irgendwann schon treffen. So versuchten die anderen, zu uns vorzustoßen. Die Bar war in diesem Fall die einzige Möglichkeit, sich vor den Kugeln in Sicherheit zu bringen. Ich konnte sehen, wie Peterson beim Herüberlaufen eine Kugel ins Knie bekam und zusammenbrach. Er schrie nicht, fluchte nur, als hätte er beim Poker verloren und fletschte die Zähne. Sofort sprang Frank Adler auf und rannte zu ihm. Mit einer beherzten Bewegung, ganz als wäre Peterson aus Pappmaché, schulterte er ihn schleppte ihn zu uns in die Deckung.

»Pass auf deinen Arsch auf, Frischling, sonst tanze ich auf deinem Grab Polka«, schrie Adler und deutete Peterson gegenüber eine Ohrfeige an.

»Danke man. Fuck«, sagte Peterson und hielt sich das Knie.

»Keine Panik, Pete. Das kriegen wir wieder hin«, sagte ich. »Adler, gut gemacht, aber jetzt hilf mir hier. Die Typen scheinen aus dem Boden zu schießen wie Pilze.«

Wir feuerten weiter auf die Congs im Wald, während Garbage, McKagan und Rodman bei uns Deckung suchten und fanden. Unser Schutz hier war von unschätzbarem Wert: Gardener und McKagan konnten den Zugang zum Dorf im Auge behalten, während wir anderen auf die Congs im Busch feuern konnten. Aus den anderen Richtungen war ein Überall nicht möglich, und so sah es gut für uns aus. Leider nur genau so lange, bis die Scheiße über uns hereinbrach.

Ich weiß noch, dass ich wieder den verdammten Knall hörte. Den Scharfschützen hatten wir also noch nicht erwischt. Im nächsten Moment blieb Frank Adler reglos auf dem Bauch liegen. Der beschissene Cong hatte ihm eine Kugel genau ins Auge verpasst. Adlers Brille war durchschlagen und lag zerschmettert neben seiner Leiche. Unter ihm breitete sich eine Blutlache aus. Das, was mal sein Gehirn gewesen war, klebte verteilt auf seinem Rücken.

»Scheißdreck. Die haben Adler erwischt«, brüllte Veigth, als hätten wir anderen das nicht mitbekommen. Er schrie wie am Spieß und ballerte auf den Busch, was das Zeug hielt. Jetzt war er endgültig ausgerastet. Adlers Tod und Veights tosender Gewehrdonner hatten uns für einen Moment abgelenkt, und so hatten es ein paar Vietcong geschafft, über das Südtor ins Dorf hereinzubrechen. Sofort schossen sie auf uns. Gardener durchsiebten sie völlig. Er hatte nicht einmal Zeit, sein Gewehr auf sie zu richten. Noch im Sterben fluchte er wie ein Landsknecht. Veight drehte sich um und schoss auf die Schlitzaugen. Vier oder fünf von ihnen fielen um wie die Fliegen, doch es kamen immer mehr.

Und im nächsten Augenblick spürte ich, dass irgendetwas mich in die Schulter gebissen hatte. Ich bin natürlich nicht blöd, war ich auch damals nicht, und so wusste ich selbstverständlich, dass mich eine Kugel getroffen hatte. Dennoch, es fühlte sich an, als hätte ein Tier mit einem ziemlich großen Maul zugeschnappt, um einfach nicht mehr loszulassen. Die Schmerzen benebelten mich, und wahrscheinlich verlor ich einiges an Blut. All das ist zu verworren, um sich noch genau daran zu erinnern. Was ich noch sehr genau weiß - schließlich vergisst man manche Bilder bekanntlich nie - ist, dass Veight es geschafft hatte, vor allen anderen sämtliche Magazine leer zu ballern. Und nun rannte er tatsächlich mit Messer und Pistole auf die Congs zu. Fast schon ein amüsanter Anblick. Er brüllte, als hätte er sich in ein Monster verwandelt, während er sich in die Menge warf, als wäre er auf einem Rockkonzert. Einige Vietcong schossen auf ihn, während andere tatsächlich flüchteten. Wenn sie ihn für einen Dämon hielten, hätte mich das nicht gewundert. Mehr konnte ich nicht erkennen, weil die Nacht über mich kam, doch ich bin mir sicher, dass er, bevor sie ihn umbringen konnten, einige von ihnen massakrierte.

