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Gedanken zur Jahreszeitenwende - eines meiner ältesten Werke

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"Gedanken zur Jahreszeitenwende - eines meiner ältesten Werke"
Veröffentlicht am 31. März 2009, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

einer der auf dem Weg ist ...
Gedanken zur Jahreszeitenwende - eines meiner ältesten Werke

Gedanken zur Jahreszeitenwende - eines meiner ältesten Werke

Gedanken an der Jahreszeitenwende 

Der Sommerkelch ist bis zur Neige geleert,
ein Lied verklingt,
ein letztes Wort verhallt. 

Nebel senkt sich über Täler, Wälder, und Menschen.
Blätter wirbeln,
Drachen steigen. 

Vergangenes jagt vorüber,
Sommer, Urlaub - eine schöne Zeit.
Verjährt, vergangen, doch
nicht vergessen. 

Bilder der großen Stadt,
ihr Gesicht, ihre Hände
ziehen durch meine Gedanken.
Warum ist das schon Gestern? 

Letzte, warme Sonnenstrahlen durchstoßen den Nebel,
ein Zipfel,
ein Glückshauch Sommerwind weht vorbei.
Abends senkt sich Stille und Kälte über die Stadt
und auch über mich. 

Ein Weg durch die Nacht.
Stumm sehen Laternen auf feucht glänzende Asphaltbänder.
Ein Blatt,
der Wind treibt es vorüber,
es hat keinen Halt mehr. 

Mich treibt die ewige Zeit,
der Alltag.
Nirgends, aber auch nirgends ist ein Verweilen. 

Ein Tag wird von einem anderen abgelöst,
auf ein Jahr folgt ein neues. 

Frühling, Sommer, Herbst und Winter
folgen aufeinander.  
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Boris
einer der auf dem Weg ist ...

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Gunda Re: Re: Ich denke ... -
Zitat: (Original von Boris am 01.04.2009 - 08:57 Uhr) den Text habe ich mit 18 geschrieben - ich war schon immer etwas melancholisch veranlagt...

Danke JFW
Zitat: (Original von Gunda am 31.03.2009 - 20:53 Uhr) ... das sind keine GEdanken, die man hat, weil man zu sehr eingespannt ist (wie Thomas wohl vermutet), sondern einfach, weil einem, je älter man wird, das Vergehen der Lebenszeit immer deutlicher wird ... Jedenfalls habe ich deine Zeilen so verstanden, Jürgen.

Lieben Gruß
Gunda


*laut*lach* ... ich hatte wirklich angenommen, der sei aktuell entstanden

Vor langer Zeit - Antworten
Boris Re: ein schöner Text - da sind wir uns einig!!!!!!!!

Danke und LG Boris
Zitat: (Original von mozimi am 31.03.2009 - 21:39 Uhr) mit einem Schuß Melancholie, aber das muß wohl so sein...
das gibt dem Thema die rechte Würze...!
stark!
LG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
Boris Re: warst oder - der Text entstand 1969!!!!!!!!


LG Boris
Zitat: (Original von Tilly am 31.03.2009 - 19:59 Uhr) bist du beruflich so doll eingespannt?

nie zeit? für heimat finden?
Vor langer Zeit - Antworten
Boris Re: Ich denke ... - den Text habe ich mit 18 geschrieben - ich war schon immer etwas melancholisch veranlagt...

Danke JFW
Zitat: (Original von Gunda am 31.03.2009 - 20:53 Uhr) ... das sind keine GEdanken, die man hat, weil man zu sehr eingespannt ist (wie Thomas wohl vermutet), sondern einfach, weil einem, je älter man wird, das Vergehen der Lebenszeit immer deutlicher wird ... Jedenfalls habe ich deine Zeilen so verstanden, Jürgen.

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
mozimi ein schöner Text - mit einem Schuß Melancholie, aber das muß wohl so sein...
das gibt dem Thema die rechte Würze...!
stark!
LG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Ich denke ... - ... das sind keine GEdanken, die man hat, weil man zu sehr eingespannt ist (wie Thomas wohl vermutet), sondern einfach, weil einem, je älter man wird, das Vergehen der Lebenszeit immer deutlicher wird ... Jedenfalls habe ich deine Zeilen so verstanden, Jürgen.

Lieben Gruß
Gunda
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Tilly warst oder - bist du beruflich so doll eingespannt?

nie zeit? für heimat finden?
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