Kurzgeschichte
Pamolas Weg - Teil 2

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"Pamola meistert ihren Alltag zwischen Baby, Schreiben und kleinen Siegen ? doch das Leben hält neue?"
Veröffentlicht am 18. März 2026, 14 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Meine Leidenschaft ist das Lesen, oft kann ich nicht aufhören zu lesen bis das Buch zu Ende ist, bis tief in der Nacht. ;)) Schon immer spielen Bücher eine große Rolle in meinem Leben. Kleine Geschichten habe ich immer schon geschrieben, die heute gut verwahrt in einer Schublade liegen. Manchmal nehme ich sie wieder raus, und schreibe aus ihnen eine neue Geschichte?
Pamola meistert ihren Alltag zwischen Baby, Schreiben und kleinen Siegen ? doch das Leben hält neue?

Pamolas Weg - Teil 2



© 2026 Pamola Grey

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung der Autorin in irgendeiner Form (Druck, Kopie, digitale Medien oder andere Methoden) reproduziert, verbreitet oder öffentlich zugänglich gemacht werden. Dieses Buch enthält private Bilder der Autorin und ihres Kindes. Jede unautorisierte Verwendung dieser Bilder ist strengstens untersagt. Autorin: Pamola Grey


Kapitel 5: Kraft aus Verantwortung und Schreiben Der Morgen beginnt leise. Meine Tochter schläft noch, eingekuschelt in ihre Decke. Aus der Küche höre ich meine Mutter summen – eine vertraute Melodie, die den Raum warm macht, ohne aufdringlich zu sein. Ich sitze am Schreibtisch, den Stift in der Hand. Das Blatt vor mir ist leer. Für einen Moment passiert nichts. Nur Stille. So still, dass ich meinen eigenen Atem höre. Ich atme tief ein und lasse den Blick durch den

Raum wandern. Früher war es anders. Nach der Trennung meiner Eltern blieb ich bei meinem Vater. Ich war noch jung, aber die Tage fühlten sich plötzlich schwer an. Ich erinnere mich an die Abende in der Küche – das gedämpfte Licht, das leise Klirren von Geschirr und das Gefühl, gebraucht zu werden. Heute ist Verantwortung wieder Teil meines Lebens. Aber diesmal ist sie leichter, voller Wärme und Nähe. Ich beuge mich über das Blatt und schreibe die ersten Worte. Später werde ich sie in Mystorys festhalten, meinem kleinen

Schreibportal, in dem ich Vergangenheit und Gegenwart ordne. Jeder Satz macht das Leben ein Stück greifbarer. Zwischen Windeln, Tee und den kleinen Momenten des Alltags entstehen meine täglichen Siege. Alles, was ich tue, wurzelt in meiner Geschichte. Schreiben macht es sichtbar und gibt mir Halt. Kapitel 6: Schritt in die Zukunft Der Tag ist ruhig. Meine Tochter liegt neben mir, ihr Atem leicht und regelmäßig. Ein kleines Zucken ihrer Finger, ein leises Geräusch – so zart, dass ich

automatisch still werde, um den Moment nicht zu stören. Ich stehe auf, greife nach dem Laptop und setze mich an den Tisch. Das Licht auf dem Bildschirm ist hell, aber beruhigend. Eine leere Seite liegt vor mir. Ich beginne, kleine Listen und Ideen zu notieren – Projekte, Gedanken, Notizen. Nichts Großes, nur kleine Schritte, um den Tag zu strukturieren. Früher war mein Alltag gefüllt mit Verantwortung, wenig Raum für mich. Heute ist es anders. Ich spüre Klarheit, Ruhe. Es ist nicht perfekt – und das ist in

Ordnung. Plötzlich regt sich meine Tochter. Ich gehe zu ihr, halte sie im Arm, lächle ihr zu. Ihr Blick trifft meinen. In diesem Moment ist alles andere nebensächlich. Mein Rhythmus, meine Entscheidungen – sie sind genug. Später, wenn sie wieder schläft, schreibe ich weiter. Aus losen Gedanken werden kleine Pläne, aus Ideen kleine Ziele. Alles darf wachsen, alles darf sich entwickeln. Kapitel 7: Wege voller Möglichkeiten Der Nachmittag liegt ruhig über dem Haus. Sonnenstrahlen fallen durch die Fenster, die

