Fantasy & Horror
Geschichten aus World of Warcraft - Chihíro die Druidin

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"Geschichten aus World of Warcraft - Chihíro die Druidin"
Veröffentlicht am 16. April 2009, 24 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Bin ein großer Fan von Hörbüchern weil meine Augen mich auch gerne mal langfristig am lesen hindern
Geschichten aus World of Warcraft - Chihíro die Druidin

Geschichten aus World of Warcraft - Chihíro die Druidin

Beschreibung

Habe selbst mal ein paar Jahre WoW gespielt. BIs mir die anderen Spieler auf die nerven gingen. Auf dem Server Arguswacht und in der Gilde Silberdrachen der Nacht habe ich dann ein paar nette MItspielergefunden und beschloss zu ein paar Leuten eine passende Vorgeschichte zu schreiben. Chihíro war meine Nachtelfe, leider schaffte sie es nie über das T1-Set hinaus. World of Warcraft diente aber nur als Rahmenbedingung und habe mir erlaubt gewisse Dinge einwenig zu verändern. Fans dieses Spiels werden die Veränderungen sicher auffallen. Bevor ich die Geschichten lösche dachte ich, veröffentliche ich se hier^^

Chihíro

Kapitel 1. Kinder:
In einem Dorf an der Küste Kalimdors in der Nähe von Zin´Azshari:

Es war schon früh am Abend und eine Orange Sonne senkte sich über dem Horizont des weiten Meeres. Der Wind der vom Meer kam wehte durch den Schilf am Ufer und ließ ihn in alle Richtunge tanzen. Nur da wo ein paar Rohre abgeknickt waren kauerte ein kleiner Punkt. Ein kleines Elfenmädchen mit einem blauen Zopf lag zusammen gerollt am Boden und flüsterte zu einer kleinen dunkelblauen Katze. "Was meinst du, ist die Luft rein?" Doch die Katze hatte es sich zwischen ein paar abgeknickten Schilfrohren gemütlich gemacht und schnurrte. "Also, so bist du mir keine Hilfe", flüstere das Kaldoreimädchen, "Los schau mal nach!" Sie packte die Katze und legte das Tier auf ihren Kopf. Dann schob sie vorsichtig den Kopf nach oben. Nun lugte ein kleiner Katzenkopf aus dem Schilf und feine Augen tasteten die Umgebung ab. Dann mit einem leichten brutzeln flog ein heißer dünner Strahl an beiden vorbei und verfehlte sie nur knapp. Das Mädchen viel nach hinten und das kleine dunkle Tier neben ihr. "Hast du gesehen woher es kam?" Doch die Katze schaute sie nur mit großen Augen an. "Ja du hast recht, von Schrägweithinten!" Sie holte eine kleine Spielzeugcleve vor, sprang hoch und warf den kleinen Mondholzreif in die Richtung wo der heiße Strahl herkam. Die Spur war leicht zu verfolgen, da der Strahl eine Schneise in den Schilf gebrannt hatte. "Klong". "Autsch", schrie eine zierliche Stimme auf. Pfeilschnell spurtete die Katze los und war mit einem Satz im Wald aus Rohr verschwunden, das Mädchen spurtete hinter her. Nur wenige Meter weiter stieß sie auf ihr Ziel.
Ein Mädchen mit Goldblonden Haaren und leuchtend grünen Augen saß auf dem Boden und rieb sich den Kopf. Die Katze saß auf ihrer Schulter und leckte ihr die Wange." Das ist unfair, Shaya", beschwerte sich das blonde Mädchen. "Ihr seit zu zweit!" Zornig schüttelte sie die Katze von der Schulter. "Ach Eslanzina, Chihíro ist in der Form total Nutzlos", sagte Shaya enttäuscht und schaute auf die Katze. In dem Augenblick wuchsen der Katze Gliedmaßen und sie verwandelte sich in ein kleines Kaldoreimädchen mit kurzen blauen Haaren. "Ach ich mag eben solche Spiele nicht!" "Pah", rief Eslanzina und stolzierte mit gehobener Nase aus dem Schilf." Das petz ich bei Königen Azshara"! "Diese Quel´dorei sind so eingebildet", warf Shaya Eslanzina hinterher und schaute dann zu Chihíro, doch sie hatte sich schon wieder in eine Katze verwandelt und sprang an Shayas Körper hoch und legte sich wieder auf ihren Kopf.
Sie nahm ihre kleine Cleve auf, dann sprang auch sie aus dem Schilf. "Wenn ich groß bin werd ich eine Schildwache und verteidige unser Dorf vor wilden Tieren", sagte sie Stolz.
Chihíro schnurrte."Und du bist dann meine Wachkatze!" Doch dann stand ein groß gewachsener Kaldorei vor ihnen. Seine schwarzen Haare waren zu einem Zopf zusammen gebunden und Schwarze Augen blickten aus einem Markanten Gesicht auf das Meer hinaus. "Herr Illidan träumt wohl wieder", flüsterte Shaya und schlich an Ihm vorbei. Chihíro schnurrte.

