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Vorbereitung einer Ausstellung - Sp 117

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"Vorbereitung einer Ausstellung - Sp 117"
Veröffentlicht am 14. März 2026, 18 Seiten
Kategorie Sonstiges
© Umschlag Bildmaterial: Cover: Kosenlose Clipart Freepik
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Ich liebe die NATUR, gehe oft zum "Waldbaden" mit allen Sinnen, wie: Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken. Eine gesunde Natur ist das Wertvollste auf der Welt. Denn dann bleibt auch der Mensch gesund. Meine Hobbys, hier im Südharz, sind das Fotografieren, das Wandern, Zeichnen und Malen. Ich schreibe auch gern mal etwas Lustiges, eine Kurzgeschichte oder ein DRABBLE. Wichtig ist, innerlich immer fröhlich zu bleiben, auch wenn das ...
Vorbereitung einer Ausstellung - Sp 117

Vorbereitung einer Ausstellung - Sp 117

Vorbereitung einer Ausstellung

Schreibparty 117


Thema:

"Wenn Wünsche Nebenwirkungen haben"


Wortvorgaben:

Geisterhaud

Flasche

absurd

Phantasie

Scheinwerfer

Edelstein


















Am Kellerfenster steht Kunstmaler Balthasar mit zusammengezogenen Augenbrauen und schaut in den Himmel. Die vorbeiziehenden grauen Wolken schenken dem Künstler wenig Licht für seine Bilder, doch er liebt die dunklere Räumlichkeit und scheut das grelle Tageslicht. Denn seine Augen möchte er schonen, um dann wieder besser beim Bildermalen aktiv werden zu können.


Eine entsprechende Räumlichkeit für seine Kunst nutzt er daher im lichtgeschützten Keller. Dort findet er Ruhe und Inspiration.

Allerdings fällt schon stellenweise der Putz von den Lehmwänden und eine

Staubschicht bedeckt immer wieder, wie von GEISTERHAND geführt, dahinsiechende Fliegen, die den Ausgang nicht rechtzeitig gefunden haben.

Daher wirkt so ein Kellergeruch nicht sehr einladend für Kunstwerke aller Art. Das soll sich aber nun endgültig ändern. Balthasar und Paola, seine Geliebte, haben eine großartige Idee. Denn beide sind künstlerisch begabt. Seine Geliebte nicht nur was Verführungskünste angeht, Paola schneidert aus edlen Stoffen und mit viel PHANTASIE, hochwertige, elegante Kleider.

Sie unterstützt auch gern seine Tätigkeit in dem sie sich in ihrer Prunkgarderobe, die von einem EDELSTEIN geziert wird,

von ihm malen lässen möchte.

Denn beide haben den großen Wunsch, an Ort und Stelle ihre erste Ausstellung für Besucher zu präsentieren. Die Räumlichkeit bietet sich platzmäßig daher gut an. Balthasar mit seinen gemalten Bildern und Paola mit hochwertigen Modellkleidern.

Sie sind schon freudig aufgeregt.


Der Wunsch, vielleicht auch dann etwas zu verkaufen, ist überhaupt nicht ABSURD und liegt noch fest im Hinterkopf verborgen.

Doch das bedarf noch viel Zeit und Vorbereitung. Daher benötigen die beiden Hilfe, um den großen Keller

sauber herrichten zu lassen. Dabei denkt der Künstler an Susi, eine aufgeweckte, fleißige Siebzehnjährige aus der Nachbarschaft. Über das Taschengeld würde sich Susi sicher freuen. Und sie sagt zu.

Susi arbeitet fleißig im Hause von der Decke bis zum Fußboden im Keller. Sie säubert alle Türen und Fenster. Den Kellerfußboden hat sie inzwischen mit reichlich warmen Wasser geschruppt und nach einer gewissen Zeit ganz trockengerieben. Man könnte jetzt fast vom Fußboden essen, so sauber sieht er aus.

Balthasar misst ihn gewissenhaft aus und setzt sich schnell entschlossen in sein

Auto. Er fährt zum Baumarkt.

