Gedichte
Unvergessene Heimat

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"Unvergessene Heimat"
Veröffentlicht am 04. April 2026, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Pixabay, mabelamber-silhouette-3142603_1920(1)jpg
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Literatur war mir in meinem Leben schon während der Schulzeit sehr wichtig. Doch ich habe erst seit ein paar Jahren die Zeit gefunden, selbst zu schreiben. Ich freue mich über Lob, bin aber für alle Verbesserungsvorschläge offen. Ich lese immer wieder in Literaturgeschichten, weil ich meine,dass wir nur so entdecken können, wie wir einen ganz bescheidenen Beitrag dazu leisten können, dass Literatur sich weiter entwickelt.
Unvergessene Heimat

Unvergessene Heimat

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Die Bergarbeiterhäuschen waren grau und Kohlenstaub lag auf den Fensterbänken, an Liebreiz gab es wenig zu verschenken, die Sprache klang für fremde Ohren rauh. Am Fenster sah man traurige Gestalten, die Lunge war vom Kohlenstaub zerfressen, man schätzte sie, sie waren unvergessen Und wartend ließen sie das Schicksal walten.




Jedoch wenn Blütenpracht die Gärten zierte, mit ihren Farben Häuschen kontrastierte, erwachte lebensfroh die Kolonie und abends rot der Himmel von der Kokerei verwandelte zu Glanz das Einerlei, die Fackel der Heimat vergesse ich nie.

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Über den Autor

Phantasus
Literatur war mir in meinem Leben schon während der Schulzeit sehr wichtig. Doch ich habe erst seit ein paar Jahren die Zeit gefunden, selbst zu schreiben.
Ich freue mich über Lob, bin aber für alle Verbesserungsvorschläge offen.
Ich lese immer wieder in Literaturgeschichten, weil ich meine,dass wir nur so entdecken können, wie wir einen ganz bescheidenen Beitrag dazu leisten können, dass Literatur sich weiter entwickelt.

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Andunne Ein schönes Gedicht. Gefällt mir sehr!
L.G. Andrea
Vor ein paar Wochen - Antworten
Phantasus Danke, das freut mich Andrea.
Lg
Ekki
Vor ein paar Wochen - Antworten
Brubeckfan Ach Ekki: Unklar, warum man so lange nicht an die Gesundheit der Menschen dachte. Bei ungünstigem Wind hatten wir auch Ruß auf dem Fensterbrett, und aus dem Chemiedreieck (Leuna usw.) gibts Fotos mit weißem Schaum auf Häusern und Bäumen. Lange glaubte ich, im versorgten Westen gäbe es sowas nicht ...
Viele Grüße,
Gerd
Vor ein paar Monaten - Antworten
Gast Merci, Gerd, Sachen gibt es. Das mit dem weißen Schaum hatte ich noch nicht gehört.
Liebe Grüße
Ekki
Vor ein paar Monaten - Antworten
sorrynocoffee 
Hallo Ekki,

prägend fürs ganze Leben und geheimnisvoll für "fremde Ohren", die ein solches Umfeld nur vom Hörensagen kennen. Vielen Dank und Glück auf!

Grüßle,
sonoco
Vor ein paar Monaten - Antworten
Phantasus Vielen Dank für deinen zutreffenden Kommentar, Sonoco.
Liebe Grüße
Ekki
Vor ein paar Monaten - Antworten
PamolaGrey Liebe Ekki, deine Worte machen die Szenerie lebendig und unvergesslich,
LG Pam
Vor ein paar Monaten - Antworten
Phantasus Vielen Dank, Pam,
meine Heimatort wurde von Besuchern als hässlich empfunden, bis eben abends die Kokerei abfackelte und die triste Bergarbeitersiedlung in einen warmen roten Glanz hüllte.
Liebe Grüße
Ekki
Vor ein paar Monaten - Antworten
Reisehummel 
Da krieg ich ja eine Gänsehaut und ich singe das Steigerlied ...

Glückauf, Glückauf, der Steiger kommt, und er hat sein helles Licht bei der Nacht.......

Danke für dieses schönes Gedicht, lieber Ekki,
das mich an meine Kindheit erinnert, an meinen Papa voller Kohlestaub
und seine stets schmutzigen Kopfkissen, die wohl seinem nächtlichen Atem zu verdanken waren.

Liebe Grüße
Waltraud
Vor ein paar Monaten - Antworten
Phantasus Gracias, Waltraud,
wer das erlebt hat, dem hat sich die Heimat eingebrannt.
Liebe Grüße
Ekki
Vor ein paar Monaten - Antworten
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