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Unser Schwesterschiff die Ecalion galt als vermisst. Heute fanden wir es treibend in einer Mondumlaufbahn nahe der bekannten Milchstraße B … .
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Die Ascalin, unser Schiff, machte nahe der Escalin - die wie gesagt und berichtet im Weltraum trieb, fest. Sie war praktisch technisch soweit identisch – es fehlte ihr nur der stärkere Antimateriekern der auf unserem verbaut war. ,,Als ob man in einen Schiffspiegel schaut hier draußen“, äußerte sich der Steuermann an Deck. Er hatte recht damit.
Äußerlich war sie intakt und was innen und im Innern vorgefallen konnte man nicht wissen, Es ahnen!? Nein, ich wollte nicht darüber denken und nachdenken.
Wir machten längsseit halt und fuhren
die Schläuse aus.
Dies würde eine Rettungsmission werden der größeren Art. So überlegte ich als ich meine Gefährten bestimmte. Anno den Techniker und Volon vom Mond oder dort geboren. Sie beide waren sehr zuverlässig und kompetent. Sie konnte ich brauchen und auch die Brücke konnte sie erst mal entbehren soweit wir standen. Wir gingen in Anzügen geschnürt nach drüben während die Luft gespannt war vom Druck. Drüben drückte Anno den Schläusenöffner und wir betraten diese die sich wieder schloß und warteten. Die Sauerstoffschläuse arbeitete. Da das grüne Licht des Öffners ging an. Anno war wieder am Knopf
sofort! ,,Dann mal rein mit uns“, sagte er. Wir gingen durch die sich öffnende Tür ins unbekannte bekannte innere. Langsam um sicher zu gehen. Schließlich war es ein treibendes Schiff. …
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...
Die Mannschaft allesamt angespannt und gespannt. Sie warteten wohl alle auf ein „OK“ oder „alles in Ordnung“ doch blieb es erst mal dabei und blieb aus für’s Erste. Ich wollte kein OK geben das ich nicht sicher geben konnte und so gingen wir weiter ins innere des Schiffes. Alles schien noch einigermaßen seinen Dienst zu tun und vieles an Kontrollen leuchtete und oder war tadellos in Ordnung. Was war hier nur passiert und geschehen!? Die Frage stand im Raum.
Weiterhin.
***
Wir waren auf der Brücke die verlassen war angelangt, die Türen arbeiteten auch noch problemlos so traten wir denn problemlos ein. Keiner da. Keiner tot, keiner lebendig! Das war schon seltsam wirklich. Wäre etwas da wüsste man um irgendwelche Geschehnisse – in diesem Fall aber nicht mal dass. Es war ein Rätsel. Alles war wie unberührt und die Fluchtkapseln und Fähren waren komplett noch.
Wo waren sie!? Wo war die
Mannschaft!?
Plötzlich ein grelles helles Licht. Es blendete und verblasste dann ins Weiche weiß. Was war!?
Wir drei standen in einem völlig weißen Raum. Kein Anfang – kein Ende.
Wir waren nicht mehr auf der Schiffsbrücke oder höchstens auch noch. Wenn überhaupt.
***
Waren wir weg, war hier die Mannschaft gelandet!? Es erschien so. Doch hatten wir das Schiff wirklich verlassen? Nein. Das Licht leuchtete ein weiteres Mal auf
und wir waren wieder auf der Schiffsbrücke. Weiterhin niemand zu sehen außer uns selbst, also wir drei.
Wie gehabt. Wir waren wieder zurück. Doch wir hatten diesen weißen Raum erlebt und gesehen. Es stand den anderen zweien ins Gesicht geschrieben ohne das sie es sagten. Volon und Anno sagten aber wie zur Bekräftigung dieser Annahme zur fast gleichen Zeit: ,,Was war denn das nun?“
,,Wir waren eben fort gewesen“, fügte Volon fasziniert hinzu.
Er zog einen Handscanner wie auch Anno und sie prüften die Umgebung und den Raum.
,,Es ist nichts, es ist wieder weg
Captain“, sagte Volon feststellend und sich sicher.
Ich glaubte ihm, ich glaubte beiden, doch wo waren wir kurz gewesen!?
***
Wir prüften und überprüften lange die Brücke noch bis Volon vorschlug die Küche aufzusuchen und die Schiffsmesse wo sich oft die Mannschaft versammelte und aufhielt.
Ich stimmte zu und wir liefen und stiegen einige Zeit hinüber.
Angekommen öffnete Anno die versperrte Tür und da waren sie. Es schien sie waren vollzählig soweit doch
was war mit ihnen? Sie schienen in anderer Zeit oder Zeitverschiebung oder erstarrt zu sein. Alle standen regungslos beisammen und hatten teils sogar die Gläser noch in der Hand und am Munde angesetzt. Sehr seltsames Schauspiel. Wie reale Zeitlupe kam es einem vor.
,,Es geht ihnen gut Captain“, hörten wir plötzlich eine helle Stimme.
Sie kam von - von … . Wovon!?
***
,,Sie sind in eine Zeitverschiebung geraten und noch darin“, erklärte die helle Stimme.
Deren Ursprung erschien unbestimmbar.
War es wohl … - nein das konnte nicht möglich … .
Doch so war es. Die Stimme stellte sich als:
,,Mein Name ist für sie geläufig Gott, ich habe sie erwartet.“
Gott sprach zu uns, Gott riet und beriet uns; das war möglich. Noch war uns nichts böses wiederfahren warum also an seinen Worten erst mal argwöhnisch zweifeln. Es war nicht Recht und schickte sich auch nicht … .
,,Was, Gott, können wir nun tun!?“, ich fragte ins nichts.
,,Ihr müsst das Schiff hier wegziehen. Die Zeitverschiebung ist nur hier und
temporär an diesem Ort und an diesen Teil des Weltalls gebunden.“
***
Wir gingen also zurück zum eigenen Schiff durch die Schleuse. Mit hilfe des Traktorseiles aus Platin und Platinum würde es wohl glücken. Wir versuchten es! Ich drückte einige Knöpfe auf unserer Brücke und Anno im Maschinenbereich und erst ruckartig dann ruhig flogen und flohen wir aus dem Bereich der Gefahr.
Bald schon bekamen wir Antwort der gefangenen Escalinmannschaft – sie wussten nicht um das Geschehene direkt. Es war
vorbei.
Das stand fest. ,,Wir suchten Gott zu danken, wussten nicht darum wie, er meldete sich nicht mehr anschließend. So hielten wir eine Dankesfeier mit universellen ökumenischen Glaubensbekenntnissen ab. Es schien angebracht für, ganz sicher. Allen war danach.
Die Escalinmannschaft ward sicher und das Erlebnis festhaltewürdig. So dankten wir und flogen verändert fort. ...
***