Kapitel 2. Angriff:
Es war am Mittag des kommenden Tages. Die Sonne erstrahlte alles in einem sanftem Goldgelb. Die meisten Kaldorei schliefen, sie waren eher Nachtaktiv und überließen den Tag lieber den Quel´dorei.
Chihíro schlief noch tief und fest, als ein Lauter Knall dir Ruhe zerriss.
Sie schreckte hoch, ihr Vater Serindas stand in ihrem Zimmer und hievte sie auf seine Arme. Ihr Haus hatte keine Wände, aber durch die Vorhänge erkannte sie das es draußen heller war als wenn nur die Sonne scheinen würde. Wildes Geschrei ertönte von draußen her. "Flieht, sie kommen!" "Sie hat den Brunnen geöffnet!"
Chihíro rieb sich noch die den Schlaf aus den Augen, als ihr Vater mit ihr aus dem Haus ran. Das plötzliche Licht ließ sie alles nur verschwommen sehen, aber es roch nach verbranntem Holz und ein dumpfes Grollen war zu hören und Stimmen, dunkel und aggressiv, wie sie es noch nie gehört hatte. Sie fühlte bei ihrem Vater das er sein Schild auf dem Rücken trug. Dann ließ er sie ab und setzte sie auf etwas weiches. "Sharvina, nimm du sie!" Sie kannte diesen Duft nach Silberblüten. "Mama, was isn los?" "Halt dich fest", keuchte die gelbe Katze. Chihíro krallte sich an ein paar Haarbüscheln fest und ihre Mutter sprintete los. Das war zu viel für sie. So nah sie konnte presste sie sich auf das Fell und wimmerte in sich hinein.

