Leon und die Flamingos
Eine Kindergartengruppe steht im Zoo vor den Flamingo
Es ist ein sonniger Vormittag, und das Wasser im Gehege glitzert.
Leon steht ganz vorne am Geländer und schaut die Vögel genau an.
„Warum sind die so pink?“, fragt er.
„Das kommt von ihrem Futter“, sagt die Erzieherin. „Sie fressen kleine Krebse und Algen.“
Plötzlich zeigt
Leon.
„Der steht ja nur auf einem Bein!“
Die Kinder lachen und probieren es nach. Leon wackelt erst, dann hält er kurz das Gleichgewicht.
„Ich kann’s!“, ruft er stolz.
Ein Flamingo wechselt langsam das Bein. Leon beobachtet ihn genau.
Dann klatscht die Erzieherin in die Hände.
„Kommt, wir gehen weiter!“
Die Gruppe läuft ein Stück weiter und
bleibt vor den Nashorn
stehen.
Das große Tier steht ruhig im Sand.
Seine Haut wirkt wie eine dicke Rüstung.
„Das ist aber stark!“, sagt ein Kind.
Plötzlich ruft jemand: „Schaut mal!“
Ein Kudu ?
steht ruhig im Gehege. Seine langen, gedrehten Hörner ragen nach oben und sein Fell hat helle Streifen.
„Der sieht ja richtig edel aus!“, sagt ein Kind.
Leon staunt. „Der ist viel größer als die Flamingos.“
Der Kudu bewegt sich langsam und bleibt wieder still
stehen.
Die Kinder schauen fasziniert.
Die Gruppe geht weiter und bleibt vor dem Strauß ?
stehen.
Der große Vogel steht auf langen Beinen im Sand. Er wirkt riesig im Vergleich zu den Kindern.
„Der ist ja noch größer als ich!“, ruft Leon überrascht.
Der Strauß bewegt seinen Kopf schnell hin und her und schaut neugierig in die Gruppe.
„Der kann richtig schnell rennen“, sagt die
Erzieherin.
Die Kinder staunen und gehen ganz nah ans Geländer.
Leon lächelt und hebt beim Weitergehen noch einmal kurz ein Bein.
„Und die Flamingos können stehen!“
Die Erzieherin nickt.
„Genau. Jedes Tier kann etwas Besonderes.“
„Und jedes Tier ist auf seine eigene Art besonders.“