Wenn Bilder die Seele streifen
Manchmal stoße ich auf etwas, das mich still werden lässt. Ich kenne diese Werke – die Videos, die Bilder, alles, was geteilt wird. Jedes Mal, wenn ich sie anschaue, öffnet sich in mir sofort eine Geschichte.
Es ist, als wollten die Bilder nicht nur gesehen, sondern gespürt werden.
Sie streifen die Seele, leise, ohne Eile. Ich kann nicht anders, als ihnen zu
folgen, Gedanken zu spinnen, Figuren entstehen zu lassen – Szenen, die nur in meinem Kopf existieren, inspiriert von dem, was erschaffen wurde.
Die Werke erzählen, ohne viele Worte. Und doch spricht alles. Eine Ruhe liegt in ihnen, eine Ehrlichkeit, die mich erreicht – tiefer, als ich es je erwartet hätte. Ich wünschte, ich könnte sagen, was diese Bilder mit mir machen. Doch vielleicht ist es nicht nötig. Vielleicht reicht es, dass sie wirken, dass sie etwas öffnen, das vorher still war.
Ich schreibe diese Zeilen nicht, um eine Antwort zu bekommen. Ich schreibe sie,
weil ich festhalten möchte, dass Kunst jemanden berührt, dass sie leise Geschichten in mir entfaltet. Dass sie da sind und dass sie etwas in mir offenbaren, was sonst niemand sehen würde.
Und während ich das aufschreibe, lächle ich. Es ist eine kleine Offenbarung – ein Moment, in dem Kunst und Mensch auf eine Weise verbunden sind, die keine Worte erklären müssen.
„Manchmal berührt ein Bild die Seele, ohne ein Wort zu sagen. Es öffnet Geschichten, die nur in uns selbst existieren, und lässt uns leise lächeln
über die stille Ehrlichkeit der Kunst.“
Text und Coverbild © [Pamola Grey], 2026. Alle Rechte vorbehalten.