Kurzgeschichte
Wenn du das liest

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"Ein Zettel. Eine Warnung. Und plötzlich hört die Dunkelheit zu."
Veröffentlicht am 21. Mai 2026, 10 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe. I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I ...
Ein Zettel. Eine Warnung. Und plötzlich hört die Dunkelheit zu.

Wenn du das liest

WEnn du das Liest




Für einen besonderen Leser. Danke für deine jahrelange Treue und dafür, dass du meine Geschichten begleitet hast. Diese Geschichte ist mein kleines Dankeschön. Pamola Grey





Sp 118 Thema: Wenn ich das gewusst hätte Vorgabewörter: filigran, piesacken, Kokolores, Fisimatenten, blümerant, allenthalben

Wenn ich das gewusst hätte Mike stand vor dem Haus und sah einen Moment zu lange nach oben. Dritter Stock. Altbau. Dunkle Fenster. Er schob den Gedanken beiseite und holte die letzten Umzugskisten aus dem Auto. Als er zurückkam, sah er ihn. Den Zettel

am Scheibenwischer. Er zog ihn heraus und überflog die filigrane Schrift. Willkommen zu Hause. Mehr stand dort nicht. Er steckte ihn ein und trug die Kisten ins Haus.

Die Wohnung lag im dritten Stock.

Der Flur roch nach kaltem Stein und Feuchtigkeit. Im Haus knackte das Holz, als würde es auf jedes Geräusch reagieren. Mike schloss die Tür hinter sich. Der Klang hallte zu lange nach. Dann veränderte sich die Luft. Nicht plötzlich. Eher, als würde sie schwerer werden.

Mike blieb stehen. Ein unangenehmes Ziehen legte sich in seinen Magen. Allenthalben schien das alte Haus plötzlich zu lauschen. Er ging in die Küche und legte den Zettel auf den Tisch. Für einen Moment war alles still. Dann war der Zettel verschwunden. Mike blinzelte. Der Tisch war leer. Langsam sah er sich um. Im Flur lag er. Mitten auf dem Boden. Mike runzelte die Stirn. Er war sicher, ihn nicht bewegt zu haben. Als er ihn aufhob, war das Papier kalt. Auf der Rückseite stand jetzt: DU HÄTTEST IHN LIEGEN LASSEN

SOLLEN. Mike atmete flach aus. „Kokolores …“, murmelte er, aber seine Stimme klang unsicher. Etwas begann ihn zu piesacken, ohne dass er es richtig greifen konnte.

Die Wohnung war still. Zu still. Dann hörte er es. Ein Kratzen in der Wand. Mike erstarrte. Das Geräusch stoppte. Dann begann es wieder. Langsam. Als würde etwas zuhören.

Er griff nach seiner Jacke. „Keine Fisimatenten mehr. Ich geh

raus.“ Draußen war die Luft feucht und kalt. Mike stieg ins Auto, verriegelte die Türen und startete den Motor. Das Radio sprang sofort an. Rauschen. Er drehte es aus. Das Rauschen blieb. Ein kalter Luftzug strich durch den Innenraum. Mike hielt den Blick nach vorne. Plötzlich wurde ihm blümerant. Im Rückspiegel sah er für einen Moment eine Bewegung. Als er sich umdrehte: leer.


Er fuhr los. Die Straße war leer. Zu

leer. Dann hörte er es. Ganz nah. „Mike.“ Er trat auf die Bremse. Der Wagen stand. Sein Atem stockte. Langsam griff er in seine Jacke. Der Zettel war da. Er hätte schwören können, ihn weggeworfen zu haben. Auf der Rückseite stand jetzt: WENN DU DAS LIEST, HÖRT ES DICH AUCH.

Mike spürte, wie ihm kalt wurde. Draußen stand ein Mann neben dem Auto.

Reglos. Dann klopfte er ans Fenster. Mike starrte ihn an. Sein Griff um das Papier wurde fester. Etwas in ihm verstand, dass es keinen einfachen Ausweg gab. Er senkte das Fenster. „Das gehört Ihnen“, sagte er heiser. Der Mann nahm den Zettel. In diesem Moment wurde alles still. Kein Geräusch mehr. Kein Druck. Keine Kälte.

