Sonstiges
Zwischen Bild und Mensch

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"Oft begegnen wir nicht dem Menschen selbst, sondern unserer Vorstellung von ihm..."
Veröffentlicht am 02. Mai 2026, 6 Seiten
Kategorie Sonstiges
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Über den Autor:

Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe. I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I ...
Oft begegnen wir nicht dem Menschen selbst, sondern unserer Vorstellung von ihm...

Zwischen Bild und Mensch


Coverbild von Mabel/Amber, Pixabay



Zwischen Bild und Mensch Aus Beobachtungen in der Streetwork-Praxis. Oft begegnen wir nicht dem Menschen selbst, sondern unserer Vorstellung von ihm. Text Arbeitsbezogene Reflexion aus der Streetwork-Praxis im Rahmen meiner aktuellen Tätigkeit im

Homeoffice In meiner aktuellen Arbeit im Homeoffice entstehen zunehmend schriftliche Reflexionen über beobachtete Beziehungsmuster und soziale Dynamiken aus der Streetwork-Praxis. In meiner Arbeit merke ich immer wieder, wie stark Beziehungen von dem geprägt sind, was Menschen sich voneinander vorstellen. Am Anfang steht oft nicht der Mensch selbst im Vordergrund, sondern ein Bild. Eine Idee davon, wie jemand sein sollte oder wie sich etwas anfühlen müsste.

Dieses Bild entsteht aus Erfahrungen, Erwartungen oder auch aus dem Wunsch heraus, dass es endlich „passt“. Im Alltag sehe ich dann, wie schnell dieses Bild mit der Realität kollidiert. Nicht unbedingt, weil der andere sich falsch verhält, sondern weil die Vorstellung vorher schon sehr fest war. Ich erlebe oft, dass genau an dieser Stelle Spannung entsteht. Gespräche verändern sich, Erwartungen werden deutlicher – manchmal auch unausgesprochen. Akzeptanz bedeutet in solchen Situationen für mich eher, diesen

Unterschied erstmal auszuhalten: den echten Menschen auf der einen Seite und das eigene innere Bild auf der anderen. Ich sehe auch, dass Nähe schnell dazu führen kann, dass eigene Grenzen verschwimmen. Dinge werden mitgetragen, angepasst oder erst später hinterfragt, weil die Beziehung gehalten werden soll. Der Selbstwert spielt dabei oft leise mit. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen, die stabiler bei sich bleiben können, in Beziehungen klarer wirken und weniger abhängig von der Reaktion des Gegenübers

sind. Am Ende erlebe ich Beziehungen selten als etwas, das an einem klaren Punkt scheitert. Es ist eher ein Prozess – aus Erwartungen, Anpassungen und der Frage, wie viel Realität man dem anderen wirklich lässt.

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Über den Autor

PamolaGrey
Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe.

I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I also paint my own illustrations, inspired by the worlds I create.

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