Endlich ist es soweit. Der Fußboden ist nun perfekt mit Auslegeware belegt worden. Und somit ist der Keller für eine Ausstellung gut vorbereitet.


In einer Ecke stehen leicht abgedeckte Malutensilien. Die Staffelei mit der Leinwand wartet auf ihr Kunstwerk.

Ein kleiner SCHEINWERFER, der bereits auf die weiße Malfläche gerichtet ist, bietet genügend Helligkeit. Drei Fenster sind weit geöffnet und sorgen für die nötige Frischluft. Und auf der Staffelei zeichnet Balthasar vorsichtig mit dem Bleistift das Gesicht seiner Geliebten in ihrem Modellkleid ab.

So langsam entsteht ein neues Bild...

Sie ist seine beste Freundin geworden.

Das Plakat für die große Ausstellung hat Baltahsar bereits entworfen und lässt die Farben trocknen. Nun steht es einladend vor seinem romantischen Fachwerkhaus.

Paola wird zur Eröffnung ihr selbstgeschneidertes Kleid tragen.

Doch vorher probiert sie es vor einem großen Spiegel an und dreht sich schwungvoll und voller Freude darin.

Der Sekt ist schon kalt gestellt. Und es werden genügend leckere Häppchen gereicht.

Alles ist soweit vorbereitet.

Einige Sonnenblumenbilder vom Künstler in Öl gemalt hängen zum Teil im Goldrahmen und die großartigen Modellkleider zieren die Anziehpuppen. Der Raum sieht jetzt prächtig aus.

Noch eine Nacht, dann ist die große Eröffnung.

Beide überprüfen jetzt zur Abendzeit, ob

alle Fenster auch die Kellerfenster, geschlossen sind. Die große, alte Haustür wird verriegelt. Und somit kann sich das Künstlerpaar in die Nacht träumisch gelassen und mit Vorfreude auf die anstehende Ausstellung, zur Ruhe legen. Arm in Arm schlafen sie fest ein.


Am nächsten Morgen werden sie vom fröhlichen Vogelgezwitscher geweckt. Aus der Kaffeemaschine strömt der erste Espresso. Der Duft von knackigen aufgewärmten Brötchen zieht durchs Zimmer. Beide sitzen sich beim Frühstück gegenüber und lächeln sich zufrieden an. Sie sind glücklich.

Bevor die Haustür zur Mittagszeit für die

Besucher zur Ausstellung ganz geöffnet wird, gehen Balthasar und Paola zur Kontrolle in den Keller. Denn alles soll und muss für die erste Vernissage in bester Ordnung präsentiert werden. Doch beim Öffnen der Kellertür, mit Blick in den Ausstellungsraum, erstarren ihre Gesichter. Der Kunstmaler steht mit offenem Munde auf der Stufe, während Paola sich kreidebleich vor Schreck des

Anblicks zum Herzen fässt.

Die Kleiderpuppen stehen splitternackt im Raum und liegen zum Teil auf dem Boden. Einige Bilder mit Goldrahmen hängen nicht mehr an den Wänden und

fehlen. Eine Fensterscheibe ist von Außen entfernt worden, so dass die Diebe bei Nacht und Nebel einfach alles stehlen konnten. Leider gibt es keine Versicherung für ihre Ausstellung, so

dass man beim Anruf der Polizei nur hoffen kann, die Diebe schnell zu fassen und das Gestohlene zurückgebracht wird.


Paola lässt sich in den kleinen Sessel fallen, der dort in der Ecke steht. Dabei bemerkt sie an ihrem Bein, dass etwas wegrollt. Sie schaut nach und hält eine leere SchnapsFLASCHE, vermutich von den Einbrechern hinterlassen, in der Hand.