Zimmer sind warm und still. Meine Tochter schläft wieder, eingehüllt in ihre Decke, und ich sitze am Schreibtisch, die Hände um den Stift gelegt. Vor mir liegt eine Liste voller Projekte und Gedanken. Jeder Punkt ist ein kleiner Funke, eine Richtung, die ich einschlagen könnte. Manchmal überkommt mich das Gefühl, zu viel gleichzeitig zu wollen. Ich lehne mich kurz zurück, atme tief, und alles wird ein wenig leichter. Ich beginne mit einem kleinen Projekt: dem Tagebuch für meine Tochter. Die Seiten füllen sich mit Erinnerungen, Gedanken und kleinen Geschichten aus unserem Alltag. Danach

öffne ich Mystorys und tippe einen kurzen Text, der mir wichtig ist. Die Arbeit fühlt sich wie ein Netz aus Möglichkeiten an – viele Fäden, die sich kreuzen und doch verbunden sind. Jeder kleine Schritt bringt Klarheit. Ich merke: Es geht nicht darum, sofort alles perfekt zu machen. Es geht darum, den Moment zu nutzen, in dem ich gerade bin. Die Musik meines Vaters erklingt leise aus dem Laptop. Die Töne fließen durch mich hindurch, verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Manchmal zweifle ich, manchmal bleibe ich kurz stehen. Aber dann schaue ich meine Tochter an, wie sie friedlich atmet, und

weiß: Es gibt keinen perfekten Weg. Ich folge meinem Gefühl, meinem Rhythmus. Die Liste der Ideen wächst, doch sie wirkt nicht überwältigend. Sie zeigt Möglichkeiten, die sich Stück für Stück entfalten dürfen. Kleine Projekte, Tagebuchseiten, vielleicht eines Tages sogar ein Buch. Alles gehört zu uns. Am Ende des Tages lege ich den Stift weg, sehe meine Tochter an und atme tief. Die Wege sind offen, die Entscheidungen nicht alle getroffen – aber ich gehe weiter, aufmerksam und achtsam, Moment für

Moment. Kapitel 8: Ein Tag voller Stimmen Draußen fällt sanftes Sonnenlicht durchs Fenster. Alles wirkt still. Drinnen dagegen herrscht Trubel in meinem Kopf. Das Telefon klingelt. Zuerst mein Mann: „Ich möchte unsere Tochter sehen.“ Freude mischt sich mit Unsicherheit. Ich atme tief ein. „Okay, wir sehen uns später“, sage ich leise. Kaum habe ich aufgelegt, meldet sich das Telefon erneut. Mein Chef: „Kannst du sofort kommen? Wir brauchen den Text von dem Mann, den du vor deiner Niederkunft

interviewt hast.“ Plötzlich wirbelt alles durcheinander. Mein Kopf ist voll, mein Herz rast, und irgendwo in all dem Chaos schläft mein Baby friedlich. Ich lege das Telefon auf Lautsprecher, atme tief durch und sage zu mir selbst: „Pam, konzentrier dich. Was ist jetzt wirklich wichtig?“ Ich setze mich an den Laptop, tippe ein paar Zeilen, fülle kleine Lücken. Dann gehe ich zu meiner Tochter, halte sie vorsichtig im Arm und lächle ihr zu. Ihr Blick trifft meinen, und plötzlich ist alles klar: Mein Rhythmus, meine Entscheidungen – sie sind

genug. Der Tag wird ein Tanz zwischen Nähe und Pflichten, zwischen Stimmen, die etwas von mir wollen, und meiner inneren Stimme, die sagt: „Atme. Nimm dir Zeit. Alles darf sich entwickeln.“ Zwischendurch höre ich Musik – das Keyboard meines Vaters. Die Töne ziehen mich kurz aus dem Trubel, erinnern mich an Ruhe, an kleine Momente, die mich tragen. Am Abend, als das Telefon endlich still ist, lege ich mich kurz hin, halte meine Tochter im Arm und denke an die Musik, an die kleinen Projekte, die wachsen, an alles, was wir schon

geschafft haben. Ich spüre: Alles, was ich tue, gehört zu meinem Weg. Jeder Moment, jede Entscheidung zählt. Ich lächle und atme tief. Wir schaffen es. Gemeinsam. Am Ende des Tages spüre ich: Auch wenn Stimmen um mich herum laut sind, jeder kleine Schritt, den ich gehe, zählt – und morgen könnte ein Tag voller kleiner Siege beginnen.

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Über den Autor

PamolaGrey
Meine Leidenschaft ist das Lesen, oft kann ich nicht aufhören zu lesen bis das Buch zu Ende ist, bis tief in der Nacht. ;)) Schon immer spielen Bücher eine große Rolle in meinem Leben. Kleine Geschichten habe ich immer schon geschrieben, die heute gut verwahrt in einer Schublade liegen. Manchmal nehme ich sie wieder raus, und schreibe aus ihnen eine neue Geschichte?

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