Gedichte
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"Angebot"
Veröffentlicht am 05. April 2009, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
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Lass uns auseinander gehn,

Jeder nimmt, was er gebracht,

Unsre Zeit war wunderschön,

Trennung vor der Niedertracht.

 

Lass uns lösen unsren Bund,

Wenn das Herze böse schweigt,

Eis wächst bis zum Seelengrund,

Kühles Ich wird nun  gezeigt.

 

Lass uns sterben vor dem Tag,

Süßes Gift tropft aus dem Glas,

Danke ich zum Abschied sag,

Dann werd’ ich vom Tode blass.

 

(c) Rajymbek 04/2009

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Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Gerbera Re: Re: Was ist das denn -
Zitat: (Original von Rajymbek am 07.04.2009 - 12:53 Uhr)
Zitat: (Original von Gerbera am 05.04.2009 - 18:53 Uhr) für ein Angebot?
Ich versteh nicht.
Liebe Grüße Helga
Gut gesagt Roland
LG Helga

Nicht alles, was wir lesen, müssen wir verstehen. Und alles, was wir nicht verstehen, muss uns auch keine Sorgen bereiten, liebe Helga.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ich wünschte, -
Zitat: (Original von Phantasus am 06.04.2009 - 16:31 Uhr) Liebende, die sich auseinander leben, würden Deinen so gut gestalteten***** Rat beherzigen, Roland.
Verspätet, aber nicht weniger herzlich alles Gute für die "Reimwerkstatt"
Ekkehart


Vielen Dank, Ekkehart, sowohl für die Glückwünsche als auch für die fünf Sterne.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Habe Dir eine PN -
Zitat: (Original von 3balmers am 05.04.2009 - 22:49 Uhr) geschrieben dazu Roland
LG Karin


Danke, liebe Karin.
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Was geht denn in deinem Kopf vor? -
Zitat: (Original von Janara am 05.04.2009 - 21:09 Uhr) Ich sehs wie Gunda -
Will mir so gar nicht gefallen, reimtechnisch aber supi.
LG
Jana


Ihr solltet nicht alles persönlich nehmen, was der Dichter so schreibt. Dichtung und Wahrheit - dazu hat Goethe bereits genug gesagt.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Nun -
Zitat: (Original von ulla am 05.04.2009 - 20:56 Uhr) ich kann diesen Text nicht richtig interpretieren
Lass uns auseinander gehen... und dann
lass uns sterben vor dem Tag...
meiner Meinung nach vereint doch erst recht der gemeinsame Tod
starke Zeilen
lg
ulla


Das löass ich einfach mal so stehen, liebe Ulla. Danke für deine netten Worte.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Trennung ... -
Zitat: (Original von Gunda am 05.04.2009 - 20:21 Uhr) ... vor der Niedertracht ...
Ja, so sollte es sein, wenn das Ende unausweichlich scheint. Warum aber das Angebot eines gemeinsamen Sterbens - warum nicht der Versuch, ohne böse Schwingungen getrennt voneinander weiterzuleben? Eigentlich ist das Angebot des LyrIchs doch mehr eine Drohung als ein Angebot, oder? Für mich sagt das LyrIch aus: Eher "biete ich dir an", mit dir gemeinsam in den Tod zu gehen, als dass ich dich freigebe ...?

Oder liege ich mit meiner Interpretation total daneben?

Lieben Gruß
Gunda


Nur ungern möchte ich deine Interpretation inpretieren. Nur so viel: Manchmal kann man nicht miteinander leben aber auch nicht ohne einander. Verstehst'? Vielen Dank, dass du dir so viele Gedanken gemacht hast.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: schlimm wenn alles schöne vergessen ist -
Zitat: (Original von Tilly am 05.04.2009 - 20:08 Uhr) und man den anfang vom ende spürt und versucht es aufzuhalten..
gehen lassen..

thomas




Danke für deine netten Worte, Thomas.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Was ist das denn -
Zitat: (Original von Gerbera am 05.04.2009 - 18:53 Uhr) für ein Angebot?
Ich versteh nicht.
Liebe Grüße Helga


Nicht alles, was wir lesen, müssen wir verstehen. Und alles, was wir nicht verstehen, muss uns auch keine Sorgen bereiten, liebe Helga.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Angebot ... -
Zitat: (Original von MarianneK am 05.04.2009 - 18:48 Uhr) Es ist besser man trennt sich bevor die Gedanken in zerfressenden Gift sich wandeln, denn so hatte ich damals mich entschieden. Besser es bleibt die Sehnsucht in einen, als Hass.

Lieben Gruß Marianne


Hass ist ein serh schlechter Ratgeber, das musst ich am eigenen Leibe erfahren. Wer die wahre Liebe in sich trägt, ist zum Hass (wie im biblischen Sinne) nicht fähig. Danke Marinne.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ein wunderbares Gedicht -
Zitat: (Original von mozimi am 05.04.2009 - 18:27 Uhr) welches schmerzlich anrührt...
und doch den ganzen Kern der Beständigkeit in sich trägt...
den Kern des Wandels...
wir leben den Wandel, haben keine Alternative und es kann so fürcherlich schmerzen...
zu Fall kommt ein ICH, welches sich selbst zur Beständigkeit erklärte, Gottähnlich...
Die Berichte sind voll, von Mythen und Erzählungen.
Ein wahrhafter Frühlingstext, der die Gewalt des Wandels so unvergleichlich, unaufhaltsam schildert...
Ein Text mit Klarheit und entschiedenem Angebot, der trotz allem bewahrt...
Stark!!
GLG Uwe


Ich finde es großartig, wenn ich dich mit meinen Zeilen zu solchen Betrachtungen hinreißen konnte. Ich für mein Teil, habe einem Gefühl Ausdruck verliehen und es freut mich, wenn ich damit zum Denken anregen konnte. Danke, Uwe.

LG Roland
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