Kurzgeschichte
Lenas Nachtgedanken

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"Flackernde Schatten, fallende Blätter und Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen "
Veröffentlicht am 07. Februar 2026, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Meine Leidenschaft ist das Lesen, oft kann ich nicht aufhören zu lesen bis das Buch zu Ende ist, bis tief in der Nacht. ;)) Schon immer spielen Bücher eine große Rolle in meinem Leben. Kleine Geschichten habe ich immer schon geschrieben, die heute gut verwahrt in einer Schublade liegen. Manchmal nehme ich sie wieder raus, und schreibe aus ihnen eine neue Geschichte?
Flackernde Schatten, fallende Blätter und Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen

Lenas Nachtgedanken





Lena saß spät in der Nacht vor ihrem Laptop. Der Bildschirm flackerte wie ihr eigener Blick – müde, aufgeregt, unruhig. Draußen rüttelten die Baumwipfel im Wind, ihre Schatten bewegten sich wie stille Zeugen durch das Mondlicht. Ein leises Geräusch von fallenden Blättern drang durchs offene Fenster und ließ Erinnerungen an längst vergangene Nächte in ihr aufsteigen. Neben ihr stand der alte Kochtopf, dampfend vom Abendessen, als wollte er

ihr Gesellschaft leisten. „Warum schweigen manche, wenn es wirklich darauf ankommt?“, dachte sie. Die Frage fühlte sich an wie ein Traum, der immer wiederkehrt und keine Ruhe lässt. In ihrem Kopf begann das Kopfkino zu laufen: Gedanken, Erinnerungen, flackernde Schatten und leise Geräusche – alles verschmolz zu einer Welt, die nur ihr gehörte. Lena tippte die ersten Zeilen einer Geschichte, die sie selbst tragen würde. Sie erkannte: Verantwortung zu tragen bedeutet, den eigenen Weg zu finden, nicht darauf zu warten, dass andere alles

richtig machen. Die Stille der Umgebung bestimmte nicht ihren Wert. Die flackernden Schatten draußen waren nun keine Bedrohung mehr, sondern sanfte Begleiter, die ihren Atem beruhigten. Der Kochtopf dampfte leise, als würde er sagen: „Es ist alles gut.“ Lena legte die Hände vom Laptop weg, lehnte sich zurück und lächelte. In dieser Nacht verstand sie klar: Ihr Kopfkino, ihre Gedanken, ihre Stimme – das alles zählte. Nicht das Ausweichen anderer, nicht die Unruhe draußen. Ihre Geschichte war ihr Anker, ihr Weg nach Hause, ihre Stärke.


© Pamola Grey Über Feedback freue ich mich sehr!


Cover: Originalgemälde von mir (Pamola Grey)


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Hörbuch

Über den Autor

PamolaGrey
Meine Leidenschaft ist das Lesen, oft kann ich nicht aufhören zu lesen bis das Buch zu Ende ist, bis tief in der Nacht. ;)) Schon immer spielen Bücher eine große Rolle in meinem Leben. Kleine Geschichten habe ich immer schon geschrieben, die heute gut verwahrt in einer Schublade liegen. Manchmal nehme ich sie wieder raus, und schreibe aus ihnen eine neue Geschichte?

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Lagadere 

Hallo Pam,
solche oder ähnliche Gedanken kennen sicher die meisten von uns.
Vermute mal, sie tauchen am ehesten auf, wenn es einem gerade nicht so gut geht.
Man kann sie verfluchen (weil es Angenehmeres gibt, als dass es im Hirn ständig rasselt!), aber letztlich sind sie hilfreich. Ein Segen sozusagen.
Denn ohne Selbstreflexion, ohne Analyse der Fakten und Theorien, ohne Beispiele und Meinungen von außen findet man keine Lösung.
Also tut man gut daran, sie anzunehmen.
Und immer wieder sich selbst und andere in Frage zu stellen.

Das ist das, war mir so aus dem Stand heraus dazu einfällt. Weiß nicht, ob du damit etwas anfangen kannst :-)

Dir noch einen schönen Rest-Sonntag!

LG Uli
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Bleistift 
"Lenas Nachtgedanken..."
Lenas Nachtgedanken sind in der Tat so einige mit einem gewissen Tiefgang.
Allein, wenn ich mir nur diese eine Frage so anschaue:
„Warum schweigen manche, wenn es wirklich darauf ankommt?“
Da kommt man schon ins Grübeln, wenn man hört, wie so manche schweigen...
Gut geschrieben, Pam...
LG
Bleistift :-)
Heute - Antworten
Nachtkerze Liebe Pam, deine Geschichte regt zum Nachdenken an, so oder eine ähnliche Frage, beschäftigt sicher jeden Menschen mal im Laufe des Lebens und irgendwie ist der Mensch wohl stets wieder auf der Suche, auch wenn er bereits einiges gefunden hat. Liebe Grüße, Hilde
Heute - Antworten
Eichenlaub Hallo Pam,
Deine Geschichten liebe ich. Du schreibst eine gute lesenswerte Geschichte über eine nachdenkliche Lena, die letztendlich doch wieder Hoffnung vor ihrem Laptop schöpft. Und das ist auch wichtig für sie selbst und am Schluss freut es die Leser.
Lieben Gruß
Gerlinde
p.s. ein hübsch gemaltes Cover!
Heute - Antworten
Kornblume Ja, Verantwortung zu tragen ,bedeutet nicht nur einen eigenen Weg zu finden sondern auch Entscheidungen zu treffen und damit zu leben.
Ein nachdenkenswerter Text, liebe Pam
Grüße und alles Gute für Dich
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