“Voller Lust und Freude, es kaum abwarten zu können“, was natürlich im sarkastischen sinne gemeint war, schlenderte Drake gemütlich den Flur entlang, zum Unterricht. Während dessen, als seine Beine ihn in den richtigen Weg wiesen, verlor er sich kurz in seinen Gedanken.
Na toll, wieder mit Herr Engel Unterricht,. Sein Unterricht ist immer so was von Langweilig und ätzend stöhnte Drake vor Hass und Langeweile. Ach ja, ist ja auch egal, sagte er sich leise in sein gewissen hinein. Durch die ganzen Gedanken, die ihn plagten, vergaß er völlig die Zeit. Als ihm auf viel, das die Glocke läuteten, bemerkte er erst wie spät er dran war, und eilte geschwind in seine Klasse.
Im Raum angekommen, schaute er kurz den Lehrer an, und setzte sich auf sein platz, wobei ihm die Schüler auffallend anstarrten.
Hey Drake, wo warst du den?, du weißt doch genau was passiert wenn du zu spät kommst, sprach Logen zu Drake. Er schaute Logen erschöpft an und antwortete: Ja ich weiß, aber leider ist mir was dazwischen gekommen, und daher habe ich es vergessen.
Drake, der gerade Luft und zum nächsten Satz aus holen wollte, wurde von Herr Engel, unterbrochen.
Herr Phoenix, da sie ja anscheinend genügend Zeit hatten, um zu spät zu erscheinen, kann ich doch sicher damit rechnen, das sie auch nach der Schule ausreichend Zeit haben um das Klassenzimmer zu säubern, sagte der alte Mann mit zynischen Blick zu Drake. Drake erhob sein Kopf und schaut Herr Engel direkt in die Augen, und antwortete dennoch mit stolz: Ja Sir. Die Zeit besitze ich, und ich werde sie liebend gern nutzten um dieses zimmer auf Hochglanz zu polieren. Herr Engel schaut Drake komisch an, und ging zurück an sein Tisch.
So verging die Zeit wie im Flug, und eher Drake sich versah, war es schon 16 Uhr. So machte er sich also auf den Raum zu putzen. Er gab sein bestes, und das sah man auch. Der Raum erstrahlte wie nie zuvor, vor Sauberkeit. Nach der getaner Arbeit, legte Drake den Besen, Lappen weg, setzte sich auf einen Stuhl und schloss für einen kurzen Moment, die Augen. Doch bei diesen einen Moment blieb es nicht, und so geschah es, das Drake eineinen tiefen Blick in sein Unterbewusstsein erhielt.
Ich stand auf einer saftigen, grünen Wiese. Um mich herum waren über all sonder artige Pflanze an einer Wand verwachsen. Eine kleine weile schaut ich mich um, um zu verstehen wo ich war. Nach einiger Zeit viel mir langsam auf, das der Platz immer weniger wurde. Mich packte die Angst, und vor Schreck nicht zu wissen was man tun soll, hab ich das einzige getan was ich in diesen Moment für richtig hielt.
Ich ging dahin wo die Pflanzen waren, um zu schauen, ob da nicht ein Weg ist, der raus führt aus diesen Raum, den ich jetzt erst als solches erkannte. Ranke für Ranke spürte ich, das ich die Freiheit immer näher kam.
Ich fühlte schon wie ich um Luft ringen musste, also riss ich diese komische Pflanze noch schneller von dieser Wand. Endliche habe ich es geschafft dachte ich. Doch plötzlich fiel ich 10 Meter tief in die Dunkelheit. Ich schlug wie ein Stein, auf den Boden auf. Dennoch war meine Landung weich und ich wunderte mich worauf ich liegen musste, das ich keine Schäden davon trage. Daher schaut ich worauf ich lag, doch durch die völlige Dunkel konnte ich nichts erkennen. Ich blieb für ein Moment ruhig und atmete einmal tief durch wobei sich mein Kopf nach hinten beugte. Während des ausatmen, wippte mein Kopf wieder nach vorne, und dabei konnte ich mit meinen Augen einen kleinen Lichtfleck entdecken, der irgendwo in der ferne lag. Also so machte ich mich auf den Weg. Nur das Problem war, das ich nicht vom Fleck kam. Der Untergrund war viel zu weich und uneben als ob ich mich vernünftig bewegen geschweige stehen könnte. Plötzlich und ohne Vorwahrung, fing der Untergrund an zu bewegen. Es bewegte sich immer schneller und schneller, auf den Lichtpunkt hinzu. Ich gab mein bestes um mich festzuhalten, doch verließen mich immer mehr und mehr meine Kräfte. Nun, als ich mich nicht mehr länger halten konnte, wurde es hell und ich war voll kommend geblendet. Ich bemerkte auch wie dieses Ding auf einmal anhielt. Nach einiger Zeit komme ich wieder etwas sehen, doch was ich saß, ging über meinen Verstand hinaus.