Kapital 3. Nordrassil:
(Wie Wellen die gegen eine Klippe peitschen ertönte der Lärm, der sich anbahnenden Gefahr. Die Menschen und Orks erfüllten tapfer ihr Pflicht und dezimierten die Flut der Dämonen um ein vielfaches. Doch für jeden gefallenen Diener des brennenden Kreuzzuges schienen 2 neue aufzutauchen. Gierig fraßen sie noch im vorbei rennen andere getötete Dämonen, von Ehre oder eigenem Willen keine Spur. Sie alle gehorchten nur Archimonde der mit jedem Schritt Nordrassil immer näher kam.
Der kleine Vorposten der Menschen und der Orks war schon lange gefallen. Ihre Anführer Jaina Proudmoore und Thrall kämpften nun, am höchsten Punkt des Berges Hyjal, mit ihren letzten ihrer Rasse Seite an Seite mit den Nachtelfen, mit Malfurion Stormrage und Tyrande Whisperwind.
Chihíro schaute ruhig zu Shaya.
Shaya wirkte angespannt. Sie hatte ihre Metallcleve fest umklammert. Doch Chihíro kannte diese Haltung ihrer Freundin. Sie wußte wie gut Shaya mit dieser Waffe umgehen konnte. Sie würde gleich mit ihr in den direkten Nahkampf gehen und auf ihre Teamfähigkeit hoffen, die sie seit Jahren perfektioniert hatten.
Dann ertönte das Horn. Die ersten Dämonen erklommen die Anhöhe.
Jeder hatte seinen Part. Die Bogenschützen begannen, schoßen eine Salve nach der anderen ab. Blitze zuckten aus Wolken auf die Angreifer hinab.
Aber wie Chihíro schon vorher bemerkte, für jeden Gefallenen kamen 2 neue. Dann bekamen er und alle anderen Nahkämpfer das Zeichen zum Angriff. Sie hatte bereits alle Hände voll zu tun andere Elfen, Menschen und Orks am Leben zu erhalten, doch mit einem Satz verwandelte sie sich in eine große Schattenkatze und stürmte auf die Dämonen zu und hatte schon ein paar Guhle im Blick. Wütend und wie in Rage sprang sie einen Feind an und zerfetzte den Körper. Als Sie sich 3 Feinden gegenüber stand wechselte sie blitzschnell in ihre Bärengestalt und schlug alle 3 mit einem Pranken hieb aus dem Weg. Doch Sie musste auf passen das sie als Bär ein zu großes Zeil bot und wechselte schnell in die Katzengestalt zurück.
Ein paar Meter weiter sah Sie einen anderen Elfen schwer blutend am Boden liegen. Schnell wechselte sie in ihrer Kaldoreiform und murmelte einen Heilzauber. Doch in der Ursprünglichen Elfenform war sie angreifbar was auch ein Dämonenhund, ein Schleicher, erkannte. Noch bevor sie die Formel zu ende gesprochen hatte sprang der er auf Chihíro zu. Sie musste ihre Formel unterbrechen und packte den anfliegen Hund an seinen seltsamen Fühlern. Doch der Schwung war zu stark und so riss es sie rücklings auf den Boden, immer noch die Fühler gegriffen. Zähne schnappten nur wenige cm vor ihrem Gesicht. Dann flog ein Metallischer gegenstand an ihr vorbei und Sie bemerkte das sie nur noch den Kopf des Schleichers in den Händen hielt. Das Metall, eine Cleve, erreichte wieder ihren Besitzer. Shaya. Chihíro sprang auf, denn diesmal hatte es ein Guhl auf ihre Freundin abgesehen. Mit weiten Schritten und schwingenden Armen rannte das Monster auf Shaya zu. Shaya bemerkte dies nicht da sie mit dem Rücken zum Guhl stand und gerade mit einer anderen Bestie beschäftigt war. Als Druide spürte sie die Umwelt um sich herum, sie fühlte die Schmerzen jeder Wurzel Nordrassils und auch die dabei aufkeimende Wut. Sie brauchte nicht lange überlegen und bat in Sekunden Bruchteilen die Natur ihr zu helfen und tatsächlich , noch bevor der Guhl Shaya erreichen konnte um schlungen wuchernde Wurzeln seinen ganzen Körper und zerdrückten ihn. Die Natur kannte sowas wie Hass nicht, da war sich Chihíro sicher, dennoch spürte sie die Erleichterung des Baumes. Die Natur wollte helfen, sich selbst von der Verdammnis zu befreien und so sprach sie noch einmal zu ihr. Und wieder stoben Wurzeln aus dem Boden und umklammerten mehrere Dämonen. Shaya erkannte dies und warf ihre Cleve. Die Dämonen waren geschickt am Boden gefesselt, den die Cleve musste nur einen großen Bogen fliegen um alle Feinde tödlich zu treffen. Die Dämonen fielen zu Boden und die Wurzeln zogen sich zurück.
Doch dann tauchte Archimonde selbst auf. Mit großen wuchtigen Schritten ging er auf den Baum zu und ob Freund oder Feind begrub er alles unter seinen Hufen. Von der Massigen Gestalt Archimonses abgelenkt bemerkte Shaya die Monstrosität nicht, die auf sie zu schwankte. In letzter Sekunde konnte sie einen wuchtigen Hieb abblocken, wurde aber von der Kraft durch die Luft geschleudert und prallte vor dem Monster auf und blieb bewußtlos liegen. Blaue Lichter zuckten und Chihíro erkannte das einige Menschen 2 kleine Portale geöffnet hatte um zu fliehen, dann sah sie ihre Freundin am Boden liegen. Schnell war sie wieder ein Bär und mit einem mächtigen Pranken hieb schlug sie der Monstosität den Kopf ab. Wieder als Katze biss sie Shaya in den Lederwams und rannte Richtung Portal. Sie Sonne war grade hinter den letzten Baumwipfeln verschwunden, das war ihr Zeichen. Doch dann waren aufeinmal 3 Dämonen über ihr und rissen sie zu Boden. Sofort war Sie wieder in Bärengestalt und schüttelte die Angreifer ab und mit der Rückseite ihrer Tatze schlug sie Shaya durch das Portal, doch die Dämonen waren sofort wieder da und rissen ihre Klauen in ihr dickes Fell. Mir wilden Gebrüll schlug sie um sich, doch es kamen immer mehr und irgendwann war die Überzahl zu Groß.

