Gedichte
Zwei Seiten

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"Zwei Seiten"
Veröffentlicht am 27. Juni 2009, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

einer der auf dem Weg ist ...
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Ausgeweidet, wie ein Tier,

seh’ ich meine Seele liegen

blutig – nass im Regen.
 

Über ihr

die Alltagsnormgebrecher,

mit den Lustsensen

und Lachtötern im Anschlag.
 

Wund geschrie’n

hängen meine Lippen,

in dem Schlamm der Negation
 

ÜBER ALLEM SCHEINT DIE ABENDSONNE
 

2009-06-27

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Boris
einer der auf dem Weg ist ...

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Boris Re: Und über allem scheint die Abendsonne - ein Stück Inspiration wirst du mit Sicherheit geliefert haben - das kommt davon, wenn man LyTexte liest!
Zitat: (Original von LadyLy am 09.07.2009 - 13:09 Uhr) Das taucht das ganze in ein solch dämmriges Licht, man könnte Tod mit Schlaf verwechseln und Schrei mit Wohlgefallen. Ein lustvolles Wandeln der Seele in den Regen in das Sterben und Fallen interpretieren.

Ein sehr passender Text, da find ich mich drin wieder(gefangen).

Ly
Vor langer Zeit - Antworten
LadyLy Und über allem scheint die Abendsonne - Das taucht das ganze in ein solch dämmriges Licht, man könnte Tod mit Schlaf verwechseln und Schrei mit Wohlgefallen. Ein lustvolles Wandeln der Seele in den Regen in das Sterben und Fallen interpretieren.

Ein sehr passender Text, da find ich mich drin wieder(gefangen).

Ly
Vor langer Zeit - Antworten
Boris Re: etwas morbide, - manches ist so ne Autosuggestion

LG Boris
Zitat: (Original von corin am 28.06.2009 - 14:30 Uhr) aber die gegensätzlichkeit zwischen deiner Seele und der welt hast du sehr gut rübergebracht.
versuche wieder aufzustehen, ok, doch dass du nicht gegen traumbilder kämpfst, weist du ja selbst.
lg corin
Vor langer Zeit - Antworten
Boris Re: Holla ... ! - teils ----teils


Danke

ich
Zitat: (Original von Gunda am 28.06.2009 - 14:25 Uhr) Das gefällt mir in seiner Metaphorik aber ungemein, Jürgen. So ist es wohl im Leben: Die Sonne scheint auch dann, wenn man sich in seinem eigenen Schmerz wälzt - und man kann nicht verstehen, warum sich der HImmel nicht verdunkelt ...
Hoffe man, dass man hier LyrIch und Autor nicht gleichsetzen muss ...

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Holla ... ! - Das gefällt mir in seiner Metaphorik aber ungemein, Jürgen. So ist es wohl im Leben: Die Sonne scheint auch dann, wenn man sich in seinem eigenen Schmerz wälzt - und man kann nicht verstehen, warum sich der HImmel nicht verdunkelt ...
Hoffe man, dass man hier LyrIch und Autor nicht gleichsetzen muss ...

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
Boris Re: He, Jürgen, - danke für deinen Kommentar

LG Boris
Zitat: (Original von mukk am 27.06.2009 - 20:09 Uhr) welch triste Worte, welch triste Gedanken!
Bist du Jäger?
Das Bild eines erlegten Wildes, ausgeweidet, sich hilflos unter dem triumphierenden Stolz der Vollstrecker windend, erscheint vor meinem Auge.
Hatten einen Freund, der Jäger war, konnte seine Begeisterung NIE verstehen.
Und über dir lächelt der Himmel im rosigen Abendrot.
Lächelt dir Zuversicht zu - steh auf - es ist nur ein Traumgebilde!
Mit lieben Grüßen
Ingrid
Vor langer Zeit - Antworten
mukk He, Jürgen, - welch triste Worte, welch triste Gedanken!
Bist du Jäger?
Das Bild eines erlegten Wildes, ausgeweidet, sich hilflos unter dem triumphierenden Stolz der Vollstrecker windend, erscheint vor meinem Auge.
Hatten einen Freund, der Jäger war, konnte seine Begeisterung NIE verstehen.
Und über dir lächelt der Himmel im rosigen Abendrot.
Lächelt dir Zuversicht zu - steh auf - es ist nur ein Traumgebilde!
Mit lieben Grüßen
Ingrid
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