Gedichte
Tausend

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"Tausend"
Veröffentlicht am 16. Mai 2007, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Tausend

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Tausend

Tausend Züge rasten über mich hinweg heut Nacht,
Schmerzerfüllt sind alle meine Glieder,
Hab die Augen auf und wieder zu gemacht,
Odins Raben sangen mir die Totenlieder.

Tausend Bilder tauchten auf und flogen wieder fort,
Keines konnte ich davon ergreifen,
Schattenhaft im Gleisbett lag das Dichterwort,
Und mein Blut floss fort in Nebelstreifen.

Tausendmal hab ich dabei an dich gedacht,
Konntest meine Tränen mir nicht trocken küssen,
Ich fiel endlos in den dunklen Todesschacht,
Werd' dich heut und allezeit vermissen.

Copyright Rajymbek 2007
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Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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