Auf der anderen Seite des Portals kam Shaya wieder zu sich. Sie lag auf hartem Stein. Stein den sie nicht kannte. Menschen liefen wild umher, stützten verwundete oder trugen tote Mitstreiter. Sie wußte nicht wie sie hier hin gelangt war. Das sah nicht wie Kalimdor aus. Hier war kein Baum den sie verteidigten. Dann suchten ihre Augen Chihíro. Sie wollte auf stehen aber ihr rechter Fuss schien gebrochen. Sie hiefte sich an einer Stange hoch aus der am oberen Ende das Licht einer Kerze schien. Die Sonne war bereits untergegangen und die leichte Dämmerung waren eine Wohltat für ihre Augen. Ihre Augen huschten durch die fremde Gegend und in mitten dem ganzen Getümmel schlich etwas Dunkles über den Boden.
Eine große dunkle Katze. Chihíro trottete schwer verwundet und etwas orientierungslos über die Steine, bis sie Kraftlos zusammenbrach und liegen blieb. Shaya nahm alle ihre Kraft zusammen und humpelte auf ihrem linken Bein zu ihrer Freundin. Weinend ließ sie sich neben der Katze nieder und umarmte ihren Hals. Chihíro öffnete die Augen und leckte ihr kurz die Wange. "Meine Wachkatze", schluchzte Shaya und kraulte ihr den Kopf. Chihíro schnurrte.

Kapitel 4. Die Stadt:
Die Welt war im Umbruch. Neue Städte wurden errichtet und so kamen Chihíro und Shaya und andere Brüder und Schwestern in eine kleinen Notdurft unter, die sich bald zu einer kleinen Metropole ausbaute.
In einer stürmischen Nacht saß Chihíro auf einer Gebirgskette, Die Stadt, in der sie die letzten 3 Jahre verbracht hatte hinter sich, das weite schwarze Meer vor sich. Es schien ihr gar nicht so lange her als sie noch von einer anderen Seite auf Meer hinaus schaute. Dieser tragische helle Tag als beide Kontinente entstanden. Als es den Einen in Zwei zerriss. DIe Wellen peitschten gegen die Klippen und ein nasser Wind fegte ihr durch die Haare. Für einen kurzen Augenblick hörte sie das Grollen von Dämonen, als ob sie das Gebirge hinauf laufen würden. Vor ihrem inneren Auge sah sie wie eine Haufen Guhle den Weg auf die Gebirgskette bahnten und waren im nächsten Augenblick auch schon wieder verschwunden. Chihíro stand auf und atmete tief ein. Sie schaute auf die Stadt nieder. Trotz des Windes sah sie noch einzelne Menschen auf den Straßen. In den Gasthäusern brannte Licht, es wurde gefeiert. Diese Menschen. Ein zähes Volk. Hinter dicken Mauern welche sie selbst bauten. "Ja", dachte Chihíro " Stormwind ist ein guter Name!"