Nur Leere. Mike atmete tief durch. Zu tief. Er lachte kurz. Unsicher. „Was für ein Unsinn

…“ Er fuhr nach Hause. Am Morgen war alles ruhig. Zu ruhig. Mike ging zum Auto. Unter dem Scheibenwischer lag ein Zettel. Trocken. Als hätte er dort gewartet. Nur ein Satz: „DU HAST IHN NICHT ZURÜCKGEGEBEN.“

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Hörbuch

Über den Autor

PamolaGrey
Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe.

I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I also paint my own illustrations, inspired by the worlds I create.

I hope you enjoy traveling to Onswill with me? if you dare.

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Darkjuls Hallo Pam, ich finde gut, dass Du jetzt klargestellt hast, dass Du die Geschichte für Mike geschrieben und nicht an seiner Stelle eingestellt hast. Liebe Grüße Marina
Vor einem Monat - Antworten
drachenzaehmer „Danke dir von Herzen für die Widmung und diese Geschichte. Das hat mich wirklich überrascht und gefreut.“
LG Mike
Vor einem Monat - Antworten
PamolaGrey Hey Mike,
ich habe die Geschichte aus dem Wettbewerb zurückgezogen, damit alles regelkonform und klar getrennt ist. Sie war nur als kleines Dankeschön für dich gedacht.
Liebe Grüße
Pam
Vor einem Monat - Antworten
drachenzaehmer Hallo Pam,

das ist nicht schlimm und gar kein Problem für mich. Ich weiß deine Geste zu schätzen. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich auch wieder. Das ist leider mein Problem, dass ich halt wenig Zeit habe.

Ich wünsche dir einen schönen Pfingstmontag.

LG Mike
Vor einem Monat - Antworten
FranckSezelli Hallo,
ich verstehe es nicht. Ist das nun der DRITTE Beitrag von dir, Pam? Oder soll das Mike geschrieben haben oder ihm nur zugeschrieben werden. In beiden Fällen passt es nicht in die Regeln der SP.
Alle Vorgaben sind verarbeitet, der Text hat etwas Mystisches wie viele deiner Beiträge, liebe Pam. Aber die Umsetzung mit den unnötigen leeren Zeiten, die bedeuten, dass jede Zeile ein neuer Absatz ist, ist nicht sinnvoll und nicht durch den Text irgendwie induziert.

Für mich bedeutet das, dass ich diesen Beitrag NICHT in meine Wertung einbeziehe.

Freundliche Grüße
Franck
Vor einem Monat - Antworten
PamolaGrey Hallo Frank,
der Beitrag ist von mir (Pam) geschrieben und Mike gewidmet. Es handelt sich um einen einzelnen Beitrag, keinen dritten Teil.
Liebe Grüße
Pam
Vor einem Monat - Antworten
FranckSezelli Hallo Pam, ich schrieb nicht von einem dritten TEIL, sondern einem 3. Beitrag zum Wettbewerb (von dir!). Zwei sind erlaubt.
Daraus ergeben sich Fragen.
LG Franck
Vor einem Monat - Antworten
PamolaGrey Hallo Frank,
danke für deine Rückmeldung. Ich ziehe den Beitrag aus dem Wettbewerb zurück.
Liebe Grüße
Pam
Vor einem Monat - Antworten
Eichenlaub Ja, Pam, das finde ich auch besser. Es hat mich, ehrlichgesagt, irretiert. Wenn Du etwas persönlich jemandem widmen möchtest, was auch sehr schön gemeint ist, dann sollte es als ein Extrabuch für Mike belassen werden und nicht für Mike als Wettbewerbsbuch schreiben und abgeben?
Da die Jury bisher nichts dazu sagte, hatte ich auch geschwiegen.
Ich hatte es bei meiner Auswertung sowieso nicht mit berücksichtigt !
-zwinker-
Aber jetzt finde ich es so besser geregelt.

LG, GerLINDE
Vor einem Monat - Antworten
schnief Ich kann mich da nur Kornblume anschließen.
Liebe Grüße Manuela
Vor einem Monat - Antworten
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