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Salan saß am Fluß.Salan saß am Fluß. Er stocherte im Flußbett mit einem Stock herum und schaute nach den Kaulquappen der Frösche und ersehnte sich Fische. Da klopfte sein Stab auf und der Fluß begann zu Klucksen. Er hatte etwas freigelegt und entdeckt. Es schien ein merkwürdiger flacher Sein zu sein! Ein Stein aus dem Steinohren wuchsen oder gewachsen waren. Er grub nach ihm und nahm ihn heraus und hoch. ,,Danke hörte er da!“
Der Stein hatte zu ihm in gutem Ton gesprochen.
Salan erschruk etwas, lies ihn vor
erstaunen fast ins Wasser nochmals hinabfallen.
,,Heeh“, rief der Stein darauf. Salan zweifelte etwas an seinen Sinnen.
Doch da erkannte er nunmehr auch die Züge eines Gesichtes auf dem Stein, zu einem Gesicht geformt. ,,Wer oder was bist du“ fragte Salan darauf zögerlich doch gefasster.
,,Ich bin ein alter Mann, in Stein gebannt und gefangen.“
,,Seit vielen Jahren hier zurückgelassen und vergessen, unter und über Wasser.“
Der Stein schien ihm nicht böses zu wollen. Es machte zumindest den ersten Anschein dessen.
,,Ein sprechender Mensch ins Stein oder
Fels gebannt, ist mir noch nicht unter gekommen“, sagte Salan, er gebot sich beherrscht zu sein und zu klingen - trotz allem.
,,Kann ich dir irgendwie helfen, wer hat das mit dir gemacht?“, wollte er dann wissen.
,,Ich will nur endlich Ruhe finden, richtige Ruhe“, sagte darauf der Stein.
,,Du musst mich brechen, damit mein Geist entfleucht und aufsteige“ sagte der Stein.
Salan tat wie von dem Stein gewünscht und mit viel Kraft gelang es ihm mittels eines großen weiteren Steines den Sprechenden Stein zu teilen.
Dieser verstummte darauf, ein
Lebensgeist in Form von hellem Dampf in grau entfleuchte kurz und mischte sich mit der Restlichen Luft um den Fluß. Es schien gelungen. Salan wurde darauf gewahr das ihm dies niemand glauben würde und hat es erzählt. ...
So wurde es wahr, so wurde es Legende. Bewiesen werden kann es nicht nun mehr. Der Fluß fließt weiter die Sache in ihrer Art verloren. Der Stein ein freier Geist nun. ...