Gedichte
Novembertag

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"Novembertag"
Veröffentlicht am 17. Mai 2009, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Ich bin ich, reicht doch,oder?
Novembertag

Novembertag

Novembertag 
Der Wind der leise durch die Blätter haucht
Ein Mann der gemütlich seine Pfeife raucht
Die Sonne die durch die Wolken scheint
Leise ein Kind in der Ferne weint 

Unterm Baum sitzt sie ganz still
Sie ist geworden ruhig und leis’
Nach Hause sie nur will
Weil sie ihr Schicksal weis 

Sie ist schmutzig ihr Kleid ist zerrissen
Sie wird es sowieso nicht vermissen
Denn wo sie nun hingeht
Dort kein Wind mehr weht 

Bunte Blätter fallen sachte nieder
Rot tropft es auf den Schall
Sie hört die alten Lieder
Jede Sekunde einmal 

Er viel über sie her wie ein Tier
Gepeinigt ließ er sie dann hier
Ihre Seele war noch nicht frei
Die Qualen waren noch nicht vorbei 

Drei Meter weiter im Schlamm
Er warf es achtlos weg
Liegt ihr geliebtes Kuschellamm
Nun ist es voller Dreck 

Sie zieht ein Messer
Wird es dadurch vielleicht besser?
Sie dreht es langsam in der Hand
Und schneidet sich am scharfen Rand 

Man sieht ihr an, dass sie nicht mag
Sie sieht ihr Spiegelbild und lacht
Ein Schrei gelt durch die Nacht

An einem schönen Novembertag.

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darkheart
Ich bin ich, reicht doch,oder?

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anteus Gefällt - mir weiter so

Liebe Grüße
Anteus
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EisEngel Echt... - toll geschrieben.
Sehr gefühlvoll..., gefällt mir gut.

glg EisEngel (:
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