Kapitel 5 Aufbruch:
Am nächsten Morgen hatte sich das stürmische Wetter gelegt, auch wenn über die Berge immer noch eine kalte Brise blies. Nun war es Morgen und die Straßen wurden von einem regen Treiben erfüllt. Sogar die Nachtelfen die sich an einen neuen Tagesrhytmus gewöhnt hatten gingen ihren Geschäften nach. Ein Sonnenstrahl kitzelte Chihíro an der Nase und sie erwachte in ihrem Bett aus Tuch und Daunenfedern. Dann mit einem Knall flog die Tür auf und Shaya stürmte ins Zimmer, sprang zu Chihíro aufs Bett und packte sie mit funkelnden Augen an den Schultern.
"Sie haben einen Baum gepflanzt, Chi. Einen Baum", rief sie aufgeregt.
"Was, wie, was für ein Baum", stotterte Chihíro verdutzt.
"Teldrassil", antwortete Shaya "Die Druiden haben einen Baum gepflanzt, nördlich der Küste von Kalimdor, auf einer Insel. Er ist riesig. Durch ihre Zauber soll er bereits die höchsten Bäume überragen. Sogar eine Stadt soll im Geäst erbaut wurden sein. Eine Elfenstadt"!
"Woher weißtu das alles?"
"Ein Bote kam vorhin an. Er sagte er kam mit einem Schiff von Kalimdor, Sie haben eine Route gefunden dem Malstrom zu umgehen. Sie bauen grade einen Hafen und auf Kalimdor wird auch einer gebaut. Eine Verbindung wird entstehen. Und Jaina Prodmoore persönlich wird gleich alle die wollen nach Darnassus porten!"
"Darnassus?"
"Darnassus, die Stadt. Unsere Stadt. Man soll da nur per Magier hoch kommen. Huuu das ist doch Wahnsinn", schrie Shaya und sprang wieder aus dem Zimmer und verschwand im Gang. Es schepperte. Sicher hatte Shaya wieder eine Magd über den Haufen gerannt. Chihíro hielt kurz inne und überlegte. "Eine neue Heimat also!" Sie grinste, dann warf sie sich in ihre Ledertracht, packte ihre Sachen und folgte Shaya in den Gang, wo eine tatsächlich eine Magd damit beschäftigt war eine Flüssigkeit vom Boden aufzuwischen. Sie rannte um den kleinen Mondbrunnen herum wo sich bereits andere Nachtelfen eingefunden hatten. Eine leichte Nervosität lag in der Luft. "Was is", frage sie einen anderen jungen Elf mit langen weißen Haaren. "Jaina Proudmoore hätte schon vor 10 Minuten hier erscheinen müssen!" Doch der Elf hatte den Satz grade zu Ende gesprochen als sich ein Blauschimmernder Kreis nur einen Fuß breit über dem Mondbrunnen auftat und Jaina Proudmoore heraus gestolpert kam und im Wasser landete. Mit großen Schritten watete sie aus dem Brunnen, bis zu den Knien klitschnass. Aber das schien sie nicht zu stören. Ein Wache lief zu ihr und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Währenddessen starrten bereits einige Elfen, darunter auch Shaya, auf das Portal über ihrem Brunnen.
Jaina Proudmoore lies es sich aber nicht nehmen noch eine dankes Rede an jene zu halten, die mit halfen diese großartige Stadt auf zu bauen. Dann ließ sie die Elfen passieren und bedankte sich bei jeden einzelnen bevor sie das Portal betraten. Als die Magierin in Chihíros Augen schaute, legte Chihíro all ihre Güte in ihren Blick, da sie wußte das Worte nicht das ausdrücken konnten was sie dachte. Dann betrat auch sie das Portal.

Kapitel 6 Teldrassil:
Als sie das Portal wieder verließ, stand sie mit dann anderen Elfen an einem kleinen Steg. Sie schaute auf das Meer hinaus und konnte sich nicht vorstellen das sie wieder auf der anderen Seite war."Kalimdor", fragte sich Chihíro. Purpurfarbende Blätter an den Bäumen und ein kleines Haus nur aus Holz gebaut überzeugten sie noch nicht. Dann sah sie einen Baum der auf seinen Wurzel zu stehen schien und unter den Wurzeln leuchtete ein schwaches lila Licht. Eine Schildwache in einen recht neuen Look begleitete die anderen Elfen in das Licht, doch sobald sie das Licht berührten, verschwanden sie. Eine weiter Schildwache deutete an ihr zu folgen. "Sag mal, ich habe mir den Baum etwas größer vorgestellt", sagte sie verwundert zur Wache. "Schwester, was habt ihr für einen Umgangston", antwortete die Wache etwas schroff und musterte Chihíro von Kopf bis Fuss, als ob sie sich vergewissern wollte sie wirklich noch eine Nachtelfe war, "ihr habt wohl zu lange bei den Menschen verweilt!
Aber ich kann euch beruhigen. Ihr steht direkt vor Teldrassil, schaut nach oben!" Und tatsächlich. Sie hatte es für eine Gebirgswand gehalten aber es war ein Stamm und absurd riesige Äste wuchsen aus ihm. Sie warf den Kopf ins Genick und bewunderte den Anblick eines wuchernden Geästs.
Dann betrat auch sie das Licht.

