Kurzgeschichte
Nach der Spätschicht ist nichts mehr sicher

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"Nach der Spätschicht komme ich nach Hause ? doch Ruhe gibt es hier nicht."
Veröffentlicht am 04. Mai 2026, 10 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe. I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I ...
Nach der Spätschicht komme ich nach Hause ? doch Ruhe gibt es hier nicht.

Nach der Spätschicht ist nichts mehr sicher




Teil 2 – Ich komme heim – und nichts ist sicher Ich komme spät von der Arbeit nach Hause. Tankstelle. Spätschicht. Ich bin müde, meine Beine tun weh, und ich will eigentlich nur noch eins: Ruhe. Vielleicht irgendwas essen und dann einfach nichts mehr. Ich schließe die Wohnungstür auf und trete

ein. Stille. Zu viel Stille. Ich bleibe kurz stehen, noch mit der Hand am Türgriff. Irgendwas stimmt hier nicht. Langsam ziehe ich die Jacke aus und gehe Richtung Küche. „Bitte nicht…“, murmele ich. Ich mache das Licht

an. Der Kühlschrank steht offen. Ich sehe es sofort. Ich schließe kurz die Augen. „…Pumuckl.“ Stille. Dann ein leises, zufriedenes Schmatzen aus dem Nichts. „Du bist spät“, kommt es

unschuldig. Ich gehe langsam einen Schritt näher. „Was hast du diesmal gemacht?“ „Nichts Besonderes.“ Ich öffne den Kühlschrank komplett. Leer. Natürlich. Ich atme einmal tief durch. Länger als

nötig. „Das war für morgen.“ „Jetzt ist es früher weg“, sagt er zufrieden. Ich starre in den leeren Kühlschrank. Meine Müdigkeit kippt langsam in etwas anderes. „Weißt du eigentlich, wie anstrengend mein Tag war?“ Kurze

Pause. Dann, kleinlaut: „…ein bisschen?“ Ich lehne mich gegen die Küchenzeile. „Ich will einfach nur essen und schlafen.“ „Du kannst schlafen. Essen war halt zuerst dran.“ Ich schließe die Augen. Ich zähle innerlich bis drei. Dann höre ich ein

Rascheln. Meine Hand fährt ruckartig auf die Arbeitsplatte. Ein letzter Snackbeutel. Ich halte ihn hoch. „Du hast mir wirklich das hier gelassen?“ Stille. Dann vorsichtig: „Ich bin ja nicht

herzlos.“ Ich setze mich auf einen Stuhl in der Küche. Erschöpft. „Ich glaube, ich zieh aus.“ „Dann hab ich die Wohnung für mich allein“, kommt es sofort. Ich muss trotz allem kurz lachen. „Du bist unmöglich.“ „Ich

weiß.“ Und während ich den ersten Bissen nehme, wird es wenigstens für einen Moment ruhig.

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Über den Autor

PamolaGrey
Ich bin Pamola Grey, eine Geschichtenerzählerin, die die feine Grenze zwischen Realität und Fantasie erkundet. Ich schreibe Fantasy-, Horror- und surreale Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Außerdem male ich eigene Illustrationen, inspiriert von den Welten, die ich erschaffe.

I'm Pamola Grey, a storyteller exploring the thin line between reality and imagination. I write fantasy, horror, and surreal stories that linger in your mind. I also paint my own illustrations, inspired by the worlds I create.

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