So konnte ich endlich erkennen worauf ich lag, und so verschlag es mir auch den Atem als ich sah was es ist. Es war ein riesiger Armeisenbär, dessen Größe wahrlich beeindruckend ist.
Als ich nun wusste was es wahr, versuchte ich so schnell wie möglich mich von dieses Ding zu entfernen. Leise und behutsam, suchte ich mir einen weg nach unten. Doch musste ich feststellen, das es keinen gab. Keinen den ich ohne gefahren hätte nehmen können. Ich müsste schon springen, um mich vor den Ameisenbär zu flüchten.
Mir viel auch noch auf, das das Tier mich noch gar nicht bemerkt hatte. Ich sah mich erneut um und konnte nur einen großen Haufen Sand erkennen und so etwas wie Wasser. Also fragte ich mich: Was nun, soll ich abspringen und hoffen das ich wieder eine Weiche Landung habe, um mich dann in Sicherheit bringen und nicht zu Wissen ob mich dieses Tier sieht oder nicht. Oder soll ich mich auf den Rücken des Tieres verstecken, wovon die meiste Gefahr aus geht und warten bis sich eine gute Gelegenheit ergibt ab zuspringen. So entschied ich mich doch für das sofortige springen von den rücken des Tieres, ab in die Ungewissheit nicht zu wissen wo man landet.
So macht ich mich nun bereit für den Absprung, gefasst nur nicht das was jetzt kommen würde. Als ich mich gerade abgestoßen wollte, bemerkt ich das mein Fuß im Fell des Armeisenbär fest hing, und so schlug es mich unweigerlich aufs Gesicht. Und so nahm ich an, das es wohl mein Schicksal war, nicht fliehen zu können. Dennoch konnte und wollte ich mich nicht damit abfindet, das dies nun mein Ende sein soll. Also tat ich alles um mich zu befreien. Doch, als ich es gerade geschafft hatte, meinen Fuß zu lösen aus dem Fell, rannte plötzlich der Ameisenbär wie von der Tarantel gestochen wieder los. Ich sah nur, das sein Ziel ein riesiger Ameisenhaufen war, der immer näher kam.
Nun hatte es der Armeisenbär geschafft, er war am sein Ziel angekommen. Er hielt sofort an und stemppte sich mit all seiner Kraft der Geschwindigkeit entgegen und immer größer wurde der Haufen der vor mir lag.
Aber dieses mal konnte ich mich nicht mehr halten, ich fiel mit solch einen Tempo hinunter, das ich nicht sehen konnte, wo ich landete.
Erneut hatte ich Glück mir keine schwere Verletzungen zu zufügen, da ich in einer komischen flüssigen Substanz gelandet bin. Es sah zwar aus wie Wasser, aber es fühlte sich wie Sandpapier an. Also versuchte ich nun, so schnell wie möglich dort raus zu schwimmen. Jede Bewegung die ich mit meinen Armen und Beine macht, er lag ich mehr und mehr meine schmerzen. Die Qualen, die mein Körper dulden mussten, wurde zu einer zerreiße probe meiner Kräfte, die schon im Grunde waren auf zu geben. Und so kam es, das ich keiner leih Kraftreserven mehr hatte, um mich über Wasser zuhalten. Also gab ich alles auf was mir wichtig war im Leben, mein Vater, meine Freundin und mein bester Kumpel. So versank immer mehr in der Tiefe dieses Gewässers, und eine letzte Luftblase kam aus mein Mund hinaus und stieg mit Eleganz empor an die Oberfläche, wo sie dann sanft zerplatze, wie meine Träume und Hoffnungen.
Blub, macht es und ich erwachte zu neuen Leben. Verängstigt richtete ich mich auf, und schaut verwirrt um her. Was war geschehen, fragte ich mich und schreite auf vor Angst. Nach dem Schrei ließ ich mich wieder fallen und bemerkte dabei, das ich gar nicht mehr in diesen komischen Gewässer war. Da lag ich nun durch nähst und völlig verwirrt.