Kapitel 7 Neue Heimat?
Es verging ein weiteres Jahr. Chihíro hockte auf einem Moosbewuchterm Ast und schaute auf den Al´Amethsee hinab, nur wenige Meter von Ihrer kleinen Holzhütte entfernt. Es hatte sich viel getan, aber wie sie erkennen musste nicht zum Besseren. Bevor sie Teldrassil als ihre neue Heimat ansah hatte sich hier eine blühende Flora und Fauna entwickelt, doch die Verderbnis, der Dämonen, die Verseuchung hatte Einzug gehalten.
Zwar dachten alle das sie hier oben sicher wären. Aber die Bedrohung durch die Brennende Legion betraf bald ganz Kalimdor. Und so wurden viele friedfertige Tiere Aggressiv, Die Furbolgs verloren allmählich den Verstand und Pflanzen verwelkten oder mutierten.
Dann wichen ihre Gedanken ab. Wieder zudem was die Schildwache einst zu ihr sagte. Ob sie zulange unter den Menschen geweilt hatte und wo ihre neuerliche Art sich auszudrücken her kam. Tatsächlich musste sie zugeben das sich ihre Ausdrucksweise stark verändert hatte aber nicht durch die Menschen. Viel mehr durch die Zwerge die in Stormwind sich ein eigenes Viertel aufbauten und mit Hilfe der Gnome sogar eine "Untergrundbahn" bauten. Sie hatte sich nie getraut damit zu fahren, ließ sich aber sagen das sie direkt in die Stadt der Zwerge führen solle. Dennoch beobachtete und half sie gerne den Zwergen bei ihrer Arbeit und feierte und trank mit ihnen. Bei dem Gedanken an ihren ersten Humpen Met fühlte sie ein leichtes unwohl sein in ihrer Magengegend, dennoch konnte sie nun behaupten das sie trinkfest war. Den Gedanken an ihren ersten Blackout verdrängte sie ganz schnell wieder. Sie fühlte sich Rastlos, schon seit sie hier angekommen war. Shaya gefiel es hier sehr gut. Als die Verderbnis langsam von Teldrassil besitz ergriff und einige Elfen von ein paar Tieren angegriffen wurden, wurde "die Nachtwache gegründet". Shaya meldete sich sofort freiwillig und wurde für das Gebiet rund um den Al´Amethsee eingeteilt, womit sie auch recht zufrieden schien. Chihíro erhob sich und schaute noch mal auf den See hinab und auf das weite Grün.
"Und das soll meine neue Heimat sein", fragte sie sich "Nein, meine Heimat ist da draußen!" Menschen, Zwerge, Gnome, Orks und Trolle. Die Welt da draußen bot soviel und vieleicht gab es eine Möglichkeit die Welt von den Dämonen zu säubern. Ihr gefiel der Gedanke. Sie sprang von dem Ast und rannte zu ihrer Hütte. Viel konnte sie nicht mit nehmen. Sie hatte ein paar Stöcke mehr als recht zu einem Großen zusammen gebunden. Trachten hatte sie nicht viel, aber sie entschied sich für eine Robe aus feinen Blättern, wie es einer Druiden würdig war. Außerdem noch etwas Obst und etwas Wasser, welches sie in einen kleinen Sack stopfte. Dann verließ sie den Ort den ihre Mitbewohner Liebevoll "Stardust" nannten. In der Nähe eines kleinen Gasthauses kniete Shaya an einer Anhöhe und beobachtete den See.
Chihíro kniete sich neben sie. "Du gehst?", fragte Shaya. "Ja", antwortete Chihíro. Shaya starrte auf den See, als ob sie dort nach den Worten suche die sie erwidern konnte. Dann schaute sie Chihíro mit feuchten Augen an.
"Ich werde dein Schnurren vermissen", sagte Shaya dumpf und der Klos im Hals war deutlich zu hören. Sekunden später schaute sie wieder in große gelbe Katzenaugen. Sie fuhr der Katze durch das samtweiche dunkle Fell und kraulte ihrer Freundin den Nacken. Chihíro schnurrte.
Dann mit einem Satz sprang die Katze auf, packte den Beutel mit den Zähnen und rannte in den Wald, vom See weg. Shaya blickte nicht zurück, sie wußte das sie sich wiedersehen würden. Auch Chihíro konnte nicht zurück blicken, sie lief nur. Sie lief den Weg entlang und etwas später erreichte sie ihr Ziel. Sie verwandelte sich zurück, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und packte ihren Stab. Dann ging sie mit stolzen Schritten auf ein paar Balken zu die wie ein Tor zusammen gesetzt waren. 4 Schildwachen standen vor dem Tor. Weit im Hintergrund erblickte sie eine großen Baum und einen See. Die Schildwachen schauten sie an, sagten aber nichts. Hinter dem Tor befand sich "Shadowglen", der Ausbildungsort für die Elfen die sich in den Dienst in der Allianz verpflichten wollten, denn nur so bekam man die Erlaubnis Teldrassil zu verlassen. Nun würde sie das werden was sie immer werden wollte, eine vollwertige und starke Druidin...                                                                                   

