Vorwort
Es hängen alle Geschichten
Die ich geschrieben habe zusammen und in dem Buch erkläre ich wieso das so ist.
Denn es wird ziemlich komplex so geht's auch in meiner Fantasie zu
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Seraphine in der Leere ........Seite 6
Seraphine in der Leere
Vor Welt, Zeit und Raum schwebte Seraphine allein in der Leere. Sie war die Schöpferin des Nichts und der Struktur, die erste und mächtigste aller Wesen. Um sie war nichts als Finsternis, durchzogen von den ersten stillen Linien göttlicher Ordnung. Sie erschien in elfenhafter Gestalt: schlank, barfuß, von sehr heller Haut mit noch helleren Flecken, wie Lichtinseln auf Blässe. Ihr Haar fiel lang und dunkel durch die Leere, von weißen Strähnen durchzogen wie feine Fäden des Ursprungs. Sie
trug eine helle, göttliche Toga, über der linken Schulter gebunden, und darüber einen langen, halbtransparenten Schleier, der über Kopf, Arme und Beine floss wie stilles Licht. Ihre Augen trugen noch ihre Farben, das eine rot, das andere violett. Doch beide waren blind, milchig und trüb. Denn Seraphine riss sich ihre Augen selbst aus, und aus diesem grausamen heiligen Opfer gingen ihre Kinder hervor: die Schöpferin der Zeit und die Schöpferin des Raumes. So wurden Abfolge und Ausdehnung erst möglich. Darum ist Seraphine in der Leere nicht nur
Einsamkeit und Gottheit zugleich, sondern auch der erste Ursprung aller kommenden Ordnung. Blind für Bilder, doch allwissend im Wesen aller Dinge, schwebte sie dort, wo noch nichts war, und trug bereits in sich das Werden des Universums. Manchmal beobachtet sie das Leben und Treiben gegen die Einsamkeit. Zu finden in der Geschichte ICH, DIE BLEIBT