Ich konnte gerade meine Gedanken wieder sammeln, als plötzlich ein gigantischer Knall die Stille durch brach. Meine Augen schauten dort hin, wo der Krach her kam. Da, wo der Lärm herkam, war ein großer Haufen Sand, den ich schon vorher von weiten sah. Der für mich wie ich ein Armeisenhaufen aus sah. Aber was ich da sah ließ mich an meinen Verstand zweifeln.
Eine einzelne Möwe schoss aus den Haufen hinaus, und flog grazil durch die Lüfte.
Es kam ruhe auf und nichts geschah. Die Möwe flog in der Luft um her und der Armeisenbär stand da und schaut ihr hinter her. Doch dann rannte das haarige Tier los, in die Richtung des Haufens. Er wurde immer schneller, und kam dann schließlich auch am Sandhaufen an. Er sprintete bis zur spitze, stoß sich kräftig davon ab, in Richtung des Vogels. Das Tier flog wie ein Stein durch die Luft, bis er bei dem Vogel an kam und versucht es zu Beißen.
Es war also ein Angriff des Armeisbär auf das Federvieh, aber die Möwen wichen ihn elegant aus. Doch Unglücklicherweise hat er das Gefiederte Wesen mit seinen langen buschigen Schwanz erwischt. Als die Möwe nun zappelnd um ihr überleben kämpfte, schreite sie mit einer Grellen Stimme zu mir: Mein Sohn hilf mir, ich schaffe es einfach nicht, aahhhhhhhh schrie sie erneut. Aber ich schaute nur entsetzt und war verwundert warum sie mich Sohn nannte. Bis mir dann auf viel, das es mein Vater war den ich über alles liebe, sich in den Tödlichen Griff meiner Mutter befand. Den sie sah ich auch in den Armeisenbär. Wie so oder weshalb es so war das meine Eltern die Formen von Tieren an nahmen weiß ich nicht. Doch eins wusste ich genau. Ich muss mein Vater retten, egal was mit mir passiert. Mit schnellem Herzschlagen, der mich in rasche versetze, suche ich mir etwas um den Bären an zu greifen. So fand ich nur eine Sache neben mir, einen Großen Ast. Ich griff in mir und raste auf meine Mutter zu, und schrie sie mit all meinen Hass an.
Du wirst mir nicht noch einmal das nehmen, was mir das wichtigste im Leben war. Den nur wegen dir hab ich es zu verdanken, das mein Herz voller Trauer und Einsamkeit ist, seit dem du mein Vater vor 3 Jahre getötet hast.
Angekommen, bei der Frau die ich hasste, rammte ich mit all meiner Kraft den Ast in ihr Bein, in der Hoffnung das sie die Möwe frei lässt. Aber das Gegenteil war geschehen. Den Schmerz den ich ihr zufügte ließ sie veranlassen, das sie die Möwe mit aller kraft auf den Boden schlug. Ein nach dem anderen wurde der Vogel hin und her geschleudert, und gelegentlich auch auf den harten Untergrund der aus festen Gestein bestand geschlagen. Wobei ihr Genick in zwei brach.
So fiel sie plump zu Boden und ich war einfach nur noch starr vor Schreck. Nun hatte auch der Armeisenbär mich bemerkt, was ja auch kein wunder war. Das Vieh sah mich mit seinen blauen Augen an, sie waren zwar wunderschön, auf eine Art und weise die ich nicht erklären kann, aber ich lasse mich nie wieder von ihr Täuschen egal was sie versucht.
Genug nach gedacht, sagte ich zu mir, es wird zeit das ich verschwinde. Den meine Mutter kam immer mehr auf mir zu, mit ihren riesigen Körper. Ich rannte so schnell ich konnte von ihr weg, aber eine Chance zu entkommen gab es für mich nicht. Ich spürt schon die starken Vibrationen im Boden, durch ihre schritte.
Aber meine Hoffnung sie los zu werden, ist in den Moment verschwunden, als mich über irgendetwas gestolpert bin und sie mich mit ihren ganz Körpergewicht wie ein lausiges Insekt zertrat. Die ganze Gegend um mich wurde schwarz, aber nur ein heller Lichtschein war noch zu erkennen. Ich versuchte danach zu greifen, um am Leben zu bleiben, aber meine Hand griffen ständig nur ins leere. Nun herrschte völlige Dunkelheit und ich spürte nur noch wie sich alles auf einmal verzerrte. Mein ganzer Körper fühlte sich an als ob ihn tausende Messer schneiden würden.