Doch wie gesagt, ich bekam davon nichts mehr mit. Um mich herum wurde es zunehmend dunkler. Das Knattern der Maschinengewehre wurde zu einem dumpfen Hämmern, das eher an fernes Donnergrollen eines heraufziehenden Gewitters erinnerte. Die Stimmen meiner Leute und die der Congs verschwammen zu einem unverständlichen Brei, und im nächsten Moment wurde alles komplett still. Tatsächlich war mein letzter Gedanke, dass dies das Ende sein würde, und ich fragte mich im letzten Moment, ob ich nun gleich das Licht sehen würde. Doch war dies weder das Ende, noch sollte ich Licht sehen. Im Gegenteil: Ich sollte noch viel mehr Finsternis entdecken, und das Martyrium, die Hölle vom 17. August, hatte gerade erst begonnen.
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Über den Autor

PhanThomas
Ich bin PhanThomas, aber Leute, die mich kennen, dürfen mich auch gern Thomas nennen. Oder ach, nennt mich, wie ihr wollt. Denn ich bin ja ein flexibles Persönchen. Sowohl in dem, was ich darzustellen versuche, als auch in dem, was ich schreibe. Ich bin unheimlich egozentrisch und beginne Sätze daher gern mit mir selbst. Ich bin eine kreative Natur, die immer das Gefühl hat, leicht über den Dingen zu schweben - und das ganz ohne Drogen. Man trifft mich stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Das scheint auf manche Menschen dermaßen gruselig zu wirken, dass die Plätze in der Bahn neben mir grundsätzlich frei bleiben. Und nein, ich stinke nicht, sondern bin ganz bestimmt sehr wohlriechend. Wer herausfinden will, ob er mich riechen kann, der darf sich gern mit mir anlegen. ich beiße nur sporadisch, bin hin und wieder sogar freundlich, und ganz selten entwischt mir doch mal so etwas ähnliches wie ein Lob. Nun denn, genug zu mir. Oder etwa nicht? Dann wühlt noch etwas in meinen Texten hier. Die sind, äh, toll. Und so.

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PhanThomas Re: Zweiter Teil... -
Zitat: (Original von punkpoet am 06.08.2009 - 12:37 Uhr) ...nun auch endlich gelesen.^^
Mensch, du schreibst mir zu schnell, wenn ich bedenke, dass ich noch Teil 3 + 4 lesen muss, und ebenso noch "Die Akte Schubert" ansteht...

Aber jetzt mal zu diesem Teil. Hast du sehr gut geschrieben und man merkt tatsächlich, dass du deine Erfahrungen wohl irgendwoher haben musstest.^^ Dass es letztlich das Spiel "Vietcong" ist, passt natürlich wie die Faust aufs Auge.^^

Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.
Hat das "Full-Metal-Jacket Feeling" sehr gut rübergebracht. :)

Liebe Grüße,
Daniel
Hallo Daniel,

danke schön. :-) Jepp, ein bissl Full Metal Jacket ist wohl auch mit drin. Hatte die Bilder beim Schreiben im Kopf. Hehe.

Mit der Akte Schubert kannst du dir Zeit lassen. Die ist noch nicht fertig. Da fehlen noch drei, vier Kapitel, denk ich. :-)

Liebe Grüße
PhanThomas
Vor langer Zeit - Antworten
punkpoet Zweiter Teil... - ...nun auch endlich gelesen.^^
Mensch, du schreibst mir zu schnell, wenn ich bedenke, dass ich noch Teil 3 + 4 lesen muss, und ebenso noch "Die Akte Schubert" ansteht...