Vor dem Haus entfernt nun Balthasar traurig und niedergeschlagen das Ausstellungsplakat. Der schönste Tag beginnt leider mit einer tiefen Enttäuschung. Was sollen nur unsere Nachbarn darüber denken und Susi, die

extra für diese Ausstellung so schön hier saubergemacht hat? Wir werden Susi mit ihren Eltern heute Nachmittag zum Kaffeetrinken einladen, denn Häppchen gibt es reichlich zur Auswahl.


Aber Balthasar und Paola wissen auch, dass man neue Bilder malen und aus Kleiderstoffen Wunderbares entstehen lassen kann.

Die Fensterscheibe wird vom Glaser schnell wieder eingesetzt, aber es wäre auch wichtig, unbedingt eine Alarmanlage für die nächste Ausstellung einbauen zu lassen.


E N D E

Cover - kostenlose Clipart - Freepik

Seite 8 - Gesichtsbleistiftzeichnung

selbst gezeichnet von

Gerlinde (Eichenlaub)

Seite 9 - Blumenstrauß in blauer Vase

Acryl gemalt von Gerlinde

(Eichenlaub)

Seite 14 - schwarz-weiß-Streifen

von Freepik (Spiegelung von

Gerlinde)


Achtung!

Da man auch eine bereits veröffentlichte Geschichte für eine Schreibparty benutzten darf, habe ich mir es in diesem Falle erlaubt. Natürlich mit enigen Veränderungen.

Buchvorlage:

"Die unheimliche Vernissage im Keller des Künstlers"


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Hörbuch

Über den Autor

Eichenlaub
Ich liebe die NATUR, gehe oft zum "Waldbaden" mit allen Sinnen, wie:
Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken.
Eine gesunde Natur ist das Wertvollste auf der Welt. Denn dann bleibt auch der Mensch gesund.

Meine Hobbys, hier im Südharz, sind das Fotografieren, das Wandern, Zeichnen und Malen.
Ich schreibe auch gern mal etwas Lustiges, eine Kurzgeschichte oder ein DRABBLE.
Wichtig ist, innerlich immer fröhlich zu bleiben, auch wenn das "Eichenlaub" beginnt zu welken...

"Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei, die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch, der ihm begegnet, und welches das notwendigste Werk sei.
Die Antwort lautete: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht und das notwendigste Werk ist immer die Liebe."
Meister Eckhart


Wer Interesse hat, hier meine Foto-Bilder-Homepage:
https://62c79a6810f0d.site123.me/

geb.1951 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

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Bleistift 
"Vorbereitung einer Ausstellung..."
Eigentlich ist es sehr schade, dass eine recht gut geschriebene Geschichte in einem solchen disharmonischen Kontext enden musste...
So what, zumindest musste man diesen Ganoven aber auch einen gewissen Kunstgeschmack zugestehen, als sie sich auch noch die feinen Gemälde widerrechtlich aneigneten... ...smile*
LG
Louis :-)
Heute - Antworten
Eichenlaub Danke Louis für Dein Interesse und das Du meine Geschichte bis zum Schluss durchgelesen hast.
Dankeschön auch für den Kommentar.
LG, Gerlinde (Eichenlaub)
Heute - Antworten
Darkjuls Hallo Gerlinde, der erste Beitrag zur neueröffneten Schreibparty. Wir haben diese nach einiger Vorbereitung heute gestartet. Ebenso wie in Deiner Geschichte wünschen wir uns Erfolg und Spaß an der Sache, die wir wie Deine Protagonisten mit Herzblut angehen. Hoffentlich kommt es zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen. Du hast alle Vorgaben gut sichtbar und passend eingefügt. Viel Erfolg beim Wettbewerb wünscht Marina.
Heute - Antworten
Eichenlaub Hallo Marina,
da ich einfachhalber mal eine bereits veröffentlichte Geschichte für diese Sp 117 benutzt habe, brauchte ich sie nur etwas leicht zu verändern und die Wortvorgaben entsprechend dann einzufügen. Denn ich schreibe selten längere Geschichten. -zwinker-
Ich hoffe, dass sie trotzdem gefällt.
Danke Marina für alles.
LG, Gerlinde (Eichenlaub)
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