Kurzgeschichte
Ein Atemzug entfernt: Hilflosigkeit & Beobachtung 7

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"Nähe, die verboten ist. Gefühle, die brennen. Und ein stiller Beobachter, der nicht wegsehen kann."
Veröffentlicht am 11. März 2026, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Nähe, die verboten ist. Gefühle, die brennen. Und ein stiller Beobachter, der nicht wegsehen kann.

Ein Atemzug entfernt: Hilflosigkeit & Beobachtung 7




Kapitel 7 – Ein Atemzug entfernt: Hilflosigkeit & Beobachtung Die Schreie hallen noch in meinen Ohren, obwohl ich mich vom Fenster zurückziehe. Mein Herz rast. Jeder Atemzug fühlt sich schwer an. Ich will wegsehen, die Vorhänge schließen, so tun, als wäre ich unsichtbar. Aber etwas hält mich fest – ein Magnet, der mich an den Rand meines eigenen Lebens zieht.

Ich sehe kurz das Bild von Pam an der

Wand. Ein kleiner Ruhepunkt. Ein Moment, der mich daran erinnert, dass Nähe auch sanft und sicher sein kann. Dann wieder der Krach. Tim. Ellas Stimme. Worte, die ich nicht klar verstehen kann, aber die wütende Energie spüre. Mein Magen zieht sich zusammen. Warum kann ich nicht einfach gehen? Warum drängt mich alles in diesem Haus, an diesem Fenster, dazu, zu beobachten, obwohl ich weiß, dass ich nichts ändern kann? Ich greife nach der Kaffeetasse auf dem

Tisch. Sie zittert in meiner Hand. Ein Teil von mir möchte schreien: „Halt ein!“ – aber es bleibt still. Nur Gedanken. Nur das Geräusch von Glas, das auf den Boden fällt, und die ferne Stimme von Ella, verzweifelt, kämpfend. Ich schließe die Augen für einen Moment. Die Montage, die Einsamkeit, die leeren Hotelzimmer – all das verblasst im Vergleich zu dem, was gerade in diesem Haus passiert. Ich bin nur ein Beobachter. Nur ein Atemzug entfernt. Und doch fühle ich jeden Schlag, jede

Emotion, als wäre sie meine eigene.

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drachenzaehmer

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