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Chrischan
Bin ein großer Fan von Hörbüchern weil meine Augen mich auch gerne mal langfristig am lesen hindern

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Chrischan Re: - Als ich das schrieb war das auch nur für die Leser meiner Gilde gedacht. Für die Augen eines nich kenners nicht wirklich geeignet^^

Zitat: (Original von Kenshin am 18.06.2011 - 16:48 Uhr) Da habe ich mir doch erstmal diese Geschichte geschnappt da ich diese in einem Zug lesen konnte^^

Erstmal war es witzig viele bekannte Namen wieder zu hören ( habe vor einigen Jahren mal Warcraft 3 gespielt^^ ), auch wenn ich mit den meisten nur noch wenig verbinden konnte. Am Anfang haben mich die kleinen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln ein bisschen verwirrt und ich brauchte einen Moment um nach dem Überfall auf das Dorf die neue Schlacht im dritten Kapitel zu realisieren.
Schön beschrieben fand ich die Druidenfähigkeiten, dass sie die Macht hat Wurzeln um die Dämonen zu schlingen, allerdings hätte ich für alle Leser, die nicht so Warcraft/WoW sicher sind noch ein paar mehr Beschreibungen eingefügt ( keine Ahnung ob sich jeder Leser etwas unter "Monströsität" vorstellen kann ).
Allgemein haben meine bescheidenen Erinnerungen an die Welt aus Warcraft kaum ausgereicht um alles zu verstehen, weshalb ich mich über den einen oder anderen erklärenden Nebensatz gefreut hätte.

Alles in allem klingt das ja auch eher nach einem langgestreckten Prolog und als würde die richtige Geschichte erst anfangen, wenn Chihiro ihre Ausbildung zur Druidin vollendent hat.

Einige Wörter haben mich leicht gestört:
cm ( das würde ich aussschreiben )
oder
" eine Schildwache in einem recht neuen Look" ( das klingt finde ich zuu umgangsprachlich, Ausrüstung oder Kleidung hätten da besser gepasst )

Soviel einfach mal zu meiner ganz subjektiven Meinung

lg Kenshin

Vor langer Zeit - Antworten
Kenshin Da habe ich mir doch erstmal diese Geschichte geschnappt da ich diese in einem Zug lesen konnte^^

Erstmal war es witzig viele bekannte Namen wieder zu hören ( habe vor einigen Jahren mal Warcraft 3 gespielt^^ ), auch wenn ich mit den meisten nur noch wenig verbinden konnte. Am Anfang haben mich die kleinen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln ein bisschen verwirrt und ich brauchte einen Moment um nach dem Überfall auf das Dorf die neue Schlacht im dritten Kapitel zu realisieren.
Schön beschrieben fand ich die Druidenfähigkeiten, dass sie die Macht hat Wurzeln um die Dämonen zu schlingen, allerdings hätte ich für alle Leser, die nicht so Warcraft/WoW sicher sind noch ein paar mehr Beschreibungen eingefügt ( keine Ahnung ob sich jeder Leser etwas unter "Monströsität" vorstellen kann ).
Allgemein haben meine bescheidenen Erinnerungen an die Welt aus Warcraft kaum ausgereicht um alles zu verstehen, weshalb ich mich über den einen oder anderen erklärenden Nebensatz gefreut hätte.

Alles in allem klingt das ja auch eher nach einem langgestreckten Prolog und als würde die richtige Geschichte erst anfangen, wenn Chihiro ihre Ausbildung zur Druidin vollendent hat.

Einige Wörter haben mich leicht gestört:
cm ( das würde ich aussschreiben )
oder
" eine Schildwache in einem recht neuen Look" ( das klingt finde ich zuu umgangsprachlich, Ausrüstung oder Kleidung hätten da besser gepasst )

Soviel einfach mal zu meiner ganz subjektiven Meinung

lg Kenshin
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