Zwischen Gewirr und Schweigen
Sie kommen von links und von rechts,
von oben und unten,
von hinten und vorn.
Auch diagonal und diametral,
bombardieren, torpedieren –
und liebkosen sie gleichzeitig
die Windungen meines Gehirns.
Manche prallen zurück,
andere fliegen aus den Kurven.
Wenigen gelingt es,
mich zu berühren –
mir Ruhe zu verschaffen.
Wo ist ihr Ursprung?
Habe ich sie gezeugt?
Wie kann ich sie filtern und vernichten –
die Feinde, die abgründig bösen,
feigen, widerlichen, verwerflichen, belastenden –
sie trennen von den Freunden,
die gut zu mir sind?
Ich bin auf der Suche
und warte auf Antwort.
Doch, Herr –
noch
bleibst du stumm.