Gedichte
Die Sonnenuhr

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"Die Sonnenuhr"
Veröffentlicht am 27. Mai 2026, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Iakov Kalinin - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich bin kein finstrer Künstler, kein düsterer Lyriker, nur ein schlichter Dichter.
Die Sonnenuhr

Die Sonnenuhr

Es schleicht vom Auge unbemerkt ein Schatten,

entlang an Latten trennt er helle Stellen. Die dunklen Stellen sind die aktuellen, die Grellen sind die Höhen, die wir hatten, die Bäume, die aus Träumen sich erhoben und deren Krone bis zum Himmel reicht. Sie wachsen immer noch empor, vielleicht in eine heitre Welt, bis ganz nach oben, bis steile Sehnsucht sich an Wolken bricht. Abrupt erlischt das Licht: Der Schatten gleicht der ganzen Nacht. Die Zeit, sie übt Verzicht, ihr Schaffen einem tiefen Schlafe weicht. Geduldig warten wir aufs Morgenlicht und Schatten, die von Schöpfers Stab geeicht.



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sorrynocoffee
Ich bin kein finstrer Künstler,
kein düsterer Lyriker,
nur ein schlichter Dichter.

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Apollinaris :O)
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