Und als ich da und verchte der Schmerz könnte nicht unerträglicher werden, spürte ich ein letzten tödlichen Stich und ich wachte Schweiß gebadet auf.
Als Drake gerade aus seinen Traum erwacht war, ging auch gleich zeit weise eine Tür auf. Es war logen der gerade den Raum betrat. Er sah das Drake auf einen Stuhl sitzt, also ging er auf ihn zu um mit ihn zu reden. Angekommen bei Drake, bemerkte Logen, das was mit ihn nicht stimme. Er saß einfach nur regungslos da, und tat gar nichts. Also hob Logen sein Arme und berührte mit seine Hand, dessen Schulter der vor ihm war. Gleich nach dem er Drake´s Schulter anfasste, schnellte Drake mit sein Kopf nach oben und schaute Logen verwirrt an. Logen der selber völlig überrascht war von Drake´s Handlungsweise, frage sich was wohl los mit ihn sei.
Hey Drake alles in Ordnung, fragte Logen ihn. Ööööööööö was, wer, wo bin ich, wo ist meine Mutter sagte Drake zornig, was das Gesicht auch perfekt widerspiegelte. Ähhhm, du bist im unserem Klassenzimmer und wo deine Mutter ist weiß ich nicht, ich habe keine Ahnung. Du hast doch selbst zu mir gesagt das deine Mutter vor 3 Jahren verschwunden ist, nach den Mord an dein Vater, sagte Logen irritiert. Was ?, ja sorry, tut mir Leid. Ich hatte gerade ein Komischen Traum und der hat mich echt mit genommen, sprach Drake zu Logen, während dessen er sich aufrichtete. Ach kein Problem Tiger, sagte Logen, und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Wobei Drake ihn schon von Gesicht zu Gesicht gegenüber stand. Ja komm, lass mal gut sein, du weißt genau das ich das nicht mag, und außerdem kannst du mich damit jetzt eh nicht schocken. Da mein Traum eh schlimm genug war, kannst du mich nicht damit treffen, konterte Drake. Aber Logen grinste einfach weiter. Also gut, ich werde dir ihn mal erzählen wenn wir nach hause gehen, aber nicht wunder oder dumme fragen stellen, ok. Wie nach hause gehen? Du musst doch noch zu Herr Engel und dich abmelden usw., sagte Logen. Ja mei, der kann mich mal, ich habe alles erledigt was er wollte, dann soll er sich auch damit zu Frieden geben, ok, beschwerte sich Drake. Jo, alles klar bei dir? Ich weiß ich soll mich nicht in deinen Angelegenheiten ein mischen und mir ist auch klar, das du die schule nicht wirklich magst, aber du kannst es doch nicht riskieren von der schule zu fliegen. Ok das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ich mach mir doch nur sorgen um dich, sagte Logen mit traurige stimme und legte das passende Gesicht auf.
Hmmmm, da hast du schon recht, doch wie gesagt, dieser scheiß Traum, ich kann ihn einfach nicht vergessen, ich wert ihn dir erzählen. Aber jetzt lass uns los gehen, stöhnte Drake. Naja wenn du meinst, sagt Logen und zuckte mit Achseln, dann wird des schon das richtige sein.
So machten Beide ein Schmerz verzehrtes Gesicht und verließen dann das Zimmer. Sie gingen die Flure entlang, die durch die hellblau, grau Töne sehr kühl einsam wirkten. Am Ausgang angekommen fing Drake an sein Traum Logen zu erklären, wobei Logen sehr wachsam zugehört hat. Während dessen waren sie mitten auf den weg in ihre WG.
Oh, mein, Gott. Jetzt kann ich dich auch gut verstehen, warum du so schlecht drauf bist. Und was denkst du jetzt, meine ja nur du musst doch jetzt i-was fühlen oder nicht, fragte Logen. Was ist das den jetzt für eine dumme frage. Natürlich fühle ich was. Mein Kopf ist voller Wut, oder was hast du gedacht. Etwa alles Sonnenschein oder wie, sicherlich nicht, schrie Drake Logen mit ein zornigen Blick an. Sorry das ich gefragt habe Drake. Aber zum Glück weiß ich ja das du des nicht so meinst, sagte Logen. Jo da hast du recht, wobei Drake auf einmal das lachen anfing. Aja, jetzt scheint es dir ja besser zu gehen, und Logen fing auch das lachen an.