Aber jetzt mal zu diesem Teil. Hast du sehr gut geschrieben und man merkt tatsächlich, dass du deine Erfahrungen wohl irgendwoher haben musstest.^^ Dass es letztlich das Spiel "Vietcong" ist, passt natürlich wie die Faust aufs Auge.^^

Ich bin auf den nächsten Teil gespannt.
Hat das "Full-Metal-Jacket Feeling" sehr gut rübergebracht. :)

Liebe Grüße,
Daniel
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Re: Re: ist dieses thema -
Zitat: (Original von Tilly am 20.07.2009 - 20:56 Uhr)
Zitat: (Original von PhanThomas am 20.07.2009 - 20:50 Uhr)
Zitat: (Original von Tilly am 20.07.2009 - 20:45 Uhr) nicht schon ewig durch...

thomas

hast du irgenwelche erfahrungen? um soetwas zu schreiben? also durchgemacht?
Hallo Tilly,

nein, das Thema ist noch nicht ewig durch, schließlich geht es, wenn du den ersten Teil gelesen haben solltest, letztlich gar nicht um den Krieg. ;-) Die Geschichte hier ist unter "Horror" einsortiert - und das nicht grundlos. Dies hier ist ja das zweite Kapitel. Die Geschichte wird in zwei weiteren Kapiteln fortgesetzt.

Ach so, und um deine andere Frage zu beantworten: Muss man als Autor die Dinge erlebt haben? Du schreibst doch auch. :-) Daher weißt du, dass eine lebhafte Fantasie hier mehr als ausreichend ist.

Liebe Grüße
PhanThomas



lese jetzt den ersten Teil und melde mich wieder,

danke, bin manchmal zu impulsiv

thomas
Kein Problem Tilly. Wie gesagt, das hier wird eine Gruselgeschichte im Stile eines Stephen King. Bin großer Fan seiner Bücher. Daher vielleicht der ähnliche raue Tonfall. Ich schreibe nicht immer so. Aber hier passte das einfach ganz gut. :-) Wie gesagt, es fehlen noch zwei weitere Kapitel. Das ganze wird die Erzählung der Erinnerungen eines alten Mannes.

Liebe Grüße
PhanThomas
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Tilly Re: Re: ist dieses thema -
Zitat: (Original von PhanThomas am 20.07.2009 - 20:50 Uhr)
Zitat: (Original von Tilly am 20.07.2009 - 20:45 Uhr) nicht schon ewig durch...

thomas

hast du irgenwelche erfahrungen? um soetwas zu schreiben? also durchgemacht?
Hallo Tilly,

nein, das Thema ist noch nicht ewig durch, schließlich geht es, wenn du den ersten Teil gelesen haben solltest, letztlich gar nicht um den Krieg. ;-) Die Geschichte hier ist unter "Horror" einsortiert - und das nicht grundlos. Dies hier ist ja das zweite Kapitel. Die Geschichte wird in zwei weiteren Kapiteln fortgesetzt.

Ach so, und um deine andere Frage zu beantworten: Muss man als Autor die Dinge erlebt haben? Du schreibst doch auch. :-) Daher weißt du, dass eine lebhafte Fantasie hier mehr als ausreichend ist.

Liebe Grüße
PhanThomas



lese jetzt den ersten Teil und melde mich wieder,

danke, bin manchmal zu impulsiv

thomas
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: ist dieses thema -
Zitat: (Original von Tilly am 20.07.2009 - 20:45 Uhr) nicht schon ewig durch...

thomas

hast du irgenwelche erfahrungen? um soetwas zu schreiben? also durchgemacht?
Hallo Tilly,

nein, das Thema ist noch nicht ewig durch, schließlich geht es, wenn du den ersten Teil gelesen haben solltest, letztlich gar nicht um den Krieg. ;-) Die Geschichte hier ist unter "Horror" einsortiert - und das nicht grundlos. Dies hier ist ja das zweite Kapitel. Die Geschichte wird in zwei weiteren Kapiteln fortgesetzt.

