Kurzgeschichte
Das wirkliche Leben der stolzen Pendeluhr - Dieter Battisti

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"Pendeluhr, stolz, Geschichten erzählen, Küchengeräte, vom Leben erzählen"
Veröffentlicht am 11. Juli 2026, 8 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
© Umschlag Bildmaterial: Pixabay
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Über den Autor:

Hallo! Mein Name ist Dieter, und ich bin 73 Jahre jung. Das schreiben von Kurzgeschichten aus dem nicht mit Puderzucker bestreuten Leben, als E-Book, vertreibt mich aus meiner Hängematte. Täglich lerne ich im zarten Greisenalter dazu.
Pendeluhr, stolz, Geschichten erzählen, Küchengeräte, vom Leben erzählen

Das wirkliche Leben der stolzen Pendeluhr - Dieter Battisti

das wirkliche leben der stolzen pendeluhr

Das wirkliche Leben der stolzen Pendeluhr In einer kleinen, gemütlichen Küche lebte eine Pendeluhr namens Pendelia. Sie hing stolz an der Wand und tickte in einem gleichmäßigen Rhythmus, während sie die Zeit maß. Pendelia war nicht nur eine gewöhnliche Uhr; sie hatte einen ganz eigenen Charakter und eine geheime Leidenschaft: das Geschichtenerzählen. Eines Tages, als der Staubsauger und die Mikrowelle eine hitzige Diskussion über die besten Aufwärmzeiten führten,

beschloss Pendelia, ihre eigene Geschichte zu erzählen. >Hört mal zu, ihr lieben Haushaltsgeräte!<, rief sie mit ihrer melodischen Stimme. > Ich möchte euch von meinem Leben erzählen!< Die anderen Geräte schauten neugierig auf. Der Kühlschrank, der immer ein bisschen geheimnisdurstig war, stellte seine Tür einen Spalt weit auf, um besser zuzuhören. Der Geschirrspüler, der stets für Ordnung sorgte hielt inne und ließ das Wasser in seiner Kammer stillstehen. > Ich bin nicht nur eine Pendeluhr,<

begann Pendelina stolz. > Ich bin eine Zeitreisende im Sternmantel! Seht ihr, ich habe die Fähigkeit, die Zeit zu messen, aber auch, Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen. Ich habe jede Minute und jede Sekunde der letzten Jahre erlebt. Von der ersten Tasse Kaffee am Morgen bis zum letzten Stück Kuchen am Abend, ich habe alles beobachtet!< Die Mikrowelle piepste begeistert: < Und was hast du über uns gelernt?< > Oh viel<, antwortete Pendelia mit einem schelmischen Grinsen. > Der Staubsauger hatte einen

unbändigen Freiheitsdrang. Er liebte es, die Ecken der Küche zu erkunden, wo die anderen Geräte nie hinkommen. Und der Touster, na ja, der hat eine blütenbunte Persönlichkeit-immer fröhlich und bereit, das Frühstück aufzupeppen!< Die anderen Geräte lachten und nickten zustimmend. Der Touster schob sich ein bisschen nach vorne und rief:> Ich kann nicht anders, ich bin einfach ein Toust-Optimist!< > Aber am meisten bewundere ich die Fellnase, die hier manchmal umherstreift,< fuhr Pendelina fort. Sie hat die Freiheit überall hinzugehen, wo

sie will. Ich beobachtete sie so oft, wie sie mit ihrem geheimnisvollen Blick die Welt außerhalb des Fensters betrachtete. Sie ist der Inbegriff von unabhängigkeit!< Die Küchengeräte waren ganz fasziniert von Pendelinas Erzählungen. Der Geschirrspüler, der immer ernst war, begann zu schmunzeln. > Das Leben als Haushaltsgerät war wirklich spannend, wenn man es aus deiner Perspektive betrachtete. Vielleicht sollten wir alle unsere Geschichten teilen!< > Ja!<, rief der

Kühlschrank. < Wir könnten eine Geschichtennacht veranstalten!< Pendelina lächelte und nickte. > Das wäre großartig! Jeder von uns hatte seine eigene Geschichte zu erzählen. Last uns die Zeit nutzen, um einander besser kennenzulernen. Denn auch wenn wir verschiedene Aufgaben haben, sind wir alle Teil dieser wunderbaren Küche.< Und so begann eine neue Tradition in der kleinen Küche. Jeden Abend, wenn die Sonne unterging, und die Lichter gedimmt wurden, versammelten sich die Haushaltsgeräte, um Geschichten zu

erzählen. Pendelina führte die Runde an und die anderen Geräte folgten ihrem Beispiel, jeder mit seinem eigenen Charme und seiner eigenen Persönlichkeit. So lebten sie glücklich und zufrieden, während die Zeit weiter tickte und die Geschichten unendlich wurden. ENDE Im Juli 2026

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Emser
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Mein Name ist Dieter, und ich bin 73 Jahre jung. Das schreiben von Kurzgeschichten aus dem nicht mit Puderzucker bestreuten Leben, als E-Book, vertreibt mich aus meiner Hängematte. Täglich lerne ich im zarten Greisenalter dazu.

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