Fantasy & Horror
Jenseits des Fensters

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"Ein Schreibtisch, ein Hund, eine Welt, die sich wie ein Spiegel meiner Gedanken bewegt."
Veröffentlicht am 06. April 2026, 6 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Ein Schreibtisch, ein Hund, eine Welt, die sich wie ein Spiegel meiner Gedanken bewegt.

Jenseits des Fensters








„Ein Schreibtisch, ein Hund, eine Welt, die sich wie ein Spiegel meiner Gedanken bewegt. Habe ich mein Gleichgewicht verloren – oder alles nur geträumt?“








Kapitel 1: Der Spalt Ich war am Schreibtisch eingeschlafen, der Stift noch in der Hand, die Blätter zerknittert vor mir. Seit Tagen quälte mich die Schreibblockade, und heute hatte ich gehofft, endlich wieder etwas schreiben zu können. Stattdessen war ich eingenickt, müde und schwer von Gedanken. Plötzlich spürte ich ein Ziehen. Meine Füße hoben sich sanft vom Boden, und

ich schwebte. Alles um mich herum wirkte seltsam fließend: die Straße draußen, die Gebäude, selbst die Luft summte leise. Ich war nicht auf dem Boden, und der Hund vor dem Café schien mich aufmerksam anzusehen, als wollte er sagen: „Finde dich selbst.“ Vor mir bewegte sich eine Gestalt aus Licht, fließend, einladend, aber ungreifbar. Ich wusste instinktiv, dass sie mich hierher geführt hatte, in diese Welt, die wie ein Spiegel meiner eigenen Gedanken wirkte. Ich hatte mein inneres Gleichgewicht verloren, und die Welt selbst schien mich aufzufangen – gleichzeitig verwirrend und

lehrreich. Ein leises Summen erfüllte meinen Kopf. Alles – das fließende Pflaster, die schwebenden Gebäude, die Gestalt – war ein Spiegel meiner Blockade, meiner Müdigkeit. Ich spürte, dass ich mich sammeln musste, um wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. Und dann, so plötzlich wie es begonnen hatte, fühlte ich die Schwere zurückkehren. Ich wachte auf. Am Fenster meines Zimmers, der Hund an meiner Seite, der Stift noch in der Hand. Alles wirkte wie ein Traum, und doch spürte ich die leise Ahnung, dass diese

seltsame Welt mir etwas Wichtiges gezeigt hatte.

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drachenzaehmer

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Reisehummel 
Ein wahrlich geisterhafter Traum, der aufgeschrieben werden wollte,
damit seine wichtige Botschaft nicht verloren geht.

Auch ich habe deine Geschichte gern gelesen.
Liebe Grüße von Waltraud
Vergangene Woche - Antworten
Eichenlaub Schön kurz und mystisch anmutend geschrieben.
Habe Deine seltsame Geschichte gern gelesen.
Lieben Gruß
Gerlinde
Vergangene Woche - Antworten
drachenzaehmer Vielen Dank, Gerlinde, dass du meine kleine Geschichte gelesen hast. Es freut mich sehr, dass mir wenigstens einer treu geblieben ist.
LG Mike
Vergangene Woche - Antworten
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