Ach so, und um deine andere Frage zu beantworten: Muss man als Autor die Dinge erlebt haben? Du schreibst doch auch. :-) Daher weißt du, dass eine lebhafte Fantasie hier mehr als ausreichend ist.

Liebe Grüße
PhanThomas
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Re: Re: Die Hölle vom 17. August...von PhanThomas -
Zitat: (Original von Gast am 20.07.2009 - 20:36 Uhr) Da bin ich mir ganz sicher das es noch überraschend wird,denn schließlich eilt Dir ja ein gewisser Ruf voraus.Bedank dich bei der "Lady".(Moskitos groß wie Pelikane,Filzläuse groß wie Kanalratten)Wo nimmst
Du das nur her?Geil!Ja,meld mich auch an!Mache zurzeit aber noch alles handschriftlich,und will euch ja auch keinen Mist vorsetzen.Danke für deine schnelle Antwort.Schreib schön weiter.Bis dann,und laß es Dir gut gehn.
Bald... DOC
Huh, ich glaube, wenn man viel liest, kommen einem diese Ideen von ganz allein. :-) Ich bin auf deine Werke gespannt. Sag Bescheid, wenn du dich angemeldet hast. Und es freut mich sehr, dass die Lady mich weiterempfiehlt. :-) Da schwillt mir die Brust. ;-)

Liebe Grüße
PhanThomas
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Tilly ist dieses thema - nicht schon ewig durch...

thomas

hast du irgenwelche erfahrungen? um soetwas zu schreiben? also durchgemacht?
Vor langer Zeit - Antworten
Gast Re: Re: Die Hölle vom 17. August...von PhanThomas - Da bin ich mir ganz sicher das es noch überraschend wird,denn schließlich eilt Dir ja ein gewisser Ruf voraus.Bedank dich bei der "Lady".(Moskitos groß wie Pelikane,Filzläuse groß wie Kanalratten)Wo nimmst
Du das nur her?Geil!Ja,meld mich auch an!Mache zurzeit aber noch alles handschriftlich,und will euch ja auch keinen Mist vorsetzen.Danke für deine schnelle Antwort.Schreib schön weiter.Bis dann,und laß es Dir gut gehn.
Bald... DOC
Vor langer Zeit - Antworten
PhanThomas Re: Die Hölle vom 17. August...von PhanThomas -
Zitat: (Original von Gast am 20.07.2009 - 19:29 Uhr) Hallo PhanThomas,
Ja,jetzt machts auch Sinn.Spannend gings weiter.
Bin immer froh wenn jemand auch mal etwas längere Storys zu bieten hat.Freue mich schon auf den dritten Teil.Hab schon eine leise Ahnung wohin die Reise gehn soll...
"One Ticket to Hell,please.What?No Sir..Oneway!"
Dank Dir für die nette Antwort.
Gespannt... DOC
Hallo Doc,

das beruhigt mich sehr, dass Sinn in die Sache kommt. :-) Die Geschichte funktioniert natürlich auch nur im Gesamtkontext. Am dritten Teil arbeite ich gerade. Mit deiner Vermutung könntest du gar nicht so falsch liegen. ;-) Allerdings hoffe ich, dennoch die eine oder andere Überraschung aufbieten zu können. Vielleicht geht es doch in eine ganz andere Richtung, als du meinst.

Liebe Grüße
PhanThomas
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Gast Die Hölle vom 17. August...von PhanThomas - Hallo PhanThomas,
Ja,jetzt machts auch Sinn.Spannend gings weiter.
Bin immer froh wenn jemand auch mal etwas längere Storys zu bieten hat.Freue mich schon auf den dritten Teil.Hab schon eine leise Ahnung wohin die Reise gehn soll...
"One Ticket to Hell,please.What?No Sir..Oneway!"
Dank Dir für die nette Antwort.
Gespannt... DOC
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