Nun endlich am Haus angekommen wo sie wohnen, steckte Drake den Schlüssel in das Schloss und öffnete die Tür. Beim öffnen der Tür hörte man ein lautes Quetschen Als der Weg frei war, ging Logen vor und Drake folgte ihn. Man, hat der Miestkerl das scheiß Teil noch nicht in Ordnung gebracht, schon Tausendmal hab ich ihn gesagt er solle es Ölen, sagte Logen genervt. Komm lass gute sein, gehen wir nach oben sprach Drake. In Ordnung, kannst ja schon mal vor gehen, muss nur noch schnell was machen, sagte Logen. Gut mach ich, bis gleich antwortete Drake.
So ging er nach oben und Logen blieb noch unten. Wenn Drake wüsste was Logen tat, das würde er niemals gut heißen und erst recht nicht verstehen.
Außer Atem an gekommen im Drittem Stock da wo ihre Wohnung lag, öffnete Drake das Schloss, schob die Tür vor sich weg, wobei ihn gleich die Post vor seinen Füßen viel. Erstmal stoß er die Briefe mit den Fuß weg, um platz zu schaffen zum laufen. Mit leichten Schwung ging dann auch die Tür wieder zu. Drake bückte sich um den ganzen Papierhaufen aufzuheben.
Also mal schauen was es neues gib auf dieser Welt. Ok, Rechnung, Rechnung, nichts als Rechnungen, sagte Drake und warf die Briefe auf einen kleinen roten Tisch, der neben ihm stand. Da lagen nun der Brief ungeordnet auf einen Haufen. Doch ein grüner Briefumschlag sticht aus der Menge heraus. Hmm, von wen ist der den. Steht kein Absender drauf, komisch, fragte sich Drake und öffnete den Umschlag. Und fing an sich den Brief durch zu lesen.
Lieber Drake,
es ist nun schon ein paar Wochen her seit den ich mich, letztes mal bei dir gemeldet hatte. Und es ist viel passiert. Doch eins habe ich gemerkt, in der zeit wo ich nicht bei dir war. Mir viel auf wie sehr ich dich doch vermisse. Darum hab ich diesen Briefen geschrieben, um dir zu sagen das wir uns bald wieder sehen.
Vor allem den Text den du für geschrieben hast, lässt mich die Zeit vergessen die wir noch getrennt sind.
Die Muse meiner Kunst
Ich sah von weiten, eine schöne Frau, eines Engels gleich.
Voller Anmut und Eleganz.
Ihr lächeln das einer Göttin glich, war voller Freude und Sinnlichkeit.
So bewunderte ich sie von weiten, in den Blicken einen verliebten Mannes.
Doch dachte ich mir, welch eine Chance hast du bei solche einer Frau.
Also warf ich ein letzten Blick zur Muse meiner Seele, um sie für immer in mein Herz zu behalten, da ich wusste ich würde sie nie wieder sehen.
Der eine Augenblick in den ich zu dir sah, trafen sich unsere Augen.
Du schaust zu mir, doch ich weiche von dir ab.
So zog ich von dannen, voller zweifel ob es das richtige war was ich tat, doch was hielt mich fest, an meiner Hand. Es war die eine, die Frau die ich nur wollte.
Nun standen wir uns gegen über, schauten uns an und sagen doch kein Ton. So nutze ich die Gelegenheit in ihre schönen Seelenfenster zu sehen.
Es genügte dieser eine Blick, schon war es um mich geschehen.
Mich hielten ihre strahlenden Augen in einen Bann, den ich nicht entkommen wollte.
Immer noch ist es still, an was dachte sie wohl, an mich ?
Aber jegliches Wort würde nur das zerstören, was man Romantik nennt.
So faste ich einen Entschluss.
Ich sog sie an mich und spürte wie auch hier Herz pochte.
So kamen unsere Gesichter immer näher, bis zu den Augenblick wo unsere Mündern sich berühren.
Ihre Lippen so weich und zart, waren voller Leben, voller Glut, da erkannte ich wie gut so etwas tut.
Ich genoss jede Sekunde des Kusses von ihr.
Meine Hände die noch im freien waren, legten sich um ihr wohl geformten Körper.
Voller Glück schmiegte ich mich mehr an sie, das bemerkte sie und tat es mir gleich.
Die Zeit für den Kuss war nun vorbei. Wie gern hätte ich länger an ihre sinnlichen Lippen verweilt.
Doch es sollte nicht sein.
Immer noch war es still, aber das war mir recht.
Sie schaut mich, mit ihren schönen Augen. Darauf nahm sie meine Hand und zog mich mit.
So gingen wir gemeinsam den Sonnenschein entgegen, der auf uns schien.