Was von uns bleibt
Es gibt Tage, die nach gestern riechen,
nach Kaffee, Regen und nach dir.
Dein Platz am Fenster bleibt noch offen,
auch wenn dein Schatten längst zerbricht. Und manchmal hör ich leise Pfoten durch Erinnerungen gehen,
als wollten sie mir sagen: „Du bist nicht allein und kannst uns sehen.“
Denn Liebe endet niemals einfach,
sie zieht nur andere Kleider an.
Wird zu Wind in stillen Nächten,
zu einer Hand, die halten kann.
Und ich trage euch im Herzen,
durch jede Nacht, durch jeden Sturm.
Meine Kinder sind mein Morgen,
ihr seid mein Zuhause, und mein Tun.
Meine Hunde laufen weiter
durch die Felder meiner Zeit.
Und du, mein Mann, bleibst meine
Seele,
über Leben, Tod und Ewigkeit. Die Kinder lachen wie Versprechen,
so hell, dass selbst die Trauer schweigt.
In ihren Augen lebt das weiter,
was uns das Schicksal nicht entreißt. Ich hab gelernt, mit Schmerz zu atmen,
mit Erinnerungen aufzustehen.
Denn wer geliebt hat bis zum Ende,
lässt nie wirklich jemanden gehen.
Und manchmal falle ich in Stille,
doch selbst dort seid ihr bei mir.
Wie Sterne über dunklen Straßen,
wie ein Lied vor meiner Tür.
Wenn mein Weg zu Ende geht,
hoffe ich, ihr wartet irgendwo —
mit offenen Armen, wilden Pfoten,
und diesem Frieden nach dem Los. Dann wird kein Abschied mehr uns treffen,
kein Winter bleibt für immer kalt.
Nur Liebe, die uns weiterträgt,
stärker als die
Einsamkeit.
Denn ihr lebt in meinen Liedern,
in jedem Atemzug von mir.
Meine Kinder, meine Tiere,
mein verlorenes Wir bleibt hier.
Meine Hunde schlafen sanft,
frei von Schmerz und voller Licht.
Und du, mein Mann, warst meine Heimat —
und wahre Liebe stirbt doch nicht. In Erinnerungen schwelgen, mit den Träumen schlafen gehen, sanfte Stille wird mich wiegen, bis zu unserem Wiedersehen. Wir haben Tag und Nacht erlebt, gemeinsam still und laut. Die Stille ist, die überwiegt, sie ist das, was von uns bleibt.